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Armee abschaffen!

Initiative für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik und eine Schweiz ohne Armee

Die GSoA wurde 1982 mit dem Ziel gegründet, die Armee der Schweiz abzuschaffen. Zu diesem Zweck sammelte sie bisher zwei Volksinitiativen.

Hier findet sich Material zur zweiten Abschaffungsinitiative Für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik und eine Schweiz ohne Armee. Parallel wurde eine zweite Volksinitiative Solidarität schafft Sicherheit: Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD) lanciert. Die beiden Initiativen konnten am 10. September 1999 mit 110'855 und 113'532 beglaubigten Unterschriften eingereicht werden.

Am 2. Dezember 2001 wurde über die Initiative abgestimmt. Wie realistischerweise zu erwarten, wurde die Initiative abgelehnt. Unser Ziel bleibt es, dass Konflikten nicht mehr aus einem rein militärischen Winkel betrachtet werden. Wohin militärische "Lösungen" führen, zeigt aktuell der "Krieg gegen Terror" der USA und ihrer Verbündeten.

Informationen zur Initiative:

Die interaktive Startseite der GSoA-Homepage, die wir während der Kampagne hatten, ist archiviert.

WEITERENTWICKLUNG DER ARMEE
Armeehalbierung? Schön wärs!
Armee und Zivildienst | von GSoA | 12.12.2014

Von Verwirrtaktiken und Scheinreduktionen. Eine kleine Orientierungshilfe im Zahlensalat zum Armeebestand im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA).

Die NZZ titelte nach der Veröffentlichung der Botschaft des Bundesrates zur WEA: "Der Armeebestand wird halbiert" . "Die Armee (…) zu halbieren, ist absolut verfehlt", hiess es in der Medienmitteilung der JSVP noch am selben Tag. „"Halbierung des Armeebestandes auf 100 000 Mann" beschrieb auch der Tages-Anzeiger am Tag darauf die Bestandsreduktion.

Eine Halbierung findet auch wirklich statt. Und zwar die einer fiktiven Zahl. Wer die Botschaft zur WEA liest, stellt fest: "Mit 100'000 wird der Sollbestand gegenüber der bisherigen Armee ...

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LESERBRIEF
Wieso das Volk überhaupt über Gripen abstimmen kann
Kampfflugzeuge | von Hanspeter Uster | 27.09.2013

Dieser Text ist als Leserbrief am 26. September in der Neuen Luzerner Zeitung erschienen. Hanspeter Uster hat ihn uns als Blog zur Verfügung gestellt.

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Am 3. Juli 2013 schrieb der Inland-Chef der NZZ: «Es lässt sich nicht leugnen, dass die GSoA (...) einiges erreicht hat. Seit der ersten Armeeabschaffungsinitiative von 1989 jagt eine Armeereform die nächste.» Als GSoA-Verdienste zählt die NZZ unter anderen die Schaffung eines zivilen Ersatzdienstes oder die Senkung des «militärischen Sollbestandes» auf. René Zeller hält fest: «Wenn das militärfreundliche Lager seit über zwei Jahrzehnten an der Innenfront einen permanenten Abwehrkampf f ...

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GESCHAFFT!
Bilder von der Einreichung der GSoA-Initiativen
Armee und Zivildienst | von GSoA | 14.09.1999

Die Pressekonferenz

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NEUE GSOA-INITIATIVEN
Berichterstattung über die GSoA-Vollversammlung 1997
Armee und Zivildienst | von GSoA | 23.11.1997

ARMEE-ABSCHAFFUNG
Diskussionen zur GSoA II
Armee und Zivildienst | von GSoA | 15.06.1996

Von weich zu hart

von Claudio Bernasconi

Im Unterschied zu Andreas Gross, den ich einlade, bei uns zu bleiben, bin ich absolut für die Lancierung einer zweiten Armeeabschaffungsinitiative. Seine taktisch abwartende Haltung, sein zu pragmatischer und moderater Standpunkt überzeugen mich überhaupt nicht. Nach einer Denkpause, nachdem wir uns auch zu Einzelthemen geäussert haben (Militärausgaben, F/A-18, Zivildienst, Waffenausfuhr, etc.), müssen wir den radikalen antimilitaristischen Diskurs einer umfassenden Friedenspolitik wieder aufnehmen. Von der weichen Linie wieder auf die harte - das ist nicht kontraproduktiv! Wenden wir jetzt wieder, mehr noch als früher, unsere antimilitaristischen Kräfte (und ...

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