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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

SOMALIA
Somalia als nächstes Angriffsziel?
Krieg und Frieden | von Sharif Nashashibi | 01.03.2002

Präsident George W. Bush kündigte an, dass der Krieg gegen Terror Jahrzehnte dauern könne und gegen verschiedene Staaten geführt würde. In die Philippinen wurden Mitte Januar einige US-Militärberater entsandt, doch ganz oben auf der Liste stehen der Irak und - Somalia
übersetzt von David Buchmann


Richard Myers, Vorsitzender des US-amerikanischen Generalstab bestätigte, dass Somalia ein mögliches Ziel ist. Westliche Medien und die Öffentlichkeit haben die Erklärung der USA weitgehend akzeptiert, dies sei die Ausweitung des «Krieg gegen Terror» gegen Länder mit Beziehungen zu Osama bin Laden's al Quaida-Netzwerk . Die USA ...

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INTERNATIONAL
Krieg gegen Terror?
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.03.2002

Die USA haben in Afghanistan vorgeführt, dass eine Supermacht mit massiven Bombardements, verbündeten Kämpfern am Boden und Millionen Dollar für überlaufende Warlords einen Krieg in einem Dritte-Welt-Land militärisch gewinnen kann. Die Taliban wurden schneller als erwartet abgelöst, die Bärte fielen und auch der befürchtete Bürgerkrieg im Atomwaffenstaat Pakistan ist (noch) nicht ausgebrochen. Zudem gibt es - bei allem Misstrauen gegen die lokalen Kriegsfürsten - berechtigte Hoffnungen auf einen Neubeginn in Afghanistan. Der Terrorfeldzug der USA: Ein voller Erfolg?
Die GSoA organisierte zahlreiche Kundgebungen und ging auch mit folgendem provozierendem Transparent auf die ...

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GSOA VORWORT ZUM IRAKKRIEG
Nein zum Krieg – für zivile Lösungen! - Editorial
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.02.2002

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dieses Editorial lesen, fallen im Irak vielleicht bereits Bomben. Denn es scheint klar, dass auch nach der Verabschiedung einer Resolution durch die UNO und der Entsendung von UNO-Waffeninspektoren in das bedrohte Land der geplante Krieg der USA nicht vom Tisch ist. Im Gegenteil: Die weiter verstärkten Truppenverschiebungen in Richtung Mittleren Osten bilden ein Damoklesschwert, das beim geringsten Anlass fallen soll.

Denn die Interessen der USA zielen nicht auf eine Verbesserung der politischen und humanitären Lage im Irak hin, sondern auf die Durchsetzung von wirtschaftlichen und strategischen Interessen. Der drohende Krieg gegen Irak ...

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ÜBER ANTIAMERIKANISMUS ALS IDEOLOGIE
Wie man einen Krieg verkauft
Krieg und Frieden | von Arundhati Roy | 01.02.2002

Von Arundhati Roy, indische Politaktivistin und Schriftstellerin

Jene, die in den letzten Wochen Kritik an der amerikanischen Regierung geübt haben, wurden des Antiamerikanismus bezichtigt. Dieser Begriff erhält gegenwärtig die Weihen einer Ideologie. Gewöhnlich verwendet das amerikanische Establishment diese Bezeichnung, um seine Kritiker zu diskreditieren und ihnen ein (nicht völlig falsches, eher: ungenaues) Etikett zu verpassen. Sobald jemand als Antiamerikaner abgestempelt ist, kann der Betreffende damit rechnen, umstandslos verurteilt zu werden, und sein Argument wird im Aufschrei eines verletzten Nationalstolzes untergehen.

Was bedeutet Antiamerikanismus? Dass man nicht gern Jazz hört? Dass man gegen Meinungsfreiheit ist ...

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EIN KONTINENT BRENNT - WARUM DER TERRORISMUS NUR EIN SYMPTOM IST
Wut ist der Schlüssel
Krieg und Frieden | von Arundhati Roy | 01.11.2001

Dieser Text von Arundhaty Roy bieten wir hier zum lesen an, weil wir finden, er fasst die wesentlichen Fragen, die an einen amerikanischen Feldzug gegen den Terror anzubringen sind, sehr präzise zusammen - und dies, obwohl der Text vor Beginn der amerikanischen Vergeltungsschläge geschrieben wurde. Antiamerikanismus ist der Autorin darin nicht vorzuwerfen: Sie stellt sich klar auf die Seite des amerikanischen Volkes - genauso deutlich aber gegen eine rücksichtslose Politik der amerikanischen Regierung.
Der Artikel ist im deutschen Sprachraum zuerst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erschienen - und hat in der Folge in Deutschland zu heftigen Reaktionen geführt ...

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GEMEINSAM AUF DIE STRASSE
Stoppt den Krieg: Für globale Gerechtigkeit!
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.11.2001

Nur sechs Tage nach dem Beginn der Bombardierungen gegen Afghanistan kamen am Samstag, 13. Oktober 7000 Menschen an eine gesamtschweizerische Kundgebung &qout;Stoppt den Krieg: Für globale Gerechtigkeit". Die Initiative ging von der GSoA aus, über 50 Organisationen unterstützten schliesslich den Aufruf. Am 13. Oktober fanden in zahlreichen weiteren europäischen und amerikanischen Städten Kundgebungen gegen den Krieg statt. In London gingen 20'000 Menschen gegen den Krieg auf die Strasse, in Stuttgart und Berlin 25'000. Am Marsch Friedensmarsch Perugia - Assisi nahmen 200'000 Demonstrierende teil. Der amerikanische Präsident Bush hat einen langen Krieg angek ...

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GEGEN DIE WTO
Die Welt ist keine Ware - der Krieg ist keine Lösung
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.2001

Gesamtschweizerische Demonstration: Genf, Samstag, 10. November 14.00 - Place Neuve

Vom 9. bis 13. November findet die vierte Ministertagung der World Trade Organisation (WTO) in Qatar statt. Millionen von Menschen, vor allem aus armen Ländern, kämpfen für eine gerechte und gesicherte Zukunft, gegen die Globalisierung im Dienste der transnationalen Konzerne und Finanzholdings. Seit der 2. Tagung der WTO in Genf im Mai 1998 hat sich der Widerstand im Norden intensiviert und massgeblich zum Scheitern der 3. WTO Ministerkonferenz in Seattle im November 1999 beigetragen. An diesen Widerstand knüpfen wir an.

Seit dem 7. Oktober führt ...

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UMFORMUNG DER EUROPÄISCHEN ARMEEN
Broschüre «Euromilitarismus»
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.2001

Unter dem Titel «Euromilitarismus auf dem Weg zur neuen Weltordnung - Antimilitaristische Analysen und Strategien» gibt die GSoA in Zusammenarbeit mit der Friedenswerkstatt Linz und der Informationsstelle Militarisierung e.V. Tübingen eine Broschüre heraus, die aus verschiedenen Blickwinkeln die Umformung der europäischen Armeen und die Herausbildung einer Euro-Armee genauer unter die Lupe nimmt. Mit Beiträgen von: Maria Mies, Andreas Zumach, Tobias Pflüger, Stefan Luzi u.a.

Die Broschüre kann ab Ende Oktober bestellt werden unter Tel. 01 273 01 00 oder über den Buchhandel (ISBN: 3-9502098-2-4) bezogen werden. Sie kostet 5 SFr. exkl. Versandkosten.

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FÜR EINE KOLLEKTIVE REGULARISIERUNG DER SANS-PAPIERS!
Sans-Papiers
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.2001

Gewaltsame Konflikte und Menschenrechtsverletzungen sind neben einer global wachsenden Ungleichheit zwischen einigen Wohlstandsinseln und dem Rest der Welt Gründe für die Präsenz von Papierlosen in der Schweiz. Als einziger Ausweg bleibt für viele Menschen oft nur das unsichere Exil in jenen reichen Ländern, in denen ein Überfluss an Gütern und Waren die Hoffnung nährt, wenigstens einige Brosamen erhaschen zu können.
Die Situation dieser Menschen in der Schweiz ist keine einfache. Mit Kirchenbesetzungen, dem unten abgedruckten Manifest und einer nationalen Kundgebung am Samstag 24. November, 14.00 Uhr (Schützenmatte, Bern) wollen die ...

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PEACE BRIGADE
Jubiläumskonferenz 20 Jahre Peace Brigades International
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2001

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens lädt PBI zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema «Förderung der Gewaltfreiheit und Schutz der Menschenrechte - die Rolle von zivilen Drittparteien in Konfliktgebieten» nach Konstanz (Konferenztag) und Romanshorn (Workshoptag) ein.

Gastsprecher/innen sind u.a. Johan Galtung (Norwegen), Sulak Sivaraksa (Thailand), Claudette Werleigh (Haiti), Helena Cobban (USA), Francis Deng (UNO/ Sudan), Botschafter Peter Maurer (Schweiz) und Vertreter/innen von Partnerorganisationen aus PBI-Einsatzländern.

Freitag, 26. Oktober 2001, «Konzil» in Konstanz, 14 - 22 Uhr: Schutz der Menschenrechte und Förderung der Gewaltfreiheit. Präsentationen, Podiumsgespräche, Ausstellung, Stände.

Samstag, 27. Oktober 2001, «Kantonsschule ...

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