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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

BURMA
Burma: Wir geben die Hoffnung nie auf
Krieg und Frieden | von Andreas Cassee | 28.05.2008

Ashin Kovida lebt seit 2006 als politischer Flüchtling in der Schweiz. Er ist Generalsekretär der europäischen Sektion der Internationalen Organisation burmesischer Mönche. Andreas Cassee sprach mit ihm (Ende April - vor der Flutkatastrophe) über die Militärdiktatur und den schwierigen Kampf für die Menschenrechte.

GSoA-Zitig: Im Herbst 2007 war der Aufstand in Burma regelmässig Thema in den westlichen Medien. Unterdessen hat das mediale Interesse nachgelassen. Wie ist die Situation in Burma heute?

Ashin Kovida: Die Situation hat sich erheblich verschlechtert, seit die internationalen Medien nicht mehr präsent sind. Auch wenn kaum darüber berichtet ...

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BEWILLIGUNGSPFLICHT FÜR UNTERSCHRIFTENSAMMLUNGEN
Kanton gibt GSoA Recht, Stadt rekurriert
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 28.05.2008

Der Rechtsstreit GSoA gegen Stadt St.Gallen geht eine Runde weiter. Der Kanton gab der GSoA vollumfänglich Recht. Die Stadt rekurrierte dagegen beim Verwaltungsgericht des Kantons St.Gallen.

Sicherlich ist es vermessen, oder geradezu blasphemisch, die St.Galler Asyl-Hardlinerin Karin Keller-Sutter (FDP) gleich zur «Schutzpatronin der GSoA» (St.Galler Tagblatt) auszurufen. Doch der Entscheid, welchen ihr Sicherheits- und Justizdepartement am 19. Februar bekanntgab, bestätigte unmissverständlich die Haltung der GSoA in der Auseinandersetzung mit der Stadt St.Gallen um deren Bewilligungspflicht für Unterschriftensammlungen. Die Stadt St.Gallen schränkte das Sammeln auf bestimmten Plätzen in der ...

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BERNER OSTERMARSCH
500 Friedensbewegte trotzten dem Schnee
Krieg und Frieden | von Nina Regli | 28.05.2008

Fünfzig Jahre nach dem ersten Ostermarsch in Grossbritannien fand am 24. März in Bern der Ostermarsch 2008 statt. Auch dieses Jahr gehörte die GSoA neben kirchlichen und weiteren friedenspolitischen Gruppierungen zu den OrganisatorInnen.

Es waren die kältesten und schneereichsten Ostertage seit Jahren. 500 Friedensbewegte trotzten K ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Editorial
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 28.05.2008

Liebe Leserin, lieber Leser der GSoA-Zitig,

Die GSoA hat in den letzten Wochen einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie initiativfähig ist. Innert weniger Monate haben wir bereits gegen 30'000 Unterschriften für die Initiative «für den Schutz vor Waffengewalt» gesammelt. Das ist ein Drittel aller bisher zusammengekommenen Unterschriften und schon deutlich mehr als die versprochene GSoA-Quote. Allen ein herzliches Dankeschön, die sich für diese Initiative einsetzen!

Ab Juni wird die Sammelmaschinerie der GSoA auf Hochtouren laufen. Die Vollversammlung hat Ende März die Lancierung der Volksinitiative «gegen neue Kampfflugzeuge» beschlossen. Um die Initiative fristgerecht ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Darfur: Völkermord + Öl = Profit
Krieg und Frieden | von GSoA | 21.02.2008

Der Völkermord in Darfur wird zu einem grossen Teil aus den Öl-Einnahmen des sudanesischen Regimes finanziert. Involviert sind auch UBS, Credit Suisse und andere Schweizer Banken, die milliardenschwere Anteile an umstrittenen Ölfirmen im Sudan besitzen.

Von Andreas Missbach, Erklärung von Bern

Schweizer Banken sind auf mannigfache Weise mit Firmen verstrickt, die im sudanesischen Ölgeschäft tätig sind. Rund 70 Prozent der Öleinnahmen Sudans werden für militärische Zwecke verwendet. China National Petroleum Corporation (und ihre Tochtergesellschaft PetroChina), Sinopec (China), Petronas (Malaysia) und die indische Oil and Natural Gas Company (ONGC) gehören laut der Menschenrechtsorganisation Genocide ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Der Krieg im Vor-Wahlkampf
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 21.02.2008

Viel wurde in letzter Zeit über die Vorwahlen in den USA berichtet. Auch die GSoA-Zitig nimmt sich für einmal dieses Themas an und nimmt die Präsidentschafts-KandidatInnen unter die friedenspolitische Lupe.

Zum Zeitpunkt, an dem diese Zeitung erscheint, ist vielleicht schon entschieden, wer für die beiden grossen Parteien ins Rennen um die amerikanische Präsidentschaft steigen wird. Wir wollen aber trotzdem einen Blick auf diese Wahlen werfen, denn sie sind spannend und es steht viel auf dem Spiel, nicht nur für die USA, sondern für die ganze Welt.

Knapp fünf Jahre sind mittlerweile vergangen seit ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Weltordnung, Kriege und Sicherheit
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 21.02.2008

Der neue «Widerspruch» setzt sich mit verschiedenen GSoA-Kernthemen auseinander. Eine Lektüre, die allen friedenspolitisch Interessierten wärmstens empfohlen sei.

Die neuste Ausgabe des «Widerspruch» widmet sich der Entwicklung, dass heute mit einem Sicherheits-Diskurs weltweit grundlegende Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, der Grund- und Freiheitsrechte aber auch des Völkerrechts infrage gestellt werden. Friedenspolitische Strategien und Projekte geraten scheinbar ins Hintertreffen, wenn die allgemeine Gemütslage von einer immer gefährlicheren, unsichereren Weltlage ausgeht. Der «Widerspruch» bietet in zahlreichen interessanten Beiträgen ebenso fundierte Analysen, wie auch Ansätze zum Widerstand gegen scheinbar unvermeidliche Entwicklungen.

So zeigt Jürgen Wagner von der ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Die grosse Absage
Krieg und Frieden | von Reto Moosmann | 21.02.2008

Eigentlich wollten wir an dieser Stelle ein Interview mit dem neuen Armeechef, Roland Nef, abdrucken. Das Interview kam leider nicht zustande. Damit die vorliegende Seite nun nicht halb leer bleibt, legen wir an dieser Stelle offen, wie das Nichtzustandekommen des Interviews, das nie stattgefunden hat, zu Stande kam.


Von: Reto Moosmann (GSoA)
Gesendet: Mittwoch, 9. Januar 2008 14:07
An: Nef Roland (CDA)
Cc: Endrich Felix (CDA)
Betreff: Anfrage Interview mit dem neuen Chef der Armee

Sehr geehrter Herr Nef

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) wünscht Ihnen für Ihre neue Aufgabe an der Spitze ...

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KRIEG UND FRIEDEN
O du Vertrauensselige
Krieg und Frieden | von Andreas Cassee | 21.02.2008

Vertrauen ist ein wertvolles Gut. Und die Armee hat eine Menge davon.

Zum Beispiel in die Fähigkeit ihrer SoldatInnen, gefahrlos Wachdienst mit durchgeladener Waffe leisten zu können. Wer will denn gleich an eine Wiederholung des Schiessunfalls von Affoltern denken?

Auch Pilatus-Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk ist ein vertrauensseliger Mann. Er glaubte dem Versprechen des tschadischen Menschenrechtsverletzers Idriss Déby, die militärischen Flugzeuge der Stanser Firma nicht mit Waffen auszustatten und nur für Trainingszwecke zu verwenden. Wer konnte denn ahnen, dass der Diktator kein Gentleman ist?

Keinen Glauben schenkte hingegen die Basler Polizei einer tschechischen Touristengruppe, die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Wenn Krankheit zur Manövriermasse wird
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 21.02.2008

Die Armee XXI hat gemäss eigenen Angaben einen Nachwuchsbedarf von 24'500 Armeeangehörigen pro Jahr. Der hohe Untauglichkeitsgrad führt nun dazu, dass diese Zahl unterschritten wird. Jetzt will das VBS handeln - mit fragwürdigen Mitteln.

Der Anteil jener stellungspflichtigen jungen Männer, welche als dienstuntauglich erklärt werden, betrug in den Jahren zwischen 2003 und 2007 im Schnitt rund 35%. Zu diesen 35% kommen dann nochmals gegen 5% dazu, die nach der Aushebung, also während der Rekrutenschule, dienstuntauglich erklärt werden. Hier beginnt das eigentliche Problem für die Armee. Die übrigen 60% diensttauglichen Soldaten sind ...

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