Themen > Armee und Zivildienst > Medienmitteilungen

Armee und Zivildienst: Medienmitteilungen der GSoA

AUSLANDEINSATZ
Keine Schweizer Soldaten nach Afghanistan
Armee und Zivildienst | von GSoA | 14.12.2005

Die heutige Basler Zeitung berichtet, dass das VBS einen Einsatz von Schweizer Soldaten in Afghanistan prüfe.

Ein solcher Einsatz wäre politisch falsch: Die Schweiz würde sich damit ins Schlepptau der US-Besatzungsarmee begeben, einer Streitmacht, welche erst kürzlich wieder durch die Entehrung von Leichen gefallener Taliban die Weltöffentlichkeit schockierte. Die Schweiz würde sich damit in die Reihe der Länder begeben, die den verfehlten "Krieg gegen den Terror" unterstützen. Die GSoA lehnt dies kategorisch ab.

Die «Provincial Reconstruction Teams (PRT)», an welchen sich die Schweiz beteiligen möchte, unterstehen direkt dem Nato-Kommando der ISAF ...

weiterlesen

ZIVILDIENST
Ausgeprüft - Schluss mit der Diskriminierung der Zivildienstleistenden!
Armee und Zivildienst | von GSoA | 14.12.2005

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) begrüsst den Entscheid des Nationalrats von heute morgen, die Gewissensprüfung für die Zulassung zum Zivildienst abzuschaffen. Einerseits ist die Abschaffung der Gewissensprüfung ein Schritt in Richtung Gleichstellung von Militär- und Zivildienst, wofür die GSoA jahrelang gekämpft hat. Andererseits wird ein unwürdiges System abgeschafft: Denn heute muss sich der Zivildienstwillige seinen Gewissenskonflikt «amtlich beglaubigen» lassen. Dabei muss er vor der Kommission, deren Mitglieder er nicht kennt, intimste Auskünfte über sein Leben und sein Gewissen preisgeben.

Die Einführung des «Tatbeweises» darf aber nicht ...

weiterlesen

RÜSTUNGSPROGRAMM
Sinnlos viel Geld für eine sinnlose Institution
Armee und Zivildienst | von GSoA | 05.10.2005

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA ist enttäuscht über den Entscheid des Nationalrates zum Rüstungsprogramm 2005. Es ist absurd, über eine Milliarde Franken in eine Institution ohne Sinn und Zweck zu investieren. Es zeigt sich, dass das von der Grünen Fraktion geforderte Rüstungsmoratorium überfällig ist. Insbesondere die Beschaffung des IFASS-Systems aus Israel sowie den (zwar aufgeschobenen, aber wahrscheinlichen) Kauf der Armeehelikopter hält die GSoA für völlig verfehlt.

Der Kauf von IFASS aus Israel ist aus friedenspolitischer und völkerrechtlicher Sicht unentschuldbar. Die Waffengeschäfte mit Israel fördern die ...

weiterlesen

CHANCE VERTAN
GSoA bedauert Entscheid des Nationalrates zum geänderten Rüstungsprogramm 2004
Armee und Zivildienst | von GSoA | 06.06.2005

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) bedauert, dass der Nationalrat heute die historische Chance verpasst hat, für einmal ganz auf ein Rüstungsprogramm zu verzichten. Die Schweiz hätte damit ein Zeichen setzen können gegen die weltweite Aufrüstung nach dem 11. September 2001 und ihre Politik hin auf die zivile Lösung von Konflikten ausrichten können - anstatt Millionen auszugeben für eine Armee auf verzweifelter Sinn- und Feindsuche.

Die GSoA bedauert weiter, dass der Bundesrat die Ablehnung des ursprünglichen Rüstungsbudgets 2004 nicht zum Anlass gekommen hat, um ein Moratorium gegen neue ...

weiterlesen

NEUE AUFGABEN GESUCHT
Sicherungseinsätze sollen Zukunft der Armee sichern
Armee und Zivildienst | von GSoA | 12.05.2005

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) kritisiert die heute bekannt gewordenen Entscheide des Bundesrates zum Umbau der Schweizer Armee.

Offensichtlich besitzt die Armee keine Aufgaben mehr und sieht sich daher gezwungen, sich neue Tätigkeitsfelder zu erschliessen. Sie sucht daher vermehrt Feinde in der Schweiz und möchte ihre Truppen noch stärker im Inland einsetzen. Die Ausrichtung auf die Sicherungseinsätze soll primär die Zukunft der Armee sichern helfen. Sie trägt aber nichts zu wirklicher Sicherheit für die Bevölkerung der Schweiz bei. Die GSoA stellt sich vehement gegen diese Entwicklung.

Weder sind ...

weiterlesen

RÜSTUNGSPROGRAMM
GSoA gegen Rüstungswahnsinn und militärische Zusammenarbeit mit Israel
Armee und Zivildienst | von GSoA | 13.04.2005

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) bedauert den Entscheid des Bundesrates, Teile des Rüstungsprogramms 2004 dem Parlament erneut vorzulegen. In eine Armee, welche nicht weiss, für was sie überhaupt noch gebraucht wird, weitere 409 Millionen Franken zu investieren, ist sinnlos und finanzpolitisch fragwürdig. Die GSoA fordert, dass auf die Beschaffung dieser Rüstungsgüter endgültig verzichtet wird.

Die GSoA verurteilt zudem die grössenwahnsinnigen Pläne für das Rüstungsprogramm 2005 in Höhe einer Milliarde Franken und hierin insbesondere die angekündigte Beschaffung neuer Aufklärungsmittel im Umfang von 150 Millionen ...

weiterlesen

ES GEHT AUCH OHNE RÜSTUNG
Aufrüstung gestoppt - historischer Moment der Vernunft
Armee und Zivildienst | von GSoA | 17.03.2005

Mit grosser Erleichterung nimmt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) den Entscheid des Nationalrates zur Kenntnis, im Jahr 2004 ganz auf ein Rüstungsprogramm zu verzichten. Die Schweiz setzt damit ein wichtiges Zeichen gegen die weltweite Aufrüstung, die heute im Rahmen des Krieges gegen Terrorismus im Gange ist.

Da aber ein einmaliger Verzicht auf ein Rüstungsprogramm für die GSoA nicht weit genug geht, unterstützt die GSoA auf Bundesebene drei parlamentarische Initiativen der Grünen Fraktion, welche ein Rüstungsmoratorium, ein Moratorium für Auslandeinsätze (mit Ausnahme von UNO-Missionen) und einen Verzicht auf ...

weiterlesen

SCHWEIZER SOLDATEN IN BOSNIEN
Richtige rüstungspolitische, falsche aussenpolitische Weichenstellung
Armee und Zivildienst | von GSoA | 16.12.2004

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) nimmt den Entscheid des Nationalrates, auf den Kauf von Geniepanzern und Transportflugzeugen zu verzichten, mit Erleichterung zur Kenntnis. Die Welt braucht von der Schweiz weder Flugzeuge zur Rückschaffung von Flüchtlingen noch Spielzeuge für einen imaginären Verteidigungsfall, sondern eine solidarische Unterstützung für Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten.

Unter diesem Aspekt betrachtet ist zu bedauern, dass der Nationalrat nach Bosnien Soldaten statt Solidarität schicken will. Die 20 Schweizer Soldaten, die im Rahmen der EUFOR in Bosnien stationiert sind, nützen den Menschen in Bosnien nichts, sondern ...

weiterlesen

SCHWEIZER SOLDATEN IN BOSNIEN UND HERZEGOWINA
Eufor: Redebeitrag Renate Metzger-Breitenfellner
Armee und Zivildienst | von GSoA | 13.12.2004

Friedenspolitisches Nein zum EUFOR-Einsatz, Medienkonferenz 13.12.2004
Redebeitrag von Renate Metzger-Breitenfellner, Journalistin

Schweizer Soldaten nützen BiH nicht

Ich möchte zwei Dinge vorwegschicken: Ich habe als Journalistin in den letzten beiden Jahren sechs Wochen lang Bosnien und Herzegowina bereist - war dabei nicht nur in Sarajevo, sondern auch in Mostar, Banja Luka, Sanski Most und Srebrenica.
Ich verstehe mich nicht als Bosnien-Spezialistin. Aber ich habe sehr viel gesehen, mit vielen Menschen gesprochen, habe ihre Probleme und Nöte kennen gelernt. Und ich möchte Ihnen hier kurz von meinen Eindrücken erzählen.

Im vergangenen Oktober war ich acht ...

weiterlesen

MEDIENKONFERENZ DER GSOA
Friedenspolitisches Nein zum EUFOR-Einsatz
Armee und Zivildienst | von GSoA | 13.12.2004

Im Vorfeld der Nationalratsdebatte vom 16.12.2004 zur Beteiligung von 20 Schweizer Soldaten an der Eingreiftruppe der europäischen Union (EUFOR) in Bosnien-Herzegowina legten heute an einer Medienkonferenz GegnerInnen des Einsatzes dar, welche friedenspolitischen Gründe gegen die Entsendung von Schweizer Soldaten sprechen.

Ruth-Gaby Vermot-Mangold, Nationalrätin SPS und ...

weiterlesen

<  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  >
ARMEEPROBLEME?
NEWSLETTER
 
SUCHE