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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

AUS DEM VBS
Grosse öffentliche Debatte
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.09.1998

Ende August veröffentlichte das VBS die Ergebnisse der Konsultationen zum Bericht der sicherheitspolitischen Kommission «Brunner». Dem Vernehmen nach ist die Schweiz grosso modo mit allem einvestanden. Aber eben: nur dem Vernehmen nach.

Vernehmlassungen sind eine einseitige Angelegenheit: Der Vernehmlasser kann die Vernehmlassenden sich vernehmen lassen – diejenigen nicht zu vernehmen, die ihm nicht passen, das wird er sich nicht nehmen lassen. Alles klar?

Taube Ohren

Das «Kernteam Armee 200X» im Departement Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), verantwortlich für die Konsultationen zum «Bericht der Studienkommission für strategische Fragen», scheint sich durch eine besonders selektive Wahrnehmung auszuzeichnen. Dies, obwohl ...

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UNTERSCHRIFTENSAMMELN
Game, set and...
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz, Hans Hartmann | 01.09.1998

50'000 Schwalben machen vielleicht einen Sommer, 50'000 Unterschriften aber noch keine Initiative. Um genau zu sein: noch nicht einmal eine halbe. Also Dankedankedanke an alle die mitgesammelt haben und weiter so!

Den KuhNo, unsere aufblasbare Antwort auf aufgeblasene Verteidigungsbudgets, haben wir wie ein ordinäres Stück Vieh durch den Sommer getrieben: Erbarmungslos wurde er an die Open-Airs in St. Gallen, in Nyon, Gampel und Eschenbach geschleppt, nach Frauenfeld zum Out in the Green gezerrt, auf den Berner Gurten, zum Schlauen Bauer, und ja, da gibt es nichts zu lachen, auch auf der Heiteren bei Zofingen stand er ...

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PERSONELLES
In eigener Sache
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.09.1998

In eigener Sache

Die GSoA-Zitig-Redaktion sucht eineN MitarbeiterIn

Wenn du bereits in der GSoA aktiv bist oder Lust hast, aktiv mitzuarbeiten, und wenn du schreiben kannst und vielleicht bereits journalistische Erfahrungen hast ...
... wenn du dich für eine gute Sache in die Computertasten und Redaktionssitzungen werfen möchtest ...
... dann melde dich bei uns:

GSoA-Sekretariat Bern, Nico Lutz, Tel 031 / 301 82 09, eM@il: gsoabern@bluewin.ch

 

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DESIGN DER ZEITUNG
Unser Chalet
Armee und Zivildienst | von François Chalet | 01.09.1998

Die GSoA-Zitigs-Redaktion, welcher ich als Layout-Verantwortlicher angehöre, hat beschlossen, dass für jenen LeserInnen, die noch mehr erfahren wollen, verunsichert sind oder gegegenüber dem neuen Layout Bedenken haben könnten, einige Überlegungen zumindest nicht schaden könnten.

Für die GSoA-Zitig entwickelte ich zusammen mit Martin Woodtli und Mark Kappeler (beide Grafiker) ein neues Zeitungskonzept. Wir wollten weg von dem klassischen Abfüll-Layout hin zu etwas Neuem, etwas Spannenderem, etwas, das wir noch nie gemacht hatten. Wir beschlossen, alle typographischen Angelegenheiten der Zeitung (Schrifttypus, Zeilenabstände, Anzahl Spalten… ) zu überdenken und modernere Kombinationen auszuprobieren. Das ganze sollte in ...

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LESERBRIEF
GSoA-Postfach
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.09.1998

Papierverschleuderung!


«Bild»-Legende auf der Titelseite der GSoA-Zitig Nummer 76 vom Juni 1998: «Vorschlag: Machen Sie sich ein Bild von unserer Finanzlage!» Also gut, ich will's versuchen (mit dem Risiko, dass das Bild schief wird).
Muss einem mit dem Vorschlag-Hammer eingebleut werden, dass mit der GSoA etwas nicht stimmt? Und soll ums Verrecken eindringlich und für den Dümmsten ersichtlich werden, dass einerseits ein Finanzloch (oder Grossloch) besteht und deshalb Sparen nicht angezeigt ist, sondern GSoA-Zitig-Papier - und also auch Geld - noch und noch mit Leere (leeren Foto-Kästchen usw.) massiv verschleudert werden muss? Bin ich zu dumm (und ...

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DIE ARMEE AN ALLEN FRONTEN
Das prangern wir an (V): Blinde Flecken in der Armeegeschichte
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 15.06.1998

Autoritär und antisemitisch

Die Schweizer Armee verteidigte im Zweiten Weltkrieg nicht die Demokratie, sondern die Nation. Das zeigt auch ein «Programm» von Aktivdiensleistenden aus dem Jahre 1941. Wir veröffentlichen Auszüge des aufschlussreichen Dokuments samt einigen kommentierenden Gedanken.

Das in der «Monatsschrift» (No 85, S. 288ff.), dem Organ des katholischen Studentenvereins, im Winter 41/42 veröffentlichte «Programm» ist laut deren Redaktor Hürlimann von «Soldaten» verfasst worden, die «im Zivil Arbeiter, Bauern, Kaufleute, Studenten, Staatsangestellte» sind und die «sich einst (!) zu den verschiedenartigsten Fahnen als Demokraten, Christlichsoziale, Duttweileranhänger, Sozialisten, Frontisten, Kommunisten oder auch Parteilose bekannten». Das ...

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DETAILS VOM BORDCOMPUTER
Alles im Griff
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.06.1998

Ein Sechstel der Sammelfrist ist vorbei, und die GSoA hat für ihre beiden Initiativen je einen Viertel der nötigen Unterschriften zusammen. Details vom Bordcomputer

«… aktivieren Sie den Interphasen-Decoder, bereiten Sie einen Subraum-Scan vor und gehen Sie dann auf Worb-Antrieb! …», so tönt es neuerdings auf der GSoA-Brücke, wenn sich wieder einmal ein prall gefüllter Unterschriftenbogen auf Kollisionskurs mit unserem Bordcomputer befindet. Politisch mögen wir ja in Regionen vorstossen, die zuvor noch kein menschliches Wesen betreten hat, und es kann auch sein, dass wir uns auf dieser Mission plötzlich mit ungeahnten Gefahren konfrontiert sehen – aber ...

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FITAMIN
Die halbe Miete
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.06.1998

Am Wochenende vom 16./17. Mai versammelten sich einige der eifrigsten SammlerInnen der GSoA im Rahmen des zweiten FITamin-Treffens zum Erfahrungsaustausch auf dem aargauischen Herzberg.

Wer den Merksatz «Händ Si scho dörfe underschriibe?» noch nicht im richtigen Tonfall aussprechen kann, hatte auf dem Herzberg nochmals die Gelegenheit, dies unter kundiger Anleitung zu lernen. Wie bei den meisten Unterschriftensammlungen ist auch bei unseren neuen Initiativen die richtige Anrede die halbe Miete - darin waren sich alle Anwesenden einig. Die selektive politische Wahrnehmungsbereitschaft der gestressten DurchschnittsbürgerInnen gilt es mit einer klaren Botschaft anzusprechen. Die Formel «Händ Si scho unterschribe ...

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SAMMELBERICHT
Von Pontius bis Pilatus
Armee und Zivildienst | von Mario Schaffhauser | 01.06.1998

Auch in Luzern werden seit dem 17. März aktiv Unterschriften für die beiden neuen GSoA-Initiativen gesammelt. Die Luzerner Regionalgruppe lancierte die Sammelkampagne am 21. März mit einem Stand an bester Lage. Unsere beiden Initiativen stiessen von Anfang an auf ein gutes Echo bei den Leuten. Viele PassantInnen unterschrieben spontan beide Initiativen. Seither sammeln wir - mit wenigen Ausnahmen - im Wochenrhythmus. Immer samstags oder am Donnerstag abend stehen wir auf der Strasse. Stellten wir zu Beginn jeweils noch mit viel Aufwand einen Stand auf, haben wir nun auf eine Lightversion umgestellt, d.h. wir schleppen nur noch das N ...

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SAMMELBERICHT
Bireweich? …
Armee und Zivildienst | von Peter Schmid | 01.06.1998

Die «GSoA» ist zu einem Markenzeichen geworden - auf das überraschend viele Menschen positiv reagieren. Erste Sammelerfahrung von Peter Schmid

«Bireweich» und «di Tümmschte» waren die unfreundlichsten Kommentare, die ich an unseren Sammelständen in Zürich bis jetzt zu hören bekam. Viel öfters aber waren die Reaktionen sehr positiv und aufmunternd. Meistens genügt ein «Zwei neue GSoA-Initiativen!» oder «Schweiz ohne Armee», damit die Leute entweder einen Bogen um uns machen (zwangsläufig einen grossen, wenn KuhNo mitsammelt), oder mit einem seligen Lächeln auf uns zustreben - für mich als Neo-Xoa-Sammler gehören in Zürich überraschend ...

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