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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

ANTIKRIEGSBEWEGUNG
Frauen zwischen Krieg und Frieden
Krieg und Frieden | von Daniela Fischer | 01.07.2014

Während die Krieg führenden Staaten zwischen 1914 und 1918 ihre Bürger an die Waffe zwangen und in die Schützengräben entsandten, erwarteten sie von den Frauenebenfalls einen gebührenden Einsatz fürs Vaterland, allerdings mehrheitlich an der «Heimatfront». Viele Frauen folgten dieser Weisung. Daneben gab es aber auch viele, die sich gegen den Krieg auflehnten und sich gemeinsam für Frieden einsetzten.

Vor rund hundert Jahren war es für die Frauenfast unmöglich, ihre Meinungen und Forderungen zur weltweiten Aufrüstung und Kriegstreiberei kundzutun. Ihnen fehlte schlicht die politische Stimme. Hinzu kam, dass sie ohnm ...

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SCHULDFRAGE
Ursachen der Urkatastrophe
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 01.07.2014

«Wir können aus der Geschichte des neun -zehnten Jahrhunderts den Ersten Weltkrieg nicht ‚erklären‘; aber wir können gar nichtanders, als im Lichte dieser Katastrophe das Jahrhundert verstehen, das in ihr sein Ende fand.» (Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft)

Es geht hier um einen Versuch, die Urkatastrophe aus der sozialen Interessenlage und der kulturellen Ideenwelt jener Kreise, die über Krieg und Frieden entschieden haben, zu er-klären. Zuerst aber sollen die beiden Thesen, welche in der Rechten beziehungsweise in der Linken vorherrschen, kurz hinterfragt werden. Die Behauptung, die Verantwortungsträgerseien nach dem Attentat von Sarajewo ...

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SONDERBUND
Der Grosse Krieg – die grosse Bestätigung für den Pazifismus
Krieg und Frieden | von Nora Komposch, Josef Lang | 01.07.2014

Mit dem 28. Juli 1914 begann wohl das barbarischste Drittel eines Jahrhunderts in der uns bekannten Menschheitsgeschichte. Ohne den Ersten Weltkrieg sind weder der Faschismus noch der Zweite Weltkrieg noch der Stalinismus erklärbar. Die GSoA beschäftigt sich heute, hundert Jahre nach dem Ausbruch, intensiv mit dem «Grossen Krieg».

Der Erste Weltkrieg und seine Folgen sind eine mächtige Bestätigung für die Notwendigkeit des Pazifismus. Friedensbewegungen, insbesondere die sozialistische Arbeiter-Internationale, wären die einzige Chance gewesen, den Krieg zu verhindern. Stattdessen führte militärische Aufrüstung kombiniert mit chauvinistischer Hetze zur Jahrhundertkatastrophe.

Thesen zur Erklärung ...

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KOLUMBIEN
Auf dem Weg zum Frieden?
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 01.04.2014

Zwei Aktivisten der kolumbianischen Organisation ACOOC (Acción Colectivade Objetores y Objetoras de Conciencia /Kollektive Aktion der KriegsverweigerInnen aus Gewissensgründen) besuchten die GSoA in Bern und berichteten über die Militarisierung und politische Situation ihres Landes.

Das Militär spielt in der kolumbianischen Gesellschaft eine zentrale Rolle. Über 6 Prozent des BIPs gibt Kolumbien für die Armee aus und steht damit an der Spitze der Staaten Lateinamerikas. Es besteht eine allgemeine Wehrpflicht von 18 Monaten für alle Männer. Die militärische Aushebung läuft in Kolumbien auf besonders drastische Weise ab: Mehrmals pro Jahr fahren die Milit ...

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ANTIMILITARISMUS
Krieg dem Kriege
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 01.04.2014

In den meisten neuen Publikationen über den Ersten Weltkrieg kommen die Friedensbewegten und die meuternden Soldaten zu kurz - ein kritischer Überblick.

Ende 1914 geschah an der Westfront etwas Unerhörtes: Deutsche, britische, französische Soldaten und Offiziere legten ihre Waffennieder, sangen Weihnachtslieder, begruben gemeinsam ihre Toten und spielten danach gegen einander Fussball. Die entsetzten Heerführer und Kriegsminister taten darauf alles, um das Bekanntwerden und die Wiederholung eines solchen Skandals zu verhindern. Besonders skandalisiert über den kleinen Frieden im Grossen Krieg zeigte sich ein Gefreiter namens Adolf Hitler, dessen bayerisches Regimentsich am Waffenstillstand beteiligt hatte. Was sagt uns diese Geschichte ...

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ÜBERWACHUNG
Nachrichtendienstgesetz des Bundes
Krieg und Frieden | von Christian Thommen, Vorstands mitglied grundrechte.ch | 01.04.2014

Das unprofessionelle Verhalten der Truppe von Bundesrat Maurer ist regelmässigen LeserInnen der GSoA-Zitig bestimmt bekannt. So ist das Verschlafen der Flugzeugentführung vom 17. Februar 2014 durch unsere Luftwaffe zwar sehr peinlich, aber nur ein kleines Steinchen im Mosaik eines vernichtenden Gesamtbilds. Immerhin wissen wir jetzt kurz vor der Abstimmung, dass zur Sicherstellung des Luftpolizeidienstes nicht neue Flugzeuge, sondern nur ein paar neue Wecker beschafft werden müssen.

Wie die beste Armee der Welt ist auch der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) im VBS angesiedelt, und wo VBS drauf steht, ist auch VBS drin. Der Bericht der Geschäftsprüfungsdelegation ...

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MIGRATION
Was die Schweiz mit Lampedusa zu tun hat
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 21.11.2013

Anfang Oktober kenterte erneut ein Boot mit Flüchtlingen vor der Mittelmeer-Insel Lampedusa. Über 300 Menschen verloren ihr Leben. Bundespräsident Maurer sandte ein Beileidsschreiben nach Italien. Die diplomatische Pflicht ist damit erfüllt - dies genügt aber nicht. Die Schweiz trägt an den Ursachen von Flüchtlingskatastrophen n ...

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GLOSSE
Nomen est omen
Krieg und Frieden | von Beni Müller | 21.11.2013

Im Nachgang zur Wehrpflicht-Abstimmung spekulierten einige Medien über eine Namensänderung oder gar eine Auflösung der GSoA. Dies ist ein normaler Prozess, wie zum Beispiel die Sportwelt zeigt: Nach einer langen Serie von Niederlagen löste Köbi Kuhn 2001 die National-Elf auf und besetzte sie mit neuen Namen. Auch das ständig sieglose Schweizer Männer-Ski-Kader schmiss letztes Jahr den Bettel hin und hörte auf. Christian Constantin überlegt sich die Auflösung des Trainerteams des FC Sion nach jedem Nicht-Sieg. Und als Simon Ammann seinen Olympia-Doppel-Gold-Erfolg von 2002 nicht wiederholen konnte, forderten viele eine Namensänderung zu ...

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SCHUTZ VOR WAFFENGEWALT
Verbesserte Waffenregistrierung
Krieg und Frieden | von Seraina Patzen | 20.08.2013

Heute befindet sich noch immer mehr als eine Million unregistrierter Feuerwaffen in Schweizer Haushalten. Jetzt hat der Bundesrat eine Gesetzesänderung in die Vernehmlassung geschickt, die Abhilfe verspricht.

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Kampagnenplanung an der Sense
Krieg und Frieden | von Seraina Patzen | 20.08.2013

In Neuenegg (BE) fand im Juni ein Fitamin mit zahlreichen AktivistInnen aus der Deutschschweiz und der Romandie statt. Wir haben uns an diesem Wochenende ganz der Aufhebung der Wehrpflicht gewidmet.
Begonnen hat das Fitamin mit einer Panne. Am Samstagmorgen standen wir vor einem verschlossenen Pfadiheim, es regnete und es war weit und breit kein Heimabwart zu sehen, der uns hätte aufschliessen können. Als er dann etwa dreiviertel Stunden verspätet von seinem freiwilligen Feuerwehreinsatz zurückkehrte, waren wir froh um das Cheminee und einen warmen Tee.
Aufgewärmt und wieder gut gelaunt machten wir uns an die Arbeit ...

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