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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Nahost - Hisbollah-Flaggen in Damaskus
Krieg und Frieden | von GSoA | 18.09.2006

Monika Bolliger studiert Geschichte und Arabistik. Zur Zeit verbringt sie ein Auslandssemester in Damaskus. Für die GSoA-Zitig berichtet sie über die Stimmung in Syrien, die von wachsender Sympathie für die Hisbollah geprägt ist.

Die Atmosphäre war angespannt, als ich spätabends in Aleppo aus dem Zug stieg. Während der Fahrt von Istanbul nach Syrien hatte ich per SMS erfahren, dass Israel Beirut zu bombardieren begonnen hatte. Ich hatte miterlebt, wie die Stadt seit dem Bürgerkrieg wiederaufgebaut worden war, wie der Libanon gerade eben aufzublühen begann. Im Wartsaal von Aleppo gab es einen grossen ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Zeichen setzen gegen die Rüstungszusammenarbeit
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 18.09.2006

Die Rüstungszusammenarbeit mit Israel wurde auch während des Krieges im Libanon nicht eingestellt. Nun bietet sich dem Parlament die Gelegenheit ein Zeichen zu setzen gegen diese militärische Kooperation.

Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung lehnt die militärische Kooperation und die Rüstungszusammenarbeit mit Israel und dem ganzen Nahen Osten ab. Die meisten Bürgerinnen und Bürger wollen den Frieden statt den Krieg fördern und gegen die laufenden Verletzungen des Völkerrechtes sowie der Menschenrechte ein Zeichen setzen.

Ganz anders der Bundesrat, der auch während des Libanon-Krieges nicht auf eine militärische Zusammenarbeit mit ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Editorial
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 18.09.2006

Editorial der Zeitung 127, September 2006.

Liebe Leserin, lieber Leser der GSoA-Zitig,

Die Sommermonate wurden überschattet vom Krieg im Nahen Osten. Viel wurde geschrieben und gesendet über die Vorgänge im Libanon, in Israel und in Palästina. Die GSoA organisierte in Bern eine erfolgreiche Demonstration, bei der über 4'000 Personen ihren Unmut über die Kriegshandlungen im Nahen Osten und die Politik des Bundesrates auf die Strasse trugen. In dieser Zeitung berichten wir über die Stimmung in Syrien und die Situation jüdischer FriedensaktivistInnen in der Schweiz. Daniela Fariba Vorburger und Jochi Weil nehmen in einem ausführlichen Interview ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Frieden führen
Krieg und Frieden | von GSoA | 23.07.2006

Frieden ist kein Zustand, der - einmal erreicht - für alle Ewigkeit anhält. Frieden ist ein fortwährender Prozess, der sich auszeichnet durch zunehmende Gerechtigkeit und Wohlbefinden in der Gesellschaft. Die Vision des Friedens ist das andauernde tolerante Zusammenleben der Menschen miteinander.

Von Lotti Buser

Frieden passiert nicht von selbst. So wie Krieg "geführt" wird, muss auch "Frieden geführt" werden. Hier ist bewusstes, aktives und zielgerichtetes Handeln gefragt. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel Wissen und Können voraussetzt. Friedensbildung setzt sich zum Ziel, den Menschen die notwendigen Instrumente zu vermitteln und sie zum Führen dieses ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Ostermarsch 2006
Krieg und Frieden | von Rahel Ruch | 23.07.2006

Bericht vom Ostermarsch in Bern.

Seit 2003 organisiert eine Gruppe, bestehend aus GSoAtInnen und kirchlich engagierten Personen, jedes Jahr einen Ostermarsch. Der Ostermarsch 2006 stand unter dem Motto "Frieden heisst genug für alle - für eine Globalisierung der Gerechtigkeit. Er war geprägt von schönem Wetter und guter ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Welche Sicherheit für wen?
Krieg und Frieden | von Yvonne Joos | 23.07.2006

Veranstaltungshinweis Menschliche Sicherheit

«Menschliche Sicherheit» - ein Zauberwort, das seinen Wirkkreis längst über die Vereinten Nationen hinaus vergrössert hat. Im Vergleich mit einem engen Sicherheitsbegriff bietet es wichtige Vorteile: Es erweitert das rein territoriale Sicherheitsdenken um gesellschaftliche und individuelle Komponenten und schafft damit Anknüpfungspunkte für feministische Friedenspolitik. «Menschliche Sicherheit» meint nicht nur Schutz vor direkter Gewalt, sondern auch soziale und ökonomische Sicherheit und die Möglichkeit, am politischen Leben zu partizipieren, Zugang zu Gesundheitseinrichtungen zu haben etc. Damit werden nebst den klassischen Sicherheitsthemen entwicklungspolitische und Menschenrechtsthemen aufgegriffen.

In der politischen Arbeit mit dem Konzept findet nun aber ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Rüstungszusammenarbeit statt internationales Recht
Krieg und Frieden | von Tobia Schnebli | 23.07.2006

Der vor kurzem erfolgte Besuch einer hochrangigen Delegation der israelischen Luftwaffe in der Schweiz, stellt den vorläufigen Höhepunkt der Normalisierung der militärischen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Israel dar. Andere europäische Länder verfolgen gegenüber Israel eine andere, glaubwürdigere Politik und weisen Israel auf ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Das Trauerspiel im Kongo ist auch ein europäisches
Krieg und Frieden | von GSoA | 23.07.2006

Offiziell geht es beim geplanten EU-Militäreinsatz im Kongo um die militärische Absicherung von Wahlen. Doch der deutsche Verteidigungsminister Franz-Josef Jung sagt offen, um was es tatsächlich geht: "Um zentrale Sicherheitsinteressen unseres Landes!"


Von Tobias Pflüger

«Wenn wir nicht dazu beitragen, den Unruheherd Kongo zu befrieden, werden wir es mit einem grossen Flüchtlingsproblem in ganz Europa zu tun bekommen.» Und weiter: «Stabilität in der rohstoffreichen Region nützt auch der deutschen Wirtschaft.» CDU-Abgeordnete sprechen von strategischen Rohstoffen wie Wolfram und Mangan. Offensichtlich geht es beim EU- und Bundeswehreinsatz um Flüchtlingsabwehr und Rohstoffsicherung!

Vorentscheid des ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Ärger im Armee-Olymp
Krieg und Frieden | von Daniel Bachofen | 23.07.2006

Manöver ZEUS, im Namen der Inneren Sicherheit.

Beim Teutates, die spinnen die Militärs! Im Mai fand die grösste militärische Übung in der Schweiz seit fast 20 Jahren statt. Dabei kämpften rund 8'700 aufgebotene Soldaten während der Übung ZEUS gegen fiktive Bösewichte: Omin ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Wie das Militär unsere Lebensqualität zerstört
Krieg und Frieden | von GSoA | 23.07.2006

Über die Leiden von Anwohnern eines Schiessplatzes.


Von Renate Schlotterbeck und Karin Thrier

Wir leben in unmittelbarer Nähe eines Bundesschiessplatzes im Glarnerland. Unser Haus liegt am Rande der Gemeinde Mollis, in einem Gebiet, das vornehmlich durch Landwirtschaftsbetriebe besiedelt ist. Während der möglichen Belegungszeiten von Montag bis Freitag von 8.oo bis teilweise 22.oo Uhr wird auf dem Schiessplatz der Ernstfall geprobt. Es werden unterschiedliche Geschosse benutzt, die unterhalb einer Felswand detonieren. Der Schall wird durch den Fels reflektiert und über die Linthebene getragen. Die von der EMPA gemessene Lärmbelastung auf unserer Liegenschaft liegt bei 112 ...

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