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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Die grosse Absage
Krieg und Frieden | von Reto Moosmann | 21.02.2008

Eigentlich wollten wir an dieser Stelle ein Interview mit dem neuen Armeechef, Roland Nef, abdrucken. Das Interview kam leider nicht zustande. Damit die vorliegende Seite nun nicht halb leer bleibt, legen wir an dieser Stelle offen, wie das Nichtzustandekommen des Interviews, das nie stattgefunden hat, zu Stande kam.


Von: Reto Moosmann (GSoA)
Gesendet: Mittwoch, 9. Januar 2008 14:07
An: Nef Roland (CDA)
Cc: Endrich Felix (CDA)
Betreff: Anfrage Interview mit dem neuen Chef der Armee

Sehr geehrter Herr Nef

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) wünscht Ihnen für Ihre neue Aufgabe an der Spitze ...

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KRIEG UND FRIEDEN
O du Vertrauensselige
Krieg und Frieden | von Andreas Cassee | 21.02.2008

Vertrauen ist ein wertvolles Gut. Und die Armee hat eine Menge davon.

Zum Beispiel in die Fähigkeit ihrer SoldatInnen, gefahrlos Wachdienst mit durchgeladener Waffe leisten zu können. Wer will denn gleich an eine Wiederholung des Schiessunfalls von Affoltern denken?

Auch Pilatus-Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk ist ein vertrauensseliger Mann. Er glaubte dem Versprechen des tschadischen Menschenrechtsverletzers Idriss Déby, die militärischen Flugzeuge der Stanser Firma nicht mit Waffen auszustatten und nur für Trainingszwecke zu verwenden. Wer konnte denn ahnen, dass der Diktator kein Gentleman ist?

Keinen Glauben schenkte hingegen die Basler Polizei einer tschechischen Touristengruppe, die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Wenn Krankheit zur Manövriermasse wird
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 21.02.2008

Die Armee XXI hat gemäss eigenen Angaben einen Nachwuchsbedarf von 24'500 Armeeangehörigen pro Jahr. Der hohe Untauglichkeitsgrad führt nun dazu, dass diese Zahl unterschritten wird. Jetzt will das VBS handeln - mit fragwürdigen Mitteln.

Der Anteil jener stellungspflichtigen jungen Männer, welche als dienstuntauglich erklärt werden, betrug in den Jahren zwischen 2003 und 2007 im Schnitt rund 35%. Zu diesen 35% kommen dann nochmals gegen 5% dazu, die nach der Aushebung, also während der Rekrutenschule, dienstuntauglich erklärt werden. Hier beginnt das eigentliche Problem für die Armee. Die übrigen 60% diensttauglichen Soldaten sind ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Nationaler Ostermarsch am 24. März in Bern
Krieg und Frieden | von GSoA | 21.02.2008

Rosmarie Zapfl, ehemalige CVP-Nationalrätin und Mitglied des Initiativkomitees «Schutz vor Waffengewalt» wird am Ostermarsch in Bern, den die GSoA mitorganisiert, als Rednerin auftreten. Die GSoA-Zitig bat zum Interview.

«Es kann uns nicht gleichgültig sein, wenn Frauen Gewalt ausgesetzt sind»

Frau Zapfl, Sie sind dieses Jahr als Rednerin am nationalen Ostermarsch in Bern angefragt worden. Was hat Sie zur Zusage bewegt?

Das Thema. Seit Jahren setze ich mich in meiner politischen Arbeit für Gerechtigkeit und Frieden ein.

Das Leitmotto dieses Jahres ist «Gerechtigkeit schafft Sicherheit». Im momentanen Sicherheitsdiskurs findet dieser Aspekt kaum Gehör. An was liegt das ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Editorial
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 21.02.2008

Eine Übersicht zu den Themen dieser Zeitung.

Liebe Leserin, lieber Leser der GSoA-Zitig,

Die Schweizer Armee hat einen neuen Häuptling. Nach der Pensionierung von Christophe Keckeis hat Korpskommandant Roland Nef das Ruder des sinkenden Bootes übernommen. Er durfte sich gleich in Krisenkommunikation üben, nachdem bekannt wurde, dass die Soldaten künftig mit geladener Waffe ihren Wachtdienst leisten sollen. Offensichtlich wurde der ungewohnte Rummel für Roland Nef doch ein bisschen zu viel, so dass er der GSoA-Zitig kein Interview mehr geben wollte. Der Bericht zu unserer erfolglosen Interviewanfrage ist hier zu finden.

In Krisenkommunikation musste sich auch Pilatus-Verwaltungsratspräsident ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Gregor, das glückliche Gewehr
Krieg und Frieden | von Oger | 21.02.2008

Der Comic von Oger

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KRIEG UND FRIEDEN
Wir brauchen Deine Unterstützung!
Krieg und Frieden | von GSoA | 24.10.2007

Sammeln helfen in einer Regionalgruppe

Die GSoA sammelt momentan Unterschriften für die eidgenössische Volksinitiative «für den Schutz vor Waffengewalt». Möchtest Du mithelfen, die Sturmgewehre endlich ins Zeughaus zu verbannen? Dann schliess Dich doch einfach einer GSoA-Regionalgruppe zum Unterschriften sammeln an. Folgende Regionalgruppen würden sich über Deine Unterstützung freuen:

  • basel@gsoa.ch
  • bern@gsoa.ch
  • gssa@gsoa.ch (Westschweiz)
  • luzern@gsoa.ch
  • st.gallen@gsoa.ch
  • winterthur@gsoa.ch
  • zuerich@gsoa.ch

Die GSoA-Regionalgruppen stehen allen Interessierten und deren Ideen offen. Sie führen verschiedenste antimilitärische Aktivitäten und Aktionen durch. Erkundige Dich einfach ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Rückblick auf 40 Jahre Pazifismus
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 24.10.2007

Die GSoA entstand nicht aus dem Nichts. Ihr Auf und Ab widerspiegelt die Hochs und Tiefs des Pazifismus in der Schweiz.

In der Schweiz wurden die 68er und die ihr folgenden sozialen Bewegungen aussergewöhnlich stark durch das pazifistische, antimilitaristische, rüstungskritische Engagement geprägt. Die Zahl der Militärverweigerer, deren jährlicher Durchschnitt in den ersten zwanzig Jahren nach Kriegsende knapp 40 betragen hatte, schnellte 1966 auf 122, betrug in den 1970er Jahren im Durchschnitt 331 und erhöhte sich in den 1980er Jahren auf 612. Allein in den 1970er und 1980er Jahren sind damit fast 10'000 junge ...

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KRIEG UND FRIEDEN
25 Jahre bewegte Friedenspolitik
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 24.10.2007

Unter diesem Motto stand die Jubiläums-Veranstaltung, welche am 6. Oktober in der Roten Fabrik in Zürich über die Bühne ging. Ein spannendes Politprogramm und mitreissende Konzerte trugen zu einem rundum gelungenen Anlass bei.

Für viele der rund 100 eintreffenden Gäste des nachmittäglichen Politprogrammes begann ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Militarisierung und Gewalt statt politische Lösungen in Oaxaca
Krieg und Frieden | von GSoA | 24.10.2007

Ein Jahr ist es her seit der polizeilich-militärischen Niederschlagung des zivilen Aufstandes gegen den korrupten Gouverneur in Oaxaca, Südmexiko. Die Militarisierung der inneren Sicherheit schreitet seither voran.

 

Von Philipp Gerber, Peace Watch Switzerland*

Oaxaca, neben Chiapas der ärmste Bundesstaat Mexikos mit grossem indigenem Bevölkerungsanteil, erlebt eine Phase ...

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