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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

OSTERMARSCH
Mein Geld führt Krieg
Krieg und Frieden | von Eva Krattiger | 01.03.2017

Seit den 60ern finden am Ostermontag in Deutschland und der Schweiz Märsche für den Frieden statt. Während früher der Fokus eher auf der nuklearen Aufrüstung lag, sind heute die Schwerpunkte diverser. In Bern wird dieses Jahr gegen Investitionen in die Rüstungsindustrie demonstriert, am Bodensee-Friedensweg die Kriegslogik und Friedenskultur thematisiert.

Zum sechzehnten Mal in Folge findet am Ostermontag der Ostermarsch in Bern statt, den die GSoA gemeinsam mit anderen Friedensorganisationen organisiert. Mit dem Motto «Mein Geld führt Krieg. Waffengeschäfte von Pensionskassen und Banken stoppen!» fordern wir ein Verbot von Investitionen in die R ...

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IRAK-KRIEG
Urkatastrophe des 21. Jahrhunderts
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 28.11.2016

Der Krieg gegen den Irak hat eine Kaskade von Katastrophen zur Folge.

Der britische Chilcot-Report zum Irakkrieg vom vergangenen Juli rief – von offizieller Seite – in Erinnerung, was uns GegnerInnen dieser Invasion bekannt war: 150’000 Todesopfer, grossmehrheitlich irakische ZivilistInnen, die Entwurzelung von einer Million Menschen im Irak, Verwerfungen im ganzen Nahen Osten. Der Krieg, der auf den grotesken Lügen baute, Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen und sei mit Al Kaida verbunden, hatte zur Folge, dass die Ultraislamisten sich überhaupt im Irak verwurzeln konnten. Viele säkular-nationalistische Kader, die wegen der Auflösung der sunnitisch beherrschten Partei und Armee ...

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FLUCHT
Chiasso: Militarisierung der Grenze
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 28.11.2016

Angstmacherei und Hetze gegen Geflüchtete ebnen den Weg für die Militarisierung des Grenzraums. Seit diesem Frühling fordern rechte PolitikerInnen die Armeepräsenz an der Südgrenze und nutzen so die hausgemachte Angst für ihre Abschottungspolitik.

Seit diesem Juli stranden im italienischen Grenzort Como täglich hunderte Geflüchtete. Sie wollen Italien verlassen, doch die offizielle Schweiz verwehrt ihnen die Einreise mit der Begründung, die Geflüchteten wollten kein Asyl beantragen, sondern die Schweiz durchreisen, um nach Deutschland oder in andere Staaten zu gelangen. Schutzsuchende Menschen, welche über die Schweizer Grenze wollen, werden so in Chiasso ...

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NACHRICHTENDIENSTGESETZ
Der Schnüffelstaat wird Realität
Krieg und Frieden | von Lewin Lempert | 28.11.2016

Am Abstimmungssonntag vom 25. September war klar: Eine deutliche Mehrheit der Stimmenden will dem Geheimdienst mehr Rechte einräumen und damit die eigenen begrenzen. Rund 65 Prozent sagten Ja zum neuen Nachrichtendienstgesetz (NDG).

Die irrationale Angst vor Terroranschlägen und die falsche Annahme, dass Überwachung mehr Sicherheit bringen würde, waren allgegenwärtig. Irrational deshalb, weil erstens die Zahl von Terroranschlägen in Europa momentan nicht überdurchschnittlich hoch ist und zweitens, weil die Wahrscheinlichkeit, von einem Meteoriten getötet zu werden, 18-mal höher ist, als bei einem Terroranschlag umzukommen. Und falsch, weil sogar die Schnüffelnation USA in einem ...

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IPB
Konferenz für Abrüstung
Krieg und Frieden | von Adi Feller | 28.11.2016

Das Internationale Friedensbüro (wohl bekannter unter seiner englischen Abkürzung IPB) mit Sitz in Genf veranstaltete am ersten Oktoberwochenende in Berlin einen viertägigen Weltkongress. Mehr als 800 Teilnehmende besuchten die Dutzenden von Veranstaltungen, Workshops, Plenumsdiskussionen. Auch die GSoA war vertreten.

Unter dem Titel «Disarm! For a climate of peace» wurden die verschiedensten Aspekte internationaler Friedensarbeit besprochen. Hauptfokus des Anlasses waren die enormen globalen Rüstungsausgaben von mehr als 1600 Milliarden Franken im letzten Jahr. Mit einer Umverteilung dieser enormen Mittel liessen sich globale Probleme wie Hunger, Wasserknappheit und Klimawandel auf einen Schlag lösen. In verschiedensten Veranstaltungen wurden ...

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EDITORIAL
Editorial
Krieg und Frieden | von Daniela Fischer | 28.11.2016

Seien wir mal ehrlich: Die meisten von uns können sich nicht vorstellen, was es heisst, vor Gewalt und Krieg in andere Länder zu fliehen. Was es bedeutet, nicht mehr zur Schule oder zur Arbeit gehen zu können, weil diese Institutionen schlicht nicht mehr existieren. Wie es sich anfühlt, die eigene Familie und die Freunde der Kindheit zu verlieren und inmitten von Menschen ganz alleine dazustehen.

Wir werden zwar durch Fernsehnachrichten, Zeitungsartikel und Radiosendungen mit derartigen Schicksalsschlägen konfrontiert. Die Informationen sind aber gefiltert, hübsch aufbereitet, mit passenden Bildern versehen, in wohlgeformte Texte verpackt und zuweilen ...

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NATO
Das grösste NATO-Manöver seit Ende des Kalten Krieges
Krieg und Frieden | von Michael Christen | 28.08.2016

Im Juni 2016 fand in Polen das grösste Nato-Manöver seit dem Ende des Kalten Krieges statt. 31’000 Soldaten aus 24 Nato- Staaten und verbündeten Nationen übten im Rahmen der Übung «Anaconda 16» die Verteidigung Polens gegen einen «imaginären Feind aus dem Osten».

Insgesamt 3000 Fahrzeuge und Panzer, 105 Flugzeuge und Helikopter, zwölf Kriegsschiffe und 31’000 Soldaten wurden in Stellung gebracht, um die Ostgrenze der Nato gegen einen Angriff aus Ländern mit Fantasienamen wie Bothnia oder Torrike zu verteidigen. Die Übung begann mit dem Absprung von 2000 Fallschirmjägern in der polnischen Ortschaft ...

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ATOMWAFFEN
Nukleare Abrüstung in kleinen Schritten
Krieg und Frieden | von Michel Monod | 28.08.2016

Die Vollversammlung der Uno hat der Konferenz über die Abrüstung mehrmals die Aufgabe anvertraut, eine Konvention über das Verbot von Nuklearwaffen zu verhandeln. Basis bildeten die bestehenden Konventionen betreffend biologischen und chemischen Waffen.

Der internationale Gerichtshof hat längst ein Urteil betreffend der Verwendung von Atomwaffen gefällt. Das Urteil hält fest, dass der Einsatz von Atomwaffen unverhältnismässig sei, jedoch sind sie im Fall der Bedrohung des Staates nicht total verboten. Artikel 6 des Atomwaffensperrvertrages besagt, dass die Atommächte ein Wettrüsten in gutem Glauben beenden müssen und eine nukleare Abrüstung anstreben sollen ...

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GSOA-SEKRETARIAT
Grosser Wechsel im GSoA-Seki
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 28.08.2016

Neben den kommenden neuen Initiativen erwartet die GSoA auch sekretariatsintern neue Impulse. Mit Bedauern verabschieden wir diesen Sommer vier SekretärInnen, heissen aber gleichzeitig ihre NachfolgerInnen herzlich willkommen.

Dass der Zwang des Staatsdienstes die Lebensplanung von Schweizer Männern äussert ungünstig verbiegen kann, zeigt sich nun auch im GSoA-Sekretariat. Nur ungern verabschieden wir uns von Thomas Leibundgut, der seinen Zivildienst nicht mehr länger verschieben kann. Nach eineinhalb Jahren im Berner Seki begann er diesen Juli die Zivi-Stelle bei der SAJV. Seine Nachfolge tritt Eva Krattiger an. Eva studiert Geographie und Sozialwissenschaften an der Uni Bern. Durch ihre Arbeit ...

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EDITORIAL
Editorial
Krieg und Frieden | von Daniela Fischer | 28.08.2016

Unsere Zeitungen sind stets voll mit Berichten über Kriege und bewaffnete Konflikte – doch diese scheinen jeweils ziemlich weit weg von uns geführt zu werden. Ausserdem gilt die Schweiz vielen als neutraler und sicherer Hafen. Aber auch wenn gewisse Ereignisse zumindest geografisch betrachtet fern von uns geschehen, so ist die Welt heutzutage sehr viel vernetzter als wir zunächst glauben wollen. Gerade die Schweiz nimmt wirtschaftlich globalen Einfluss und befeuert selbst Kriege und bewaffnete Konflikte auf den unterschiedlichsten Ebenen. Kriegsmaterialexporte und direkte Investitionen in Rüstungsfirmen auf der ganzen Welt sind dabei nur zwei der Verbindungen, die sich zwischen der ...

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