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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Editorial
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2003

Liebe Leserin, lieber Leser der GSoA-Zeitung

Einige von Ihnen erhalten die GSoA-Zeitung mit dieser Nummer zum ersten Mal. Wir würden uns freuen, wenn die Zeitung auf Ihr Interesse stösst und Sie die Arbeit der GSoA auch in Zukunft begleiten wollen. Sollte dies nicht der Fall sein, so k ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Mit Sicherheit verunsichert
Krieg und Frieden | von Nico Lutz, Josef Lang | 01.09.2003

Seit zwei Jahren führen die USA Krieg. Mit der neuen geopolitischen Situation ist die jüngste sicherheitspolitische Doktrin der Schweizer Armee darum schon wieder Makulatur. Was droht als nächstes von der verunsicherten Armee?

«Die Verwundbarkeit moderner Staaten nimmt laufend zu. Diese in ihrer Intensität und Verflechtung neuartigen, in erster Linie nicht-militärischen Bedrohungen und Gefahren können nur mit nachhaltigen multilateralen Sicherheitsbemühungen erfolgreich bekämpft werden.» Auf dieser Analyse baute der Bundesrat im Jahr 2000 seinen Sicherheitspolitischen Bericht «Sicherheit durch Kooperation» auf. In den «Grundlagen zur militärstrategischen Doktrin» sprach die Armeespitze Klartext: Bei der autonomen ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Gewalt für eine andere Welt?
Krieg und Frieden | von Tobia Schnebli | 01.09.2003

In Genf demonstrierten 100'000 Menschen gegen das Treffen der mächtigsten Regierungschefs. Ein grosser Mobilisierungserfolg - wie schon das Sozialforum in Florenz. Der Unterschied: In Genf kam es zu massiven Ausschreitungen.

Das Treffen der Staatschefs der acht reichsten Länder in Evian war eine Gelegenheit, die tagtägliche Gewalt der Mächtigsten der Welt zu kritisieren: Einerseits die «strukturelle» Gewalt, die Ursprung der Armut ist, als deren Folge täglich tausende von Menschen sterben. Dies, weil den Menschen Nahrung oder elementare medizinische Versorgung fehlen oder weil sie das Elend dazu zwingt, lebensgefährliche Risiken auf ihrer «Reise der Hoffnung» in ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Der Krieg gegen die Uno
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.09.2003

Der Krieg der USA gegen Irak stelle eine radikale Richtungsänderung innerhalb der internationalen Beziehungen dar. So und ähnlich äusserten sich europäische Regierungen, die sich gegen die US-Intervention stellten. Tatsächlich stellt der Krieg gegen den Irak aber eine Etappe einer Entwicklung dar, die lange vor dem «Krieg gegen Terror» der USA begonnen hat - und an der auch andere westliche Länder beteiligt sind.

Der Irak-Krieg, den die USA und über 20 unterstützende Nationen im Frühjahr dieses Jahres führten, um einen Diktator von der Macht zu entfernen, den sie selber jahrelang dort gehalten hatten, wurde in ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Beobachten, um gesehen zu werden
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2003

Die Idee eines «Zivilen Friedensdienstes ZFD» ist mit der Abstimmungsniederlage der gleichnamigen Initiative im Herbst 2001 nicht gestorben. Im Gegenteil: Jeden Tag leisten Dutzende von Menschen überall auf der Welt einen Beitrag zum Abbau der Konfliktursachen und zur Entschärfung von Konflikten.

Samuel Durrer sprach mit Karin Künti, die für CORSAM in Chiapas war.

Karin, wieso hast Du Dich für einen zivilen Friedenseinsatz mit CORSAM entschieden?

Ich wollte schon lange einen Friedenseinsatz leisten. Dazu kam, dass ich nach meinem obligatorischen praktischen Semester unbedingt auch etwas ausserhalb der Uni und der Kirche machen wollte. Als ich einen Aushang ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Deutsche Militäroptionen
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2003

Die «interventionistischen» Vorhaben der deutschen Regierung haben, im Unterschied zur Schweiz, durch den Krieg gegen Irak keinen Dämpfer erlitten. Im Gegenteil: Wie auch Japan benützt Deutschland, das sich nach dem 2. Weltkrieg zu einer zivilen Aussenpolitik verpflichtete, den «Krieg gegen Terror» zur Verwirklichung neuer Militäroptionen.

Von Tobias Pflüger

Mit den neuen «Verteidigungspolitischen Richtlinien» (VPR), die am 21. Mai 2003 der deutschen Öffentlichkeit präsentiert wurden, ist Krieg nun völlig zum «normalen» Mittel deutscher Aussenpolitik geworden. Die VPR stellen eine verbindliche Grundlage für den grenzenlosen Einsatz der Bundeswehr gegen alle nur vorstellbaren Ziele in jeder ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Kein Ende der Gewaltspirale
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.09.2003

«Seit drei Jahren war die Hoffnung auf einen Nahost-Frieden nie mehr so begründet wie heute». So haben Schweizer Zeitungen nach dem Irak-Krieg über die Perspektiven im Nahost-Konflikt geschrieben. Inzwischen sind die Hoffnungen, dass der Friedensplan, die «Road-map», umgesetzt werden kann, gesunken. Welche Gründe könnten zu einem Scheitern führen?

Die «Road-map» hatte schon von Beginn an einen entscheidenden «Konstruktionsfehler»: Die Konfliktparteien müssen in ihren Bestrebungen zur Umsetzung der «Road-map» immer nur einen Schritt weit gehen, bevor die Gegenpartei wieder am Zuge ist. Die Konfliktparteien stehen nicht unter dem Druck, verschiedene Massnahmen gleichzeitig angehen zu müssen ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Schlechte Karten für den Frieden
Krieg und Frieden | von Barbara Müller, Stefan Luzi | 01.09.2003

Zwei Jahre sind vergangen seit den schrecklichen Attentaten vom 11. September 2001. Der «Krieg gegen Terror», den die USA als Folge darauf ausgerufen haben, hat keine Sieger hervorgebracht. Aber viele VerliererInnen. Als Teil der Schweizer Friedensbewegung stellen wir die Frage, was die offizielle Schweiz getan hat, um diese Entwicklung zu verhindern.

Drei Tage nach den Anschlägen vom 11. September 2001 führte das Meinungsforschungsinstitut «Gallup International» in 33 Ländern eine Umfrage zur folgenden Frage durch: «Wenn die Identität der Terroristen bekannt ist, sollte die amerikanische Regierung einen Militärangriff auf das Land/die Länder starten, in ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Kein Frieden ohne soziale Sicherheit
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.09.2003

Zehntausende von Menschen gingen im Frühjahr dieses Jahres in der Schweiz gegen den Krieg auf die Strasse. Diesen Herbst stehen Mobilisierungen gegen «Rentenklau» und gegen Steuergeschenke für Reiche an. Gibt es Berührungspunkte zwischen Antikriegsprotesten und dem Widerstand gegen Sozialabbau?

Explodierende Rüstungsausgaben und Kahlschlag im Sozialbereich - das ist die Politik der USA der vergangenen Jahre. Während die Militärausgaben seit 1999 von 270 Milliarden Dollar auf rund 500 Milliarden Dollars fast verdoppelt wurden, meldeten die Verwaltungen der grossen amerikanischen Städte kürzlich einen Notstand bezüglich Anträgen auf Sozialhilfe und Notunterkünfte. In den ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Schweizer Sozialforum
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2003

Vom 19.-21. September 2003 findet in Freiburg das Treffen des Schweizer Sozialforums statt. Das Schweizer Sozialforum versteht sich, gemäss der Grundsatzerklärung, «mit dem Geist des Weltsozialforums von Porto Alegre, des Europäischen Sozialforums von Florenz und der anderen kontinentalen Foren als ein offener Ort und Prozess» zur Vernetzung der sozialen Bewegungen in der Schweiz.

Zu folgenden Themen werden in Freiburg Konferenzen und Workshops durchgeführt: Finanzplatz Schweiz, Rentensicherung, Migration, marktwirtschaftliche Liberalisierungen, Sozialabbau und Krieg/Frieden.

Am Samstag, 20. September 2003 beteiligt sich das Sozialforum an der Grosskundgebung «Hände weg von der AHV - Hände weg von ...

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