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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Seid kriminell!
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2005

Ida Kuklina vom «Komitee der russischen Soldatenmütter» aus Moskau hat im Juni 2005 in Europa die Arbeit der Soldatenmütter beschrieben. Insbesondere wurde die Friedens- und Menschenrechtsarbeit in Tschetschenien thematisiert.

Die russischen Soldatenmütter gibt es bereits seit 1990, das Komitee hat sich 1993 konstituiert.
Rosalia Krenn hat den Bericht der Soldatenmütter in Stichworten aufgezeichnet.

Selbstverständnis

Nach eigenem Selbstverständnis repräsentieren die Soldatenmütter all jene Menschen, die ausserhalb der Machtstrukturen angesiedelt sind. Ida Kuklina beschreibt das Komitee als Organisation zur Verteidigung der Menschenrechte; einige Soldatenmütter arbeiten an der Gründung einer Partei, wobei Komitee ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Nahost-Petition
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2005

Für die Anwendung der Genfer Konventionen und des internationalen Rechts im Nahost-Konflikt! Keine Rüstungszusammenarbeit und kein Handel mit Rüstungsgütern zwischen der Schweiz und den Ländern im Nahen Osten!

Aktuelle Informationen zur Petition unter http://www.gsoa.ch/aktuell/nahost/.

Für die Anwendung der Genfer Konventionen und des internationalen Rechts im Nahost-Konflikt

Keine Rüstungszusammenarbeit und kein Handel mit Rüstungsgütern zwischen der Schweiz und den Ländern im Nahen Osten

Gravierende Verletzungen der Menschenrechte und Verstösse gegen das Völkerrecht Die in der letzten Zeit eingetretene Abnahme der Gewaltakte und der angek ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Bericht Fitamin
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2005

Bericht vom GSoA-Fitamin vom 21./22. Mai im Lago Lodge.

(sl) Die Sonne schien, der See lockte zum Bade - doch Mitte Mai sind halt die Wassertemperaturen selbst am schönen Bieler See erst hoch genug für wirklich mutige Menschen. So machten sich die gegen 20 GSoAtInnen aus der ganzen Schweiz - darunter auch einige neue Gesichter - am Wochenende vom 21./22. Mai daran, sich gsoa- und friedenspolitisch weiterzubilden. In den Fokus nehmen wollten wir diesmal die Rolle der Schweizer Privatindustrie in Bezug auf internationale Kriege und Konflikte. Tom Cassee erklärte uns ausführlich, in welchen Bereichen überhaupt problematische Gesch ...

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KRIEG UND FRIEDEN
VBS schreibt Geschichte
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.06.2005

Wer behauptet hat, dass die Schlagzeilen zur Armee vom Sommer 2004 in erster Linie auf das «journalistische Sommerloch» zurückzuführen seien, sieht sich zu Beginn des diesjährigen Sommers deutlich widerlegt: Auch heute sorgt die tiefe Krise der Armee fast täglich für Schlagzeilen.

Und das VBS schreibt dabei Geschichte: Mit seinem Beharren auf dem Kauf von Transportflugzeugen, begleitet von massiven Druckversuchen auf die eidgenössischen ParlamentarierInnen, hat das Departement Schmid dafür gesorgt, dass erstmals in der Schweizer Geschichte am 17. März 2005 mit 97 zu 82 Stimmen ein ganzes Rüstungsprogramm bachab ging.

Die Schweizer ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Konflikte made in Switzerland
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel, Tom Cassee | 01.06.2005

In einer globalisierten Welt können bewaffnete Konflikte nicht mehr isoliert betrachtet werden. Bürgerkriege werden von aussen finanziert und Waffen aus dem Ausland geliefert. Welche Mechanismen tragen zu Entstehung von bewaffneten Konflikten bei? Und welche Verantwortung trägt dabei die Schweiz?

Ende des letzten Jahrtausends wurde die Bezeichnung Blutdiamanten einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Es handelt sich dabei um Edelsteine, welche aus Bürgerkriegsländern stammen. Diese Diamanten dienen Konfliktparteien dazu, sich aus dem Erlös Waffen zu kaufen. Ein viel besprochenes Beispiel dabei ist Angola. Hier spielten zwei Ressourcen für den Bürgerkrieg eine entscheidende Rolle: Während ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Willkürliche Hobbyjustiz
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.06.2005

Seit gut einem Jahr werden in der Armee Disziplinarbussen ausgesprochen. Mehr als. 200'000 Franken Bussgeld wurden seither eingenommen. Klare Richtlinien für Disziplinarstrafen fehlen nach wie vor.

Das neue Bussensystem wurde am 1. März 2004 eingeführt. Es ermöglicht - neben den bis anhin bereits bestehenden Disziplinarstrafen wie dem Verweis, der Ausgangssperre und dem Arrest - Geldbussen von maximal 500 Franken für Vergehen im Dienst und Fr. 1'000 Franken für Vergehen ausserhalb des Dienstes zu verhängen. Was trotz Einführung des Bussensystems nach wie vor unverändert bleibt, ist die Ausübung der Disziplinarstrafgewalt. Ein ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Swiss Military Airlines
Krieg und Frieden | von Daniel Bachofen | 01.06.2005

Dass die Armee ihren Platz in der Schweiz verloren hat ist längst bekannt. Mittlerweile, es dauert beim Militär meist etwas länger, ist diese Erkenntnis wohl auch bis zu Herrn Keckeis vorgedrungen, welcher wiederum die einzig nüchterne Lösung findet (von der Armeeabschaffung mal abgesehen) und die Armee offenbar ins Ausland abschieben will. Tönt etwas besser als es tatsächlich ist, leider geht es weder darum, die Armee zu verhökern, noch darum sie auf den Mond zu schiessen (was wiederum die GSoA als eine sinnvolle Option betrachten würde), sondern um «WeKa auf Jameka».

Gute ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Schweizerische Militärgeschichte
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2005

(sl) Der Rekrut Reto Weibel schrieb ein Buch über seine RS-Zeit in der Spital-Rekrutenschule in Moudon 2003. Die GSoA-Zeitung druckt ein Kapitel daraus ab.

Der Verwaltungszug der Spital-Rekrutenschule 2003 in Moudon wird in die Geschichte der Schweiz eingehen. Warum? «In den vielen hundert Jahren glorreicher schweizerischer Militärgeschichte war dieser Zug wohl die kleinste, faulste und unmotivierteste Gruppe junger Menschen, die je zusammengewürfelt wurde». Über diese Gruppe hat Rekrut Reto Weibel ein Buch geschrieben («In the army now»; Zunamis Verlag). Das Ziel des Buches war es, dem/der unbeteiligten LeserIn zu schildern, was heute in der Schweizer Armee tats ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Ex-Jugoslawien: Mehr Waffenstillstand als Frieden
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2005

Das ehemalige Jugoslawien gerät heute kaum mehr in die Schlagzeilen. Aber die Unruhen im März 2004 im Kosov@ haben gezeigt, dass ein wirklicher Frieden weit entfernt liegt. Roland Brunner verfolgt die Entwicklungen in den Ländern der Region seit Jahren. Stefan Luzi sprach mit ihm über die anstehenden Herausforderungen.

Roland, an welchem Punkt stehen die Länder des ehemaligen Jugoslawien heute?

Mir kommt der Spruch in den Sinn: "Gestern standen wir kurz vor dem Abgrund, heute sind wir einen entscheidenden Schritt weiter..." So schlimm ist die Situation in der Region zum Glück aber nicht. Die Länder ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Eine Welt ohne Armeen
Krieg und Frieden | von Barbara Heer | 01.06.2005

Was haben Länder wie Costa Rica, Haiti, Panama, Island, Lichtenstein, Palau, Samoa und der Vatikan gemeinsam? Sie besitzen alle, was wir schon lange für die Schweiz wollen: keine Armee. Die Organisation A World Without Armies: The Costa Rica Initiative (AWWA) hat sich zum Ziel gesetzt, die Liste dieser Länder zu erweitern.

AWWA wurde im Jahre 2001 von Kazuaki Tanahashi, kurz Kaz, gegründet. Kaz ist ein 1933 in Japan geborener Zen-Buddhist, der heute als Künstler und Friedens- und Umweltaktivist in den USA arbeitet. Die Vision der AWWA ist eine demilitarisierte Welt. In dieser Welt sollten Staaten ...

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