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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Friedensvolksbegehren in Österreich
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2004

Keine Soldaten, keine Waffen, keinen Euro für die Euro-Armee!

(db) In Österreich regt sich Widerstand gegen die Militarisierungs-Paragraphen der EU-Verfassung. Unser östliches Nachbarland kennt keine Volksinitiativen. Stattdessen gibt es Volksbegehren, welche aber lediglich eine Diskussion im Parlament zur Folge haben, falls die nötigen 100'000 Unterschriften zusammenkommen.

Im Wesentlichen verlangt das Friedensvolksbegehren gesetzliche Massnahmen, die die Regierung auf folgende Zielsetzungen verpflichtet:

  • Ein Bekenntnis zur aktiven Neutralitätspolitik. Aussen- und Sicherheitspolitik orientieren sich an den Prinzipien des Dialogs, der Konfliktvermeidung, der friedlichen Konfliktregelung und der internationalen Solidarität.
  • Die Republik Österreich darf keine SoldatInnen, keine Waffen, keinen Euro f ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Interview mit Rosi Krenn
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2004

Interview mit der österreichischen Friedensaktivistin Rosi Krenn zur EU-Verfassung und der Friedensbewegung in Österreich.

«Eine Alternative ist notwendig»

Die österreichische Friedensaktivistin Rosi Krenn war auf Einladung der GSoA Gast am Sommer-Fitamin. Samuel Durrer hat die Gelegenheit genutzt, mit ihr ein Interview zur Europäischen Verfassung und zur Militarisierung der Europ ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Velofahren für den Frieden
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2004

(sl) Ab dem 11. Oktober 2004 radelt Sybille Mani auf dem Landweg von Spiez aus 4000 Kilometer nach Palästina.

Die gelernte Kindergärtnerin, die durch die Teilnahme an einem Sommercamp des YMCA im Gazastreifen auf diese Idee gekommen ist, will mit ihrer Reise auf die Situation im Nahen Osten aufmerksam machen und Spenden für Jugendprojekte der YMCA in Palästina sammeln. Jeder «Friedenskilometer» kann nämlich zur Unterstützung für einen Franken erworben werden.

Wer nicht nur spenden möchte, sondern sich auch gleich selber sportlich betätigen möchte, kann die engagierte Frau auf einem Teil ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Für immer...
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2004

(sl) Bundesrat Schmid kann trotz der Turbulenzen der letzten Wochen beruhigt sein. Denn zumindest eine Politikerin in der Schweiz wird immer, immer, immer an der Armee festhalten.

Die freisinnige Regierungsrätin des Kanton Bern, Dora Andres. So hat sie in der NZZ am Sonntag klar gemacht, dass «es nie darum gehen kann, die Existenz der Schweizer Armee als solche in Frage zu stellen».

Weniger Freude hatte Schmid dann aber wohl an den Vorschlägen Andres', die diesem tapferen Bekenntnis folgten: Da Schmid offensichtlich unterbeschäftigt sei mit der unwichtig gewordenen Armee, solle das VBS doch aus dem Departement Leuenberger die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
GSoA-Sommerfitamin
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2004

Am Wochenende vom 21./22. August 2004 findet in Nidau am Bielersee das nächste «Fitamin»-Treffen der GSoA Schweiz statt.

An diesen Retraiten, die ein- oder zweimal jährlich stattfinden, treffen sich GSoAtInnen aus allen Regionalgruppen und Landesteilen, um über die nächsten Projekte, Ziele und Aufgaben der GSoA zu diskutieren.

Neben den inneren Einsätzen der Schweizer Armee, der Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen und dem Export von Waffen durch die Schweizer Industrie wird auch die Entwicklung neuer ziviler Alternativen im Zentrum der Diskussionen am Fitamin stehen.

Das Fitamin ist auch eine gute Gelegenheit für Neueinsteiger, um die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Das Imageproblem als Chance?
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.06.2004

«Die Schweizer Armee hat zurzeit ein Imageproblem.» So äusserte sich Armeechef Christophe Keckeis im Mai 2004 zum Zustand der Schweizer Armee. Gelingt dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) die Imagekorrektur oder wird das «Imageproblem» der Armee zur Chance für eine glaubwürdige Friedenspolitik der Schweiz?

Die Schweizer Armeeführung ist nicht zu beneiden. Denn, wie auch der Oberst im Generalstab Bigler in der Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift (ASMZ, 4.2004) schreibt, «ist die Armee XXI, kaum gestartet, bereits bedrohlich in Schieflage geraten.» Als Gründe sieht Bigler einerseits die zahlreichen Pannen (unklare Einteilungen, kurzfristige Marschbefehle ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Ruag in die Flucht geschlagen
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 01.06.2004

AktivistInnen der GSoA und der jungen Grünen haben zusammen mit ETH-StudentInnen gegen die Präsenz der RUAG an einer Jobmesse in der ETH Zürich protestiert. Dem Rüstungskonzern war das zu viel Aufmerksamkeit: Er verzog sich und wird nicht wiederkommen.

Die Schweiz führt bekanntlich keine Kriege mehr ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Schweizer Träume im Irak
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 01.06.2004

Unternehmen aus den Ländern der Kriegskoalition verdienen sich im Irak eine goldene Nase. Gehören auch Schweizer Firmen zu den Profiteuren?

VertreterInnen von mehr als 50 Unternehmen nahmen anfangs April dieses Jahres an einer Tagung teil, an der die Schweizer Exportförderungsagentur Osec die Geschäfts-Möglichkeiten im Irak erörterte. Jetzt sei der Moment gekommen, den neu geöffneten Markt zu besetzen, wurde gesagt.

Vor Beginn der UNO-Sanktionen 1990 gehörte der Irak zu den bevorzugten Handelspartnern der Schweiz im Nahen Osten. Für 650 Millionen Franken pro Jahr wurde in den Irak Saddam Husseins exportiert. An die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Kapitalistischer Traum oder politischer Albtraum?
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.06.2004

«Kein Blut für Öl» - So lautete die Botschaft von Millionen Menschen, die sich im letzten Jahr gegen den Krieg im Irak stellten. Das Blut ist in der Zwischenzeit geflossen und weiterhin sterben im Irak tagtäglich Menschen. Wie sieht es aber aus mit den Profiten, welche gemäss den KriegsgegnerInnen zu den Hauptgründen für den Krieg gehörten?

Das Wirtschaftssystem Iraks wurde seit dem offiziellen Kriegsende zu einer Marktwirtschaft umgebaut, die liberaler gestaltet ist, als dies etwa in den USA oder Grossbritanien der Fall ist. Begrenzung bei den Steuern, Abschaffung von Einfuhrzöllen und 200 Unternehmen, die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
www.boycottbush.ch - mehr als Bush-Bashing
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2004

Die Webseite boycottbush.ch bietet Informationen darüber, welche Unternehmen, die auch in der Schweiz tätig sind, den Wahlkampf von Präsident Bush finanziell unterstützt haben.

Wer Präsident der USA werden will braucht Geld - viel Geld. Auch Bushs fragwürdiger Wahlsieg ist unter anderem mit Spenden zustande gekommen. Auch Schweizer Firmen und internationale Firmen mit Marken, die in der Schweiz verkauft werden, haben dazu beigetragen (Liste siehe unter www.boycottbush.ch). Wir fordern diese Firmen nun auf, ihren Einfluss geltend zu machen und auf eine andere US-Aussenpolitik hinzuwirken.

Die Homepage dient der Information von KonsumentInnen, die entscheiden ...

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