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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

GEGEN DIE LEGITIMIERUNG DES KRIEGES
Gegen Bomben aus Ost und West
Krieg und Frieden | von Roland Brunner, Nico Lutz | 01.02.2000

Russland führt Krieg in Tschetschenien. Russland darf das, die Nato hats ja schliesslich auch gemacht. Und nach dem Kosov@-Feldzug fehlt den westlichen PolitikerInnen die moralische Legitimation für lautstarken Protest. In verschiedenen Schweizer Städten war die GSoA an Kundgebungen gegen den Krieg beteiligt

Seit Ende September 1999 führt die russische Armee einen verbrecherischen Krieg gegen die Bevölkerung der Tschetschenischen Republik Itschkeria. Wie schon zwischen 1994 und 1996, als der Krieg gegen Tschetschenien mindestens 30’000 zivile Opfer forderte, wird diese Aggression im Westen weitgehend emotionslos hingenommen. Wo bleibt die internationale Verantwortung und die Solidarität ...

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UNO-INITIATIVE
Uno? Due, tre cento mila!
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.02.2000

Auch die Uno-Initiative braucht 100’000 gültige Unterschriften - 5’800 davon hat die GSoA gesammelt. Warum?

In Erinnerung an die erste GSoA-Abstimmung von 1989 tönt vieles, was heute aus der Armee und ihr nahestehenden Kreisen kommt, wie eine unfreiwillige Selbstparodie: Die NZZ lobt den «Abschied von der Igelmentalität» und VBS-Chef Ogi sagt am Morgen zu seiner Frau anstatt «Guten Morgen» nur noch «Sicherheit durch Kooperation». Fehlt nur noch, dass das Armeespiel angewiesen wird, die «Internationale» zu üben. Was hier in Wirklichkeit geschieht - und dies ist durchaus ernstzunehmen -, ist der Versuch, der Armeereform das Deckmäntelchen einer aussenpolitischen ...

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AUSLANDEINSÄTZE
Bürgerlicher Zickzackkurs
Krieg und Frieden | von Valerié Garbani, Nationalrätin SP | 01.02.2000

Das Ja der Linken zu den Blauhelmen im Jahre 1994 war nicht vorbehaltlos zustande gekommen. Die Unterstützung des Vorhabens wurde von folgenden Bedingungen abhängig gemacht: Der Uno und der Osze dürften Soldaten aus-schliesslich für friedenserhaltende Aktionen zur Verfügung gestellt werden und von der Waffe dürfte nur im Fall der Selbstverteidigung Gebrauch gemacht werden.

Im Jahr 1999 wurden nach Beginn des Vernehmlassungsverfahrens bezüglich einer Teilrevision des Militärgesetzes die Positionen bezogen: Ein Teil der Linken, welcher sich in der Plattform «für eine solidarische Friedenspolitik» vereinigte, wollte dem Bundesrat keinen Blankoscheck ausstellen. Eine Zusammenarbeit ...

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SPENDEN
Spenden leicht gemacht
Krieg und Frieden | von Jürg Wiedemann | 01.11.1999

Unterstützen Sie die GSoA mit dem automatischen Lastschriftverfahren per Post (BAD) oder Bank (LSV) und bezahlen Sie Ihren Mitgliederbeitrag, das Jahresabonnement der GSoA-Zitig oder Ihre regelmässigen Spenden mit dieser für Sie und uns völlig spesenfreien Zahlungsart. Ihre Spenden werden bis auf Widerruf automatisch Ihrem Konto belastet und vollumfänglich der GSoA gutgeschrieben. Das Lastschriftverfahren können Sie jederzeit von einem Tag auf den andern annullieren und jede auch bereits ausgeführte Belastung während 30 Tagen widerrufen. Das Lastschriftverfahren hat viele Vorteile:

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MENSCHENRECHTE IN OSTTIMOR
Vielversprechender Anfang
Krieg und Frieden | von Jürgen Störk | 01.11.1999

Peace Brigades International (PBI) hat im August 1999 beschlossen, ein Langzeit-Projekt zur internationalen Schutzbegleitung von bedrohten MenschenrechsverteidigerInnen in Osttimor einzurichten. Jetzt geht es um den Aufbau eines neuen Unterstützungsnetzes


Seit Januar diesen Jahres, als der indonesische Präsident Habibie erstmals ein Referendum über Autonomie oder Unabhängigkeit von Osttimor in Aussicht gestellt hat, nahmen die Spannungen auf der Insel dramatisch zu. Pro-indonesische Milizen, die in den letzten Monaten massiv gestärkt wurden, versuchten, BefürworterInnen einer Unabhängigkeit durch Gewaltakte einzuschüchtern.


Hilferufe
Im Rahmen der sich rapid verschlechternden Menschenrechtssituation reichten im Januar 1999 die bedrohten timoresischen Volksorganisationen "Yayasan ...

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KRIEGSFOTOGRAFIE
Come and be afraid with me
Krieg und Frieden | von Marcel Hänggi | 01.11.1999

Daniel Schwartz, 44, ist Lookat-Fotograf und redaktioneller Mitarbeiter der Kulturzeitschrift Du. Er hat in verschiedenen Konflikt- und Kriegsgebieten fotografiert, zuletzt im Mai 1999 in Osttimor. Die GSoA-Zitig wollte von ihm wissen, wie er als Kriegsfotograf mit dem Schrecken umgeht

GSoA-Zitig: Daniel Schwartz, du warst als Fotograf immer wieder in Konfliktgebieten unterwegs.
Daniel Schwartz: Ja, erstmals 1991 in Burma. Danach war ich in Kambodscha, in Tadschikistan; 1998 in Afghanistan und zuletzt im Mai 1999 in Osttimor.

Die Taliban in Afghanistan verbieten das Fotografieren. Fotografierst du heimlich?
D.S.:
Nein. Als Fotograf kannst du dich nicht verstecken. Du hoffst, dass sie dich ...

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KOSOVO-EINSATZ
Die Armee hilft sich sofort!
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.11.1999

Seit Anfang Oktober stehen Schweizer Soldaten in Kosovo im Einsatz. Dabei leisten sie vielmehr Soforthilfe für eine arbeitslose Armee als Soforthilfe vor Ort


Am vergangenen 23. Juni hat der Bundesrat die Schweizer Beteiligung an der Kosovo Force (Kfor) beschlossen. Zur Swiss company (Swisscoy) gehören Spezialisten für Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser, maximal 50 Personen aus dem Bau- und Geniesektor, 12 Lastwagenchauffeure, sechs medizinische Fachpersonen, drei Köche, zwei Übermittlungsspezialisten, ein Reparatur- und Kommandozug sowie zur Bewachung der bunten Truppe rund 30 FestungswächterInnen. Im Klartext: Keine der Aufgaben, die die Swisscoy übernimmt, ist militärischer Natur, abgesehen ...

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SICHERHEITSPOLITIK
Nebel mit gewissen Aufhellungen
Krieg und Frieden | von Hans Hartmann | 01.11.1999

Nach Jahren der Orientierungslosigkeit hat das VBS einen klaren Richtungsentscheid getroffen. Die Armee marschiert Richtung Nato und Euro-Militarismus. Ein Rückblick auf ein Jahrzehnt des sicherheitspolitischen Umbruchs


Vor drei Jahren, im September 1996, schrieb ich an dieser Stelle einen Artikel über die Einsetzung der strategischen Studienkomission "Brunner" durch Adolf Ogi und die bevorstehende Entscheidung über einen Beitritt der Schweiz zum Nato-Partnerschafts-Abkommen PfP. Darin behauptete ich Folgendes: Das Militärdepartement bewege sich in einem "Spannungsfeld zwischen zwei sich wechselseitig ausschliessenden Optionen". Die eine Seite wolle um jeden Preis an der nationalen Abschottungsideologie der geistigen Landesverteidigung festhalten, selbst wenn die Armee dadurch ...

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TAGUNG
Weichen stellen in der Friedens- und Sicherheitpolitik
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.08.1999

Am 17./18. September findet in Bern eine umfangreiche Tagung zu Perspektiven der Schweizerischen Friedens- und Sicherheitpolitik statt. Auch für GSoAtInnen ein Datum, das man/frau sich in die Agenda schreiben sollte.


In diesem Jahr werden in der Friedens- und Sicherheitpolitik Weichen gestellt: Kürzlich legte der Bundesrat den sicherheitspolitischen Bericht vor, eine Revision des Militärgesetzes verlangt die Bewaffnung der Armee bei Auslandeinsätzen, das Parlament wird demnächst über die Umverteilungsinitiativen befinden, und schliesslich werden am 10. September die beiden GSoA-Initiativen für eine Schweiz ohne Armee und für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst eingereicht. In diesem ...

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FESTIVALS
Sammelaktionen bei Festivals
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.1999

Diesen Sommer ist eine umfangreiche Open-Air-Tour geplant - keine Festival ohne GSoA-Initiativen. Realisieren können wir unsere Pläne aber nur, wenn viele mithelfen. In der Regel sammeln wir auch vor dem Festival-Gelände. Es ist also nicht notwendig, dass SammlerInnen ein Ticket haben. In untenstehender Liste ist für jedes Festival eine Konaktnummer aufgeführt. Dort gibts genauere Infos über die Sammelaktion.
Herzlichen Dank für deinen Anruf!

 

 

 

Datum

Ort

Kontakt

02.-04. 7. 1999

Open-Air Eschenbach, Luzern

GSoA Luzern, Tel. 041 210 09 81

02.-10. 7. 1999

Festival de la Cité, Lausanne

GSsA Lausanne, Tel. 021 691 49 ...

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