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GEWALT IN SYRIEN
Solidarität mit den Opfern in Syrien - Mahnwache auf dem Waisenhausplatz
von GSoA | 01.03.12.

Die grausame Repression des Assad-Regimes gegen die syrische Volksbewegung hat bereits Tausende von Opfern gefordert. Um dagegen zu protestieren und unserer Solidarität mit den Opfern Ausdruck zu geben, organisiert die GSoA am nächsten Montag (5. März) um 18:30 Uhr eine Mahnwache auf dem Waisenhausplatz in Bern.

Dass das syrische Regime zu den repressivsten Polizeistaaten der Welt gehört, war schon lange bekannt. Und zu welcher Brutalität es fähig ist, wusste man seit der Niederschlagung des Aufstandes in Hama vor 30 Jahren, als es gegen 30‘000 Menschen umbrachte. Vor dem Hintergrund des arabischen Frühlings, welche die Menschen auch in Syrien ermutigt hat, gegen das Regime auf die Strasse zu gehen, ist man trotzdem überrascht über die Rücksichtslosigkeit des Assad-Regimes, seiner Armee und Geheimdienste. Dabei ist zu bedenken, dass die Demonstrationen und Kundgebungen am Anfang völlig friedlich und betont überkonfessionell waren. Erst aufgrund der Hinrichtung von Soldaten, die sich geweigert haben, auf Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schiessen, hat sich die "Freie Syrische Armee" gebildet. Auch die Strategie der Regierung, den Konflikt zu konfessionalisieren, zeitigte gewisse Erfolge. Dass sich ausgerechnet das saudische Regime, das im eigenen Land keine Demokratie zulässt und in Bahrain die demokratisch Bewegung unter anderem mit Schweizer Panzern unterdrückte, als Assad-Gegner profiliert, ist grotesk. Aber es ist kein Grund, der Volksbewegung die Solidarität zu verweigern.

Eine weltweite Kampagne gegen die Repression und für ein demokratisches und überkonfessionelles Syrien ist das beste Mittel, das Regime zu stoppen und den zivilen und pluralistischen Charakter der Volksbewegung zu stärken. Mit einer friedlichen Mahnwache auf dem Waisenhausplatz will die GSoA einen kleinen Anfang in unserem Lande machen. Wir verlangen ein Ende der Repression, den freien Zugang für humanitäre Hilfe, Menschenrechtsgruppen und Medienschaffende. Wir rufen alle Freundinnen und Freunde des arabischen Frühlings auf, an der Mahnwache teilzunehmen.

 


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