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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

BANANENSPLITTERZONE
«Approved by the army of Switzerland»
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.06.2002

Unter diesem Labelnamen lanciert die Schweizer Armee - immer gut für Spässe der besonderen Art - eine «EU-weit geschützte Qualitätsmarke, die gleichzeitig auch Gütesiegel» (Medienmitteilung) ist. Ursprüngliche Idee dabei war es, Bekleidung und Accessoires, die sich in der Schweizer Armee bewährt haben, durch Lizenznehmer auf dem zivilen Markt anzubieten. Für diese Lizenzvergabe hätte die Schweizer Armee dann Geld kassiert.

Diese ursprüngliche Idee wurde nach den «Drogenskandalen» der letzten Woche überarbeitet. Neu sollen auch verschiedene Hanfsorten, das Label «Approved by the army of Switzerland» erhalten, sind die Generalstabsoffiziere doch zum Schluss gekommen, dass ...

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AUS DER SERIE «RS-ERLEBNISSE»
RS-Erlebnisse
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.06.2002

Die Folge Nr. 2456 (eingesandt von Sdt.aD. F.B.)

Anlässlich einer Inspektion fragte mich Major XY, ob ich etwas zwischen «die Beine» habe. Die abschliessende Zugschule hatte er dann für gut befunden, wir sollten aber inskünftig nicht mehr so wie Schwule herumlaufen.

Major XY drohte an, wenn wir bei der morgigen Inspektion nicht alle sauber rasiert seien, werde er selber uns noch fertigrasieren; danach zeigte er uns ein dreckiges Messer. Er räumte zusätzlich noch ein, dass bei seiner Rasur auch noch ein wenig Haut mitkommen könnte.

Oberleutnant XY drohte mir an, ich solle ...

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IM ZIVILDIENST TUT SICH WAS
Grosserfolg für Zivildienstkomitee
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.06.2002

Das Zivildienstkomitee, ein Zusammenschluss von vielen Zivildienst-interessierten Organisationen in der Schweiz, hat bei der Bundeskanzlei 18 000 Unterschriften für die Abschaffung der Gewissensprüfung eingereicht.

Die sogenannte «Gewissensprüfung» ist vielen jungen Männern in der Schweiz (mittlerweile über 6500), die nach bestandener Prüfung zum Zivildienst zugelassen wurden, noch gut in Erinnerung. Aber nicht unbedingt in guter. Denn bei der Gewissensprüfung handelt es sich um ein Verfahren, um die akzeptierten Gesuche um Umteilung in Zivildienst von denjenigen zu trennen, die der Bedingung «Gewissensnot» nicht genügen - eine Bedingung, deren Auslegung alles andere als klar ist. Konkrete Anforderungen ...

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ABSTIMMUNGS-ANALYSEN
Warum, wieso und wie weiter?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.03.2002

Der 2. Dezember war der Abschluss eines längeren Zyklus von GSoA-Aktivitäten: 1995 wurde in der GSoA die Diskussion über neue Initiativen aufgenommen, 1996 und 1997 die Initiativtexte in einer breiten Diskussion erarbeitet, 1998 mit der Unterschriftensammlung begonnen, 1999 die beiden Initiativen eingereicht, 2000 ein friedenspolitisches Referendum gegen das Militärgesetz beschlossen und gesammelt, 2001 schliesslich über das friedenspolitische Referendum und die Initiativen abgestimmt, im März folgt noch die Abstimmung über die Uno-Initiative. Nach über fünf Jahren fast permanenter Kampagne hat die GSoA eine reflexivere Phase verdient und nötig. Soviel vorneweg: Es gibt eine Vielzahl von ...

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ABSTIMMUNGSRÜCKBLICK
GSoA-Kampagnen-Highlights
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.03.2002

Im Laufe des Kampagnenjahres zu unseren beiden Initiativen «Schweiz ohne Armee» und «Ziviler Friedensdienst» fand in der ganzen Schweiz eine Vielzahl von Aktionen, Veranstaltungen und sonstigen Events statt. Wir danken allen, die sich daran beteiligt haben, ganz herzlich und freuen uns auf weitere gemeinsame Aktivitäten. Hier aber nun die ...

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ANALYSE
Neue Vorgaben - neue Chancen?
Armee und Zivildienst | von GSoA, Stefan Luzi und Nico Lutz | 01.03.2002

Nur 21.9, bzw. 23.2 Prozent der Abstimmenden konnten sich am 2. Dezember 2001 eine Schweiz ohne Armee, dafür mit einem Zivilen Friedensdienst vorstellen. Das ist ernüchternd und holt nicht nur diejenigen, die geglaubt haben, die Schweizer Armee werde sich von selbst abschaffen, auf den Boden der Tatsachen zurück.

Mit einer Volksinitiative will man etwas gewinnen. Dass es bei der Initiative für eine Schweiz ohne Armee kaum eine Mehrheit der Abstimmenden sein wird, wusste die GSoA bereits 1995, als sie über eine zweite Abschaffungsinitiative zu diskutieren begann. Dass weniger als ein Viertel der Abstimmenden der ...

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ABSTIMMUNG AM 2.DEZEMBER 2001
Höchste Zeit für zivile Lösungen
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.11.2001

«Wie gehen wir mit Konflikten um?» Dies ist die Frage, welche die GSoA und ihre unterstützenden Organisationen den Schweizer StimmbürgerInnen am 2. Dezember stellen. Die Frage ist dringender denn je.

Unfassbares haben wir erlebt, in den letzten Wochen. Zuerst die grauenhaften Attentate in den USA, die tiefe Bestürzung, aber bald darauf auch Angst vor militärischen Vergeltungsschlägen hervorriefen. Dann den unerklärbaren Mordanschlag auf Parlamentsmitglieder des Zuger Kantonrats. Und schliesslich, nachdem wir während Wochen Kundgebungen und Mahnwachen gegen die Kriegstreiberei organisiert hatten, den amerikanischen Gegenschlag, der Terroristen im Ziel hatte und unschuldige Menschen traf/trifft ...

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INTERNATIONAL FÜR DEN FRIEDEN
Friedens-Fahrradtour 2002
Armee und Zivildienst | von Tobias Bendel | 01.11.2001

Aufgrund des positiven Feedbacks der Teilnehmer der letzten Friedens-Fahrradtour wurde die Planung für eine Fortsetzung aufgenommen. Es wurden verschiedene Routen für eine Neuauflage der Tour diskutiert. Als «logische» Fortsetzung der letzten Strecke (Bregenz-Strassbourg) wird die Friedens-Fahrradtour im Jahr 2002 von Strassbourg ins EU-Zentrum Brüssel führen. Voraussichtlich startet die Fahrradtour am 24. Juli 2002 mit zwei Prolog-Etappen ab Basel und wird am 6. August in Brüssel zu Ende gehen. Die Schweiz liegt zwar abseits der Strecke, doch das Thema der Tour, die Militarisierung der EU-Aussenpolitik, sollte auch uns SchweizerInnen interessieren. Bei der Friedens-Fahrradtour geht es nicht ...

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ES GEHT ETWAS
GSoA-Termine
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.2001

Benefiz-Konzert «GSoA - Fest zur Abstimmung»

1. Dezember, 22.00, Dachstock, Reitschule Bern

Programm:
GIGI MOTO
FELIX KUBIN, STEREO TOTAL


Zukunftsmusik

mit Funk,Comedy und Tanz gegen Gewalt

am 23. november 01, 20- 03 uhr , Kulturbeiz merkker, Bruggerstrasse, Baden

die terroristischen anschläge und die kriegerischen handlungen haben auch in der schweiz die menschen aufgewühlt! mit diesem event leisten wir einen beitrag zur verbreitung von ideen zur gewaltfreien konfliktlösung. eine woche vor der abstimmung veranstaltet die gsoa-regionalgruppe baden einen abstimmungs-endspurt-event: für diejenigen, die schon 2 mal ja gestimmt haben, ein kleines dankeschön, für die anderen ein ...

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ZIVILER FRIEDENSDIENST INTERNATIONAL
Ziviler Friedensdienst in Kolumbien
Armee und Zivildienst | von Jean-Marie Pellaux, Josef Wey | 01.09.2001

Seit Ende 1994 ist Peace Brigades International (PBI) auf Anfrage von bedrängten Menschenrechtsorganisationen in Kolumbien aktiv. Die internationale Präsenz sichert Weiterarbeit von Basisorganisationen und schafft Räume für Friedensbemühungen

Rund 38 Vollzeitfreiwillige von Peace Brigades International (PBI)1 arbeiten in Kolumbien. Sie sind vorwiegend in der Schutzbegleitung tätig. Vier international zusammengesetzte Einsatzteams mit Sitz in Bogotà, Medellin, Barrancabermeja und Turbo begleiten MenschenrechtsverteidigerInnen, Basisorganisationen und Friedensgemeinden. Die internationale Präsenz ermöglicht diesen, ihre Arbeit trotz Drohungen und Einschüchterungen fortzusetzen.

Internationale Präsenz schützt
Zu den bisher acht Schweizer PBI-Freiwilligen in Kolumbien, drei Frauen ...

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