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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

DOKUMENTARFILM
Kopfschuss verboten
Armee und Zivildienst | von Marcel Hänggi | 01.11.1998

1993 begannen die Basler DokumentarfilmerInnen Sibylle Ott und Klaus Affolter an ihrer Arbeit für einen Dokumentarfilm über die Rekrutenschule. Das EMD - heute VBS - war grundsätzlich einverstanden, wollte aber ein ausführliches Drehkonzept vorgelegt erhalten. Nun folgte eine Reihe von Schikanen, von denen die sju-news in ihrer Juli-Ausgabe unter anderem aufzählen: Verschlampung von Sitzungsterminen und Korrespondenz, laufend wechselnde Ansprechpersonen, Entzug bereits erfolgter Drehbewilligungen, fragwürdige Wünsche von Armeeseite an das Drehbuch... Als die FilmerInnen endlich doch einrücken konnten - in die Sommer-RS 96 - gingen die Schikanen weiter, um schliesslich nach Abschluss der Dreharbeiten in eigentliche Zensur überzugehen ...

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BÜRGERNAHE ARMEE?
Achtung: Eine Diskussion!
Armee und Zivildienst | von Mark Braun, Nico Lutz | 01.11.1998

Die Armee präsentiert sich gerne bürgernah. Bei der Freiburger Herbstmesse war sie als Ehrengast geladen. Doch einer öffentlichen Debatte über die Armee mag sie sich nicht stellen, wenn kritische Stimmen mitdiskutieren

Die Armee hatte ihre Teilnahme bereits zugesagt: Am 7. Oktober sollte auf Einladung von Radio Fribourg eine ...

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INTELLIGENZIJA
Tatort Einsiedeln
Armee und Zivildienst | von Zoltan Doka | 01.09.1998

Die militärische ‹Intelligenzija› kennt ihren Feind von heute, wie tolle und originelle Übungsszenarien zeigen...

Wieder einmal kam ich in den Genuss, die bemerkenswerten Führungsleistungen unserer Armee hautnah zu erfahren Der Tatort war Einsiedeln. Alles überragend thronte das Kloster über dem Städtchen. In dem Gewimmel von PilgerInnen erspähte mensch ab und zu grün-braun gekleidete Leute. Diese Sonderlinge, zu denen auch ich gehörte, waren Teil eines Militärspitals.

Nachdem in der ersten Woche sich die psychische und physische Belastung sehr in Grenzen hielt, wurde in der zweiten Woche vor allem eines hart trainiert: warten. Aber alles ...

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KOLUMNE
Zivildienstkolumne
Armee und Zivildienst | von Ruedi Winet | 01.09.1998

Rund 3500 Zivildienstgesuche sind seit der Einführung des Zivildienstes vor knapp zwei Jahren eingereicht worden, über 2000 Anhörungen wurden durchgeführt – die meisten Gesuchsteller wurden zugelassen. Rund 100’000 Tage Zivildienst sind seither geleistet worden. Für viele Schweizer, die sich mit dem Militärdienst schwer tun, hat die Einführung des Zivildienstes wesentliche Verbesserungen gebracht. Sie können heute zu ihrer Überzeugung stehen und etwas Sinnvolles tun. Zahlreiche Zivildienstinteressierte sind aber in eine neue Zwickmühle geraten. Das Gesetz erlaubt nur einer ganz bestimmten Gruppe von Menschen, Zivildienst zu leisten. Nur jene werden zum Zivildienst zugelassen, die ...

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AUS DEM VBS
Grosse öffentliche Debatte
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.09.1998

Ende August veröffentlichte das VBS die Ergebnisse der Konsultationen zum Bericht der sicherheitspolitischen Kommission «Brunner». Dem Vernehmen nach ist die Schweiz grosso modo mit allem einvestanden. Aber eben: nur dem Vernehmen nach.

Vernehmlassungen sind eine einseitige Angelegenheit: Der Vernehmlasser kann die Vernehmlassenden sich vernehmen lassen – diejenigen nicht zu vernehmen, die ihm nicht passen, das wird er sich nicht nehmen lassen. Alles klar?

Taube Ohren

Das «Kernteam Armee 200X» im Departement Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), verantwortlich für die Konsultationen zum «Bericht der Studienkommission für strategische Fragen», scheint sich durch eine besonders selektive Wahrnehmung auszuzeichnen. Dies, obwohl ...

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UNTERSCHRIFTENSAMMELN
Game, set and...
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz, Hans Hartmann | 01.09.1998

50'000 Schwalben machen vielleicht einen Sommer, 50'000 Unterschriften aber noch keine Initiative. Um genau zu sein: noch nicht einmal eine halbe. Also Dankedankedanke an alle die mitgesammelt haben und weiter so!

Den KuhNo, unsere aufblasbare Antwort auf aufgeblasene Verteidigungsbudgets, haben wir wie ein ordinäres Stück Vieh durch den Sommer getrieben: Erbarmungslos wurde er an die Open-Airs in St. Gallen, in Nyon, Gampel und Eschenbach geschleppt, nach Frauenfeld zum Out in the Green gezerrt, auf den Berner Gurten, zum Schlauen Bauer, und ja, da gibt es nichts zu lachen, auch auf der Heiteren bei Zofingen stand er ...

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PERSONELLES
In eigener Sache
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.09.1998

In eigener Sache

Die GSoA-Zitig-Redaktion sucht eineN MitarbeiterIn

Wenn du bereits in der GSoA aktiv bist oder Lust hast, aktiv mitzuarbeiten, und wenn du schreiben kannst und vielleicht bereits journalistische Erfahrungen hast ...
... wenn du dich für eine gute Sache in die Computertasten und Redaktionssitzungen werfen möchtest ...
... dann melde dich bei uns:

GSoA-Sekretariat Bern, Nico Lutz, Tel 031 / 301 82 09, eM@il: gsoabern@bluewin.ch

 

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DESIGN DER ZEITUNG
Unser Chalet
Armee und Zivildienst | von François Chalet | 01.09.1998

Die GSoA-Zitigs-Redaktion, welcher ich als Layout-Verantwortlicher angehöre, hat beschlossen, dass für jenen LeserInnen, die noch mehr erfahren wollen, verunsichert sind oder gegegenüber dem neuen Layout Bedenken haben könnten, einige Überlegungen zumindest nicht schaden könnten.

Für die GSoA-Zitig entwickelte ich zusammen mit Martin Woodtli und Mark Kappeler (beide Grafiker) ein neues Zeitungskonzept. Wir wollten weg von dem klassischen Abfüll-Layout hin zu etwas Neuem, etwas Spannenderem, etwas, das wir noch nie gemacht hatten. Wir beschlossen, alle typographischen Angelegenheiten der Zeitung (Schrifttypus, Zeilenabstände, Anzahl Spalten… ) zu überdenken und modernere Kombinationen auszuprobieren. Das ganze sollte in ...

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LESERBRIEF
GSoA-Postfach
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.09.1998

Papierverschleuderung!


«Bild»-Legende auf der Titelseite der GSoA-Zitig Nummer 76 vom Juni 1998: «Vorschlag: Machen Sie sich ein Bild von unserer Finanzlage!» Also gut, ich will's versuchen (mit dem Risiko, dass das Bild schief wird).
Muss einem mit dem Vorschlag-Hammer eingebleut werden, dass mit der GSoA etwas nicht stimmt? Und soll ums Verrecken eindringlich und für den Dümmsten ersichtlich werden, dass einerseits ein Finanzloch (oder Grossloch) besteht und deshalb Sparen nicht angezeigt ist, sondern GSoA-Zitig-Papier - und also auch Geld - noch und noch mit Leere (leeren Foto-Kästchen usw.) massiv verschleudert werden muss? Bin ich zu dumm (und ...

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DIE ARMEE AN ALLEN FRONTEN
Das prangern wir an (V): Blinde Flecken in der Armeegeschichte
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 15.06.1998

Autoritär und antisemitisch

Die Schweizer Armee verteidigte im Zweiten Weltkrieg nicht die Demokratie, sondern die Nation. Das zeigt auch ein «Programm» von Aktivdiensleistenden aus dem Jahre 1941. Wir veröffentlichen Auszüge des aufschlussreichen Dokuments samt einigen kommentierenden Gedanken.

Das in der «Monatsschrift» (No 85, S. 288ff.), dem Organ des katholischen Studentenvereins, im Winter 41/42 veröffentlichte «Programm» ist laut deren Redaktor Hürlimann von «Soldaten» verfasst worden, die «im Zivil Arbeiter, Bauern, Kaufleute, Studenten, Staatsangestellte» sind und die «sich einst (!) zu den verschiedenartigsten Fahnen als Demokraten, Christlichsoziale, Duttweileranhänger, Sozialisten, Frontisten, Kommunisten oder auch Parteilose bekannten». Das ...

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