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KAMPFFLUGZEUGE
 

GSOA-VOLLVERSAMMLUNG 2014
Nach Gripen-Nein - Armee abspecken!
Kampfflugzeuge | von GSoA | 03.07.2014

Am 22. Juni nahmen rund 50 Aktivist_innen aus der ganzen Schweiz an der Vollversammlung der GSoA teil. Mit einer passenden Aktion haben wir gefordert, dass die Armee die Gripen-Gelder nun nicht einfach einverleiben darf, sondern gehörig abzuspecken hat. Daneben beschäftigten sich drei Referate mit dem Ersten Weltkrieg, der ...

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NEIN ZU DEN KAMPFJETMILLIARDEN
Noch 5 Tage bis zu den Abstimmungen!
Kampfflugzeuge | von GSoA | 13.05.2014

Die Gripen-Abstimmung steht auf der Kippe. Diesen Sonntag entscheidet die Schweiz über den Kauf der neuen 22  Kampfjets. Der Weg hierhin war anstrengend. Jetzt ist der Zeitpunkt für einen fulminanten Schlussspurt gekommen.

Es wird  sehr knapp für das Referendum gegen den Gripen: Bei den letzten Umfragen sprachen sich 51% der Stimmberechtigten für ein NEIN zum Gripen aus. Diese Zahlen zeigen: Saab und das VBS müssen um den Gripen zittern, aber es wird extrem knapp werden.
Für uns heisst das: Nochmals alles geben, um möglichst viele Leute an die Urne zu bewegen! Flyern, plakatieren und ...

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NEIN ZU DEN KAMPFJET-MILLIARDEN
Die Gripendebatte - ein Rückblick
Kampfflugzeuge | von GSoA | 25.04.2014

Die Diskussion um neue Kampfjets währt seit Jahren. Während die Befürworter Wunschlisten erstellten und Offerten einholten, haben die KampfjetgegnerInnen 2004 das Bündnis gegen neue Kampfflugzeuge gegründet und eine Initiative lanciert. Vor dreieinhalb Jahren entschied der Bundesrat vorübergehend, dass eine Entscheidung über neue Kampfflugzeuge frühestens im Jahr 2015 gefällt werden sollte - bloss, um kurz darauf wieder seine Meinung zu ändern.

Nachdem das VBS monate-, ja gar jahrelang evaluierte, welches Flugzeug denn nun am geeignetsten wäre, gab Bundesrat Maurer am 25. August 2010 bekannt, dass die Diskussion um die Beschaffung von Kampfflugzeugen ins ...

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NEIN ZU DEN KAMPFJETMILLIARDEN
Kampagne gegen Gripen lanciert
Kampfflugzeuge | von GSoA | 01.04.2014

Am 31. März lancierte das Bündnis gegen neue Kampfflugzeuge an der offiziellen Medienkonferenz die Kampagne gegen den unnötigen Kauf überteuerter Papierflieger. Wir sagen "Nein zu den Kampfjet-Milliarden" und steigen zuversichtlich in den Abstimmungskampf. Angesichts leerer Kassen bei Bund ...

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NEIN ZU DEN KAMPFJET-MILLIARDEN
Gripengate: Wie Schweden versucht, den Abstimmungskampf zu beeinflussen
Kampfflugzeuge | von GSoA | 26.03.2014

 

Am 12. Februar dieses Jahres veröffentlichten die Neue Luzerner Zeitung und das schwedische Radio Geheimpapiere der schwedischen Botschaft in der Schweiz. Diese drei Geheimfaxen beschreiben, wie der schwedische Staat und Bundesrat Maurer versuchen, den Abstimmungskampf um den Gripen am 18. Mai zu beeinflussen. Eine kurze Rückschau, was bisher ...

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Texte aus der GSoA-Zeitung

GLOSSE
Heisse Luft über Payerne
Kampfflugzeuge | von Beni Müller | 30.09.2014

Diesen Herbst fand das 100-jährige Jubiläum der Schweizer Luftwaffe statt und dazu die grösste Militärflugshow Europas, die Air14 in Payerne. Sie produzierte viel Lärm, Kerosingestank und Stau auf der A1, und die schweizerische Kampfjet-Flotte kam zu dem Einsatz, zu welchem sie hauptsächlich angeschafft wurde: Pirouetten-Fliegen mit roten und weissen Kondensstreifen. Den Gripen hatte Saab nur mit blauen und gelben Kondensstreifen im Angebot. Dies war eventuell der Grund, weshalb der Gripen beim Evaluationstest durchfiel. Erst als Ueli Maurer während der Abstimmungskampagne auf die Idee kam, die «Beste Armee der Welt» könnte Kampf- jets ...

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ARMEEBUDGET
Was passiert mit den Gripen-Geldern?
Kampfflugzeuge | von Seraina Patzen | 30.09.2014

Nach dem Nein zu neuen Kampfflugzeugen ist das Gerangel um die jährlichen 300 Millionen losgegangen, die für den Gripen reserviert waren. Die bürgerlichen Kräfte im Parlament wollen das Geld bei der Armee belassen. Sie könnten sich durchsetzen.

Das Nein am 18. Mai war nicht nur ein Nein zur Aufrüstung, es war auch ein klares Nein zur Ausgabe von zehn Milliarden Franken an Steuergeldern für neue Kampfflugzeuge. Die sich seit Jahren in Umfragen abzeichnende Skepsis der Bevölkerung gegenüber höheren Militär ausgaben schlug sich zum ersten Mal in einer Abstimmung nieder ...

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GRIPEN-GATE
Skandalöse Zusammenarbeit
Kampfflugzeuge | von Seraina Patzen | 01.07.2014

Am 12. Februar wurden die ersten geheimen Papiere des schwedischen Botschafters publik, am 30. April folgte die nächste Veröffentlichung. In diesen Dokumenten an die schwedische Regierung berichtet der Botschafter über den Verlauf der Gripen-Beschaffung in der Schweiz und seine Lobbyarbeit hierzulande. Die Papiere verschaffen einen Einblick in die Zusammenarbeit zwischen bürgerlichen PolitikerInnen, dem VBS und in- und ausländischen Rüstungskonzernen.

«Schweden hilft Ueli Maurer bei Gripen Kampagne», titelte die Neue Luzerner Zeitung am 12. Februar, als die erste Tranche der insgesamt sieben Dokumente des schwedischen Botschafters veröffentlicht wurde. Rundzweieinhalb Monate später bezeichnete der Blick ...

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Wie es zum Gripen-Referendum kam – eine Chronologie
Kampfflugzeuge | von GSoA | 01.07.2014

17.12.2007: Der Nationalrat stimmt einem 8-Millionen-Kredit im Posten Projektierung, Erprobung und Beschaffungsvorbereitung (PEB) zu. Jo Lang kündigt eine Volksinitiativegegen neue Kampfjets an. Die GSoA beschliesst zwecks Initiativ-Vorbereitung einen eigenen PEB in der Höhe von Fr. 88.80.

30.3.2008: Die GSoA-Vollversammlung beschliesst im Kreuz Solothurn die Lancierung einer Volksinitiative: «Der Bund beschafft bis zum 31. Dezember 2019 keine neuenKampfflugzeuge.»

10.6.2008: Doppelstart der Unterschriftensammlung und der7-köpfigen Subkommission «Tiger-F-5-Ersatzbeschaffung» (mit GSoA-Beteiligung).

8.6.2009: Die Volksinitiative «Gegen neue Kampfflugzeuge» wird mit 107'828 gültigen Unterschriften eingereicht. 26.9.2009: Der Bundesrat lehnt die ...

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ARGUMENTATIVE KEHRTWENDUNGEN
Schlechtes Produkt schlecht verpackt
Kampfflugzeuge | von Martin Parpan | 01.07.2014

In einem Punkt war man sich nach der Gripen-Abstimmung von Links bis Rechtseinig. Die Kampagne für den Gripen war ein Desaster. Geprägt war die Kampagne von drei grossen Widersprüchen.

Widerspruch 1: Ueli Maurer war mit einer selbst auferlegten Hypothek in den Abstimmungskampf gestartet. Schliesslich hatte er höchstpersönlich im Jahr 2009 dem Gesamtbundesrat beantragt, die Evaluation von neuen Kampfjets abzubrechen. Weshalb Kampfjets nun auf einmal doch notwendig sein sollten, konnte Maurer nie schlüssig erklären.

Widerspruch 2: Vor der Abstimmung kommunizierte das VBS, die vorhandenen F/A-18würden zwischen 2035 und 2040 ausgemustert. Im Abstimmungskampf ...

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«SWEDISH-SWISS ALLIANCE AGAINST FIGHTER JETS»
Grosser Sieg gegen die europäische Aufrüstung
Kampfflugzeuge | von Stefan Dietiker | 01.07.2014

Am 15. April 2013 gründete die GSoA zusammen mit der Swedish Peace and Arbitration Society (SPAS) die «Swedish-SwissAlliance against Fighter Jets». Ziel dieser internationalen Allianz war es, den Kauf des Gripen zu verhindern. Damit sollte nicht nur die Schweiz vor der Aufrüstung bewahrt, sondern auch Schweden zum Nachdenken gebracht werden.

Am 13. Juni 2013 sind neben der GSoA und SPAS weitere Friedensorganisationen der Allianzbeigetreten, mit dem Ziel vor Augen, durch die Verhinderung des Gripen-Kaufs ein Zeichengegen die europäische Aufrüstung zu setzen. Es schlossen sich die feministische Friedensorganisation cfd, der IFOR Schweiz, die Frauen für den ...

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GLOSSE
Die GSoA soll sich zurückhalten...
Kampfflugzeuge | von Beni Müller | 01.07.2014

... verlangten nicht wenige, als am 9. Oktober das Referendum gegen den Gripen ausgerufen wurde. Sonst würde die Gripen-Frage wieder mal zur Gretchenfrage der Schweizer Armee. Dass die gesamte schweizerische Linke vor Jahren die Abschaffung der Armee im Parteiprogramm festgeschrieben hatte, war nicht so wichtig; Parteiprogramme sind wie die Wahlversprechen ...

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HISTORISCHER SIEG
Armeekritik wird mehrheitsfähig
Kampfflugzeuge | von Stefan Dietiker | 01.07.2014

Am 18. Mai verlor die Armee zum ersten Mal in der Geschichte eine rein militärpolitische Vorlage. Mehr als 53% der Stimmenden sagten Nein zu 22 neuen Kampfjets. Auch wenn die Konsequenzen der Abstimmung noch nicht komplett absehbar sind - das Nein vom 18. Mai wird einen Abdruck in der Geschichte der Armeepolitik hinterlassen.

«Die GSoA (Gruppe für eine Schweiz ohne Armee) hat die beste Armee der Welt in einer offenen Volksabstimmung geschlagen.» Diese Worte schrieb Peter Bodenmann in seiner Kolumne vom 28. Mai in der Weltwoche. Wer hätte das zu prophezeien gewagt, als wir am 8. Oktober 2013 ...

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Editorial
Kampfflugzeuge | von Adi Feller | 01.07.2014

Liebe Leserin, lieber Leser

Wir haben es geschafft! Zum ersten Mal seit langer Zeit (seit der Annahme der Rothenturm Initiative 1987) haben wir eine militärpolitische Abstimmung gewonnen. Armeekritik wurde damit an der Urne mehrheitsfähig. Die GSoA war dabei in zentraler Rolle aktiv - wenn auch bewusst im Hintergrund. Feiern und geniessen wir diesen Sieg gründlich - die Arbeit für eine friedlichere und menschlichere Welt geht weiter. Ein grosses Dankeschön an alle Engagierten sowie an alle LeserInnen, die sich an der Kampagne beteiligt haben. Die Ablehnung der sinnlosen Aufrüstung mit den Gripen-Kampfjets bildet einen ersten Schwerpunkt dieser ...

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UMWELT
Viel Lärm und Dreck um nichts!
Kampfflugzeuge | von Daniela Fischer | 01.04.2014

Der Gripen verursacht nicht nur viel mehr Fluglärm als die heutige Tiger-Flotte, sondern ist auch eine CO2 -Schleuder der üblen Sorte.

Die Regionen um Emmen, Meiringen oder Sion leiden bereits heute unter hoher Lärm-belastung durch die Luftwaffe. Der Gripen wird dieses Problem noch verschärfen, da er eine etwa dreimal höhere Schallintensität wie die heutigen F-5 Tiger aufweist.

Grosse Gebiete stark betroffen
Während der Evaluation des neuen Kampfjets hat die EMPA, die eidgenössische Materialprüfanstalt, ausgemessen, in welchem Gebiet ein Gripen beim Start Lärm mit einer Laut-stärke von 80 Dezibel oder ...

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