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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

UNIVERSITÄT BASEL
«Was tun?»
Krieg und Frieden | von Roland Brunner | 01.11.1998

conTAKT nennt sich eine Gruppe an der Uni Basel, die sich seit 1995 für Beziehungen zu Studierenden in und aus Südosteuropa einsetzt. Unter dem Titel «Kosova - was tun?» fanden im Oktober Veranstaltungen über den Krieg statt

Ein Diavortrag über den Alltag in Kosova, Gedichte eines albanischen Schriftstellers, eine ...

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EREIGNISSE IN ABFOLGE
Schwarzer Oktober
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.1998

Milosevic sitzt auf dem Trockenen. Den Preis für die Nato-Drohungen bezahlen die DissidentInnen. Die Drohungen der Nato, Serbien zu bombardieren, führte vor allem zu einer Verschärfung der Hetze und der Repression gegen oppositionelle Kräfte in Serbien. Stationen der Repression im Oktober 1998:

  • Eingeladene TeilnehmerInnen einer internationalen Konferenz «Broadcasting for a Democratic Europe», geplant in Belgrad Ende September unter Schirmherrschaft des Europarates, erhalten keine Einreisevisa.

  • Der rechtsradikale Politiker und stellvertretende Premierminister Jugoslawiens Vojislav Seselj sowie der Milosevic-Getreue und Parlamentsabgeordnete Zeljko Simic bezeichnen in einer Parlamentsdebatte Oppositionelle und unabhängige Medien als Verräter, fünfte Kolonne und ...

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BOMBARDIEREN
Politikersatz
Krieg und Frieden | von Roland Brunner | 01.11.1998

Mit militärischen Schlägen hoffte «der Westen», Milosevic «zur Vernunft zu bringen». Die Nato weiss wie, aber niemand weiss wozu. Der Kosov@-Krieg ist eigentlich eine Nato-Krise

«Humanitäre Verpflichtung» – «politische Notwendigkeit» – «sicherheitspolitisch unumgänglich»: Mit solchen Begriffen hantierte die Nato, als sie im September mit militärischen Massnahmen ...

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ALTERNATIVER NOBELPREIS
Geehrt
Krieg und Frieden | von Marcel Hänggi | 01.11.1998

Der «Right Livelihood Award» - besser bekannt als «Alternativer Nobelpreis» - geht 1998 unter anderem an eine «alte Bekannte» der GSoA: Vesna Terselic von der Antikriegskampagne Zagreb (ARK)

Ende Mai 1995 besuchte ich Vesna Terselic in Zagreb. Ich war auf Durchreise nach Westslawonien, das kurz zuvor von der kroatischen Armee «zurückerobert» worden war. Als Vesna mich vom Bahnhof abholte, sagte sie, sie wundere sich, heute noch keine Morddrohung von «aufrechten kroatischen Patrioten» erhalten zu haben. Vesna hatte am Tag zuvor einen Artikel über die Vertreibung der serbischen Bevölkerung aus Westslawonien publiziert. Sie war sich gewohnt, für solche Artikel in ...

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ZUR UNO? NA KLAR.
In die Uno, aber wozu?
Krieg und Frieden | von Marco Tackenberg | 01.11.1998

Im September wurde eine Initiative lanciert, welche den längst überfälligen Uno-Beitritt fordert. Dass das Initiativbegehren nicht gleichzeitig mit der Aufforderung zu einer solidarischen Politik verknüpft war, ist logische Konsequenz einer (zu) breit gestreuten Koalition des Initiativkomitees

Weltinnenpolitik! Ein abstrakter Begriff – und doch verbinden wir damit die Hoffnung ...

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PERSPEKTIVEN UNSERER VV-GÄSTE
Den Frieden gewinnen
Krieg und Frieden | von Solange Fernex | 01.11.1998

Den Frieden gewinnen

Die Nato hat den Kalten Krieg gewonnen, die OSZE hat ihn verloren. Es fehlte der Politik am Willen, die zivilen Sicherheitsstrukturen zu stärken. Darum ist die Nato heute so stark und die OSZE so schwach. Wenn wir den Frieden gewinnen wollen, muss sich das ändern

Die ...

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PERSPEKTIVEN UNSERER VV-GÄSTE
Sehen und gesehen werden
Krieg und Frieden | von Rolf Geiser | 01.11.1998

Sehen und gesehen werden

Die mexikanische Armee hat einen Friedensvertrag unterschrieben, hält sich aber kaum daran. Internationale Freiwillige versuchen, den Militärs auf die Finger zu schauen und Schlimmeres zu verhindern. Friedensarbeit zwischen Zuversicht und Bedrängnis

Schlechte Nachrichten aus Chiapas, Südmexiko: Massaker an 45 Menschen, die sich ...

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KOLUMNE
Bananensplitterzone
Krieg und Frieden | von Tobia Schnebli, Marcel Hänggi | 01.11.1998

Was kostet gleich viel wie 45 Tomahawk-Raketen (nämlich 50 Mio. US-Dollar)? 6 Millionen Viagra-Pillen. Soviel muss die Virilität seiner armierten Mannen der Grossmacht Nummer eins schon Wert sein. Denn eine impotente Grossmacht, das wäre ein Widerspruch in sich.

Und so budgetiert das Pentagon für 1999 denn ...

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DEUTSCHLAND
Friede an der Macht?
Krieg und Frieden | von Lühr Henken | 01.11.1998

Rot-Grün hat am 27. September die deutschen Wahlen gewonnen. Gibt es nun einen Politik- oder nur einen Politikerwechsel? Was ist von der neuen Regierung friedenspolitisch zu erwarten?

Frieden an der Macht? Das sollte man wohl annehmen, liest man die Überschrift jenes Kapitels des rot-grünen Koalitionsvertrags «Deutsche Aussenpolitik ist ...

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ÖSTERREICH
Natrolität
Krieg und Frieden | von Renate Schoch | 01.11.1998

Neutralität und Gewaltfreiheit - eine natürliche Verbindung? In Österreich wird die Neutralität im Gegensatz zur Schweiz in friedenspolitischen Kreisen intensiv diskutiert. Die GSoA war an einer Veranstaltung dabei

Österreich und die Schweiz haben auf den ersten Blick manches gemeinsam: Beide sind kleine Alpenländer, beide sind neutral und ...

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