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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

75 JAHRE MEDICO INTERNATIONAL SCHWEIZ
Recht auf Gesundheit auch für Kriegstraumatisierte
Krieg und Frieden | von Barbara Schumacher Cheema | 20.11.2012

Gegründet während des Spanischen Bürgerkrieges als Centrale Sanitaire Suisse, setzt sich medico international schweiz seit 1937 engagiert für den Zugang zum Gesundheitswesen für alle ein, sei dies für benachteiligte Bevölkerungsgruppen oder für Menschen in und nach einer Kriegssituation.

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REFERAT VON ILAN PAPPE
1948 – eine andere Geschichte
Krieg und Frieden | von GSoA | 20.11.2012

Am 30. November spricht der bekannte israelische Historiker Ilan Pappe in Bern. Das Referat findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Die Nakba: Flucht und Vertreibung der PalästinenserInnen 1948 und heutige palästinensische Realitäten» statt. Ilan Pappe gehört zu den sogenannten «Neuen Historikern» Israels, welche die Geschichte der Staatsgründung Israels einer Revision unterziehen. Pappe hat jahrelang die Ereignisse 1947/48 aufgrund von Augenzeugenberichten und neu zugänglichen Dokumenten erforscht und ist dabei zu Ergebnissen gekommen, die der offiziellen Geschichtsschreibung widersprechen. Bekannt wurde er mit seinem Buch «Die ethnische Säuberung Palästinas»: In diesem Werk dokumentiert er die ...

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KONFLIKTFORSCHUNG
Das Zeitalter der Kriege geht zu Ende
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 20.11.2012

Noch nie in der Geschichte starben weniger Menschen durch bewaffnete Konflikte und Gewalt als heute. Und es gibt keinen Hinweis, dass dieser Trend sich nicht fortsetzen wird. Die Friedensbewegung ist sich nicht bewusst, wie wirksam sie ist, wenn man nicht nur die kurzfristigen Niederlagen, sondern ihre langfristigen Erfolge betrachtet.

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MILITÄRTECHNOLOGIEN
«Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen»
Krieg und Frieden | von Nikolai Prawdzic | 20.11.2012

In der Schweiz arbeiten diverse Hochschulen mit der Schweizer Armee und mit Rüstungsbetrieben zusammen, um Waffen weiterzuentwickeln. Eine erfolgreiche Kampagne aus Deutschland zeigt, wie gegen diese Militarisierung vorgegangen werden kann.

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REFERENDUM
Desertion darf kein Ausschlussgrund für Asyl sein!
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 20.11.2012

Die GSoA unterstützt das Referendum gegen die erneute Verschärfung des Asylgesetzes aus mehreren Gründen. Der wichtigste ist der Ausschluss der Kriegsdienstverweigerung als Asylgrund.

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PARTNERORGANISATION
CAAT gewinnt den Alternativen Nobelpreis
Krieg und Frieden | von Cordula Bieri | 20.11.2012

Die Campaign Against Arms Trade (CAAT) hat im September den diesjährigen alternativen Nobelpreis, den «Right Livelihood Award», gewonnen. Der Preis entstand in den 1980er Jahren und zeichnet jedes Jahr Personen und Organisationen aus, welche praktische Antworten auf die dringendsten Fragen der heutigen Zeit liefern. Gerade für kleine Organisationen mit wenig Mitteln ist die Auszeichnung, die mit 50'000 Euro dotiert ist, eine grosse finanzielle Unterstützung und bringt internationale Aufmerksamkeit.

CAAT führt in England einen engagierten Kampf gegen den Waffenhandel und deckt durch exzellente Recherchearbeit immer wieder dunkle Machenschaften von Rüstungsfirmen auf. Es gelingt ihr auch ...

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Editorial
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 20.11.2012

Liebe Leserin, lieber Leser

Man wolle das Referendum gegen die Verschärfungen im Asylgesetz nicht unterstützen. Denn man habe keine Chance in der Volksabstimmung und biete nur der SVP eine Bühne für eine gruselige Abstimmungskampagne. So argumentiert man bei der SP und bei Amnesty International. So argumentiert man, wenn in Parteizentralen und Hauptsitzen Politik mit dem Rechenschieber gemacht wird.

Die GSoA ist anders. Bei den Verschärfungen im Asylgesetz revoltieren unsere Herzen. Diesmal ganz besonders: Indem sie Kriegsdienstverweigerer explizit vom Asylrecht ausschliessen, greifen die Bürgerlichen unsere antimilitaristische Überzeugung frontal an. Da gilt es nicht primär ...

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Chronologie
Krieg und Frieden | von GSoA | 15.08.2012

1982

Die GSoA wird im Restaurant Kreuz in Solothurn von gut 120 Personen gegründet. Zuvor hatte ein Restaurant in Kiental (BE) aus Angst vor Repressalien die Saalvermietung kurzfristig abgesagt.

1986

Einreichung der ersten Armeeabschaffungsinitiative mit 111‘300 Unterschriften.

1987

Das Schweizer Fernsehen weigert sich, den Film «Der Traum vom Schlachten der heiligsten Kuh» von Roman Brodmann zu zeigen. Stattdessen sendet die ARD den Dokumentarfilm über die GSoA.

1989

Nach einem bewegten Abstimmungskampf stimmen 35.6 Prozent für die Abschaffung der Armee. Zuvor hatten Militärs verlauten lassen, mehr als 10 Prozent Ja-Stimmen wären bereits eine Katastrophe. Das ...

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30 JAHRE GSOAKTIV
Was die GSoA lebendig hält
Krieg und Frieden | von Rahel Ruch | 15.08.2012

Während es eine der finanzstärksten Parteien der Schweiz trotz Ausgaben in Millionenhöhe nicht schafft, eine Volksinitiative mit genügend Unterschriften einzureichen und sich Vereine über den Mangel an Freiwilligen beklagen, engagieren sich seit 30 Jahren immer wieder Menschen bei der GSoA. Woran könnte das liegen? Ein Erklärungsversuch.

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Editorial
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 15.08.2012

Liebe Leserin, lieber Leser

1982: Der Kalte Krieg ist gerade ziemlich heiss. Seit drei Jahren führt die Rote Armee in Afghanistan Krieg. In den USA ist Ronald Reagan Präsident, ein Hardliner auch in den Beziehungen zum Erzfeind im Osten. Im Jahr zuvor hat der sogenannte NATO-Doppelbeschluss in ganz Europa Demonstrationen ausgelöst. Eine breite Friedensbewegung wehrt sich dagegen, dass aus Mitteleuropa der Schauplatz eines atomaren Endkampfes zwischen den Supermächten werden soll. Viele unserer LeserInnen werden sich noch genau daran erinnern, weil sie selber an den Demonstrationen gegen die Aufrüstung in Europa teilgenommen haben. Für die ...

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