Themen > Armee und Zivildienst > Zivildienst

Zivildienst

Die GSoA hat mit der Armeeabschaffungsinitiative von 1989 und dem Aufruf zur Militärverweigerung wesentlich dazu beigetragen, dass junge Männer, die aus Gewissensgründen keinen Militärdienst leisten wollen, heute mit dem Zivildienst eine Alternative zur mehrmonatigen Haftstrafe haben.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Benachteiligung von Zivildienstleistenden insbesondere im Bezug auf die Anzahl Diensttage aufgehoben wird. Nach der Abschaffung der Armee soll der Zivildienst freiwillig und für Frauen und AusländerInnen geöffnet werden.

Interessiert, Zivildienst statt Militärdienst zu leisten? Weitere Informationen gibt es bei der Beratungsstelle für Militärverweigerung und Zivildienst sowie bei der staatlichen Vollzugsstelle für Zivildienst.  

Wenn du dich für den Zivildienst anmelden willst, findest du eine detaillierte Beschreibung des Vorgehens hier.

WEHRPFLICHT
Männer in der Pflicht
Wehrpflicht aufheben! | von GSoA | 26.05.2016

Seit Jahrzehnten jammern Medienschaffende und Politiker_innen, dass Frauen in den Chefetagen der Unternehmen fehlen würden - und dies, obwohl doch angeblich alles dafür getan wird, dass Männer und Frauen die gleichen Chancen haben.

Kürzlich hiess es auf 20min.ch, dass sich Frauen trotz formaler Gleichberechtigung der Emanzipation verweigerten und stattdessen an alten, (aber immer noch gängigen) Rollenbildern festhalten würden. Dabei hätten junge Frauen doch «die gleichen Rechte und Pflichten wie Männer». Aber halt - ist das so? Nein! Im Artikel 59 unserer Verfassung steht geschrieben: «Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst zu leisten.» Und ...

weiterlesen

HILFE IM SOLDATENLEBEN
Der Panzerknacker klärt auf
Armee und Zivildienst | von GSoA | 16.11.2012

Am Sonntagabend haben GSoA-AktivistInnen am Hauptbahnhof Zürich erstmals die neu aufgelegte Soldatenzeitung „Panzerknacker" an einrückende Rekruten verteilt. Diese nahmen die Zeitung mit Tipps fürs Soldatenleben dankbar entgegen.

Solange die Wehrpflicht noch nicht abgeschafft ist, hilft die GSoA den Rekruten ihre Rechte wahrzunehmen, um ihren Zwangsdienst erträglicher ...

weiterlesen

ZIVILDIENST: KRITIK AUS DEM BÜRGERLICHEN LAGER
Der Gerechtigkeit einen Schritt näher
Armee und Zivildienst | von GSoA | 06.01.2010

Das Zivildienstgesetz mit der Abschaffung der Gewissensprüfung wurde im Parlament im Jahre 2008 von fast allen Parteien durchgewunken. Mit der Veröffentlichung der Zahl von über 7'000 Gesuchen für den Zivildienst (gegenüber 1'946 im Jahre 2008) wird es plötzlich ein Thema im Parlament (Anfrage ...

weiterlesen

ZIVILDIENST
Der Zivildienst ist der Armee ein Dorn im Auge - Jetzt erst recht!
Armee und Zivildienst | von GSoA | 11.09.2009

Soso! Armeechef André Blattmann findet also, der Zugang zum Zivildienst sei seit dem Fall der Gewissensprüfung zu einfach. Zudem sei Zivildienst im Vergleich zum Militärdienst viel weniger anstrengend. Im Gegensatz zum Zivildienst, erfülle die Armee eine Staatsaufgabe.

Dass sich André Blattmann nervt, dass "seine" Armee in der ...

weiterlesen

ZIVILDIENST
Gewissensprüfung abgeschafft
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.04.2009

Noch nie war es so einfach, von der Armee wegzukommen: Heute fällt die Gewissensprüfung für die Zulassung zum Zivildienst. Vorbei sind die Zeiten, als Zivildienstwillige in einem Gesuch einen Gewissenskonflikt mit dem Militärdienst begründen und eine Anhörung über sich ergehen lassen mussten. Neu gen ...

weiterlesen

GSOA FORDERT GLEICHSTELLUNG DER ZIVILDIENSTLEISTENDEN
Vernehmlassung Zivildienstgesetz
Armee und Zivildienst | von GSoA | 10.10.2007

Basierend auf der Motion Studer wird das Zivildienstgesetz überarbeitet. Aus der Forderung, die Gewissensprüfung abzuschaffen wurde im Laufe der Revision aber leider eine Auswahl mutloser Vorschläge. Die präsentierten Varianten verschlechtern die Situation eher anstatt sie zu verbessen. Parallel dazu soll der Wehrpflichtersatz erhöht werden, was die ...

weiterlesen

ARMEE XXI
Vernehmlassung Zivildienst
Armee und Zivildienst | von GSoA | 22.09.2000

Revision des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst

Zusammenfassung der Ergebnisse der Vernehmlassung:
http://www.zivil-dienst.ch/D_NEWS_010824.HTML

Zusammenfassung des Zivildienstgesetzes:
http://www.zivil-dienst.ch/download/d_letter010522.pdf

weiterlesen

Texte aus der GSoA-Zeitung

ZIVILDIENSTEINSÄTZE
Zivis ins Ausland!
Armee und Zivildienst | von Ruedi Winet | 01.06.2000

Zivildiensteinsätze finden heute in der Regel in der Schweiz statt. Nur wer eine entsprechende Ausbildung und spezifische Erfahrungen vorzeigen kann, hat die Chance, auch im Ausland seinen Einsatz zu leisten. 1999 waren von den 4733 Zivildienstleistenden ganze 27 im Ausland tätig. Vier Personen leisteten ihren Zivildienst bei Médecins sans Frontières.

Bei der Ausarbeitung des Zivildienstgesetzes tat das Parlament alles, um Auslandeinsätze zu verhindern. Befürchtet wurden damals <Ferien unter Palmenstränden> auf Kosten des Bundes. Zivildiensteinsätze im Ausland blieben die seltene Ausnahme. Während seitdem aber die Auslandeinsätze der Armee massiv ausgeweitet wurden ...

weiterlesen

EIN KONTRADIKTORISCHES GESPRÄCH
Lieber ein Boxkampf
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.02.2000

Je zwei Offiziere und Zivildienstleistende diskutieren über ihr Gewissen, Frauen am Gewehr und Krieg - ein kontradiktorisches Gespräch.


Die Diskutierenden:

Simon Gaus ist Zivildienstleistender. Derzeit absolviert er einen Einsatz bei der Umweltstiftung Schweiz in einem Projekt, bei dem es um die Pflege und Erhaltung von Trockenmauern geht.

Tobias Kaufmann arbeitet bei der Beratungsstelle für Militärverweigerung und Zivildienst mit. Er wird im kommenden Frühling seinen ersten Zivildiensteinsatz leisten.

Michael Kauflin ist Offiziersanwärter und Wirtschaftsinformatikstudent.

Christian Fokas arbeitet beim Forum Jugend und Armee mit, das sich als Anlaufstelle für Armeefragen versteht. In der Armee ist er Hauptmann ...

weiterlesen

RAUS AUS DER ARMEE
Willkommen beim Zivildienst!
Armee und Zivildienst | von Ruedi Winet | 01.02.2000

Wenn VBS-Chef Ogi seine Drohung wahrmacht und die Rekrutenschule tatsächlich auf sechs Monate ausdehnt (mit Profi-Ausbildnern und «Profi-Drill»), dürften sich viele Armeegegner freuen. Während sich bei rund drei Monaten RS noch viele sagten «diese Zeit werde ich schon überstehen», dürfte nun die Flucht aus dem Militär deutlich zunehmen. Nur noch Militärbegeisterte werden den «Schlauch» mitmachen wollen. Sprüche wie «Leerläufe sind out, Effizienz ist in» ändern nichts daran, dass ein Grossteil der Ausbildung im Militär für das praktische Leben völlig unnütz ist. Als echte Alternative dazu könnte sich ...

weiterlesen

KOLUMNE
Zivildienstkolumne
Armee und Zivildienst | von Ruedi Winet | 01.11.1999

Man sollte doch schon aus der Schule wissen, dass Spicken verboten ist!


An seiner Anhörung vor der Zivildienstbehörde nahm Z. einen Spickzettel zu Hilfe, um etwas nachzusehen. Darauf teilte ihm die Behörde per eingeschriebenem Brief mit, es sei ihm nicht gelungen, einen Gewissenskonflikt zwischen seiner religiösen Überzeugung und der Militärdienstpflicht glaubhaft darzulegen. Vertiefende Fragen zum Thema der vier Wahrheiten im Buddhismus habe Z. nur unter Zuhilfenahme von Notizen beantworten können. Es müsse „erwartet werden können, dass er seine Grundlagen kenne und auch mit eigenen Worten umschreiben könne". „Die ungenügende Umschreibung ...

weiterlesen

KOLUMNE
Zivildienstkolumne
Armee und Zivildienst | von Ruedi Winet | 01.11.1998

Die zivilen Ressourcen würden nicht mehr ausreichen, um die Flüchtlinge zu betreuen, bedauerte Bundesrat Arnold Koller. Deshalb müsse die Armee ran. Wären Zivildienstleistende nicht weit besser geeignet, Flüchtlinge zu betreuen? Viele haben sich in den letzten Wochen diese Frage gestellt. Bisher leisteten rund 60 Zivildienstler ihren Einsatz im Asylbereich. Der Zivildienst in seiner heutigen Form ist aber nur schlecht dafür geeignet, bei der Lösung akuter Probleme mitzuhelfen. Einerseits hat der Zivildienst keine eigenen Strukturen. Zivildienstleistende werden fast ausschliesslich in bestehenden Institutionen eingesetzt. Wer wo eingesetzt wird, hängt weitgehend von den Interessen der ...

weiterlesen

KOLUMNE
Zivildienstkolumne
Armee und Zivildienst | von Ruedi Winet | 01.09.1998

Rund 3500 Zivildienstgesuche sind seit der Einführung des Zivildienstes vor knapp zwei Jahren eingereicht worden, über 2000 Anhörungen wurden durchgeführt – die meisten Gesuchsteller wurden zugelassen. Rund 100’000 Tage Zivildienst sind seither geleistet worden. Für viele Schweizer, die sich mit dem Militärdienst schwer tun, hat die Einführung des Zivildienstes wesentliche Verbesserungen gebracht. Sie können heute zu ihrer Überzeugung stehen und etwas Sinnvolles tun. Zahlreiche Zivildienstinteressierte sind aber in eine neue Zwickmühle geraten. Das Gesetz erlaubt nur einer ganz bestimmten Gruppe von Menschen, Zivildienst zu leisten. Nur jene werden zum Zivildienst zugelassen, die ...

weiterlesen

LESERBRIEF
Zwangsdienst rentiert nicht
Armee und Zivildienst | von H. Frei | 01.07.1997

Die Schweiz hat fast hundert Jahre gebraucht, um einen Zivildienst einzuführen. Besser wäre es jedoch gewesen, niemanden zum Militär- oder Zivildienst zu zwingen. Wie Untersuchungen in Deutschland gezeigt haben, ist aus volkswirtschaftlicher Sicht, unter Berücksichtigung aller anfallenden Kosten, der Zivildienst so unwirtschaftlich wie jeder andere Zwangsdienst, hauptsächlich weil die Fähigkeiten der Zivildienstler meistens übergangen werden. Gerade in Pflegeberufen wäre es sinnvoller und auch wirtschaftlicher, regulär bezahlte, motivierte, ausgebildete Arbeitskräfte einzusetzen - gerade in dieser Zeit der hohen Arbeitslosigkeit. Die Löcher im sozialen Netz, verursacht durch Sparmassnahmen, lassen sich nicht mit vermeintlich ...

weiterlesen

KOLUMNE
Zivildienst stösst auf Interesse
Armee und Zivildienst | von Ruedi Winet | 01.07.1997

Neun Monate nach Einführung des Zivildienstes sind über 1800 Gesuche eingereicht. Derweilen kommen die Prüfungsausschüsse kaum nach mit ihrer Arbeit: Rund neun Monate muss derzeit ein Gesuchsteller warten, bis er angehört wird. Anfangs Mai präsentierte die Biga-Abteilung Zivildienst eine erste Statistik der Gesuche. Danach finden gegenwärtig pro Monat rund 80 Anhörungen statt, jedes siebte Gesuch wird abgelehnt. Die Ablehnungsgründe sind unterschiedlich, doch die meisten scheitern an schlechter Vorbereitung. Es empfiehlt sich deshalb weiterhin, vor der Einreichung eines Gesuchs eine Beratungsstelle für Militärverweigerung und Zivildienst aufzusuchen. Das Biga lehnt Gesuche besonders ...

weiterlesen

ANHÖRUNG VOR DER ZIVILDIENST-ZULASSUNGSKOMMISSION
Ein paar Fragen gefällig?
Armee und Zivildienst | von GSoA, Oli Rey | 01.11.1996

 

Seit dem 1. Oktober 1996 ist es soweit: in der Schweiz gibt es endlich einen Zivildienst. Die Freude darüber ist jedoch nicht uneingeschränkt. Bereits heute zeichnet sich ab, dass die Zivildienst-Willigen einen Spiessrutenlauf vor sich haben.

Um das Gewissen der zukünftigen Zivildienstleistenden zu prüfen, werden weder Aufwand noch Kosten gescheut. Mit einer 60köpfigen Zulassungskommission, präsidiert vom ehemaligen Oberst im Generalstab Anton Keller, haben die Verantwortlichen im Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Biga) - allen voran der Leiter der Abteilung Zivildienst Samuel Werenfels (ebenfalls Offizier) - ein Gremium geschaffen, dass die sogenannte Gewissensprüfung durchf ...

weiterlesen

<  1  2  3 

Alle Beiträge zum Schlagwort "Zivildienst"

ARMEEPROBLEME?
NEWSLETTER
 
SUCHE