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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Not in our name
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Der «Kreuzzug» gegen Terror, den die US-Regierung Bush nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ausrief, um die «unendliche Gerechtigkeit» wieder herzustellen, blieb nicht ohne Auswirkungen auf die US-amerikanische Gesellschaft. Neben einer feststellbaren Militarisierung der Gesellschaft gibt es aber auch Lichtblicke.

George W. Bush ist der beliebteste Präsident, den die Vereinigten Staaten jemals hatten. Diesen Schluss jedenfalls legt eine im Auftrag der «Washington Post» und des Fernsehsenders ABC im Dezember 2002 durchgeführte Meinungsumfrage nahe, die für den amtierenden Präsidenten eine durchschnittliche Zustimmungsrate (ermittelt in den beiden ersten Amtsjahren) von 72% Prozent feststellte. Zwar ist die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Danke Jürg und Daniela
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.01.2003

Seit über zehn Jahren hat Jürg Wiedemann die Adresskartei, die Rechnung und die Buchhaltung der GSoA Schweiz betreut.

In Tausenden von Stunden hat er sich darum gekümmert, dass der Adressstamm der GSoA Schweiz kontinuierlich gewachsen ist, alle Rechnungen bezahlt werden konnten und die GSoA auch finanziell in der Lage war, Initiativ- und Abstimmungskampagnen zu führen. Jürg war für die GSoA ein optimaler Kassier. Mit erster Mine hat er die GSoA-Kasse gegenüber ausufernde Begehrlichkeiten verteidigt, die GSoA auf ein hohes Kostenbewusstsein getrimmt, das GSoA-Sekretariat in Basel zu einem hoch potenten Versandzentrum ausgebaut und damit die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Termine
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Aktuelle Termine sind in der Online-Agenda

Frühlings-Fitamin der GSoA, 22./23. Februar 2003

Wie jedes Jahr findet auch in diesem Jahr das traditionelle Fitamin-Treffen der GSoA statt. Es wird diesmal am Wochenende vom 22./23. Februar 2003 auf dem (hoffentlich tief verschneiten...) Herzberg ob Aarau stattfinden.

Das Fitamin steht dieses Jahr ganz im Zeichen der markanten geopolitischen Ereignisse, die die USA mit dem «Krieg gegen Terror» eingeleitet haben und der Frage, welche Rolle diese Ereignisse für die sicherheitspolitische Diskussion in der Schweiz spielen. Dazu werden verschiedene Inputs diskutiert.

Das Fitamin-Treffen ist wie immer für alle Interessierten zug ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Stupid White Men
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Liest man die US-amerikanischen (Gross-) Medien, so bekommt man das Gefühl, das Land stehe vereint hinter dem Vorgehen seines Präsidenten. Das dem nicht so ist, beweist auf amüsante Weise das Buch «Stupid White Men» von Michael Moore. Eine Buchrezension.

Der Filmemacher Michael Moore hat uns im letzten Jahr nicht nur mit seinem Film "Bowling for Columbine" beglückt - wer den nicht gesehen hat, ist selber schuld - es ist auch die deutsche Übersetzung seines Buchs "Stupid White Men" erschienen. Auf diesen 300 Seiten findet sich nicht nur eine amüsante Abrechnung mit "Präsident" George W. Bush, sondern ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Regionalgruppen
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Berichte der Regionalgruppen Bern und Zürich.

(sd) In Bern ist immer etwas los, wenn es um die Organisation einer nationalen Kundgebung geht. So auch am 2.11. als bei strömendem Regen 5000 Menschen gegen den Krieg im Irak auf die Strasse gingen. Die ganze GSoA-Regionalgruppe trotzte dem Regen und baute die Bühne auf, war am Ordnungsdienst beteiligt, verkaufte Punsch und erklärte den Ortsunkundigen den Weg zum Helvetiaplatz. Für die GSoA hielt Iris eine Rede auf dem Bundesplatz, die auch ausserhalb der GSoA viel Beachtung und Lob fand. Als die Demo zu Ende ging, waren wir ...

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EDITORIAL ZUM BEVORSTEHENDEN KRIEG IM IRAK
Editorial - Nein zum Krieg - für zivile Lösungen!
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Die Welt steuert auf einen nächsten Krieg im Irak hin. Dies jedenfalls muss vermutet werden, betrachtet man die US-amerikanischen und britischen Truppenverschiebungen in den letzten Wochen. In der Golfregion sind heute über 60 000 Soldaten stationiert, die beim geringsten Anlass gegen Irak eingesetzt werden können. Ob dieser Krieg wirklich geführt wird, hängt auch vom Protest in den westlichen Ländern ab. Mit dieser Zeitung wollen wir darum die Stimme der Schweizer Bewegung gegen den Krieg verstärken: Wir stellen mögliche Schritte weg vom Krieg vor (Das Strickmuster der Angst) und werfen einen Blick auf die ...

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ANGSTMACHEREI ERMÖGLICHT KRIEG
Das Strickmuster der Angst
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Die Welt steht vor einem nächsten Krieg der USA gegen Irak; ein Krieg, der die katastrophale humanitäre Situation der irakischen Zivilbevölkerung weiter verschlimmern wird. Doch der "Krieg gegen den Terror" findet auch hier statt - in den Köpfen der Menschen.

Nina Schneider und Barbara Müller für FrauenStimmen gegen den Krieg

US-Präsident Bush, als mächtigster Mann der mächtigsten Nation, hat nach dem 11. September 2001 seine Definition der Weltlage durchgesetzt. Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Naturkatastrophen und gut gesteuerte Angstmacherei tragen das ihre dazu bei und versammeln die verunsicherte Bevölkerung hinter ihren Regierungen. Man m ...

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DER KRIEG GEGEN DEN TERRORISMUS
In jeden Winkel der Erde!
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Unter dem Namen "Krieg gegen Terrorismus" haben die USA und ihre Alliierten nach dem 11. September 2001 einen Rache-Feldzug gegen die "Schurkenstaaten" dieser Welt ausgerufen. Doch wozu wird dieser Krieg in Wirklichkeit geführt?

Armin Köhli, Auslandredaktor der WoZ

"Der Feind ist der Terrorismus - vorsätzliche, politisch motivierte und gegen Unschuldige gerichtete Gewalt", heisst es in der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA. "Der Terrorismus" ist für seine Feinde eine praktische Sache. Er exisitiert, doch niemand weiss genau, was ihn eigentlich ausmacht. Das Völkerrecht kennt ihn nicht, und es gibt keine international anerkannte Definition dafür. Krieg gegen ...

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DIE UNO UND IHRE SANKTIONEN
Die UN-Sanktionspolitik: Teil des Problems statt Teil der Lösung
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.01.2003

Die UN-Sanktionen sind mitverantwortlich für die katastrophale humanitäre Lage im Irak, stärken die Position von Saddam Hussein und erschweren einen gesellschaftlichen Wandel.

Nach der irakischen Invasion Kuwaits 1990 begann im Januar 1991 die Bombardierung Iraks. Zweiundvierzig Tage lang flogen US-Flugzeuge durchschnittlich alle 30 Sekunden Angriffe auf den Irak. Fabriken, Ölraffinerien, Öltanker, der internationale Flughafen, Bahnhöfe, Busstationen, etc. wurden attackiert. Im Bericht einer UNO-Kommission, die den Irak unmittelbar nach Kriegsende besuchte, heisst es, der Irak sei "auf absehbare Zeit in ein prä-industrielles Zeitalter zurückgeworfen worden, allerdings bei gleichzeitig intensiver Energie - und Technologieabhängigkeit". Nach den ...

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INTERVIEW: VERHALTEN DER UNO GEGENÜBER DER USA
2 Fragen an Andreas Zumach, Uno-Experte
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Das Verhalten der Uno gegenüber den kriegstreibenden Regierungen der USA und Grossbritanniens vor dem Hintergrund der Kriegsdrohungen gegen Irak hat vielfach Kopfschütteln ausgelöst. Tobia Schnebli (GSoA-Aktivist) fragte den Uno-Experten und Korrespondenten der Berliner Tageszeitung "taz" und WoZ, Andreas Zumach, nach seiner Einschätzung der Möglichkeiten der Uno.

Weltweite Abrüstung und Kriegsverhütung sollten eigentlich zu den Hauptaufgaben der UNO zählen. Hat die UNO irgendwelchen Spielraum, um diese Aufgaben wahrzunehmen?

Andreas Zumach: Die UNO kann bei der weltweiten Abrüstung und Kriegsverhütung nur soviel erreichen, wie ihre Mitgliedsstaaten zulassen. Wichtig ist allerdings, dass auf ...

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