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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

ANGSTMACHEREI ERMÖGLICHT KRIEG
Das Strickmuster der Angst
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Die Welt steht vor einem nächsten Krieg der USA gegen Irak; ein Krieg, der die katastrophale humanitäre Situation der irakischen Zivilbevölkerung weiter verschlimmern wird. Doch der "Krieg gegen den Terror" findet auch hier statt - in den Köpfen der Menschen.

Nina Schneider und Barbara Müller für FrauenStimmen gegen den Krieg

US-Präsident Bush, als mächtigster Mann der mächtigsten Nation, hat nach dem 11. September 2001 seine Definition der Weltlage durchgesetzt. Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Naturkatastrophen und gut gesteuerte Angstmacherei tragen das ihre dazu bei und versammeln die verunsicherte Bevölkerung hinter ihren Regierungen. Man m ...

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DER KRIEG GEGEN DEN TERRORISMUS
In jeden Winkel der Erde!
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Unter dem Namen "Krieg gegen Terrorismus" haben die USA und ihre Alliierten nach dem 11. September 2001 einen Rache-Feldzug gegen die "Schurkenstaaten" dieser Welt ausgerufen. Doch wozu wird dieser Krieg in Wirklichkeit geführt?

Armin Köhli, Auslandredaktor der WoZ

"Der Feind ist der Terrorismus - vorsätzliche, politisch motivierte und gegen Unschuldige gerichtete Gewalt", heisst es in der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA. "Der Terrorismus" ist für seine Feinde eine praktische Sache. Er exisitiert, doch niemand weiss genau, was ihn eigentlich ausmacht. Das Völkerrecht kennt ihn nicht, und es gibt keine international anerkannte Definition dafür. Krieg gegen ...

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DIE UNO UND IHRE SANKTIONEN
Die UN-Sanktionspolitik: Teil des Problems statt Teil der Lösung
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.01.2003

Die UN-Sanktionen sind mitverantwortlich für die katastrophale humanitäre Lage im Irak, stärken die Position von Saddam Hussein und erschweren einen gesellschaftlichen Wandel.

Nach der irakischen Invasion Kuwaits 1990 begann im Januar 1991 die Bombardierung Iraks. Zweiundvierzig Tage lang flogen US-Flugzeuge durchschnittlich alle 30 Sekunden Angriffe auf den Irak. Fabriken, Ölraffinerien, Öltanker, der internationale Flughafen, Bahnhöfe, Busstationen, etc. wurden attackiert. Im Bericht einer UNO-Kommission, die den Irak unmittelbar nach Kriegsende besuchte, heisst es, der Irak sei "auf absehbare Zeit in ein prä-industrielles Zeitalter zurückgeworfen worden, allerdings bei gleichzeitig intensiver Energie - und Technologieabhängigkeit". Nach den ...

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INTERVIEW: VERHALTEN DER UNO GEGENÜBER DER USA
2 Fragen an Andreas Zumach, Uno-Experte
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Das Verhalten der Uno gegenüber den kriegstreibenden Regierungen der USA und Grossbritanniens vor dem Hintergrund der Kriegsdrohungen gegen Irak hat vielfach Kopfschütteln ausgelöst. Tobia Schnebli (GSoA-Aktivist) fragte den Uno-Experten und Korrespondenten der Berliner Tageszeitung "taz" und WoZ, Andreas Zumach, nach seiner Einschätzung der Möglichkeiten der Uno.

Weltweite Abrüstung und Kriegsverhütung sollten eigentlich zu den Hauptaufgaben der UNO zählen. Hat die UNO irgendwelchen Spielraum, um diese Aufgaben wahrzunehmen?

Andreas Zumach: Die UNO kann bei der weltweiten Abrüstung und Kriegsverhütung nur soviel erreichen, wie ihre Mitgliedsstaaten zulassen. Wichtig ist allerdings, dass auf ...

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KOMMENTAR
Kein "unglücklicher Vorgang"
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.01.2003

Dass die USA innenpolitische Interessen sehr oft höher gewichten als multilaterale Abkommen (Kyoto Klimaprotokoll, Internationaler Strafgerichtshof, etc.) ist nichts Neues. Wie die Bush-Regierung nun aber mit der UNO in der Irak-Frage umgeht, lässt noch Schlimmeres für die Zukunft befürchten: Die USA hatten sich - und dies ist beispiellos in der Geschichte der UNO - über den einstimmigen Beschluss des Sicherheitsrates hinweggesetzt, indem sie sich den Bericht der irakischen Regierung zum Waffenprogramm aneigneten, um diesen umgehend einer ersten Prüfung durch US-Geheimdienste und Rüstungsspezialisten zu unterziehen. Dass Kofi Annan nach diesem eigenwilligen Vorgehen nur von einem "unglücklichen ...

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WIDERSTAND GEGEN DAS WEF
Das WEF: Wenn Konzerne in den Krieg ziehen
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Vordergründig sind es zwar Staaten, die einander den Krieg erklären. Häufig stehen hinter bewaffneten Konflikten aber milliardenschwere Konzerne mit ureigenen Interessen. An der Schweizer Bevölkerung und an der Schweizer Regierung liegt es, der Macht der Konzerne die Macht der Politik entgegenzusetzen.

Pia Hollenstein, Nationalrätin der Grünen

2003 wurde von der UNO zum Jahr des Wassers erklärt. Das ist kein Zufall: 1,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 2,4 Milliarden kennen keine sanitären Anlagen. Nach Berechnungen der UNO werden im Jahr 2025 zwei Drittel der Weltbevölkerung unter Wasserknappheit ...

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"FORGET BAGDAD"
Von Bagdad nach Zürich
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Samir ist 1955 in Bagdad, Irak, geboren und ist als Kind anfang der sechziger Jahre mit seinen Eltern in die Schweiz gezogen. Er besuchte die Schule für Gestaltung und machte eine Lehre als Typograf. Seit Mitte der achtziger Jahre produziert er eigene Filme, die aufgrund ihres innovativen Charakters und ihres sorgfältigen Blickwinkels früh Aufsehen erregten. Seine bekanntesten Werke sind "Babylon 2" und "Forget Bagdad". Heute leitet Samir zusammen mit dem Dokumentarfilmer Werner Schweizer die "Dschoint Ventschr"-Filmproduktion, welche sich einen Namen machte als Talentschmiede des Schweizer Films.

In seinem neuesten Film "Forget Bagdad" zeigt Samir die Lebensl ...

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INTERVIEW MIT SAMIR
«Es gibt keine chirurgischen Eingriffe in kriegerischen Konflikten»
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Der Filmemacher Samir, im deutschsprachigen Raum bekannt durch seine einfühlsamen Dokumentarfilme wie "Babylon 2" und "Forget Bagdad", ist als Kind mit seiner Familie vom Irak in die Schweiz eingewandert. Stefan Luzi sprach mit ihm über seine Gründe, sich gegen den drohenden Krieg gegen Irak auszusprechen.

Stefan Luzi: Samir, du bist gebürtiger Iraker. Welche Gefühle hast du, wenn du von den Kriegsvorbereitungen gegen Irak hörst?

Samir: Im Grunde sind es ambivalente Gefühle. Auf der einen Seite weckt der Diktator Saddam Hussein natürlich solche Hassgefühle in mir, dass ich ihn am liebsten weg w ...

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EGO-SHOOTER
"Krieg gegen Terror" Do it yourself!
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Die US-Armee bietet auf der Homepage www.americasarmy.com einen kostenlosen "Ego-Shooter" (ein Ein-Personen-Kriegsspiel) zum Download an.

Mit dem Spiel kann der "Krieg gegen Terror", den die US-Regierung im Moment gegen Irak ausführt, am Bildschirm zu Hause mitgemacht werden - Wüstenoperationen und Terroristenjagd inklusive. Das Spiel ist ein Mittel für die Rekrutierung von jungen Männern für die US-amerikanische Armee.

Ein Auszug aus der offiziellen Werbung für das Spiel: "A thrilling first-person action game. Become a member of the world's premier land force; trained and equipped to achieve decisive victory anywhere. Earn the right to ...

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REGIONALGRUPPEN
Berichte aus den Regionalgruppen
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2002

GSoA Basel


Ende Feuer am «Allschwiler Weiher»


(jw) Die Waffe als Instrument von Gewalt hat in unserer Gesellschaft leider ihren unangefochtenen Stellenwert. Die Tragödie in Erfurt hat dies einmal mehr verdeutlicht. Warum sollen Schiessanlagen ausgebaut und der Schützensport gefördert werden? Vor über zehn Jahren hat sich die GSoA zum Ziel gesetzt, die Schliessung der Schiessanlage «Allschwiler Weiher» zu erreichen. Die Schliessung in drei Akten:


Erster Akt:
Am 28. Juni 1990 bewilligt die Basler Regierung 23 Mio. für den Bau einer unterirdischen Schiessanlage. Am folgenden Tag ergreift die GSoA das Referendum und sammelt innert kürzester Zeit ...

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