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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

DESIGN DER ZEITUNG
Unser Chalet
Armee und Zivildienst | von François Chalet | 01.09.1998

Die GSoA-Zitigs-Redaktion, welcher ich als Layout-Verantwortlicher angehöre, hat beschlossen, dass für jenen LeserInnen, die noch mehr erfahren wollen, verunsichert sind oder gegegenüber dem neuen Layout Bedenken haben könnten, einige Überlegungen zumindest nicht schaden könnten.

Für die GSoA-Zitig entwickelte ich zusammen mit Martin Woodtli und Mark Kappeler (beide Grafiker) ein neues Zeitungskonzept. Wir wollten weg von dem klassischen Abfüll-Layout hin zu etwas Neuem, etwas Spannenderem, etwas, das wir noch nie gemacht hatten. Wir beschlossen, alle typographischen Angelegenheiten der Zeitung (Schrifttypus, Zeilenabstände, Anzahl Spalten… ) zu überdenken und modernere Kombinationen auszuprobieren. Das ganze sollte in ...

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LESERBRIEF
GSoA-Postfach
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.09.1998

Papierverschleuderung!


«Bild»-Legende auf der Titelseite der GSoA-Zitig Nummer 76 vom Juni 1998: «Vorschlag: Machen Sie sich ein Bild von unserer Finanzlage!» Also gut, ich will's versuchen (mit dem Risiko, dass das Bild schief wird).
Muss einem mit dem Vorschlag-Hammer eingebleut werden, dass mit der GSoA etwas nicht stimmt? Und soll ums Verrecken eindringlich und für den Dümmsten ersichtlich werden, dass einerseits ein Finanzloch (oder Grossloch) besteht und deshalb Sparen nicht angezeigt ist, sondern GSoA-Zitig-Papier - und also auch Geld - noch und noch mit Leere (leeren Foto-Kästchen usw.) massiv verschleudert werden muss? Bin ich zu dumm (und ...

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DIE ARMEE AN ALLEN FRONTEN
Das prangern wir an (V): Blinde Flecken in der Armeegeschichte
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 15.06.1998

Autoritär und antisemitisch

Die Schweizer Armee verteidigte im Zweiten Weltkrieg nicht die Demokratie, sondern die Nation. Das zeigt auch ein «Programm» von Aktivdiensleistenden aus dem Jahre 1941. Wir veröffentlichen Auszüge des aufschlussreichen Dokuments samt einigen kommentierenden Gedanken.

Das in der «Monatsschrift» (No 85, S. 288ff.), dem Organ des katholischen Studentenvereins, im Winter 41/42 veröffentlichte «Programm» ist laut deren Redaktor Hürlimann von «Soldaten» verfasst worden, die «im Zivil Arbeiter, Bauern, Kaufleute, Studenten, Staatsangestellte» sind und die «sich einst (!) zu den verschiedenartigsten Fahnen als Demokraten, Christlichsoziale, Duttweileranhänger, Sozialisten, Frontisten, Kommunisten oder auch Parteilose bekannten». Das ...

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DETAILS VOM BORDCOMPUTER
Alles im Griff
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.06.1998

Ein Sechstel der Sammelfrist ist vorbei, und die GSoA hat für ihre beiden Initiativen je einen Viertel der nötigen Unterschriften zusammen. Details vom Bordcomputer

«… aktivieren Sie den Interphasen-Decoder, bereiten Sie einen Subraum-Scan vor und gehen Sie dann auf Worb-Antrieb! …», so tönt es neuerdings auf der GSoA-Brücke, wenn sich wieder einmal ein prall gefüllter Unterschriftenbogen auf Kollisionskurs mit unserem Bordcomputer befindet. Politisch mögen wir ja in Regionen vorstossen, die zuvor noch kein menschliches Wesen betreten hat, und es kann auch sein, dass wir uns auf dieser Mission plötzlich mit ungeahnten Gefahren konfrontiert sehen – aber ...

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FITAMIN
Die halbe Miete
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.06.1998

Am Wochenende vom 16./17. Mai versammelten sich einige der eifrigsten SammlerInnen der GSoA im Rahmen des zweiten FITamin-Treffens zum Erfahrungsaustausch auf dem aargauischen Herzberg.

Wer den Merksatz «Händ Si scho dörfe underschriibe?» noch nicht im richtigen Tonfall aussprechen kann, hatte auf dem Herzberg nochmals die Gelegenheit, dies unter kundiger Anleitung zu lernen. Wie bei den meisten Unterschriftensammlungen ist auch bei unseren neuen Initiativen die richtige Anrede die halbe Miete - darin waren sich alle Anwesenden einig. Die selektive politische Wahrnehmungsbereitschaft der gestressten DurchschnittsbürgerInnen gilt es mit einer klaren Botschaft anzusprechen. Die Formel «Händ Si scho unterschribe ...

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SAMMELBERICHT
Von Pontius bis Pilatus
Armee und Zivildienst | von Mario Schaffhauser | 01.06.1998

Auch in Luzern werden seit dem 17. März aktiv Unterschriften für die beiden neuen GSoA-Initiativen gesammelt. Die Luzerner Regionalgruppe lancierte die Sammelkampagne am 21. März mit einem Stand an bester Lage. Unsere beiden Initiativen stiessen von Anfang an auf ein gutes Echo bei den Leuten. Viele PassantInnen unterschrieben spontan beide Initiativen. Seither sammeln wir - mit wenigen Ausnahmen - im Wochenrhythmus. Immer samstags oder am Donnerstag abend stehen wir auf der Strasse. Stellten wir zu Beginn jeweils noch mit viel Aufwand einen Stand auf, haben wir nun auf eine Lightversion umgestellt, d.h. wir schleppen nur noch das N ...

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SAMMELBERICHT
Bireweich? …
Armee und Zivildienst | von Peter Schmid | 01.06.1998

Die «GSoA» ist zu einem Markenzeichen geworden - auf das überraschend viele Menschen positiv reagieren. Erste Sammelerfahrung von Peter Schmid

«Bireweich» und «di Tümmschte» waren die unfreundlichsten Kommentare, die ich an unseren Sammelständen in Zürich bis jetzt zu hören bekam. Viel öfters aber waren die Reaktionen sehr positiv und aufmunternd. Meistens genügt ein «Zwei neue GSoA-Initiativen!» oder «Schweiz ohne Armee», damit die Leute entweder einen Bogen um uns machen (zwangsläufig einen grossen, wenn KuhNo mitsammelt), oder mit einem seligen Lächeln auf uns zustreben - für mich als Neo-Xoa-Sammler gehören in Zürich überraschend ...

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DATEN/ORTE
Sommerzeit – Festivalzeit – Sammelzeit!
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.06.1998

Wie lässt sich das Angenehme mit dem Angenehmen verbinden? Wo finden sich am meisten Unterschreibewillige auf engem Raum? Wo sammelt sich's mit Musikbegleitung am leichtesten? An Open-Airs!
Aus dem Plänchen könnt Ihr entnehmen, wann und wo in Eurer Umgebung ein Open-Air-Konzert stattfindet, an welchem die GSoA präsent sein wird. Meldet Euch zum Sammelnhelfen bei der zuständigen GSoA-Regionalgruppe!
Spontane Sammelaktionen an weiteren Veranstaltungen sind natürlich immer willkommen. Meldet Euch bei der GSoA Zürich, Basel, Bern oder Genf, um Standmaterial zu erhalten!


Kontaktadressen:
Appenzell: Johanes 071 364 14 45
Baden: Oliver 056 222 19 ...

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RANDNOTIZ
Metamorphose eines Schweizsoldat
Armee und Zivildienst | von Katharina Tanner | 01.06.1998

1940

Wer nicht schweigen kann, schadet der Heimat, und wer nicht lauthals heraus dem Verbrecherwahnsinnhitlerdeutschland die Stirn bietet, schadet auch. Schuhputz, Gamellenputz, Tornisterputz, Blechlöffelputz für die Schweizunabhängigkeit. Auch wenn bei mir zu Haus das Geschäft verlumpt, der Schweizsoldat putzt in der Früh, am Abend, alleine, gemeinsam, freiwillig oder zur Strafe, und wenn meine Frau zu Haus meine Arbeit noch mitverrichten muss, so ist es für die Schweizselbstständigkeit. D‘Schnorre halte - au im Hinterland. Im Ernstfall würde der Schweizsoldat zuerst das Kader erschiessen - für die Schweizfreiheit.

1943

Wer nicht schweigen kann, schadet ...

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SKH UND VBS
Unfriendly Takeover?
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.06.1998

Unfriendly Takeover?

Das Schweizerische Katastrophenhilfekorps SKH feiert dieses Jahr seinen 25. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! In der Schweiz und international geniesst das SKH einen ausgezeichneten Ruf. Das freut uns alle. Alle? Offensichtlich ist es der Armee ein Dorn im Auge, dass sich das im Eidgenössischen Departement des Äusseren (EDA) angesiedelte zivile SKH auf dem internationalen Parkett Lorbeeren holt und die Armee leer ausgeht. Bereits vor sechs Jahren versuchte das EMD, sich das SKH einzuverleiben. Eine Arbeitsgruppe unter dem früheren Rüstungschef Felix Wittlin forderte die Bildung eines Sicherheitsdepartementes unter Einbezug des Katastrophenhilfekorps. Das EDA vermochte den unfriendly takeover ...

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