Themen > Krieg und Frieden > GSoA-Zeitung

Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

CARITAS
Allianzen für den Frieden
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.06.2000

In einem 170-seitigen Positionspapier nimmt Caritas Schweiz umfassend zu Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung in der internationalen Zusammenarbeit Stellung. Unter anderem verlangt Caritas Schweiz eine strikte Trennung zwischen ziviler und militärischer Hilfe sowie klare Rahmenbedingungen für bewaffnete Auslandeinsätze.

Zitate aus dem Text:


- Caritas Schweiz wendet sich entschieden gegen die Militarisierung von Friedensförderung und humanitärer Hilfe und fordert vom Bundesrat, dem sich international abzeichnenden Trend, über die militärische Friedenssicherung hinaus (Massnahmen von Uno und Osze) Nothilfe und Wiederaufbau vermehrt als eine militärische Angelegenheit zu verstehen, entschieden entgegenzutreten. Rehabilitation von Nachkriegsgesellschaften und Friedenskonsolidierung in ...

weiterlesen

AUSLANDEINSÄTZE
Stopp dem Militär-Humanismus
Krieg und Frieden | von Stefan Gisler | 01.06.2000

Die Isolationisten wehren sich laut gegen die in der Revision des Militärgesetzes geplanten bewaffneten Auslandeinsätze. Die friedenspolitischen Kräfte müssen die Diskussion zur Bewaffnungsvorlage intensivieren, damit ihr Referendum mit dem Geist einer weltoffenen, solidarischen, humanitären Schweiz besetzt werden kann.

Die laufende Revision des Militärgesetzes ist keine humanitäre Solidaritätsbekundung zu Gunsten von Menschen in Not, sondern ein Instrument schweizerischer Sicherheitspolitik. Mit der Bewaffnungsvorlage macht der Bundesrat den ersten Schritt zur Umsetzung des sicherheitspolitischen Berichts 2000 <Sicherheit durch Kooperation>. Der Nationalrat genehmigte am 14. März 2000 mit 86:49 Stimmen (bei 30 Enthaltungen!) das ...

weiterlesen

MILITÄRGESETZ
Bausatz für Militärinterventionen
Krieg und Frieden | von Renate Schoch und Nico Lutz | 01.06.2000

Das neue Militärgesetz kommt, kommt nicht, kommt... Noch ist nicht entschieden, ob und wann wir ein friedenspolitisches Referendum gegen die geplanten bewaffneten Auslandeinsätze ergreifen. Vielleicht wird sich die Frage des Referendums erst im Herbst stellen.

Ein Referendum gegen das geplante neue Militärgesetz? Das bedeutet: schon wieder Unterschriften sammeln, schlimmstenfalls sogar über die kalten Wintermonate. Darauf ist in der GSoA nach unseren beiden hart erarbeiteten Initiativen niemand scharf. Zudem gibt es in der friedenspolitischen Linken auch skeptische Stimmen gegen die Idee eines Referendums. Der Friedensrat etwa argumentiert, es gebe andere Prioritäten: Die Uno-Initiative, die Um- verteilungsinitiative, die ...

weiterlesen

FINANZIELLES
Bericht der Revision 1999
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2000

Als RevisorInnen der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Deutschschweiz) haben wir die auf den 31. Dezember 1999 abgeschlossene Jahresrechnung geprüft:

 

  • Die Bilanz und die Erfolgsrechnung stimmen mit der Buchhaltung überein.
  • Die umfangreiche Buchhaltung ist ordnungsgemäss und übersichtlich geführt.
  • Die Darstellung der Vermögenslage entspricht kaufmännischen Grundsätzen und den gesetzlichen Vorschriften.
  • Der ausgewiesene Verlust beträgt 10'591.79 Franken.

Aufgrund unserer Prüfungen beantragen wir, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen, und wir danken Jürg Wiedemann und Daniela Mitchell für die geleistete Arbeit.

Reto Moosmann und Ria Weiss

Erfolgsrechnung

Aufwand

Sekretariat
29 ...

weiterlesen

DANKESCHÖN
Eine Stunde für den Frieden
Krieg und Frieden | von Jürg Wiedemann | 01.06.2000

Nach einem arbeitsintensiven und mit der Einreichung der beiden GSoA-Initiativen sehr erfolgreichen Jahr beendet die Kasse das vergangene Jahrtausend mit einem fünfstelligen Defizit: Untenstehend die Zahlen der Erfolgsrechnung 1999. Die im Vergleich zum Budget etwas höheren Kosten für die Postspesen und die Löhne/Versicherungen haben dieses Defizit verursacht.

Wir möchten an dieser Stelle allen SpenderInnen herzlich danken. Ohne Ihre Unterstützung hätten wir das Jahr 1999 politisch nicht so erfolgreich abschliessen können.

Die eingereichten Initiativen für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst und für die Abschaffung der Armee sind realistische Ziele, für ...

weiterlesen

LASTSCHRIFTVERFAHREN
97 mal danke...
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2000

Im vergangenen Jahr haben wir zweimal aufgerufen, uns regelmässig mit dem automatischem Lastschriftverfahren (LSV/BAD) zu unterstützen. 97 GSoA-Mitglieder und SympathisantInnen haben bisher von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Mit diesem Verfahren werden Spenden, der Mitgliederbeitrag oder das Jahresabonnement der GSoA-Zitig direkt dem Konto belastet und der GSoA gutgeschrieben - spesenfrei und mit sehr geringem administrativem Aufwand für beide Seiten. Herzlichen Dank allen, die diesen Weg schon gewählt haben.


Falls auch Sie die GSoA mit diesem Zahlungsverfahren unterstützen möchten, so rufen Sie uns an. Wir schicken Ihnen gerne Unterlagen. Telefon: 061/373 92 59, Fax ...

weiterlesen

FRIEDENSRADTOUR
Strampeln für ein Europa ohne Armee(n)....
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2000

Die GSoA organisiert diesen Sommer mit Friedensgruppen aus Deutschland, Österreich und Frankreich eine gemeinsame Vier-Länder-Friedensradtour.


Die Radtour dauert vom 28. Juli bis am 6. August und ist in neun Etappen unterteilt. Die Etappenziele sind Lindau, Konstanz, Schaffhausen, Zurzach, Basel, Müllheim, Emmendingen und Offenburg. Am Sonntag, dem 6.August (Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima) wird die Radtour in Strasbourg enden. Die Strecken sind mit durchschnittlich 43 km pro Etappe und grösstenteils flachen Strecken leicht zu meistern. JedeR kann soweit mitfahren, wie er oder sie will.

Wir fahren an den Schweizer Stationen wie folgt los (Treffpunkt ist jeweils der ...

weiterlesen

MILITÄRISCHE WELTSPIELE BLOCKIEREN
Drachenfliegen gegen Militärspiele
Krieg und Frieden | von Salvatore Pittà, Xandy Korb | 01.02.2000

Vor einem Jahr wurde bekannt, dass die zweiten militärischen Weltspiele in Kroatien stattfinden sollten. Für die antimilitaristische Opposition dort war klar: Dagegen protestieren wir! Aus den damaligen Protesten wurden inzwischen Projekte

Militärische Weltspiele in einem Staat, der noch immer zutiefst betroffen ist von seiner jüngsten kriegerischen Geschichte und der (nicht zuletzt deshalb) eine verheerende Wirtschaftskrise erlebt - das wurde in Zagreb breit kritisiert. Den ganzen Sommer 1999 hindurch fanden zahlreiche Gegenveranstaltungen statt: Spiele, Konzerte, Ausstellungen, Drachenfliegen, Strassenperformances und Volksküchen zeigten eine «real-existierende» freudige Alternative zum Geltungsdrang und Machtgeprotze der Militärs auf. Die Kriegspiele fanden selbstverst ...

weiterlesen

EINE BILANZ
Frieden? Sieg!
Krieg und Frieden | von Roland Brunner | 01.02.2000

Bald ein Jahr ist es her, seit die Nato unter Federführung der USA gegen Jugoslawien einen Krieg führte, um Machthaber Milosevic von seinem Vernichtungsfeldzug gegen die AlbanerInnen im Kosov@ abzubringen. Und schon zehn Jahre sind vergangen, seit die Reihe der blutigen Kriege auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien in Slowenien eröffnet wurde.

Militärische Gewalt als Mittel der Politik

  • Der Krieg stärkte auf Seiten aller Konfliktparteien die militaristischen, nationalistischen Kräfte und Strukturen. Radikal-nationalistische und militante Kräfte haben gelernt: Gewalt lohnt sich. Wer unabhängig werden will, wer die Beachtung und den Beistand der internationalen ...

weiterlesen

FREIWILLIG AUFBAUEN
Aus dem Osten lernen
Krieg und Frieden | von Roland Brunner | 01.02.2000

Der Verein Österreichische Friedensdienste ÖFD organisiert seit 1993 freiwillige und unentgeltliche Friedensdienste, um am Aufbau einer internationalen zivilen Friedensarbeit mitzuwirken. Die Freiwilligen sind vor allem im ehemaligen Jugoslawien aktiv

Junge Österreicherinnen und Österreicher arbeiten 6 bis 14 Monate in Wiederaufbau-, Bildungs- und interethnischen Kulturprojekten, Friedens- und Menschenrechtsgruppen sowie in der Flüchtlingsbetreuung. Österreich hat damit schon viel von dem realisiert, was die GSoA in der Schweiz mit ihrer Initiative für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst fordert. Zudem gilt in Österreich ein 14-monatiger Friedensdienst bei Männern als Ersatz für den Zivildienst.

Kroatien: Zivilgesellschaft in einem uniformierten Land

Im äussersten ...

weiterlesen

<  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  >