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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

ARMEE UND ZIVILDIENST
Schweizer Luftwaffe: Willkommen in Hollywood
Armee und Zivildienst | von Martin Parpan | 24.10.2007

"Ein Actionfilm über die Schweizer Luftwaffe, aufregend, spektakulär und informativ! Er katapultiert das Publikum aus der Stratosphäre über hochalpine Schauplätze mitten ins tägliche Geschäft der Swiss Air Force: atemberaubende Abfangmanöver, Luftbetankung eines F/A-18, Gletscherrettung bei Nacht mit REGA und Super-Puma-Heli mit Infrarotkamera...und als Höhepunkt ein Luftkampf über ewigem Eis zwischen 2 F/A-18 und 2 MiG-29, wie ihn das Kino noch nie erlebt hat."

Diese Zeilen stammen nicht etwa aus der Broschüre eines Filmverleihs, der einen neuen Hollywood-Streifen ankündet, sondern von der offiziellen Webseite der Schweizer Luftwaffe. Angepriesen wird ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Responsibility to Protect?
Armee und Zivildienst | von Andreas Weibel | 20.06.2007

In der letzten GSoA-Zeitung kritisierte Norman Paech das Konzept der "Responsibility to Protect" heftig. Recht hat er.

Das Konzept der «Responsibility to Protect» taucht seit einigen Jahren immer wieder auf in den Debatten über die Legitimation von militärischen Interventionen und die Verantwortung der internationalen Staatengemeinschaft angesichts von schweren humanitären Krisen. Den Begriff prägte ein im Jahre 2001 veröffentlichter Bericht der «Internationalen Kommission über Interventionen und staatliche Souveränität».

Die Kommission mit dem etwas klobigen Namen wurde von der kanadischen Regierung eingesetzt und bestand aus einem Dutzend Persönlichkeiten aus Wissenschaft und internationaler Politik. Nach dem ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Clownen in der militarisierten Zone
Armee und Zivildienst | von Andreas Cassee | 20.06.2007

Donnerstag, 7. Juni, 12.00 Uhr: Nach einer kurzen Nacht im Camp gelangen wir mit einer kleineren Gruppe Clowns zu einer Massenblockade bei Hinterbollhagen, die bereits einige Meter von der Strasse abgedrängt wurde. Und werweissen, wofür wohl die schwarzvermummten Uniformierten demonstrieren, die nun ihrerseits die Strasse blockieren. Als ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Deutschland zu Gast in Afghanistan
Armee und Zivildienst | von Rahel Ruch | 20.06.2007

Deutschland hat mit der Entsendung von acht Tornado-Aufklärungsflugzeugen nach Afghanistan sein dortiges militärisches Engagement verstärkt. Durch diese Entscheidung wurde die Diskussion um Auslandeinsätze neu entfacht.

7400 deutsche SoldatInnen sind derzeit in einem Auslandeinsatz engagiert. Das grösste Kontingent davon - rund 3200 - ist in Afghanistan stationiert. Im März dieses Jahres beschloss der Bundestag auf Bitte der NATO mit der Entsendung von acht Tornado-Aufklärungsflugzeugen eine Ausweitung des Afghanistan-Engagements. Dieser Schritt sorgte für eine intensive öffentliche Diskussion, denn der Auftrag der Tornado-Flugzeuge lautet «Gegnerische Stellungen fotografieren, mögliche Angriffe ausfindig machen, Terroristen aufspüren». Das klingt ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
"Operation Enduring Freedom" mit der Schweizer Armee?
Armee und Zivildienst | von Nina Regli, Karin Jenni | 20.06.2007

Um eine Verdopplung der Auslandeinsätze der Armee durchsetzen zu können, hat die SP-Fraktion im Nationalrat den Widerstand gegen den Entwicklungsschritt 08/11 aufgegeben. In der Herbstsession hatte die SP noch mit markigen Worten die Bildung einer "220'000-köpfigen Bundessicherheitspolizei" kritisiert.

In der letzten Herbstsession in Flims wurde im Nationalrat der Entwicklungsschritt 08/11 durch eine Allianz von SVP, SP und Grünen verworfen. Mit diesem Entwicklungsschritt sollten sowohl die Einsätze im Inland (WEF, EURO08, etc.), als auch die Auslandeinsätze ausgebaut werden. Die SVP stellte sich dagegen, weil sie mit dem Abbau der Panzerbrigaden nicht einverstanden ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Wem gehört der öffentliche Raum?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 20.06.2007

(rr) Seit über 16 Jahren existiert in Bern eine Gassenküche. Eine Gruppe junger Leute gibt jeden Sonntag in der Innenstadt gratis Essen ab und setzt so gleichzeitig ein Zeichen gegen Prohibition und Repression.

Bis vor rund einem Monat hat sie das auf dem Bahnhofplatz getan. Doch nun hat die Stadtregierung den Umbau des Berner Bahnhofplatzes zum Anlass genommen, die Gassenküche aus der Innenstadt zu verbannen. Mit einer harschen Medienmitteilung kündigte der Gemeinderat an, die Essensabgabe der Gassenküche fortan nur noch im Vorhof der Kontakt- und Anlaufstelle für drogenabhängige Menschen zu tolerieren. Dies ist Teil ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Die EURO 08 als Militärfestspiele
Armee und Zivildienst | von Martin Parpan | 20.06.2007

Die Europameisterschaft im Juni 2008 soll zu einem Fussballfest werden und die Schweiz in eine einzige Festhütte verwandeln. Davon will auch die Armee profitieren. Bis zu 15'000 Soldaten sollen zum Einsatz kommen - ein Verstoss gegen die Verfassung.

Artikel 58, Abs. 2 der Bundesverfassung sieht den Einsatz von Armeeeinheiten ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Zivildienst: Eine erste Hürde ist weg
Armee und Zivildienst | von Reto Moosmann | 23.02.2007

Wer bis anhin Zivildienst leisten wollte, musste zwei Dinge in Kauf nehmen: Einerseits die unwürdige Gewissensprüfung bei der Zulassung, andererseits eine anderthalbmal längere Dienstzeit. National- und Ständerat wollen nun die Gewissensprüfung abschaffen. Damit bleibt aber die zweite Ungerechtigkeit, die längere Dienstpflicht, weiterhin bestehen.

In der Dezember-Session stimmte der Nationalrat einer vom Ständerat leicht modifizierten Motion von Heiner Studer (EVP, AG) zur Abschaffung der Gewissenprüfung für Zivildienst-Willige zu. Der Bundesrat wird damit beauftragt, dem Parlament ein überarbeitetes Zivildienstgesetz vorzulegen, welches «das heute geltende Zulassungsverfahren zum Zivildienst durch eine Regelung ersetzt, die kosteng ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Internationales Militärfilmfestival
Armee und Zivildienst | von B. H. | 23.02.2007

Jedes Jahr produziert die Armee Werbefilme für mehrere Millionen (Steuer-)Franken. Wir sahen uns mal so einen Streifen an.

Die Werbefilme sollen die Jugend fürs Militär begeistern, um die Zahl der Rekruten zu vergrössern. Die Wehrpflicht scheint nicht mehr zu genügen. Natürlich zelebriert unsere Armee auch in der Filmproduktion ihren verschwenderischen Stil und so hat bald jede Truppengattung einen eigenen Film. Es führt sogar soweit, dass die militärischen Filmproduktionen an einem Festival der anderen Art, dem «internationalen Militärfilmfestival», prämiert werden. Stolz präsentierte die Luftwaffe dort ihre 120'000 Franken ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Militarisierung der Aussenpolitik vorläufig gestoppt
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 23.02.2007

Auf Vorschlag des GSoA-Mitglieds Geri Müller lehnte die Aussenpolitische Kommission des Nationalrates am 30. Januar eine Ausweitung der Auslandeinsätze der Armee ab.

Entscheidend dabei waren die zwei SP-Stimmen zugunsten einer Beschränkung auf das zivile Friedenshandwerk. Samuel Schmid verfügte kurz darauf das, was eine parlamentarische Initiative der Grünen bereits am 20. September 2004 vorgeschlagen hatte: einen Marschhalt.

Auch wenn der VBS-Chef seinen Rückzieher mit der Überlastung der Instruktoren begründete, wissen alle, dass der Hauptgrund woanders liegt. Die militärischen Auslandeinsätze sind in der Bevölkerung wie auch im Parlament trotz der einseitigen beh ...

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