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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

REAKTIONEN
Lob der Feigheit
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.1999

Im Vorfeld der Einreichung haben wir bekannte Schweizer und Schweizerinnen nach ihrer Meinung zu unseren beiden Initiativen gefragt hier einige der zahlreichen Reaktionen:


Ich bin für die Abschaffung der Armee. Weil ich Angst habe. Angst vor dem Rattern der Maschinengewehre. Vor körperlichem Schmerz. Und vor lauten Männerstimmen. Zugegeben. Es gibt ehrenwertere Gründe für die Entwaffnung der Soldaten. Den Weltfrieden und die Sanierung der Bundesfinanzen. Schliesslich verweigert nicht einmal der Pazifist den Marschbefehl mit der naheliegenden Begründung, er habe Angst vor Verletzung und Tod. Denn, wie sagte doch der ehemalige Ausbildner einer Antiterror-Einheit: ´Ich habe ...

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SAMMELAUFRUF
Uno-Initiative in Not
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.11.1999

Im März 2000 läuft die Sammelfrist für die Uno-Initiative ab. Heute fehlen noch 60'000 Unterschriften. Für die Initiative liesse sich gut sammeln, doch sind die zahlreichen Organisationen, die die Initiative unterstützen, offenbar zuwenig bereit, auf die Strasse zu stehen. Die GSoA hat im November 1998 trotz einiger Vorbehalte beschlossen, die Initiative zu unterstützen. Kritisiert wurde, dass die Initiative bewusst unpolitisch gehalten sei und keine Vorstellungen enthalte, welche Politik die Schweiz in der Uno entwickeln soll. Es wurde auch eingewandt, dass der Bundesrat ein Beitrittsgesuch bis im Jahre 2003 vorgesehen habe und dass dieser ...

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GSOA-VOLLVERSAMMLUNG
Alle am 21. November zur Vollversammlung!
Armee und Zivildienst | von Renate Schoch | 01.11.1999

Pünktlich zum 10. Jahrestag der Abstimmung über die Abschaffung der Armee vom November 1989 trifft sich die GSoA zur Vollversammlung in Solothurn. Alle sind herzlich eingeladen!

Unsere Initiativen sind offiziell zustandegekommen ñ am 21. Oktober haben wir die Bestätigung von der Bundeskanzlei erhalten. Beide Initiativen wurden dem VBS zugeteilt. Der GSoA-Zug ist nun also definitiv in Fahrt. Mit dieser Vollversammlung wollen wir die Grundlagen für einen erfolgreichen Abstimmungskampagne legen. Für den Vormittag planen wir eine Auslegeordnung der militär- und friedenspolitischen Themen, die uns im kommenden Jahr beschäftigen werden (siehe Artikel unten). Neben der Revision des ...

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AKTUELLES
Sicherheitspolitischer Fahrplan
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.1999

1999  

Ende Oktober

Botschaft des Bundesrats (BR) zur vor gezogenen Teilrevision des Militärgesetzes (MG)

Dezember

Umverteilungsinitiative und Sicherheits bericht im Nationalrat (NR)

2000  

ganzes Jahr

´Jahr des Friedensª der Unesco; Beginn der Uno-´Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheitª

März

Umverteilungsinitiative, Sicherheitsbericht sowie MG-Teilrevision im Ständerat

März

Ablauf Sammelfrist Uno-Initiative

Juni

Teilrevision MG im NR

Herbst

Abstimmung Umverteilungsinitiative

September

BR-Botschaft zu den GSoA-Initiativen

Ende 2000

Leitbilder ´Armee 21ª und ´Bevölkerungsschutzª werden vorgestellt

2001  

ca. März

GSoA-Initiativen im Erstrat

Ende 2001
oder 2002

Abstimmung über die GSoA-Initiativen

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INITIATIVEN
Solidarität oder Soldaten
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.1999

Die beiden GSoA-Initiativen haben wir eingereicht, rechtzeitig, denn im kommenden Jahr stehen zentrale Diskussionen über die zukünftige Friedenspolitik der Schweiz an.

Die aktuelle politische Landschaft der Schweiz ist geprägt vom Spannungsfeld Integration versus Alleingang. Auch die sicherheitspolitischen Diskussionen stehen in diesem Spannungsfeld. Dabei besteht die Gefahr, dass es zwischen der Linken und reformorientierten ArmeebefürworterInnen zu einem Schulterschluss gegen die nationalkonservative Rechte kommen wird. Die Alternative hiesse dann: Militärischer Alleingang à la Auns oder Annäherung an die Nato. Da das politische Hauptportal nach Europa verschlossen scheint, nehmen auch friedensbewegte Linke mit dem militärpolitischen Hintertürchen vorlieb ...

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ADRESSEN
Adressänderungen
Armee und Zivildienst | von Jürg Wiedemann | 01.11.1999

Wir bitten Sie, uns allfällige Adressänderungen, doppelt vorhandene oder falsche Adressen frühzeitig zu melden. Sie ersparen uns dadurch teure Post-Spesen. Für jede von Post gemeldete fehlerhafte Adresse wurden bislang 30 Rappen Spesen verrechnet. Nach dem 1. Januar 2000 verrechnet die Post dafür eine Gebühr von Fr. 1.50, was einem Aufschlag von 400 Prozent entspricht.


Darum bitte Adressänderungen an:
GSoA, Postfach 324, 4127 Birsfelden, Tel 061 373 92 59, Fax 061 313 09 95
oder per em@il an Jürg Wiedemann

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FINANZIELLES
Erfolgsrechnung 01.01.98 - 31.12.98
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.1999

Aufwand

Sekretariat

28'975.61

 

Materialaufwand

8'206.45

 

Löhne

113'827.65

 

Entschädigungen

29'202.65

 

Drucksachen

93'015.10

 

PTT

68'668.80

 

Werbung

14'443.65

 

Regional-/Arbeitsgruppen

16'493.35

 

Infrastrukturkosten

14'048.50

 

Diverses

2'966.90

 

 

 

 

Total

389'848.66

 

 

Ertrag

Mitgliederbeiträge

 

172'115.00

Jahresabo GSoA-Zitig

 

50'280.00

Spenden

 

107'070.85

Materialverkauf

 

24'805.95

Inserate

 

1'671.50

Diverses

 

14'772.25

Verlust

 

19'133.11

 

 

 

Total

 

389'848.66

 

Bericht der GSoA-Buchhaltungsrevision 1998

Als RevisorInnen der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Deutschschweiz) haben wir ...

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SPENDEN
In der GSoA-Kasse klafft ein Loch
Armee und Zivildienst | von Jürg Wiedemann | 01.11.1999

Mit der grosszügigen Unterstützung von tausenden realisierten wir am vergangenen 10. September mit der Einreichung der beiden GSoA-Initiativen einen weiteren grossen Schritt auf dem Weg zu einer Schweiz ohne Armee und zu einem freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD): Für beide Initiativen sind zusammen mehr als eine Viertelmillion Unterschriften in Bern eingereicht worden. Herzlichen Dank allen, die mit ihrem Engagement oder mit einer Spende zu diesem Erfolg beigetragen haben.


Die Armeeabschaffungs-Initiative wird voraussichtlich bereits Ende 2001 oder in der ersten Hälfte 2002 zur Abstimmung vorgelegt. Zurücklehnen und auf den Lorbeeren ausruhen ñ dafür bleibt keine Zeit: In ...

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TAGESZEITUNGEN
"Dinosaure gris-vert fâcheusement coûteux"
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.1999

Am Montag, 25. Oktober 1999 wurde öffentlich bekannt, dass unsere beiden Initiativen für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst und für eine Schweiz ohne Armee formell zustande gekommen sind.

Tags darauf veröffentlichte die linkskatholische Genfer Tageszeitung Le Courrier auf ihrer Frontseite einen Kommentar mit dem Titel "L'armée ne sert à rien, supprimons-la!" (Die Armee nützt nichts, schaffen wir sie ab!).

In unseren eigenen Argumentarien könnten wir es nicht klarer formulieren: "Am Tag nach der braunen Schwemme (déferlante brune, gemeint sind die nationalen Wahlen) ist dieses Zustandekommen ein Hoffnungsschimmer."

Die Initiativen zielten in die richtige Richtung ...

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ERLEBNISBERICHT
Von Togo aus gesehen
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.1999

Nach einer desillusionierenden Rekrutenschule, die mich sehr eindrücklich von der Notwendigkeit der GSoA und der Überflüssigkeit und Lächerlichkeit unseres Trachtenvereins überzeugen konnte, zog es mich nach Schwarzafrika, wo ich meine Energie endlich wieder sinnvoll investieren wollte.


Die Bevölkerung von Togo, die durch die langjährige Militärdiktatur eingeschüchtert, resigniert und verarmt ist, zementierte meinen Pazifismus während meines 13-wöchigen Volontariatseinsatzes für den YMCA. Ich habe erlebt, was es heisst, auf der anderen Seite des Maschinengewehres zu stehen und was passiert, wenn das ganze Geld des Landes in die Armee fliesst und dadurch lebenswichtige ...

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