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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

FLÜCHTLINGE UND DIE ARMEE
Müssen Flüchtlinge die Armee retten?
Armee und Zivildienst | von Salvatore Pittà | 01.03.1999

Am 20. Oktober stellte Bundesrat Koller in Aussicht, die Armee bei der „Betreuung“ neuangekommener Asylsuchender beizuziehen. Angesichts der hohen Anzahl Asylgesuche im September, angesichts dessen, dass die Empfangsstellen eine Woche zuvor kurzfristig überlastet waren und deshalb Asylsuchende draussen schlafen mussten, rief die Schweizer Regierung die ausserordentliche Lage aus und griff zum Militär.

Seit dem 9. November „betreuen“ nun WK-Soldaten neuangekommene Asylsuchende in abgelegenen Gegenden wie Gantrisch (Berner Oberland) oder Mollis (Glarus). Zwar war bereits im November ein markanter Rückgang der Asylgesuche zu verzeichnen, und im ganzen 1998 stellten weniger Personen ein Asylgesuch als im vergleichbaren 1992.

Auch macht ...

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FESTIVITÄTEN
GSoA-Festival Yourope for Peace (U4P)
Armee und Zivildienst | von Roland Brunner, Nico Lutz | 01.11.1998

der Name war Programm. Ein kurzer Rückblick auf drei spannende Tage.

Mitten in eine laufende Unterschriftensammlung hinein auch noch ein dreitägiges Festival zu organisieren – auf solche Ideen kann wohl nur die GSoA kommen. Das Festival begann am Freitag, 31. Juli – der offiziellen Schweiz einen Tick voraus – mit einem kulturellen Teil. Der Liedermacher Sarbach sowie die Bands Mudslick, Aeronauten und Soldat inconnu spielten bis spät in die Nacht auf.

Kein Friede im Alleingang

Am Samstag standen Inhalte und Perspektiven einer europäischen Friedenspolitik zur Diskussion. Eingeladen waren Gäste aus dem benachbarten Ausland, denn «es geht weniger denn ...

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SITZEN
Die GSoA trifft sich am 22. November
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.11.1998

 

Sonntag, 22. November 1998, 1030 Uhr, Restaurant Kreuz, Solothurn.

Ablauf (Vorschlag der Koordination):

1030

Begrüssung, Stand der Initiativkampagne, Sammelberichte aus den Regionalgruppen und vom GSoA-Sekretariat.

1115

Frieden schaffen: OSZE statt Nato, Sicherheit statt Verteidigung

Kurzreferat von Solange Fernex, ehemalige Abgeordnete der Grünen im Europaparlament und dort Präsidentin der interfraktionellen Gruppe für Frieden und Abrüstung. Sie engagiert sich in verschiedenen friedenspolitischen Gruppen und setzt sich für eine zivile europäische Sicherheitspolitik ein (siehe hier).

Frieden schaffen: Zivile Solidarität gegen Übergriffe der Armee

Kurzreferat von Rolf Geiser, Sekretär von Corsam und ...

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SAMMELN
So viel haben wir schon, so viel brauchen wir noch
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.11.1998

61426

...... Unterschriften für die ZFD-Initiative nach zwei Fünfteln der Sammelfrist, 59'851 für die Armeeabschaffung (Stichtag 1. November 1998). Wenn wir jetzt nicht abreissen lassen, schaffen wir es locker.

Trotz Dauerregen haben die GSoA-Dauer-SammlerInnen und die vielen UnterstützerInnen der Initiativen «Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst» und «Für eine Schweiz ohne Armee» das Zwischenziel von über 60’000 Unterschriften vor der November-VV erreicht. Ein grosses Dankeschön an alle HelferInnen! Die Füsse hochlagern können wir aber noch nicht: Die zweite Hälfte des Unterschriftenpakets werden wir nicht einfacher zusammenbekommen. Es bleiben uns daf ...

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FELDPOST
Gegen Langeweile und andere Militärkrankheiten
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.1998

Musst Du im nächsten Frühjahr in die RS oder demnächst in einen WK einrücken? Ein heisser GSoA-Tip: Teile uns Deine Adresse mit, wir werden Dich regelmässig mit Material beliefern. Das hilft gegen Langeweile, unter Umständen gegen's Weitermachen, schützt vor Denkfaulheiten und Verblödung usw. Selbstverständlich kannst Du uns auch beauftragen, einem oder mehreren Kollegen eine Freude zu machen. Du lieferst die Adresse, wir verschicken das Material und die Feldpost übernimmt das Porto. Alles klar?

Kontakt: GSoA, Postfach 324, 4127 Birsfelden, Tel./Fax 061 313 09 95.

 

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KOLUMNE
Zivildienstkolumne
Armee und Zivildienst | von Ruedi Winet | 01.11.1998

Die zivilen Ressourcen würden nicht mehr ausreichen, um die Flüchtlinge zu betreuen, bedauerte Bundesrat Arnold Koller. Deshalb müsse die Armee ran. Wären Zivildienstleistende nicht weit besser geeignet, Flüchtlinge zu betreuen? Viele haben sich in den letzten Wochen diese Frage gestellt. Bisher leisteten rund 60 Zivildienstler ihren Einsatz im Asylbereich. Der Zivildienst in seiner heutigen Form ist aber nur schlecht dafür geeignet, bei der Lösung akuter Probleme mitzuhelfen. Einerseits hat der Zivildienst keine eigenen Strukturen. Zivildienstleistende werden fast ausschliesslich in bestehenden Institutionen eingesetzt. Wer wo eingesetzt wird, hängt weitgehend von den Interessen der ...

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DIE ZEITUNG ZU BUNT?
Zumutung
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.11.1998

Das Erscheinungsbild der letzten Nummer der GSoA-Zitig provozierte eine ganze Reihe vornehmlich negativer Reaktionen. Haben wir eigentlich nicht mehr alle Tassen im Schrank?

«Die Linke ist bilderfeindlich», schrieb Martin Heller, Leiter des Zürcher Museums für Gestaltung, anlässlich der Plakatausstellung «Hoffnung und Widerstand» vom September dieses Jahres. Die Linke, so Heller, habe die Entwicklungen in der visuellen Kommunikation verpasst. Sie ignoriere die Bedeutung ästhetischer Fragen und die Möglichkeiten aktueller Vermittlungsstrategien. In der WoZ vom 10. September machte er für die konservative Bildsprache der Linken unter anderem überhöhte ideologische Ansprüche verantwortlich.

Es stimmt schon: Was ...

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DIE ARMEE IST ZU TEUER
Zu Teuer
Armee und Zivildienst | von Marcel Hänggi | 01.11.1998

Freudige Nachricht: Die Schweiz schmeisst weniger Geld für das Militär zum Fenster raus. Aber wieviel kostet die Armee nun wirklich? Ein Spaziergang durch den Zahlendschungel

Die Kuh ist treu. Bei der Abstimmung zu unserer letzten Initiative im Jahre 1989 warb Flora, hingefläzt auf eine Karte der Schweiz ...

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SION 2006
Ogi out of mind
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.11.1998

«Solidarität besteht darin, dass die Not anderer uns nicht gleichgültig lässt. (...) Es gibt keine Solidarität zum Billigtarif. Auch für uns nicht. Solidarität erfordert Engagement, volles Engagement.» So legte sich Bundesrat Ogi vor Jahresfrist vor der Offiziersgesellschaft Zug ins Zeug, als über den «Platz der ...

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HALBIEREN
Keine Blanco-Checks
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz, Hans Hartmann | 01.11.1998

«Halb so teuer, doppelt so effizient» sei nicht ihre Argumentation. Über das neue friedens- und sicherheitspolitische Konzept der SPS sowie einen notwendigen Beitrag der Schweiz zu einer internationalen Friedenspolitik diskutierten mit Ursula Koch, Präsidentin der SP Schweiz, Hans Hartmann und Nico Lutz.

GSoA: Seit Jahren übertreffen sich VBS und ...

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