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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Rückblick auf 40 Jahre Pazifismus
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 24.10.2007

Die GSoA entstand nicht aus dem Nichts. Ihr Auf und Ab widerspiegelt die Hochs und Tiefs des Pazifismus in der Schweiz.

In der Schweiz wurden die 68er und die ihr folgenden sozialen Bewegungen aussergewöhnlich stark durch das pazifistische, antimilitaristische, rüstungskritische Engagement geprägt. Die Zahl der Militärverweigerer, deren jährlicher Durchschnitt in den ersten zwanzig Jahren nach Kriegsende knapp 40 betragen hatte, schnellte 1966 auf 122, betrug in den 1970er Jahren im Durchschnitt 331 und erhöhte sich in den 1980er Jahren auf 612. Allein in den 1970er und 1980er Jahren sind damit fast 10'000 junge ...

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KRIEG UND FRIEDEN
25 Jahre bewegte Friedenspolitik
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 24.10.2007

Unter diesem Motto stand die Jubiläums-Veranstaltung, welche am 6. Oktober in der Roten Fabrik in Zürich über die Bühne ging. Ein spannendes Politprogramm und mitreissende Konzerte trugen zu einem rundum gelungenen Anlass bei.

Für viele der rund 100 eintreffenden Gäste des nachmittäglichen Politprogrammes begann ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Militarisierung und Gewalt statt politische Lösungen in Oaxaca
Krieg und Frieden | von GSoA | 24.10.2007

Ein Jahr ist es her seit der polizeilich-militärischen Niederschlagung des zivilen Aufstandes gegen den korrupten Gouverneur in Oaxaca, Südmexiko. Die Militarisierung der inneren Sicherheit schreitet seither voran.

 

Von Philipp Gerber, Peace Watch Switzerland*

Oaxaca, neben Chiapas der ärmste Bundesstaat Mexikos mit grossem indigenem Bevölkerungsanteil, erlebt eine Phase ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Burma: Der vergessene Bürgerkrieg
Krieg und Frieden | von GSoA | 24.10.2007

Die Benzin-Preiserhöhung im Sommer 2007 brachte das Fass zum Überlaufen: Aufstand in Burma, angeführt von politischen Aktivisten und Mönchen. Tausende gehen auf die Strasse und demonstrieren friedlich, doch die Militärs greifen mit brutaler Härte durch.

 

Von Irene Marty*

Die Burmesen bilden die Mehrheit im mit Bodenschätzen reich beschenkten Vielvölkerstaat. Edelsteine, Edelholz, Edelmetalle, Erdöl und Erdgas bilden den natürlichen Reichtum des Landes. 1962 putschten sich die Militärs in Burma an die Macht. In nur zwei Jahrzehnten haben sie das Land wirtschaftlich ruiniert. Im Sommer 1988 demonstrierten deshalb Hunderttausende und forderten den ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Globalisierung kennt keine Grenzen - oder doch?
Krieg und Frieden | von Ayres Freitas | 24.10.2007

Die Welt rückt näher zusammen: Waren, Dienstleistungen, Informationen, Kapitalströme und nicht zuletzt Waffen passieren die Landesgrenzen in immer grösserer Menge und mit immer geringeren Hindernissen. Bei all dieser Liberalität im Austausch zwischen Ländern geht jedoch eines vergessen: der Mensch.

Gegenläufig zum Abbau von Barrieren für den globalen Handel werden von den meisten Ländern zunehmend Hindernisse für die Einreise von Personen aufgebaut (siehe auch GSoA-Zitig 130). Dies lässt sich ganz konkret am Beispiel Schweiz beobachten: Im Zeitraum von 2001 bis 2006 stiegen die Schweizer Exporte im Mittel um j ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Transcend-Tagung in Bern
Krieg und Frieden | von GSoA | 24.10.2007

Das Transcend-Verfahren, eine Philosophie und Methode zur Veränderung und Lösung zwischenmenschlicher Konflikte stand Mitte Juli im Mittelpunkt einer Tagung in Bern. Dazu eingeladen hatten Schweizer Mitglieder des weltweit aktiven Transcend-Netzwerkes für Konflikttransformation und Friedensentwicklung.

 

Von Billy Meyer*

Mit viel Esprit, Erfahrungsschatz und Schalk schmückte der 77-jährige Konfliktexperte und Begründer des Transcend-Verfahrens, Johan Galtung, seine Ausführungen zum Tagungsthema. Wie ein Sänger, der seinen Lieblingssong vor ausverkaufter Halle als Zugabe zum Besten gibt, referierte der norwegische Wissenschaftler zu seiner Methode. Überzeugt stützte er die Eckpfeiler «seines» während eines halben Jahrhunderts entwickelten Verfahrens ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Editorial
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 24.10.2007

Liebe Leserin, lieber Leser der GSoA-Zitig,

Die GSoA hatte in den letzten Wochen gleich doppelten Grund zum Feiern.

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KRIEG UND FRIEDEN
Letzte Seite
Krieg und Frieden | von GSoA | 20.06.2007

Unterschriftenbogen-Rückruf, Veranstaltungshinweis GSoA-Jubiläum und Comic Gregor das Gewehr.

Unterschriftenbogen aller Gemeinden, vereinigt euch!

(mue) Bald ist es soweit und wir haben unsere Initiative beisammen. Nun gilt es, alle Unterschriftenbogen ins Sekretariat nach Zürich zu senden! Egal ob nur eine Unterschrift drauf ist oder ob nur noch eine ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Vom kleinen zum grossen Polit-Wunder
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 20.06.2007

Zum GSoA-Jubiläum: Neben der Frauenbewegung der 70er Jahre hat seit 1968 keine Bewegung so viel verändert in diesem verhockten Land wie die GSoA. Um die volle Bedeutung der GSoA-Bewegung zu erfassen, ist es noch zu früh, braucht es neben Untersuchungen vor allem neue Erfahrungen. Die folgenden 14 Thesen sollen eine Diskussion darüber anregen und erleichtern.

Dieser Artikel des heutigen Nationalrates und GSoA-Vorstandsmitgliedes Josef Lang erschien in einer längeren Version in der GSoA-Zitig Nr. 36 im März 1990. Am 26.November 1989 hatten fast 36% für die Abschaffung der Armee gestimmt. Ein Grosserfolg f ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Über die Entstehung des Krieges und des Kriegermythos
Krieg und Frieden | von Christine Scheidegger, David Buchmann | 20.06.2007

Wie entsteht menschliche Destruktivität und wie kommt es zu Krieg? Gute Fragen. Carola Meier-Seethaler kommt in ihrem Essay "Zur Pathogenese des Krieges und zum Mythos vom Krieger" zu interessanten Schlüssen.

Krieg hat es nicht immer gegeben - er ist keine Naturkonstante. Krieg ist bei verschiedenen Völkern unbekannt. Die biologische Kopplung von Aggression und Sexualität bei Männern ist nicht zwingend, sondern ein Kulturprodukt der patriarchalen Gesellschaft. So waren die antiken Kriegerkasten von lebensnotwendigen Tätigkeiten befreit. Sie bezogen ihr ganzes Selbstwertgefühl aus dem Kriegshandwerk, verachteten das Leben und die lebensnotwendige Arbeit und zettelten auch ohne Not ...

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