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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Wo sind die Frauen?
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Nun ist also auch der Irak «befreit». Nicht so explizit wie in Afghanistan, aber auch diesmal wurde der Feldzug nicht zuletzt im Namen der Frauen geführt, wie auch Paula J. Dobriansky vom US-Aussenministerium sagte.

Angesichts der Tatsache, dass jeder 7. US-amerikanische Soldat im Irak eine Frau war, also fast schon ein Akt von Frauensolidarität? Oder doch eher ein kluger Schachzug von Militärstrategen, welche die Interessen von Frauen hüben wie drüben ausnutzen, um einen weiteren Krieg zu legitimieren?
Von Barbara Müller für FrauenStimmen gegen den Krieg

Das Versprechen Dobrianskys, die irakischen Frauen dahingehend zu ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Saubere Sprache - Saubere Bomben
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

1990 reflektierte Carol Cohn in einem Sammelband zum Thema «Frauen und Militarismus» ihre Erfahrungen als Teilnehmerin des Sommerkurses «Nukleare Waffen und Abrüstung» in Harvard und MIT/Boston. Sie beschreibt, wie sie damit gerechnet hatte, herum zu schleichen wie eine Spionin, um eine unbedachte sexualisierte Militärsprache zu protokollieren. Sie war nicht auf das vorbereitet, was sie dann erlebte: Sexualisierte Sprache war kein Faux-Pas, sondern die Regel.

Regula Grünenfelder, feministische Theologin und Forscherin

«Penetration» war der Begriff für einen Militärangriff, wobei die Vorteile eines spasmischen Ereignisses gegenüber langgezogenen Attacken erörtert wurde. «Jungfräulich» war ein ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Draussen in der Kälte
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Nach den Bombardierungen des Landes gilt das Interesse der USA in Afghanistan der Jagd auf Überreste der al-Kaida - nicht dem Land.

Judith Huber, Auslandredaktorin bei der WoZ und verbrachte im Herbst 2002 zwei Monate in Afghanistan.

Der grösste Teil des Landes sei nun sicher, sagte US-Kriegsminister Donald Rumsfeld bei seinem Besuch in Kabul Anfang Mai 2003. Afghanistan sei in die Phase der Stabilität und des Wiederaufbaus eingetreten. Rumsfelds Visite war ein Teil der Bemühungen der US-Regierung, den Krieg in Afghanistan als Erfolgsgeschichte zu verkaufen. Vor dem Irak-Krieg diente das Beispiel Afghanistan dazu, Unterstützung für die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Es gibt noch viel zu tun...
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

An den Friedenskundgebungen und anderen Aktionen gegen den Krieg im Irak haben sich auffallend viele junge Menschen beteiligt - auch in der Schweiz. Was sind ihre Beweggründe, ihre Hoffnungen für die Zukunft? Stefan Luzi sprach mit fünf SchülerInnen und Lehrlingen, die sich alle aktiv an der Organisation und Durchführung von Antikriegsaktionen beteiligt haben.

Ihr alle seid SchülerInnen oder Lehrlinge, die sich in den vergangenen Monaten aktiv gegen den Krieg im Irak eingesetzt haben. Was habt ihr genau gemacht?

Sebastian: Ich bin seit Dezember des letzten Jahres Mitglied der GSoA und wurde so auf die Thematik ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Völkerrecht nach dem Irak-Krieg
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Interview mit Edith Ballantyne, die 1969 - 1992 Generalsekretärin im Hauptbüro der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit in Genf und bis 1998 deren internationale Präsidentin war. Seit 1989 ist sie «Special Adviser on UN Matters» der Liga. Die Fragen stellte Luzia Jäger, Sekretärin bei der GSoA.

Fragen an Edith Ballantyne

Sie haben vor einem Jahr gesagt, es brauche eine Friedensbewegung mit weltweitem Umfang, um weitere Kriege zu verhindern. Diese Bewegung ist entstanden - dennoch fand der Irak-Krieg statt...

Weder die UNO, noch die Friedensbewegung vermochten den Krieg zu verhindern. Auf Druck von der Strasse haben ...

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KRIEG UND FRIEDEN
28 andere Kriege
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 beherrscht der «Krieg gegen Terror» die Schlagzeilen. Keine Schlagzeilen und wenige Hintergrundberichte waren dagegen andere Konfliktherde wert. Dabei wurden im Jahr 2002 weltweit 28 Kriege geführt. Zudem registrierte die Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung der Uni Hamburg (AKUF) noch 18 bewaffnete Konflikte.

Zusammengestellt von Alexandra Heeb und Balthasar Glättli
Die Kriege und bewaffneten Konflikte im Jahr 2002 (Quelle: www.akuf.de)

Afrika

Angola (UNITA), seit 1975
Angola (Cabinda), seit 2002*
Burundi, seit 1993
Elfenbeinküste, seit 2002
Kongo-Brazzaville, seit 2002*
Kongo-Kinshasa (Kivu), seit 1997*
Kongo-Kinshasa (Ituri), seit 2002*
Madagaskar , seit 2002*
Liberia, seit ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Zivile Lösungen!
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi, Nico Lutz | 01.05.2003

Keine Ausreden mehr - sondern zivile Lösungen!

Die GSoA hat bewegte Monate hinter sich. Die Auseinandersetzung um die militärische Neuordnung der Welt, wie sie von den USA und ihren Alliierten im Irak vorexerziert worden ist, hat auch ein anderes Licht auf die sicherheitspolitische Diskussion in der Schweiz geworfen.

«Richtige Frage, schwieriges Umfeld». Mit diesen Worten betitelten wir in der GSoA-Zeitung vom Juni 2002 eine Analyse der Abstimmungen über die bewaffneten Einsätze von Schweizer Soldaten im Ausland und über die beiden GSoA-Initiativen «Für eine Schweiz ohne Armee» bzw. «Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst ZFD». Die Analyse kam ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Spruch des Monats
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

(sl) Der Spruch des Monats stammt dieses Mal aus unserer Lieblingszeitschrift, dem «Schweizer Soldat».

In deren Januar-Ausgabe lobt die Autorin, Fourier Ursula Bonetti, junge Schweizer, die eine Militärlaufbahn anstreben, mit folgenden Worten: «Es braucht in der heutigen "friedlichen" respektive armeefeindlichen Zeit eine ordentliche Portion Mut, den Weg zum Berufsoffizier einzuschlagen und ein dreijähriges Diplomstudium zu absolvieren.» Da kommt, geehrte Frau Bonetti, der Irak-Krieg ja zur verdammt richtigen Zeit...

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KRIEG UND FRIEDEN
Bananensplitterzone
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

(sl) Auf das in der letzten Nummer der GSoA-Zitig veröffentlichte Inserat, mit dem das Schweizer Verteidigungsdepartement VBS den neu geschaffenen Posten des «Armeechefs» zu besetzen suchte, hat sich nur ein Bewerber gemeldet: Korpskommandant Christophe Keckeis. Die GSoA-Zitig hat nach seiner Ernennung zum Interview-Termin gebeten...

GSoA-Zitig: Herr Keckeis, Sie teilen Ihren Namen mit dem Namen eines jungen Kriegsdienstverweigerers, Marino Keckeis, der im letzten Jahr eine mehrmonatige Gefängnisstrafe absass, weil er den Militärdienst verweigerte. Sein Fall hat Aufsehen erregt. Sind Sie mit ihm verwandt?

KKdt Keckeis: Ach, mein Jüngster... Erinnern Sie mich nicht daran. Ich habe ihm aber ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Israel, Palästina und die GSoA
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee hat für ihr bisheriges Engagement zum Konflikt im Nahen Osten viel Lob erhalten. Einige ihrer Aktivitäten sind aber auch von verschiedener Seite kritisiert worden. Zeit für einen Rückblick mit Ausblick.

Die GSoA hat im letzten Jahr viel unternommen, um auf die verzweifelte Lage der palästinensischen Zivilbevölkerung, aber auch auf die schwierige Lage der Friedensbewegung in Israel aufmerksam zu machen. Wir haben uns dabei vor einem Hintergrund bewegt, der düsterer kaum sein könnte: Die Konfliktparteien in Israel und Palästina sind durch die Ereignisse der ...

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