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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

ARMEE UND ZIVILDIENST
Zivil des Guten
Armee und Zivildienst | von Julian Reich | 17.03.2006

Eine Motion verlangt die Abschaffung der Gewissensprüfung zur Zulassung zum Zivildienst. Was gut gemeint ist, könnte jedoch auch nach hinten losgehen.

Die im Dezember 05 vom Nationalrat angenommene Motion von Heiner Studer (EVP) fordert die Anerkennung der Tat als ausreichende Begründung für die Zulassung zum Zivildienst. Die Bereitschaft, einen länger als der Militärdienst dauernden Einsatz zu leisten, genüge als sogenannter Tatbeweis, und das kostspielige Zulassungsverfahren sei abzuschaffen. Bis anhin wurden die Gesuchssteller jeweils noch in einer Anhörung auf ihre Gewissensbisse geprüft. Das könnte sich ändern, ringt sich denn auch der ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Der Zivildienst bald vor dem Aus?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 17.03.2006

(rm) Auf Initiative der GSoA veranstaltete das Kompetenzzentrum Friedensförderung KOFF, welches vom EDA und Schweizer NGOs getragen wird, einen Runden Tisch zum Thema Zivildienst.

Mit der Einführung des neuen Rekrutierungsverfahrens der Armee XXI sind die Gesuche um Zulassung zum Zivildienst dramatisch eingebrochen. Grund ist die faktische Wahlfreiheit zwischen Militär-/Zivildienst auf der einen und dem Nichts-Tun durch Ausmusterung auf der anderen Seite. Obwohl es grundsätzlich positiv zu werten ist, wenn immer weniger Männer Militärdienst leisten, waren sich die Anwesenden einig, dass die heute bestehende faktische Wahlfreiheit den Zivildienst existenziell bedrohen könnte. Für ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Schweizer Soldaten bald in Afghanistan?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 17.03.2006

(rm) Der Bundesrat will die Truppenpräsenz im Ausland in den nächsten Jahren verdoppeln. Mitte Dezember 2005 berichtete die Basler Zeitung, dass die Schweizer Armee eine Truppenbeteiligung an der NATO-Mission in Afghanistan prüfe.

Die GSoA lehnt einen solchen Einsatz aus friedenspolitischen Überlegungen kategorisch ab. Für den Einsatz der NATO-Truppen in Afghanistan ist die International Security Assistance Force (ISAF) zuständig. ISAF, welche für ein «sicheres Umfeld in Afghanistan» sorgen soll, folgt der Logik der Civil Military Cooperation (CIMIC). Diese zivil-militärische Kooperation wird von Entwicklungshilfeorganisationen scharf kritisiert, da sie befürchten, in militärische Vorgänge ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Sie sagen Demokratie und meinen Rohstoffe
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 17.03.2006

Militärische Interventionen werden mit Demokratie und Menschenrechten begründet. Den (Gross-) Mächten geht es aber um Rohstoffe und die Abwehr von Migrationsströmen.

Wer die Krisenszenarien der USA, der Nato, der EU wie auch der Schweizer Armee studiert, der trifft immer auf die zwei gleichen Hauptgefahren: Die Sicherung der Rohstoffquellen und Rohstoffzufuhr und die Abwehr von Migrationsströmen. Diese befürchtet man nicht zuletzt wegen dem durch die Treibhausgase verursachten Klimawandel, der riesige Völkerwanderungen provozieren könnte.

Als sich die Nato im April 1999 unmittelbar nach ihrem völkerrechtswidrigen Kosovokrieg von einem atlantischen Defensiv- in ein globales ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
The New Way of War
Armee und Zivildienst | von Julian Reich | 17.03.2006

«Information Operations» ist das Zauberwort im modernen Krieg. Wie die USA den Irak informieren und damit gleichzeitig an der Heimatfront kämpfen, zeigen Enthüllungen der Los Angeles Times. Aber auch das VBS schläft nicht.

Schon länger geistern Zahlen herum, wie viel der US-Regierung die Verbesserung ihres Rufes ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Kampf der Fundamentalisten
Armee und Zivildienst | von Andreas Cassee | 17.03.2006

Karrikaturen zwischen Pressefreiheit und Anti-Islamismus. Eine Einschätzung.

Mit der Veröffentlichung von zwölf Mohammed-Karikaturen hat die rechtskonservative dänische Zeitung «Jyllands Posten» in der islamischen Welt Stürme der Empörung losgetreten - und die christlich-fundamentalistische Strömung im eigenen Land gestärkt. Das Perfide an dem medialen Coup: Es ist den anti-islamischen Hetzern gelungen, die Meinungsäusserungsfreiheit für sich zu reklamieren.

«Satire darf alles», sagte der deutsche Schriftsteller Kurt Tucholsky. Wieso also nicht den Propheten Mohammed als Selbstmordattentäter darstellen? Die Frage ist berechtigt, doch sie zielt in die falsche Richtung. Denn bei der Veröffentlichung der ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
US-Propaganda in der Jugendsession
Armee und Zivildienst | von Andreas Weibel | 01.11.2005

Wie einige pensionierte Geheimdienstler versuchen, die Herzen der europäischen Jugend für den amerikanischen «Krieg gegen den Terror» zu erobern: Psychologische Kriegsführung an einem praktischen Beispiel.

Die heutigen Kriege - so heisst es - werden nicht mehr auf Schlachtfeldern gewonnen, sondern in den Köpfen und Herzen der Menschen.
Im Jahre 2002 beschloss die US-Regierung, eine Behörde - das «Office for Strategic Influence» - zu schaffen, deren Aufgabe es sein sollte, heimlich die öffentliche Meinung in feindlichen und befreundeten Staaten im Sinne der USA zu beeinflussen. Nach weltweiten Protesten wurde die Idee offiziell fallengelassen. Ein Jahr später lancierte eine bis ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Wie weiter mit dem Zivildienst?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.2005

(gm) Es ist gut vorstellbar, dass das Ende der Wehrpflicht aus den jetzigen Armeereformen folgen wird; vielleicht schon in den nächsten Jahren, vielleicht erst im Lauf der nächsten Jahrzente.

Wird die Wehrpflicht bald fallen? Obwohl sie offiziell noch gilt, verwandelt sich die Armee mehr und mehr in eine halb-freiwillige, halb-professionelle Institution. Die Armeereform XXI war ein wesentlicher Schritt in diese Richtung: Verkleinerung der Truppenbestände und spezialisierte Aufgaben für die Truppen, die weit über die Landesverteidigung hinausgehen.
Von Gaétan Morel (Übersetzung David Buchmann)

Ein Ende der Wehrpflicht hätte auch Auswirkungen auf den Zivildienst: Im aktuellen ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Samuel Schmid hört mit
Armee und Zivildienst | von Andreas Weibel | 01.09.2005

Die Armee hört im grossen Stil Telefongespräche ab. Sie überwacht politische Gruppierungen. Und neuerdings will sie auch mobile Kommunikation ausspionieren.

Wir schreiben das Jahr 2005. Der Fichenskandal ist Geschichte.

Die verzweifelte Suche der Armee nach einer Aufgabe ist nicht nur sinnlos und teuer, sie ist auch gefährlich. Mangels anderer Beschäftigung konzentriert sich die Armee seit einigen Jahren wieder vermehrt auf die «Innere Sicherheit». Denn Einsätze im Ausland sind unpopulär und Pistenstapfen bei Ski-Weltmeisterschaften reicht zur Legitimation einer riesigen bewaffneten Organisation einfach nicht aus.

Wer macht was?

Im Zuge der Aufarbeitung des Fichenskandals wurden in ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
(T)Raumsicherung
Armee und Zivildienst | von David Buchmann | 01.09.2005

Nach dem Willen der Armeeplaner soll die Armee aufgeteilt werden: Der grössere Teil der Soldaten soll nicht mehr den Krieg gegen militärische Gegner üben, sondern nur noch die sogenannte «Raumsicherung».

Der Bundesrat hat eingesehen, dass ein militärischer Angriff auf die Schweiz nicht zu erwarten ist. Daraus folgt aber nicht etwa ein drastischer Abbau bei der Armee, sondern eine neue Aufteilung der Bestände. Der grössere Teil der Soldaten soll nicht mehr den Krieg gegen militärische Gegner üben, sondern nur noch die sogenannte «Raumsicherung». Der restliche Teil der Armee verbleibt als sogenannter «Aufwuchskern» für den ...

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