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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

OSTERMARSCH
«Wird dir die Türe zugeschlagen, gehst du zum Fenster rein»
Krieg und Frieden | von Stefan Dietiker | 19.04.2011

Auch dieses Jahr findet in Bern der Ostmarsch statt. Eine breite Trägerschaft ruft unter dem Motto «Ins Leben investieren statt von Zerstörung profitieren! – Entmilitarisierung weltweit» zur Demonstration am Ostermontag auf. Wie sieht es aus mit der Militarisierung der Welt? Stefan Dietiker sprach mit Hans Ulrich John Gerber vom ...

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NUKLEARTECHNOLOGIE
Fukushima und die Atombombe
Krieg und Frieden | von Renate Zauner | 19.04.2011

Seit den tragischen Ereignissen in Fukushima ist die Atomkraft in aller Munde. Von Atomwaffen ist weniger die Rede – zu unrecht.

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Die Tradition der Ostermärsche
Krieg und Frieden | von Nina Regli | 19.04.2011

Der erste Ostermarsch fand 1958 in London statt. Unter dem Motto «Ban the bomb» (Verbietet die Atombombe), demonstrierten FriedensaktivistInnen gegen die atomare Aufrüstung. Aus der ersten Demonstration in Grossbritannien entwickelte sich eine Tradition, die seit nunmehr über fünfzig Jahre zigtausende Menschen weltweit an Ostern auf die Strasse zieht, um für eine friedlichere und gerechtere Welt zu protestieren.

In Bern fand nach einem Unterbruch erstmals 2003 wieder ein Ostermarsch statt – als Folge des Irakkrieges. Zusammen mit kirchlichen und pazifistischen Organisationen gehört die GSoA auch dieses Jahr zum Trägerkomitee. Der neunte Ostermarsch wird unter dem Motto «Ins ...

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PRIVATARMEEN
Schweizer Umgang mit der modernen Reisläuferei
Krieg und Frieden | von Rahel Ruch | 22.10.2010

Das Söldnerwesen hat in der Schweiz Tradition. Schon im 16. Jahrhundert versuchte der Reformator Huldrych Zwingli ein Verbot der Reisläuferei durchzusetzen. Heute existiert zwar ein Söldnereiverbot, doch eine einheitliche Regelung im Umgang mit Privatarmeen fehlt weiterhin.

Im vergangenen Sommer machte die Privatarmee Aegis Defence Services (siehe Kasten nebenan) durch ihren Umzug nach Basel auf sich aufmerksam. Breite Kreise von der GSoA bis zur FDP zeigten sich empört darüber, dass eine der grössten Söldnerfirmen der Welt ihren Holdingsitz in die neutrale Schweiz verlegt. Etwas kleinlauter kam die Erkenntnis, dass weder der Bund noch der ...

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MODERNE SÖLDNER
Das Revival der «privaten Krieger»
Krieg und Frieden | von Krisztina Huszti Orban | 22.10.2010

Privatfirmen spielen eine immer wichtigere Rolle während bewaffneten Konflikten, aber auch in der Zeit nach einem Krieg. Der Umgang mit modernen «privaten Kriegern» stellt die internationale Gemeinschaft vor einige heikle Herausforderungen.

Private Militär- und Sicherheitsunternehmen (englisch abgekürzt PMSCs) umfassen eine Vielzahl profitorientierter Organisationen, die unterschiedlichste Dienstleistungen im Zusammenhang mit Militäroperationen anbieten: Schutz von Personal und Objekten, Training, Logistik, Kampfeinsätze, Unterstützung bei der strategische Planung oder der Beschaffung und Wartung von Waffen und Ausrüstung. Während die meisten PMSCs für Regierungen, die Uno oder NGOs tätig sind, haben einige ihre Dienste auch ...

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AEGIS DEFENCE SERVICES
Eine Firma mit besonders zweifelhaftem Ruf
Krieg und Frieden | von Lucien Haug | 22.10.2010

Aegis Defence Services, deren Holding sich vor kurzer Zeit in Basel niedergelassen hat, ist eine der grössten privaten Sicherheits- und Militärfirmen der Welt. Sie ist unter anderem im Irak und in Afghanistan massgeblich an den kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt und generiert dort den grössten Teil ihres Umsatzes. Aegis ...

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Maurer macht humanitäres Engagement der Schweiz unglaubwürdig
Krieg und Frieden | von Rahel Ruch | 22.10.2010

Zehn Tage nachdem Israel den Bau illegaler Siedlungen im Westjordanland faktisch wieder aufgenommen hat, trat Bundesrat Ueli Maurer seine Reise nach Israel an, um den israelischen Verteidigungsminister und israelische Militärs zu treffen. Dieser Besuch widerspricht grundlegend dem Engagement der Schweiz für einen gerechten, dauerhaften und auf dem Völkerrecht basierenden Frieden im Nahen Osten. Zudem bedeutet dieser Besuch eine einseitige Unterstützung der israelischen Besatzung, sowie ein Einverständnis mit der Straflosigkeit der Verantwortlichen der israelischen Armee. Die GSoA forderte gemeinsam mit Hilfswerken und Menschenrechtsorganisationen die Absage des Besuchs und ein verstärktes friedensförderndes Engagement der Schweiz ...

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FAQ
Griechenland: Aufrüstung trotz Pleite
Krieg und Frieden | von Karin Jenni | 22.10.2010

Griechenland - hoch verschuldet und von der Wirtschaftskrise gebeutelt - rüstet seine U-Boot-Flotte auf: Zu den vier bereits vor Jahren bestellten U-Booten, kauft Griechenland von Deutschland noch zwei weitere hinzu. Seit Jahrzehnten befinden sich Griechenland und die Türkei in einem Aufrüstungswettkampf. Immer häufiger äussern jedoch Regierungsvertreter beider Länder, dass sie diese desaströse Rüstungsspirale durchbrechen wollen. Wieso also der Rüstungskauf in der jetzigen Wirtschaftslage? Es wird spekuliert, dass Berlin ohne den U-Boot-Deal dem EU-Rettungspaket nicht zugestimmt hätte. Während Deutschland Athen also auf der einen Seite für seine überbordenden Staatsausgaben verurteilt, nötigt ...

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USA rüsten Pulverfass Nahost auf
Krieg und Frieden | von Nina Regli | 22.10.2010

Die Meldung über den geplanten Waffen-Deal zwischen den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien lässt auch die letzten Hoffnungen auf die Obama-Administration platzen: Für über 60 Milliarden Dollar soll Saudi-Arabien in nächster Zeit bei US-amerikanischen Waffenfirmen einkaufen. Noch nie zuvor wurde ein grösserer Waffenhandel abgewickelt. Saudi Arabien steht regelmässig wegen systematischen und massiven Menschenrechtsverletzungen in der Kritik.
Auch die Schweiz mischt wacker mit im grossen Geschäft: Ein Blick auf die Statistik der Schweizer Kriegmaterialausfuhren im ersten Halbjahr 2010 zeigt: Hinter Deutschland ist Saudi-Arabien zweitgrösster Abnehmer.

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AUSSCHAFFUNGSINITIATIVE
Die Gleichheit vor dem Gesetz beerdigen?
Krieg und Frieden | von Andreas Cassee | 22.10.2010

Am 28. November stimmen wir über die Ausschaffungsinitiative der SVP ab. Sie passt erschreckend gut in unsere Zeit.

Es weht ein kalter Wind in Europa. Sarkozy arbeitet an der «systematischen Evakuierung» der Roma und erhält dafür Applaus von Berlusconi. In Schweden werden Rechtsextreme ins Parlament gewählt, die den Holocaust leugnen und offen Verbindungen zu Neonazi-Schlägern pflegen. Ganz Deutschland diskutiert über die «Thesen» von Thilo Sarrazin. Und auch in der Schweiz wird nach Kräften Fremdenhass geschürt.
Der Begriff «Asyl» tritt fast nur noch in Verbindung mit «Missbrauch» in Erscheinung. Und JournalistInnen, die ein Textprogramm mit ...

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