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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

EINE FRIEDENSPOLITISCHE ALTERNATIVE
Diese Suppe essen wir nicht
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz, Hans Hartmann | 01.02.2000

Bewaffnete Neutralität mit Blocher und seiner Auns oder bewaffneter Interventionismus mit Ogi und seinem VBS - so die Wahl, vor die wir gestellt werden sollen. Die GSoA schlägt dazu eine echte Alternative vor. Sie fordert zivile Solidarität statt Soldaten und lehnt Blankochecks für bewaffnete Auslandeinsätze ab

Im März wird der Nationalrat über die Teilrevision des Militärgesetzes befinden. Im Juni folgt der Ständerat. Die Revision soll eine Ausweitung bewaffneter Auslandeinsätze der Schweizer Armee ermöglichen. Eine Bewaffnung zum Selbstschutz einzelner Personen ist bereits basierend auf dem geltenden Militärgesetz möglich. Aber die ...

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MILITÄRGESETZREVISION
Und nun ein Referendum?
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.02.2000

Mit bewaffneten Auslandeinsätzen versucht Ogi, der Armee neue Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die GSoA hat den friedenspolitischen Widerstand dagegen initiiert. Der Entscheid über ein Referendum wird im kommenden Juni gefällt.

Für die Schweizer Armee ist die Militärgesetzrevision existenziell, für friedenspolitische und linke Kräfte eine entscheidende Weichenstellung. Es geht um zwei zentrale Fragen: -Welche Perspektive für den Umgang mit den weltweit zunehmenden Konflikten haben wir?- und -Welche Öffnung der Schweiz wollen wir?-.

Die Schweiz muss -auf der Baustelle der Friedensförderung präsent sein-, rührte Adolf Ogi an der Bilanz-Medienkonferenz des VBS im ...

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REFERENDUM ZUM MILITÄRGESETZ
Solidarität statt Soldaten
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.02.2000

Seit dem Beschluss der GSoA an der November-Vollversammlung, ein Referendum gegen die Militärgesetzrevision vorzubereiten, ist einiges in Gang gekommen. Mit ihrer Kritik an militärischen Interventionen im allgemeinen und an diesem Gesetz im besonderen hat die GSoA die Debatte geprägt. Diese politische Auseinandersetzung betrifft unser Kerngeschäft in doppelter Hinsicht. Zum einen wird die Existenz und Notwendigkeit der Armee künftig über ihre Fähigkeit zum Einsatz in Krisengebieten begründet werden. Zum anderen verkörpern militärische Interventionen ein machtpolitisches Konfliktmanagement, das unseren Konzepten von präventiver Konfliktbearbeitung (z.B. Ziviler Friedensdienst) diametral gegenübersteht. Und nicht ...

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GSOA NEWS PER E-MAIL, ERFOLGSRECHNUNG 1999, MIM RADEL DO, FITAMIN 6
Vermischtes
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.02.2000

GSoA-News per email!

In den nächsten Monaten kommen viele Fragen und Aktivitäten auf die GSoA zu. Um unsere Mitglieder auf dem aktuellen Stand unserer Arbeiten zu halten, verschicken wir ab sofort aktuelle Nachrichten per E-Mail - schnell, günstig und ohne Abfall. Wer regelmässig über aktuelle Ereignisse in der Militär-, Sicherheits- und Friedenspolitik informiert werden will, kann sich selber in den Verteiler ein- und austragen.


Erfolgsrechnung 1999

Um es vorwegzunehmen: 10'591.79 Franken beträgt der Verlust der GSoA im vergangenen Jahr. Als Einnahmen durften wir knapp 404‘000 Franken notieren. Als Ausgaben mussten wir gut ...

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KÖNNEN UNTERSCHRIFTEN-SAMMELSTÄNDE FAHREN? DIESE FRAGE MUSS IN ZÜRICH VON EINEM RICHTER GEKLÄRT WERDEN.
Corpus delicti
Armee und Zivildienst | von Renate Schoch | 01.02.2000

Ein (Kriminal-)Fall für die GSoA

Einige LeserInnen dieser Zeitung waren schon damit unterwegs, andere kennen es nur vom Hörensagen: das GSoA-Sammelwägeli (siehe Bild). Das GSoA-Sammelwägeli ist ein höchst nützliches Instrument zum Sammeln von Unterschriften auf öffentlichem Grund. Es ist weniger als ein Stand, aber mehr als ein blosser Sammel-Ordner. Es lässt sich per Auto oder per Tram transportieren. Und vor allem ist es ein Sympathieträger. Es sieht schmuck aus, ist praktisch und weckt ein Schmunzeln. Es ist die harmonische Verbindung des Nützlichen (Einkaufswagen eines Einkaufszentrums nach Wahl) mit dem Angenehmen ...

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NACHRUF
Adieu, Maxime!
Armee und Zivildienst | von Tobia Schnebli | 01.11.1999

Er freute sich darauf, zur Einreichung der beiden GSoA-Initiativen nach Bern zu kommen. Doch am 25. August starb Maxime Chalut, Genfer Antimilitarist und GSoA-Aktivist, in seinem 88. Lebensjahr

Es war der 9. November 1932, kurz nach Mittag. Die Infanterie-RS von Lausanne wurde aufgeboten, um in Genf "die Ordnung" wiederherzustellen. Dort seien "schwere Unruhen ausgebrochen", erklärte Oberst Lederrey der Truppe. Vor der Lastwagenfahrt nach Genf wurde die Kriegsmunition verteilt: "Ab jetzt seid ihr nicht mehr Rekruten, sondern Soldaten im Dienst des Landes" und "bei Schiessbefehl ist es euch untersagt, in die Luft zu schiessen", fügt Lederrey hinzu. Das ging ...

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KOLUMNE
Schafft die Armee bloss nicht ab!
Armee und Zivildienst | von Andreas Zumach, Ane Hebeisen | 01.11.1999

Es wird Herbst, die Jahreszeit, in der alleinstehende Menschen vom Begehren gebeutelt werden, die Garstigkeit des Winters nicht ungepaart erdulden zu wollen eine Zeit, in der traditionellerweise eine Hausse an der Kontaktanzeigenbörse zu verzeichnen ist.
Eine Bekannte hat mir jüngst Einblick in einen Stoss von Briefen gewährt, welche sie als Folge einer von ihr nur zum Spass aufgegebenen Kontaktanzeige erhalten hatte. Neugier obsiegte gegen moralische Bedenken, und schon bald wühlte ich hemmungslos und vor Vergnügen prustend in den Bijoux mannhafter Verführungskunst. Was haben wir gelacht.
Zu den unbestrittenen Highlights gehörte das Abbild eines ...

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UNTERSCHRIFTENSAMMLUNG
amtl. best. zustandegekommen
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.11.1999

Seit September 1998 haben wir in allen Ausgaben der GSoA-Zitig über den Stand unserer Unterschriftensammlung informiert. Die Sammlung ist abgeschlossen. Ein letztes Mal meldet sich aus dem GSoA-Hochleistungs-Rechenzentrum unser Statistikexperte Hans Hartmann.

Anfang 1986 reichte die GSoA 112'821 beglaubigte Unterschriften für die Initiative ´für eine Schweiz ohne Armee und für eine umfassende Friedenspolitikª bei der Bundeskanzlei ein. Beinahe vierzehn Jahre später, am 10. September dieses Jahres, gab die GSoA fast genau die doppelte Anzahl Unterschriften in Bern ab: für die beiden Initiativen ´Solidarität schafft Sicherheitª (ZFD-Initiative) und ´Für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik ...

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INITIATIVEN
Letztes Wiehern des Amtsschimmels
Armee und Zivildienst | von Renate Schoch | 01.11.1999

Es sieht so aus, als läsen die Beamten die Rubrik der haarsträubenden Fälle aus den Gemeindestuben und wetteiferten, wer von ihnen es in die nächste Ausgabe der GSoA-Zitig schafft. Leider sind die Initiativen eingereicht, aus ist der Beglaubigungsspass

Das an dieser Stelle bereits beklagte Beispiel von Golaten hat, KuhNo sei's geklagt, Schule gemacht: Auch in Chamblon ist der Gemeindebeamte dazu übergegangen, die Unterschriftenbogen unfrankiert in den Briefkasten zu werfen, und zwar in denjenigen der Gemeinde Treycovagnes. Fazit: Fr.1.20 Strafporto für die GSoA. Expliziter geht die Gemeinde Selkingen im Oberwallis vor: Von ordentlicher ...

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MEDIENKONFERENZ
Präventiv und gewaltfrei
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.1999

Anlässlich der Einreichung unserer neuen Initiativen am 10. September 1999 fand in Bern eine Medienkonferenz statt, an der VertreterInnen der GSoA und unterstützender Organisationen noch einmal klarstellten, was mit den Initiativen bezweckt wird. Die GSoA-Zitig veröffentlicht einige Voten.


Regine Aeppli, Nationalrätin SP, und Präsidentin des Schweizerischen ArbeiterInnenhilfswerks SAH:

Das SAH gehört zu den Organisationen, die die Initiative ´für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienstª unterstützt. (Die Zweitauflage der Armeeabschaffungsinitiative unterstützen wir hingegen nicht, weil die Abschaffung der Armee nicht zu unserem Kerngeschäft gehört.)

Erfolg oder Misserfolg von Volksinitiativen sind sehr oft ...

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