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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

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Wer sucht, die findet
Krieg und Frieden | von Marcel Hänggi | 01.03.1999

Das Internet ist längst unverzichtbares Medium für alle, die sich zu friedenspolitischen Fragen informieren und dokumentieren wollen. Die GSoA-Zitig gibt einige Tipps für Wissenshungrige mit Anschluss

Der Mensch ist ein Plaudertier. Schwatzen (engl.: to chat) und das Anschauen von Bildern blutter Frauen auf Bürokompjuterbildschirmen sind zwar laut Internet-Statistiken die Lieblingsbeschäftigungen der Menschheit, doch das Netz bietet mehr. Chat-groups (Neudeutsch für elektronische Kaffeekränzchen) sind nach Pornoangeboten die verbreitetste Internetnutzung. Als friedensinteressierte Person suchen wir also mal bei Deja News (3.4.2003: www.dejanews.com ist aufgekauft, jetzt groups.google.com mit dem Suchwort ...

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GENDER
Frauen-Empowerment
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.03.1999

Seit der englische Begriff Gender für die Bezeichnung des sozialen Geschlechts und der Gender-Ansatz für die Analyse sozial konstruierter Geschlechtsunterschiede landläufig geworden sind, wächst die Zahl von gendersensiblen Politikerinnen, Bürokraten, Beamtinnen und Projektmanagern. Wer hantiert mit Gender, von welchem Standort aus, mit welchem Ziel? Wie operieren Weltbank, EU oder Schweizer Gemeindeverwaltungen, wenn sie auf die Gleichstellungsforderungen von Frauen mit „Gender mainstreaming“ antworten?

Diesen Fragen gehen die Autorinnen des neuen cfd-Dossiers nach. Sie analysieren die Begriffs- und Gebrauchsgeschichte von Gender, zeigen wie die Genderdebatte die Entwicklungszusammenarbeit und die Friedenspolitik beeinflusst oder wie Genderaspekte zusammen mit Zuschreibungen ...

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DAS SEGELNDE NGO
Mit vollen Segeln
Krieg und Frieden | von Jasna Bastic | 01.03.1999

Das japanische Friedensschiff „Peace Boat“ hat soeben seine 24. Fahrt beendet. Jasna Bastic war an Bord.

Länger als drei Monate war das Peace Boat diesmal unterwegs und machte Station an Häfen von 17 verschiedenen Ländern. Diese einzigartige „segelnde NGO“ (Nichtregierungsorganisation) versammelt Menschen von Konfliktgebieten und Ländern mit ökonomischen und politischen Krisen. Zusammen mit dem japanischen Publikum entwickeln die internationalen Gäste Ideen und Projekte zur gewaltfreien Bearbeitung von aktuellen Konflikten; zum Beispiel zu Nordirland, Equador, Israel und Palästina, Bosnien, Kosovo, et cetera.

Rüstungsindustrie im Visier

Im Zentrum stand dieses Jahr die Vorbereitung für ...

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FRIEDENSKONFERENZ
Gestärkt
Krieg und Frieden | von Dietmar Göttling | 01.03.1999

Es ist an der Zeit, Krieg abzuschaffen, Frieden ist ein Menschenrecht.“ Unter diesem Motto findet vom 11.-15. Mai die Friedenskonferenz „Hague Appeal for Peace“ in Den Haag statt

Initiiert haben den Hague Appeal vier grosse NGOs: International Association of Lawyers Against Nuclear Arms (IALANA), International Peace Bureau (IPB), International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) und World Federalist Movement ñ Institute for Global Policy (WFM).

Das Ziel der Konferenz ist es, eine Agenda für Frieden und Gerechtigkeit für das 21. Jahrhundert zu formulieren. Auf internationaler Ebene koordinieren Büros in New York, Den Haag und Genf ...

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FRIEDENSBEWEGUNG UND NATOPOLITIK
Rote Bomber und grüne Kämpfer
Krieg und Frieden | von Roland Brunner | 01.03.1999

Ernüchterung macht sich breit in der deutschen Friedensbewegung. Der grüne Aussenminister Joschka Fischer und der rote Verteidigungsminister Rudolf Scharping setzen auf Kontinuität und Nato-Politik. Rot-grüne Kriegspolitik für Europa?

„Deutsche Aussenpolitik ist Friedenspolitik“ - mit dieser Feststellung beginnt der aussenpolitische Teil der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen. So ist die neue Regierungsmehrheit angetreten, um eine neue Politik für Deutschland zu entwickeln.

Ein halbes Jahr ist die neue Regierung im Amt. Wenig Neues ist geschehen. „Kontinuität“, „Verlässlichkeit“, „Berechenbarkeit“ und „Bündnistreue“ sind die Begriffe, die rot-grüne deutsche Aussenpolitik pr ...

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DIE NATO UND DER KOSOVO
Kosovo: Bodentruppen sind kein Königsweg
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.03.1999

von Angelika Beer*

Milosevic bringt die Nato ins Schwitzen: Das grösste Militärbündnis steht hilflos vor dem Kosovo-Konflikt, der seit Jahren besteht und dennoch ignoriert wurde. Sie spielt halbherzig mehrere Optionen durch, während Milosevic und die U«K die Zeit für sich arbeiten lassen.

Klar ist im Moment nur eins: Der Countdown läuft. Wenn die Diplomatie versagt, kommt die Ultima ratio zum Zuge, ohne politisches Ziel und damit ohne Lösung. Selbst wenn es gelingt, auf völkerrechtlicher Grundlage Bodentruppen zur Absicherung eines Friedensvertrages zu entsenden, ist dies kein Königsweg. Werden sie weitere Massaker ...

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UNO-KONVENTION
Kinderkrieger
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.03.1999

Kürzlich wurde in der Uno eine Debatte mit dem Ziel eröffnet, der Uno-Konvention für die Rechte des Kindes einen Paragraphen anzuhängen, der das Mindestalter für Rekrutierungen bestimmt. Wegen Protesten von Grossbritannien und den USA wurde die Debatte jedoch vertagt.

von Fran Adams*

Weltweit kämpfen mindestens 300'000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Kriegen mit, in einigen Ländern werden Kinder ab 10 Jahren rekrutiert. Zehn Jahre nach der Uno-Konvention über die Rechte des Kindes wollen nun Organisationen wie Amnesty International und die Quäker ein weltweites Mindestrekrutierungsalter durchsetzen. Der Weltkirchenrat hat seine ...

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50. GEBURTSTAG DER NATO
Allianz der heiligen Krieger
Krieg und Frieden | von Roland Brunner | 01.03.1999

Die Nato hat den kalten Krieg gewonnen, aber so ganz glücklich konnte sie mit ihrem Sieg nicht werden. Zum 50. Jahrestag will sie sich jetzt die Lorbeeren für den Endsieg holen


„Wir stehen am Anfang einer Ära grundlegender sozialer Veränderungen. Weltweit zerbrechen jahrtausendealte soziale Strukturen. Die grossen Kriege des 20. Jahrhunderts fanden zwischen wohlhabenden Staaten statt. Im nächsten Jahrhundert werden die jetzt in Frieden miteinander lebenden wohlhabenden Staaten gegen die Völker der armen Staaten und Regionen ihren Wohlstand verteidigen müssen. Der Menschheit steht ein Jahrhundert des Mangels bevor. Um Dinge, die man einmal kaufen ...

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KOLUMNE
Schuld und Sühne
Krieg und Frieden | von Anna Wegelin | 01.03.1999

Wer will schon „out" sein, aber: Bei all den originalen Neuerscheinungen, die den deutschsprachigen Büchermarkt überschwemmen, tut es zuweilen gut, auf literarische Klassiker zurückzugreifen. Denn ihre Welt wirkt oftmals vertrauter als die dekonstruktivistischen und postmodernen Formexperimente, wie sie heute so viele AutorInnen betreiben, notabene als verständliche Reaktion auf das wirtschaftliche, soziale, kulturelle und diskursive Chaos, in dem wir uns bewegen. Dass Werke aus dem Literaturkanon deshalb nicht gleich altmodische Wertvorstellungen verkünden müssen, sondern - selbst im Auftakt zu diesem vielbeschworenen Jahrtausendende - durchaus moderne Einsichten gewähren, zeigt der Roman „Schuld und Sühne" von Fjodor Michajlowitsch ...

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FRIEDENSEINSÄTZE
Zivile Solidarität
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.03.1999

Wir müssen solidarisch sein“ fordert Verteidigungsminister Ogi regelmässig. Einverstanden! Wir müssen aber nicht gleich so beschränkt sein, dass wir uns Solidarität nur mit dem Sturmgewehr vorstellen könne. Eine Auswahl von solidarischen Friedenseinsätzen

Corsam: Menschenrechtsarbeit in Chiappas

Die Präsenz von Freiwilligen soll der Bevölkerung Schutz vor Repression und Menschenrechtsverletzungen bieten. Organisiert von kirchlichen Hilfswerken und Gruppen aus der Solidaritätsbewegung. Die Einsatzdauer beträgt zwei Monate, Voraussetzungen sind u.a. mind. 22 Jahre, physische und psychische Belastbarkeit, gute Spanischkenntnisse.

Kontakt:
Corsam, Postfach 11, 5015 Niedererlinsbach, Tel. 062 844 39 07,
E-mail: rgeiser ...

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