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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

STELLUNGNAHME ZUM GUTACHTEN VON MARGRITH VON FELTEN UND KARIN HAEBERLI
Anschlussfähige Friedenspolitik
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.07.1997

Das von Margrith von Felten und Karin Haeberli verfasste Gutachten richtet sich explizit an «die GSoA-Männer». Als solcher fühle ich mich irritiert. Kritik soll irritieren. Aber Irritation ist dann nicht produktiv, wenn nichts als ein Gefühl gegenseitigen Unverständnisses zurückbleibt.

«Wer versteht hier eigentlich wen nicht?», fragte ich mich bei der Lektüre des Gutachtens immer wieder. Vielleicht trägt es zum besseren gegenseitigen Verständnis bei, wenn ich mein Unbehagen wenigstens punktuell verbalisiere.

An einem zentralen Missverständnis ist die GSoA selbst sicher nicht unschuldig. Es geht um die Forderung nach einer «umfassenden Friedenspolitik». Diese ...

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FEMINISTISCHE KRITIK AN DER GSOA
Verpasste Chancen 2
Armee und Zivildienst | von Eva Richner | 01.07.1997

Ich finde es schade, dass die öffentliche Diskussion um das Gutachten von Karin Haeberli und Margrith von Felten bis jetzt hauptsächlich unter Frauen stattfindet. Trotzdem muss ich jetzt auch zum Thema schreiben:

1. Einen ganz herzlichen Dank an die beiden Frauen, die mit viel Engagement eine grosse Arbeit auf sich genommen haben, in der sie Themen und Sichtweisen aufzeigen, welche die GSoA ruhig einmal genau betrachten soll. Dass jetzt versucht wird, die Arbeit als feministisch-utopistisches Gebilde wegzuschieben, hat mich sehr betroffen gemacht.
Die GSoA ist auf Kritik von aussen angewiesen und sie muss diese ernst nehmen, wenn sie mit ...

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FEMINISTISCHE KRITIK AN DER GSOA
Männerträume - Frauenmuster
Armee und Zivildienst | von Ingrid Rusterholz | 01.07.1997

Von Ingrid Rusterholtz

Die GSoA-Zitig Nr. 69 veröffentlichte zwei Kritiken von Frauen aus der GSoA am feministischen Gutachten von v. Felten und Haeberli. Ingrid Rusterholtz, eine der für das Gutachten befragten Expertinnen und Mitautorin bei verschiedenen GSoA-Publikationen, antwortet darauf.

Das Muster ist bekannt: Frauen schicken sich an, den Stoff, aus dem Männerträume sind, zu analysieren – und augenblicklich sind andere Frauen zur Stelle, verteidigen die Männerprojekte und -fantasien und verunglimpfen bei dieser Gelegenheit auch gleich noch die Arbeit jener Frauen. Derweil können sich die Gestalter des untersuchten Forschungsgegenstands gemütlich zurücklehnen und aus dem ...

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FEMINISTISCHE KRITIK AN DER GSOA
Das Gutachten
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.07.1997

Worum es geht

Im März 1996 beantragte die GSoA-Regionalgruppe Basel an der nationalen Vollversammlung, «für weitere (Initiativ)projekte von einer Fachfrau ein Gutachten erstellen zu lassen, welches die geschlechtsspezifischen Auswirkungen aufzeigen soll». Die VV stimmte dem Antrag mit 39 gegen 1 Stimmen bei 9 Enthaltungen zu. Die GSoA-Koordination bewilligte in der Folge 2’500 Franken für die Erstellung des Gutachtens.

Im Februar dieses Jahres stellten Margrith von Felten (SP-Nationalrätin) und Karin Haeberli (Frauen für den Frieden) das ‹Gutachten zu Handen der GSoA über zwei Initiativprojekte› fertig. Es basiert auf einer «Befragung von zehn Expertinnen aus ...

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UNTERSCHRIFTENSAMMLUNG
SammlerInnen sammeln SammlerInnen
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.07.1997

UnterschriftensammlerInnen für eine Schweiz ohne Armee und einen freiwilligen zivilen Friedensdienst sammeln. Dies ist das Ziel der GSoA-Sommertournee. Wir haben in den nächsten Monaten viel vor. Und dafür braucht es viele Frauen und Männer, die mithelfen. Mitmachen ist einfach: Wenn Du sowieso an eines der Festivals ...

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INITIATIVTEXTE FÜR EINE SCHWEIZ OHNE ARMEE UND EINEN ZIVILEN FRIEDENSDIENST BEREINIGT
Mangelerscheinungen
Armee und Zivildienst | von Lukas Romer | 01.07.1997

Eine Zugfahrt, die ist lustig. Das Tessin liegt auf der südlichen Seite und damit für viele jenseits der Alpen. Die Eisenbahn verbindet es mit dem Norden unter anderem durch den Gotthard. Im Stundentakt befahren zwei Züge diese Strecke. Der eine bringt die Strecke ohne Halt zwischen Arth-Goldau und Bellinzona hinter sich. Der zweite ist gemütlicher und hält in Schwyz, Brunnen, Flüelen, Göschenen, Airolo, Faido, Biasca. Man hat also mehr Zeit zur Betrachtung der schönen Berglandschaft. Nicht empfehlenswert ist die Benützung dieses Zuges allerdings, wenn man nach Cavigliano will, wo 1989 eine ...

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INITIATIVTEXTE FÜR EINE SCHWEIZ OHNE ARMEE UND EINEN ZIVILEN FRIEDENSDIENST BEREINIGT
Etappenziel erreicht
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.07.1997

Nach einer intensiven Diskussion, für die wir uns notwendige zwei Jahre Zeit gelassen haben, wurden die Initiativtexte an einem GSoA-Seminar im Tessin am 7./8. Juni bereinigt. An der nächsten Vollversammlung am 23. November 97 in Solothurn kann ein Lancierungsbeschluss gefällt werden.

Nach intensiver Diskussion über Perspektiven ...

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GSOA-INITIATIVEN IN DEN STARTBLÖCKEN
Auf die Plätze...
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.07.1997

Die letzte GSoA-Vollversammlung am 23. März 1997 hat das Initiativprojekt ‹Solidarität schafft Sicherheit - für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst› klar unterstützt. Bereits im November 1996 hatten wir die Initiative ‹Sicherheit statt Verteidigung - für eine Schweiz ohne Armee› beschlossen. Nach zwei Jahren intensiver Diskussionen stehen somit unsere zwei Initiativprojekte. Worum es jetzt geht? Nein, noch nicht gerade ums Unterschriften sammeln. Nebst letzten Textkorrekturen muss jetzt vor allem die Lancierung der beiden Initiativen seriös vorbereitet werden. Im Herbst 1997 soll die GSoA-VV den Beschluss fassen, im nächsten Frühling mit der Unterschriftensammlung loszulegen. So sieht der ...

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UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE GSOA-INITIATIVEN
Nur nicht zögern...
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.07.1997

Was haltet ihr von den beiden GSoA-Initiativen? Seid ihr bereit, diese Initiativen zu unterstützen? Diese und weitere Fragen haben wir nach der GSoA-Vollversammlung vom März 1997 allfällig interessierten Organisationen gestellt. Wie wir richtig vermutet haben, ist unser Postfach in der Folge nicht gerade überquollen. Ein paar Reaktionen gingen jedoch ein und weitere werden hoffentlich folgen.

Eine intensive Diskussion über die beiden Initiativen haben die Jeunesse Etudiante Chrétienne Suisse geführt. An ihrer Vollversammlung haben sie nun beschlossen, beide Initiativen aktiv zu unterstützen. Sie werden bei den weiteren Vorbereitungsarbeiten für die Lancierung mitarbeiten, in ihrer ...

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GSOA-INITIATIVEN IN DEN STARTBLÖCKEN
Auf die Plätze...
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.07.1997

Die letzte GSoA-Vollversammlung am 23. März 1997 hat das Initiativprojekt ‹Solidarität schafft Sicherheit - für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst› klar unterstützt. Bereits im November 1996 hatten wir die Initiative ‹Sicherheit statt Verteidigung - für eine Schweiz ohne Armee› beschlossen. Nach zwei Jahren intensiver Diskussionen stehen somit unsere zwei Initiativprojekte. Worum es jetzt geht? Nein, noch nicht gerade ums Unterschriften sammeln. Nebst letzten Textkorrekturen muss jetzt vor allem die Lancierung der beiden Initiativen seriös vorbereitet werden. Im Herbst 1997 soll die GSoA-VV den Beschluss fassen, im nächsten Frühling mit der Unterschriftensammlung loszulegen. So sieht der ...

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