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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KOLUMNE
Bananensplitterzone
Krieg und Frieden | von Tobia Schnebli, Marcel Hänggi | 01.11.1998

Was kostet gleich viel wie 45 Tomahawk-Raketen (nämlich 50 Mio. US-Dollar)? 6 Millionen Viagra-Pillen. Soviel muss die Virilität seiner armierten Mannen der Grossmacht Nummer eins schon Wert sein. Denn eine impotente Grossmacht, das wäre ein Widerspruch in sich.

Und so budgetiert das Pentagon für 1999 denn ...

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DEUTSCHLAND
Friede an der Macht?
Krieg und Frieden | von Lühr Henken | 01.11.1998

Rot-Grün hat am 27. September die deutschen Wahlen gewonnen. Gibt es nun einen Politik- oder nur einen Politikerwechsel? Was ist von der neuen Regierung friedenspolitisch zu erwarten?

Frieden an der Macht? Das sollte man wohl annehmen, liest man die Überschrift jenes Kapitels des rot-grünen Koalitionsvertrags «Deutsche Aussenpolitik ist ...

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ÖSTERREICH
Natrolität
Krieg und Frieden | von Renate Schoch | 01.11.1998

Neutralität und Gewaltfreiheit - eine natürliche Verbindung? In Österreich wird die Neutralität im Gegensatz zur Schweiz in friedenspolitischen Kreisen intensiv diskutiert. Die GSoA war an einer Veranstaltung dabei

Österreich und die Schweiz haben auf den ersten Blick manches gemeinsam: Beide sind kleine Alpenländer, beide sind neutral und ...

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SICHERHEITSPOLITIK
Neue Mehrheiten
Krieg und Frieden | von Hans Hartmann | 01.11.1998

Der Schweiz stehen wichtige sicherheits- und friedenspolitische Entscheidungen bevor. Wer hat was dazu zu sagen? Eine Auslegeordnung

Vor zwei Jahren, in der GSoA-Zitig vom November 1996, diskutierten Renate Schoch und ich mit Andreas Gross über die möglichen Auswirkungen von neuen GSoA-Initiativen auf das Lager der armeebefürwortenden Kräfte ...

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KOLUMNE
Bumm
Krieg und Frieden | von Marcel Hänggi | 01.09.1998

's ist wieder Krieg.

Natürlich, Krieg ist immer irgendwo. Z.B. der Bürgerkrieg in Afghanistan, seit Jahren schon, in einem von Waffen starrenden Land (am meisten Waffen erhielten die Kriegsparteien von den USA, aber früher, als sie noch gegen die Kommunisten und die UdSSR, das «Evil Empire» Reagans, kämpften). Oder, ähnlich, der Bürgerkrieg im Sudan. Das Fernsehen hat Bilder von Kindern mit Hungerbäuchen gezeigt (haben Sie's gesehen?).

Aber hier soll von einem anderen Krieg die Rede sein. Auf der einen Seite steht die USA, auf der anderen Seite ‹islamistische› Terroristen, deren Kopf, so ...

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BRUNNER-BERICHT
Skandalös
Krieg und Frieden | von Hans Hartmann | 01.09.1998

Der Brunner-Bericht stösst in friedenspolitischen Organisationen und in der politischen Linken auf Ablehnung. Das ist auch gut so. Oder soll etwa Christoph Blocher den Durchmarsch der Ogi-Boys in die Nato verhindern?

Die vom Militär- und Sportdepartement (VBS) propagierte ‹Armee-Reform› geht in eine falsche Richtung. Friedenspolitisch engagierte Organisationen lehnen die geplante ‹Modernisierung› des helvetischen Militarismus mit überzeugenden Argumenten ab. Wir fassen als zwei Beispiele die Stellungnahmen der cfd-Frauenstelle und der SP Schweiz zusammen.

cfd: Skandalös

Die Frauenstelle für Friedensarbeit des Christlichen Friedensdienstes (cfd) hat zum Brunner-Bericht pointiert Stellung genommen. In zentralen Punkten deckt sich diese – vom Schweizerischen ...

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LAGE IM KOSOV@
Frei, Freier, Uçk
Krieg und Frieden | von Roland Brunner, Marcel Hänggi | 01.09.1998

Der gewaltfreie Widerstand im Kosov@ ist gescheitert, die Mehrheit der Kosov@-AlbanerInnen scheint den bewaffneten Kampf der UÇK zu unterstützen. Wie kam es dazu, und wer ist die UÇK?

 

Seit Serbien die Region des Kosov@ 1912 eroberte, werden AlbanerInnen schikaniert, unterdrückt, vertrieben. Erst mit einem Regierungswechsel in Jugoslawien im Jahre 1966 begann eine Zeit, da die AlbanerInnen als normale jugoslawische BürgerInnen leben konnten. 1974 erhielt Kosov@ Autonomiestatus, die die Provinz einer Republik praktischgleichstellte. Die blutige Unterdrückung von – politisch harmlosen – StudentInnendemonstrationen 1981 markierte den Anfang vom Ende dieser relativen Freiheit. 1989 hob der neue starke ...

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KOLUMNE
Monopol
Krieg und Frieden | von Marcel Hänggi | 01.09.1998

Ordentliche Orden

mh. Das deutsche Bundesinnenministerium hat Richtlinien zum Tragen von Orden der NVA (Nationale Volksarmee) der DDR und der Wehrmacht des Dritten Reiches erlassen. NVA-Orden dürfen demnach nicht in militärischen Anlagen und nur dann getragen werden, wenn die Orden nicht für Taten verliehen worden sind, die «aus hiesiger Sicht eine Menschenrechtsverletzung darstellen.» Für die Orden der Nazi-Armee gelten diese Einschränkungen nicht. Zulässig ist das Tragen von Ritterkreuz, Deutschem Kreuz, Kriegsverdienstmedaille, Winterschlachtmedaille, Verwundetenabzeichen... Auch Orden, die für besondere Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht stehen, sind ausdrücklich erlaubt: Narvikschild, Cholmschild (für den V ...

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DISKUSSION
Unparteilich Partei ergreifen
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.1998

Unparteiliche Einmischung – eine unmögliche Verbindung von Gegensätzen? Oder parteiliche Bearbeitung von Konflikten – eine unzulässige Einmischung von Aussen? Über diese Fragen diskutierten Dorothee Wilhelm und Sibylle Mathis von der Frauenstelle für Friedensarbeit des cfd, Ueli Wildberger von Peace Brigades International (PBI), Hans Hartmann und Nico Lutz von der GSoA.

Hans Hartmann: Einen Zivilen Friedensdienst als Instrument gewaltfreier Konfliktbearbeitung – dies fordert die Initiative ‹Solidarität schafft Sicherheit›. Jede Einmischung in Konflikte, auch wenn es sich um ziviles und gewaltfreies Eingreifen handelt, wirft Fragen auf: Muss der Eingreifende unparteilich handeln, um erfolgreich vermitteln zu können? Ist unparteiliche Intervention ...

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FLÜCHTLINGSPOLITIK
Das volle Boot
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 01.09.1998

In der Diskussion um die Flüchtlingspolitik ist die Armee bislang relativ ungeschoren davon gekommen, obwohl sie eine härtere Praxis befolgte als die Polizei.

«Ich kam mir vor, als würde ich den gelben Stern tragen.» Das war die Empfindung des jüdischen Hauptmanns und Arztes Hermann Guggenheim in der Festungs-Artillerie in den 30er und 40er Jahren. «Von unseren ungefähr 35 Offizieren waren sicher dreiviertel nazistisch angehaucht, und ich wurde richtig geschnitten.» Besonders benachteiligt wurde er von seinem Obersten und vom Feldgeistlichen. Dieser sagte zum jüdischen Offizier: «Hören Sie, Ihr habt halt schon viele Fehler, und ...

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