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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

ATOMWAFFEN
Broken Arrows
Krieg und Frieden | von Daniela Fischer | 23.11.2017

Als Broken Arrows bezeichnet das US-Militär Unfälle mit nuklearen Sprengköpfen. Dazu zählen auch «verloren gegangene» Atomwaffen. Doch wie kommt es zu solchen Vorfällen und wie regelmässig geschehen sie?

Unfälle mit Atomwaffen unterliegen in der Regel der Geheimhaltung. Deshalb fehlt es an einer verl ...

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EUROPÄISCHE ARMEE
Trump-Politik in Europa
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 23.11.2017

Trump geniesst in Europa in weiten Kreisen wenig Ansehen. Er dient somit als Ansporn, näher zusammenzurücken und sich von den USA zu emanzipieren. Was ist von dieser Bewegung zu halten?

Trump hat in seiner bisherigen Amtszeit schon viel Schaden angerichtet. Seine menschenverachtende, umweltfeindliche, sexistische und chaotische Art und ...

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FRIEDENSBEWEGT
Ein Leben für Frieden und Gerechtigkeit
Krieg und Frieden | von Judith Schmid | 23.11.2017

Sein politisches Engagement brachte ihn in den Nationalrat – und mehrere Male ins Gefängnis: Vor hundert Jahren erblickte der friedensbewegte Arthur Villard in Lausanne das Licht der Welt.


Sei es als Lehrer, Aktivist oder SP-Politiker: Arthur Villard war ein Nonkonformist auf der ganzen Linie. Immer wieder verbrachte er seine Ferien ...

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GLÜCKLICHES GEWEHR
Interview mit Gregor
Krieg und Frieden | von Oger | 23.11.2017

Seit nunmehr zehn Jahren treibt Gregor, das glückliche Gewehr, mit seinemwissenden Dauergrinsen gutmeinende Pazifisten und hoffnungslose Friedensromantikerin Verzweiflung und Erklärungsnot. Dabei ist das an einem 1. Augustgeborene Kleinkaliber mit dem grossen Herzen von nichts anderem getriebenals dem Willen, den Menschen die Welt aus Sicht der Waffen zu erklären. Denntrotz ihres zentralen Beitrags zur Entwicklung der Zivilisation ist es leider einetraurige Tatsache, dass den Waffen noch nie jemand wirklich zugehört hat. AllerhöchsteZeit also für das weltweit erste Exklusiv-Interview mit Gregor!

Gregor, wir freuen uns, dass Du Dir Zeit für dieses Interview genommen hast. Wie ...

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«SPRAYER-GROSI»
Louise Schneiders Auftrag
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 23.11.2017

 

Kaum je hat eine Aktion der GSoA so hohe Wellen geworfen wie die Spray-Aktion an der Nationalbank. Einige Hintergründe.


Der erste Anruf kam aus New York, der zweite aus Costa Rica. Danach hörte das Telefon nicht mehr auf zu klingeln. Am Nachmittag sassen mehr als ein halbes Dutzend MedienvertreterInnen in der Veranda von Louise Schneider – quasi eine spontane Pressekonferenz. Am nächsten Tag berichteten die Medien von Wisconsin bis Venezuela und von Hannover bis Hong Kong davon, wie eine ältere Frau auf den Zaun vor der Nationalbank geschrieben hatte «Geld für Waffen tötet» und danach von ...

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Editorial
Krieg und Frieden | von Adi Feller | 23.11.2017

Liebe Leserin, lieber Leser

Wie das Titelbild nahelegt, feiern wir in dieser Ausgabe ein Jubiläum. Bereits seit zehn Jahren begleitet das sprechende Gewehr Gregor die GSoA-Zitig. In dieser Ausgabe haben wir ihm einen vierseitigen Sonderbund gewidmet, der neben einem Interview einen Wettbewerb enthält und erstmals die wahre Geschichte der Gründung der Schweiz – erzählt von Gregor.

Die Unterschriftensammlung für die Initiative gegen Kriegsgeschäfte läuft erfreulich und wir interviewen die international bekannt gewordene Sprayerin von Bern (S. 2). Wir berichten über die laufenden Entwicklungen bei den milliardenteuren Rüstungsprojekten
Bodluv und der Kampfjetbeschaffung (S ...

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DAMALS WIE HEUTE
Bruder Klaus und Zwingli waren gegen Kriegsgeschäfte
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 30.06.2017

In den Feiern zu 600 Jahren Bruder Klaus und 500 Jahren Reformation kommt die gemeinsame Ablehnung der Reisläuferei, des damaligen Kriegsgeschäfts, zu kurz.

Die älteste Biographie über Bruder Klaus, der bereits als Lebender eine Legende gewesen war, erschien elf Jahre nach dem Tod des Ranft-Eremiten. Der Autor Heinrich von Gundelfingen, ein geistlicher Chorherr aus Beromünster, war ein hochgebildeter Humanist. Von Gundelfingen stellte die kritische Haltung des Niklaus von Flüe zu den Söldnerdiensten in folgenden Worten vor: «Wir bereiten uns zum Krieg nicht um das Vaterland zu schützen, sondern um unsere Beutel zu füllen ...

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FAKE-NEWS ANNO 1937
80 Jahre Gernika und Guernica
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 30.06.2017

Am 26. April 1937 zerstörte die deutsche Legion Condor Gernika, die «heilige Stadt» der BaskInnen.

Da es Markttag war, hielten sich viel mehr Leute in der Stadt auf als üblich. Heute bezweifeln nur noch (Post-)FrankistInnen, dass Franco selber die Bombardierung angeordnet hatte. Die Faschisten verfolgten zwei Ziele: Schrecken zu verbreiten, um die Zivilbevölkerung zu demoralisieren. Und: Das Testen des kombinierten Einsatzes von Spreng- und Brandbomben. Dieselben Nazi-Offiziere, die das Kriegsverbrechen befehligten, waren später zuständig für die Bombardierungen von Warschau, Rotterdam und Coventry. Der Stabskommandant Wolfram Freiherr von Richthofen hielt am 30. April 1937 in ...

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AUFRÜSTUNG IN EUROPA
Zwei BIP-Prozente für Trump und Putin
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 30.06.2017

Während die weltweiten Militärausgaben stagnieren, gab Europa im vergangenen Jahr deutlich mehr für seine Armeen aus. Schuld an diesem Trend sind nicht nur Donald Trump und Vladimir Putin, sondern militaristische Grossmachtfantasien in Europa selbst.

Gemäss dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI sanken die weltweiten Militärausgaben in den meisten Regionen. Auch die europäischen Staaten gaben von 2009 bis 2014 jedes Jahr weniger für ihre Streitkräfte aus. Seit der Krim-Krise hat sich dieser Trend jedoch gedreht. Insbesondere die Länder Zentraleuropas rüsten sich aus Angst vor russischen Expansionsplänen massiv auf. Lettland steigerte seine Verteidigungsausgaben ...

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ATOMWAFFENVERBOT
Erfolg in der ersten Verhandlungsrunde
Krieg und Frieden | von Maya Brehm und Annette Willi, ICAN Switzerland | 30.06.2017

Die Explosion einer Atomwaffe hätte katastrophale humanitäre Auswirkungen. Atomwaffen stellen ein unannehmbares Sicherheitsrisiko für uns alle dar und müssen abgeschafft werden. ICAN setzt sich an vorderster Front dafür ein.

Ein Atomwaffenverbot ist ein erster logischer Schritt hin zu ihrer Abschaffung. Seit 1946 ist eine atomwaffenfreie Welt das erklärte Ziel der internationalen Gemeinschaft. Der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (1968) verpflichtet alle Vertragsparteien, Verhandlungen über wirksame Abrüstungsmassnahmen zu führen. Trotzdem wurden in den letzten Jahrzehnten nur bescheidene Fortschritte bei der Abrüstung erzielt. Weltweit gibt es heute schätzungsweise 14’900 Atomwaffen ...

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