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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

"FORGET BAGDAD"
Von Bagdad nach Zürich
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Samir ist 1955 in Bagdad, Irak, geboren und ist als Kind anfang der sechziger Jahre mit seinen Eltern in die Schweiz gezogen. Er besuchte die Schule für Gestaltung und machte eine Lehre als Typograf. Seit Mitte der achtziger Jahre produziert er eigene Filme, die aufgrund ihres innovativen Charakters und ihres sorgfältigen Blickwinkels früh Aufsehen erregten. Seine bekanntesten Werke sind "Babylon 2" und "Forget Bagdad". Heute leitet Samir zusammen mit dem Dokumentarfilmer Werner Schweizer die "Dschoint Ventschr"-Filmproduktion, welche sich einen Namen machte als Talentschmiede des Schweizer Films.

In seinem neuesten Film "Forget Bagdad" zeigt Samir die Lebensl ...

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INTERVIEW MIT SAMIR
«Es gibt keine chirurgischen Eingriffe in kriegerischen Konflikten»
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Der Filmemacher Samir, im deutschsprachigen Raum bekannt durch seine einfühlsamen Dokumentarfilme wie "Babylon 2" und "Forget Bagdad", ist als Kind mit seiner Familie vom Irak in die Schweiz eingewandert. Stefan Luzi sprach mit ihm über seine Gründe, sich gegen den drohenden Krieg gegen Irak auszusprechen.

Stefan Luzi: Samir, du bist gebürtiger Iraker. Welche Gefühle hast du, wenn du von den Kriegsvorbereitungen gegen Irak hörst?

Samir: Im Grunde sind es ambivalente Gefühle. Auf der einen Seite weckt der Diktator Saddam Hussein natürlich solche Hassgefühle in mir, dass ich ihn am liebsten weg w ...

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EGO-SHOOTER
"Krieg gegen Terror" Do it yourself!
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Die US-Armee bietet auf der Homepage www.americasarmy.com einen kostenlosen "Ego-Shooter" (ein Ein-Personen-Kriegsspiel) zum Download an.

Mit dem Spiel kann der "Krieg gegen Terror", den die US-Regierung im Moment gegen Irak ausführt, am Bildschirm zu Hause mitgemacht werden - Wüstenoperationen und Terroristenjagd inklusive. Das Spiel ist ein Mittel für die Rekrutierung von jungen Männern für die US-amerikanische Armee.

Ein Auszug aus der offiziellen Werbung für das Spiel: "A thrilling first-person action game. Become a member of the world's premier land force; trained and equipped to achieve decisive victory anywhere. Earn the right to ...

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REGIONALGRUPPEN
Berichte aus den Regionalgruppen
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2002

GSoA Basel


Ende Feuer am «Allschwiler Weiher»


(jw) Die Waffe als Instrument von Gewalt hat in unserer Gesellschaft leider ihren unangefochtenen Stellenwert. Die Tragödie in Erfurt hat dies einmal mehr verdeutlicht. Warum sollen Schiessanlagen ausgebaut und der Schützensport gefördert werden? Vor über zehn Jahren hat sich die GSoA zum Ziel gesetzt, die Schliessung der Schiessanlage «Allschwiler Weiher» zu erreichen. Die Schliessung in drei Akten:


Erster Akt:
Am 28. Juni 1990 bewilligt die Basler Regierung 23 Mio. für den Bau einer unterirdischen Schiessanlage. Am folgenden Tag ergreift die GSoA das Referendum und sammelt innert kürzester Zeit ...

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NACHRUF
Nachruf auf Vre Karrer
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2002

Ermordet am 22. Februar 02 in Somalia


Als Vre Karrer, Hebamme, Krankenschwester und Dozentin für Krankenpflege, 1993 im Alter von 65 Jahren erstmals ihren Fuss auf somalischen Boden setzte, gab es in Merka keine Krankenstation. Damals herrschte in der 100 Kilometer südlich von Mogadischu gelegenen Stadt Bürgerkrieg - wie im übrigen Somalia auch. Diktator Barre war vertrieben; nun stritten die Kriegsfürsten rücksichtslos um die Macht im verfallenen Staat. Vre gründete zusammen mit Einwohnern Merkas die Krankenstation «Neue Wege», benannt nach der schweizerischen Geberorganisation. Die Krankenstation war lang die einzige medizinische Versorgung in diesem Gebiet. Neben ...

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AUSBLICK
Zukunftsperspektiven
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2002

Die GSoA-Koordination hat ausgehend vom Frühlingsfitamin vier GSoAtInnen gebeten, eine mögliche Perspektive für die GSoA genauer anzuschauen und sich weitere Gedanken zu machen. Diese vier Überlegungen (die nicht mit den Ansichten der Autoren übereinstimmen müssen) dienten an der GSoA-Vollversammlung als Diskussionsinputs.


Bewegung für Zivile Lösungen - Für ein verstärktes friedenspolitisches Engagement der Schweiz

Die Schweizer Armee wird von den SchweizerInnen nicht mehr als für die Schweiz/Welt relevantes Problem angesehen, die Fokussierung darauf wird nicht mehr verstanden. Ein Engagement für den Ausbau der Zivilen Konfliktbearbeitung ist bei breiteren Teilen der Bev ...

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AUSBLICK
Zukunftsgedanken
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.06.2002

Ein halbes Jahr nach der Abstimmung über die GSoA-Initiativen fasst Martin Parpan die wesentlichen Fragen zusammen, mit deren Beantwortung viele GSoAtInnen im Moment beschäftigt sind. Einige Antworten wurden auch schon gefunden...

Das Abstimmungswochenende vom 2. Dezember liegt bereits ein halbes Jahr hinter uns. Während die ersten Tage Zeit und Raum boten, sich - je nach den persönlichen Erwartungen - von der Ernüchterung, oder auch vom Eintreten des erwarteten Ergebnisses zu erholen, so können wir heute bereits auf eine erste Phase der Reflexion zurückblicken. Viele von uns haben in dieser Phase analysiert, diskutiert, kritisiert, gelobt oder ganz ...

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GSOA-VOLLVERSAMMLUNG
Richtige Frage, schwieriges Umfeld
Krieg und Frieden | von Hans Hartmann | 01.06.2002

An ihrer Vollversammlung im März 2002 zog die GSoA in einer offenen Diskussion Bilanz aus den vergangenen Kampagnenjahren. Die GSoA-Zitig druckt einen Auszug aus dem Referat von Hans Hartmann ab.

Die GSoA war und ist keine Interessengruppe und keine professionelle Lobbyorganisation - das können andere besser. Die GSoA war und ist keine Partei - zum Glück. Die GSoA ist keine soziale Bewegung - dafür sind wir zu schwach und zu intellektuell.
Die GSoA war und ist ein ideologiekritisches Polit-Projekt, das im Rahmen des direktdemokratischen, institutionellen Systems der Schweiz einerseits das vorherrschende Denken in Begriffen und Bildern legitimer Gewalt kritisiert ...

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PALÄSTINA-KONFLIKT
Ein anderes Palästina ist möglich!
Krieg und Frieden | von Tobia Schnebli | 01.06.2002

Am 27. März dieses Jahres sind dreissig Friedensaktivisten aus Genf, darunter auch mehrere der GSoA, zu einer Zivilen Mission in Israel/Palästina aufgebrochen. Tobia Schnebli berichtet nach der Rückkehr über seine Erlebnisse.

Wir haben viel gesehen, in dieser Woche: Die Tatorte der Attentate, wo auf beiden Seiten ...

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PALÄSTINA-KONFLIKT
Schluss mit Besatzung und Krieg in Palästina
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.06.2002

Die GSoA hat sich in den vergangenen Monaten stark gegen den Krieg in Palästina engagiert. Sie hat eine Kundgebung in Bern mitorganisiert und sich für einen Stopp der Rüstungszusammenarbeit mit Israel eingesetzt.

10'000 Menschen kam am 6. April an die kurzfristig angesetzten Kundgebung nach Bern, zu ...

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