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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Zivile Lösungen im Irak
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.02.2004

Ein Jahr nach Kriegsbeginn zieht Aso Jabbar von der Kommunistischen Arbeiterpartei Iraks (WCPI) Bilanz. Die WCPI stand in Opposition zum Saddamregime, lehnt den Krieg und die Besatzung ab und engagiert sich in der schweizerischen Antikriegsbewegung.

Samuel Durrer stellte die Fragen.

 

Welche Bilanz ziehst du nach einem Jahr der Besetzung des ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Clusterbomben und Enthauptungsschläge
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 01.02.2004

Hunderte von Opfern unter der Zivilbevölkerung im Irakkrieg hätten vermieden werden können, berichtet Human Rights Watch.

In der Zeit von den ersten Luftschlägen gegen den Irak Ende März 2003 bis zum Fall Bagdads wurden Tausende von Zivilisten bei Kampfhandlungen getötet und noch mehr wurden verletzt. Die unabhängige Organisation iraqbodycount.net beziffert die Anzahl der unschuldigen Opfer mit 8'100 bis 10'000. Grosse Zahlen, die jedoch nichts über die menschlichen Tragödien und die Umstände des Leides aussagen. Im Frühsommer des vergangenen Jahres hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) ein ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Mitläufer oder Mitdenkende
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 01.02.2004

Wer hat an den Antikriegs-Demonstrationen des letzten Jahres teilgenommen und warum? Eine Studie der Uni Zürich fördert Interessantes zu Tage.

Seit Jahrzehnten hat kein Ereignis mehr so viele Menschen auf die Strasse gebracht wie der Krieg gegen den Irak. Auf den grossen Kundgebungen zu Beginn des vergangenen Jahres demonstrierten mehrmals hintereinander Zehntausende in der Schweiz und Millionen weltweit gegen die Angriffspläne der Bush-Regierung. Die Medien diskutierten ausgiebig über die eindrücklichen Teilnehmerzahlen dieser Kundgebungen. Vor allem die starke Mobilisierung der bisher als apolitisch geltenden Jugend erstaunte. Schnell kam die Frage auf, ob es wirklich die Auseinandersetzung mit ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Drei Fragen an Jugend gegen Krieg Bern
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.02.2004

Interview mit der Antikriegsbewegung an den Berner Schulen.

Euer Kollektiv hat sich vor einem Jahr gegen den Angriffskrieg der USA gebildet. Von der "neuen Friedensbewegung" ist neben den bereits vorher existierenden Organisationen wenig übrig geblieben. Ihr seid eine Ausnahme. Warum ist es gerade euch gelungen, Kontinuität aufzubauen?

Zirka zwei Wochen vor dem Irak-Krieg entstand auf Initiative verschiedener Einzelpersonen eine bunte, heterogene Gruppe die sich zum Ziel setzte einen SchülerInnenstreik durchzuführen. Nach diesem ersten gelungenen Projekt stürzten wir uns in einen kräfteraubenden, aber auch sehr motivierenden Aktionismus, der sich in zwei "Resistance-Camps" unweit der US-Botschaft und ...

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KRIEG UND FRIEDEN
GSoA bewegt
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.02.2004

Kommentar von Nico Lutz

Politik ist unberechenbar. Sowohl die Wirkung wie auch die öffentliche Wahrnehmung der GSoA hängt nur beschränkt von unserer Planung ab. In der zweiten Hälfte der 90er Jahr haben wir mit einem erheblichen Aufwand und Einsatz eine öffentliche Debatte über die Umorientierung der schweizerischen Sicherheitspolitik angestrebt. Mit zwei Initiativen für eine Schweiz ohne Armee und für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst sowie mit einem Referendum gegen ein Ausbau der bewaffneten Auslandeinsätze wollten wir den Anschluss der Schweiz an ein globales, Nato-geführtes und repressives Konfliktmanagement verhindern. Wir mussten 2001 nach den Abstimmungskampagnen ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Bananensplitterzone
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.02.2004

Eine Umfrage zum Thema Sicherheit.

«Hier spricht XXXXX vom Meinungsforschungsinstitut Isopublic. Ich würde Ihnen gerne ein paar Fragen zum Thema Sicherheit stellen». Normalerweise mache ich mit solchen abendlichen Anrufen kurzen Prozess. Beim Stichwort «Sicherheit» wurde ich aber hellhörig und beschloss, mir den Fragekatalog zumindest einmal anzuhören. Und interessant war's allemal, was da so gefragt wurde - vor allem, als sich nach dem Interview herausstellte, dass die Umfrage im Auftrag des Bundes durchgeführt wurde.

Antworten durfte man mit «sehr einverstanden», «eher einverstanden», «eher nicht einverstanden», «gar nicht einverstanden» zum Beispiel auf die folgenden Fragen:

  • Trägt die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Armee XXI Feier
Krieg und Frieden | von Samuel Durrer | 01.02.2004

Am 16. Dezember 2003 fand in der Berner Almendhalle die Übergabefeier von der Armee 95 zur Armee XXI statt. Dagegen formierte sich ein Bündnis aus verschiedenen linken und armeekritischen Gruppierungen, die gemeinsam zu einer Protestparade aufriefen. Die Polizei und einige wenige Teilnehmer verhinderten, dass die Protestparade friedlich blieb.

Dass man gegen die teure und absurde Selbstinszenierung der Armee demonstrieren musste, dies war seit der Ankündigung des Events klar. Ziel des Protestes des aus verschiedenen Berner Gruppierungen zusammengesetzten Bündnisses waren in erster Linie die inneren Einsätze der Armee, die immer mehr überhand nehmen und die Bewegung der ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Ein Geheimnis weniger
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.02.2004

Wenn das WEF in den Bündner-Bergen Einzug hält, dann wird der Kanton Graubünden in eine riesige Festung verwandelt. Zur Festung gehört auch der WEF-Kommandobunker, von welchem aus die Einsatzleitung für die WEF-Soldaten erfolgt. Der Standort des Bunkers ist streng geheim. Er war es. Das Geheimnis ist gelüftet.

Am 20. Januar dieses Jahres, also einen Tag vor Beginn des World Economic Forum in Davos, machte sich die GSoA zusammen mit 30 anderen DemonstrantInnen der Jungen Grünen, der Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung (TheBe) und der Jungsozialisten ( JUSO) auf den Weg nach ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Begeisterungswelle am WEF
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.02.2004

Das VBS ist begeistert vom diesjährigen WEF-Einsatz der Schweizer Armee. Die GSoA ist es nicht. Denn wir fragen uns, gegen welchen Feind bei solchen Einsätzen eigentlich vorgegangen werden soll.

«Ich bin beeindruckt von der Qualität des Einsatzes der Armeeangehörigen.», so lies sich Samuel Schmid auf der VBS-Homepage nach dem diesjährigen WEF Einsatz vernehmen. Durch ihr diskretes und kompetentes Auftreten hätten die Armeeangehörigen die Wertschätzung der Bevölkerung gewonnen. Die Soldaten selbst würden ihren Einsatz als sinnvoll und besonders motivierend erachten, war da weiter zu lesen.

Wer beeindruckte?

Wer war eigentlich beteiligt ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Gewalt stärkt Repression
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.02.2004

Ein weiteres World Economic Forum ist vorbei. Wieder trafen sich, diesmal unter dem Motto «partnering for prosperity and security» über 2000 Wirtschaftsführer und Politiker wie der US-Vize Cheney, die täglich sowieso nichts anderes tun, als «den Zustand der Welt zu verbessern»...

Und wieder stand das WEF und der Einsatz der Schweizer Armee zum «Schutz» dieser privaten Veranstaltung im Zentrum der Kritik vieler globalisierungskritischer und friedenspolitischer Gruppierungen. Doch im Unterschied zu früheren Jahren scheiterte dieses Jahr ein gemeinsames Vorgehen an den Bedenken zahlreicher Gruppierungen (darunter der GSoA), die als Grundlage für die Protestaktivitäten ein klares Bekenntnis ...

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