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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Bundesrat spart am Volk vorbei
Krieg und Frieden | von Daniel Bachofen | 01.02.2004

Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung möchte bei der Armee sparen. Die neue «volksnahe» Regierung scheint's aber nicht zu wissen.

Mit rigorosen Sparforderungen und dem Versprechen, den Staat nach unnötigen Ausgaben zu durchforsten haben Anfangs Jahr zwei neue Bundesräte ihre Arbeit aufgenommen. Unnötige Aufgaben? Da stellt sich mal die Frage, wofür denn die Schweiz 2002 4'789'411'000 Franken für Landesverteidigung ausgegeben hat. Und das sind noch lange nicht die gesamten Kosten. Das Departement Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport hat in einer Studie im Jahr 2000 selber berechnet: Für die Landesverteidigung ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Terrorismus - Tatsache oder Einbildung?
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.02.2004

Zur Legitimierung ihres «Krieges gegen Terror» verweist die US-Regierung häufig auf die zunehmende Gefahr des internationalen Terrorismus. Doch nehmen die Terroranschläge global betrachtet tatsächlich zu? Und ist eine militärische Strategie die richtige zur Bekämpfung des Terrorismus?

Von Heinz Krummenacher, Geschäftsführer von swisspeace.

Der ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Friedenspolitik ist unvermeidbar
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.02.2004

Nach den grossen Mobilisierung der Friedensbewegung im vergangenen Jahr ist es wieder ruhiger geworden. Mobilisierungen waren auch früher - beim Krieg gegen Kosovo oder Afghanistan - schwierig. Wirksam ist Friedenspolitik aber nicht nur wenn Hunderttausende auf die Strasse gehen.

Von Andreas Buro*

Seit Beginn der Neunziger Jahre war für die Legitimation von Aufrüstung und Militäreinsatz durch den Westen das Argument der «Humanitären Intervention» von zentraler Bedeutung. Aussenminister Fischer sprach vor Beginn des Kosovo-Krieges von Auschwitz, und Verteidigungsminister Scharping erfand ein KZ in Pristina. Die Schlussfolgerung war, es handle sich um eine solche Ausnahmesituation der Verletzung der Menschenrechte ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Jüdische Stimme
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.02.2004

Juden und Jüdinnen in der Schweiz sind besonders durch den Konflikt im Nahen Osten betroffen. Dies einerseits, weil viele von ihnen Verwandte in Israel haben, andererseits aber dadurch, dass man ihnen oftmals mit einer grossen Erwartungshaltung begegnet. Stefan Luzi sprach mit zwei Mitgliedern der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina (JVJP).

Was ist die Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina und was sind ihre wichtigsten Ziele?

Daniela: Die Jüdische Stimme ist ein Zusammenschluss von Juden und Jüdinnen in der Schweiz, grösstenteils aus ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Kriegsdienstverweigerer in der israelischen Armee
Krieg und Frieden | von Daniel Bachofen | 01.02.2004

Die gesellschaftliche Bedeutung der Schweizer Armee ist in den letzten Jahren ständig gesunken. Anders ist die Situation in Israel, wo die Armee noch immer ein wesentlicher Träger der Gesellschaft ist. Die knapp 600 israelischen Soldaten und Offiziere, die seit Beginn der zweiten Intifada ihren Dienst verweigert haben, haben die israelische Gesellschaft daher stark erschüttert. Doch dieses Verhalten braucht viel Mut.

Wirksamer Protest

«Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern ist für einen modernen Staat eine Schande - und eine Art Geständnis der öffentlichen Gewalt, kriegerische Ziele zu begünstigen.» Dies schrieb Albert Einstein im Jahr 1930. Mittlerweile ist das Recht ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Solidarität mit Palästina
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.02.2004

(sd) Seit Beginn der zweiten Intifada versuchen zahlreiche Freiwillige aus aller Welt, sich in Israel/Palästina ein Bild über den Konflikt zu machen und mit ihrer Präsenz gewaltsame Übergriffe zu reduzieren. Die GSoA-Zeitung stellt einige Organisationen vor, die politische Reisen nach Palästina organisieren.

Wer sich überlegt, zwecks ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Kosov@: Befreit oder blockiert?
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.02.2004

Der SCI Schweiz engagiert sich im Kosov@* für den Aufbau der Zivilgesellschaft. Doch ist dies angesichts der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse fünf Jahre nach der NATO Intervention im Kosov@ überhaupt möglich?

Von Martin Leschhorn

Präsident Bush sei Dank! Der Krieg gegen Irak im vergangenen Jahr hat die Friedensbewegung vereint auftreten lassen und an die grossen nationalen Kundgebungen kamen Menschen mit unterschiedlichem sozialen und politischen Hintergrund. Der farbige, machtvolle und international breit abgestützte Auftritt liess einen Konflikt innerhalb der Friedensbewegung vergessen, der noch 5 Jahre zuvor aufs Heftigste geführt wurde.

Gespaltene Friedensbewegung

Im Fr ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Anleitung für eine andere Welt
Krieg und Frieden | von Renate Schoch | 01.02.2004

Beinahe zwei Jahre ist es her, dass die Friedensaktivistin Vre Karrer in Somalia ermordet wurde (siehe Nachruf in der GSoA-Zitig Nr.103/ 2002). Im August 2003 erschienen ihre Briefe nun als Buch im eFeF-Verlag: Das Zeugnis einer Frau, die den Slogan "Think globally, act locally" beispielhaft umsetzte.

Vre Karrer, Hebamme in Zürich, entschloss sich kurz vor ihrer Pensionierung, ihr Leben umzukrempeln. Sie reiste mit dem Geld aus ihrer Pensionskasse ins Bürgerkriegsland Somalia und gründete dort eine Gesundheitsstation für die Ärmsten, als gerade Uno-Blauhelme unter dem Kommando der USA die Lage noch verschlimmerten und alle internationalen Hilfswerke ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Dem Rad in die Speichen fallen
Krieg und Frieden | von Daniel Bachofen | 01.02.2004

Seit 2001 befinden wir uns in der Dekade «für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für die Kinder dieser Welt» (UNO) und «zur Überwindung der Gewalt» (Weltkirchenrat). Die Realität lässt leider nicht viel davon erkennen. Dass trotzdem viel wertvolle Friedensarbeit geleistet wird, zeigt ein Buch, das anlässlich dieser Dekade Beiträge von FriedensnobelpreisträgerInnen und österreichischen Aktivisten veröffentlicht.

1998 verabschiedete die 53. Vollversammlung der Vereinten Nationen einstimmig den Beschluss zur Ausrufung der «Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit». Ein Jahr später rief der Weltkirchenrat unabhängig vom Beschluss ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Krieg - ein Versuch der Beschreibung
Krieg und Frieden | von Beate Schappach, Stefan Luzi | 01.02.2004

In der Welt ist Krieg, an vielen Orten - nicht in der Schweiz. Die Theatergruppe ProjektN inszeniert mit dem Schauspieler Peter Ehrlich ein Stück über den Krieg. Hat uns das Theater noch etwas zu sagen?

Die idyllisch verschneite Werdinsel in Zürich scheint an diesem Nachmittag der friedlichste Ort der Welt zu sein. Enthoben aller Mühsal. Doch der Eindruck täuscht, denn im Proberaum der Theatergruppe ProjektN arbeitet man engagiert an einem Stück über die Grausamkeit des Krieges. Der letzte Zeuge eines schrecklichen Kriegsereignisses wird endlich seine Stimme erheben und berichten, was niemand hören wollte. Was auch ...

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