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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

DEUTSCHE BUNDESWEHR
Die neue Internationale
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.06.2000

Die rot-grüne Regierung in Deutschland hat eine Kommission eingesetzt, um Zukunftsstudien über die deutsche Armee anzufertigen. Die Empfehlungen dieser Weizsäcker-Kommission läuten unter dem Titel <Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr> eine historische Zäsur in der deutschen Militärpolitik ein.*


Die Empfehlungen der Kommission unter dem Vorsitz von Altbundespräsident Weizsäcker unterscheiden sich in einigen Punkten von denen, welche die von Verteidigungsminister Scharping eingesetzte Arbeitsgruppe unter Generalinspekteur von Kirchbach erarbeitet hat. In der wesentlichen Zielbestimmung der Bundeswehr herrscht aber völlige Übereinstimmung: An die Stelle der Landesverteidigung tritt die Interventionsfähigkeit.
Die Bundeswehr erlangt durch die ...

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LESERBRIEF
Gegenteiliges
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.06.2000

Leserbrief zu "Putin und der Pazifist", GSoA-Zitig Nr. 84

Mehr und mehr dämmert mir auf, dass Politiker, wenn sie mit schönen Begriffen um sich werfen (wie z.B. Frieden, Wohlstand, Frieden erhalten, Schutz von Menschenrechten usw.), meist etwas anderes, oft ziemlich Gegenteiliges meinen. Was wohl soll es bedeuten, wenn Andreas Gross davon sprach, er sei froh, "die Kraft gefunden" zu haben, "meine damalige Heimat zu verlassen"? Meinte er statt "Kraft" die Charakterlosigkeit, nicht mehr zu seiner früheren Ablehnung von mörderischen Unheilsarmeen zu stehen und dafür die legalisierte Schwerstkriminalität, so wie sie Armeen, Misswirtschaftler und ...

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KOMMENTAR
Lieber keine Klischees...
Armee und Zivildienst | von Stephan Marti, Sibylle Mathis, Bianca Miglioretto, Barbara Müller | 01.06.2000

Vier Männer, je zwei Offiziere und Zivildienstleistende, diskutierten in der GSoA-Zitig Nr. 84 über ihr Gewissen, Frauen am Gewehr und Krieg (Lieber ein Boxkampf). Die Redaktion hat die cfd-Frauenstelle für Friedensarbeit um einen Kommentar gebeten: ein wenig schonungsvoller Beitrag.


Unter uns gefragt: (Re-)produzieren wir nicht ein bekanntes Rollenspiel in der Linken, wenn die GSoA für ihren Gender-Diskurs den Segen einer feministischen Organisation einholt? Trotzdem, gern geschehen! Die Runde mit den Zivildienstleistenden und den Offizieren versprach spannend zu werden. Aber als das Thema <Frauen und Militär> angeschnitten wurde, sank das Diskussionsniveau rasant. Muss es denn immer ...

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AUSBAU DER KASERNE LIESTAL
Referendum gegen Kaserne Liestal
Armee und Zivildienst | von Daniella Mitchell | 01.06.2000

Für 37,4 Millionen Franken soll die Kaserne Liestal um- und ausgebaut werden - so will es die Regierung Baselland und so hat auch der Landrat am 8. Juni entschieden. Anders will es die GSoA- Regionalgruppe Basel/Baselland. Sie hat an ihrer Sitzung einstimmig beschlossen, das Referendum zu ergreifen


Das von der Regierung abgesegnete Projekt verlangt unter dem Deckmantel eines Küchenneubaus einen massiven Neu- und Ausbau der Kaserne Liestal. Selbst wenn man eine reduzierte Armee von 120'000 Soldaten (so will es der bundesrätliche Vorschlag im Hinblick auf die Armeereform XXI) befürwortet, wäre dieser Ausbau noch ...

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ZIVILDIENSTEINSÄTZE
Zivis ins Ausland!
Armee und Zivildienst | von Ruedi Winet | 01.06.2000

Zivildiensteinsätze finden heute in der Regel in der Schweiz statt. Nur wer eine entsprechende Ausbildung und spezifische Erfahrungen vorzeigen kann, hat die Chance, auch im Ausland seinen Einsatz zu leisten. 1999 waren von den 4733 Zivildienstleistenden ganze 27 im Ausland tätig. Vier Personen leisteten ihren Zivildienst bei Médecins sans Frontières.

Bei der Ausarbeitung des Zivildienstgesetzes tat das Parlament alles, um Auslandeinsätze zu verhindern. Befürchtet wurden damals <Ferien unter Palmenstränden> auf Kosten des Bundes. Zivildiensteinsätze im Ausland blieben die seltene Ausnahme. Während seitdem aber die Auslandeinsätze der Armee massiv ausgeweitet wurden ...

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ARENA-DISKUSSION
Drei grüne Männchen in der Arena vom 12.5.00
Armee und Zivildienst | von Ronny Zindel, Rahel Ruch | 01.06.2000

Drei grüne Jungs vom Mars die hockten in der Runde/der eine konnte kurz was sagen in der zweiten Stunde...

Frei nach dem Motto: Dabeisein ist alles! Hüstel! Man muss sich jedoch fragen, wie es dazu kommen konnte, dass ein paar kleine subversive Marsbewohner sich in eine hochseriöse Sendung wie die <Arena> auf dem Schweizer Fernsehen verirren konnten!?!

Die Geschichte begann am 10. Mai des christlichen Jahres 2000, als ein offiziell Befugter obengenannter Fernsehanstalt die Nummer von Nicoleftski, einem jener Marsmenschlein des Planeten XOA, wählte und ihn fragte, ob er mit ein paar GenossInnen das n ...

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WOZU EINE ARMEE?
Basteln an der Armee
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.06.2000

Die bürgerlichen Bundesräte streiten über Bestandeszahlen, und die SP legt sich für weniger Armeeausgaben ins Zeug. Die Armeereformer diskutieren die Frage: Welche und wieviel Armee? Wir aber wollen wissen: Wozu überhaupt eine Armee?

Im Bundesrat wird gestritten, ob die Armee 100'000 oder 200'000 Soldaten haben soll. Die Pressekonferenz nach der Verabschiedung der politischen Leitlinien zum Armeeleitbild XXI machte nur eines klar: dass noch alles unklar ist. Doch die Differenz zwischen den beiden Positionen, die an den Namen Adolf Ogi und Pascal Couchepin festgemacht werden, ist in der Sache minim. Wer hofft, es würden je ...

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OGI UND DIE INITIATIVEN
AdAs ade
Armee und Zivildienst | von Peter Pilz, Peter Sigerist | 01.06.2000

Während das Friedensforschungsinstitut SIPRI weltweit sinkende Militärausgaben meldet, will Bundespräsident Ogi zwar die Armee verkleinern, nicht aber deren Kosten. <Runter mit den gesamten Armeekosten> fordern hingegen die Arbeitgeber.

Mitte März veröffentlichte der Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, Peter Hasler, in der Neuen Zürcher Zeitung NZZ einen vorsichtig formulierten Artikel, der aber substanziell an viele Tabus rührte: Er forderte den Verzicht auf Wiederholungskurse (WK), die Realisierung des <Durchdienermodells> (Rekrutenschule und alle WK an einem Stück), eine Teilprofessionalisierung und vertrat die generelle Forderung nach einer billigeren Armee und vor allem der Senkung der Kosten f ...

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DIE GSOA AN DER MUBA
Klimawechsel
Armee und Zivildienst | von Renate Schoch | 01.06.2000

"Ihr seid hier eigentlich am falschen Ort!", kommentierten mehrere Muba-BesucherInnen den kleinen GSoA-Stand in Halle 2. Die meisten hätten uns lieber in der Halle 1 bei der Armee-Ausstellung gesehen, denn <schliesslich braucht es ausgewogene Information>. Mit den 9 Quadratmetern, die uns zur Verfügung standen, wären wir wohl kaum gegen die 5000 Quadratmeter angekommen, auf denen sich die Armee für 5 Millionen Steuerfranken breitmachen durfte. Trotzdem: Wir holten mit der Gestaltung des Raumes heraus, was es zu holen gab. Mit einem Multimedia-Projektor zeigten wir auf einer grossen Leinwand unsere Argumente gegen die Armee und für einen ...

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FRAUEN UND MILITÄR
Divided we stand, together we fall
Armee und Zivildienst | von Susanne Kappeler | 01.02.2000

Das Thema «Frauen und Militär» fristet in westeuropäischen Demokratien ein Aschenbrödeldasein. Weder die Militärführung, noch die zivile Politik, noch die Frauenöffentlichkeit interessieren sich sonderlich dafür

Aus militärischer Sicht ist die Präsenz von Frauen in den Streitkräften weder notwendig noch wünschenswert. In der zivilen Nationalstaatspolitik, die auf der Einheit von Bürgerrecht und Wehrpflicht gründet und diesen Grundsatz, als es ums Frauenstimmrecht ging, noch lauthals als schlagendes Argument dagegen anführte, ist es seit dessen Einführung merklich still geworden. Denn Frauen im Militär sind für westeurop ...

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