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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
VBS für Streubomben?
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 20.08.2008

Ende Mai dieses Jahres einigten sich in Dublin 111 Staaten darauf, die Produktion von Streubomben einzuschränken - darunter auch die Schweiz. Dem VBS bot selbst dieser kaum wirksame Minimalkonsens Anlass zur Kritik.

Streubomben sind Massenvernichtungswaffen. Je nach Typ verteilen sie ein Dutzend bis zu mehreren hundert Mini-Bomben über der Abwurfstelle. Sie töten flächendeckend und hinterlassen zudem eine grosse Anzahl Blindgänger, die ganze Landstriche über Jahre zur Gefahrenzone machen. Symbol für die Grausamkeit der Bomben sind die bekannten Bilder von Kindern mit abgerissenen Gliedermassen. Handicap International geht davon aus, dass zur Zeit mindestens 33 Millionen Blindgänger ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Neue Regionalgruppen gegründet!
Krieg und Frieden | von Rahel Ruch | 20.08.2008

Antimilitaristische Politik ist kein alter Zopf: Im Zuge des Sammelstarts für die Initiative gegen neue Kampfflugzeug hat sich in der Schweiz etwas getan. Im Juni und Juli haben in verschiedenen Regionen Treffen stattgefunden, an denen sich Neuinteressierte und alte GSoA-Hasen zusammengetan haben.

So entstanden die Regionalgruppen Solothurn,Aarau, Tessin und Thurgau. Letztere erzeugte auch bereits schon Medienresonanz: Im St. Galler Tagblatt wurde von einer «Gruppe junger Menschen, die den Antimilitarismus und Pazifismus im Thurgau wieder aufleben lassen will» berichtet.

Aber auch in den Regionalgruppen, die schon während der Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten eifrig gesammelt haben ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Berner Kundgebungsreglement
Krieg und Frieden | von Reto Moosmann | 20.08.2008

GSoA führt Beschwerde gegen ein absurd restriktives Kundgebungsreglement

Der Berner Stadtrat (Legislative) hat am 15. Mai 2008 mit 40 zu 36 Stimmen entschieden, dass Kundgebungen in der Stadt Bern in der Regel nur noch als Platzkundgebungen durchgeführt werden können.Mehrere Organisationen, darunter auch die GSoA, führen nun Gemeindebeschwerde gegen den Entscheid des Stadtberner Parlaments. Das neue Reglement verstösst aus Sicht der GSoA gegen das verfassungsmässige Demonstrationsrecht, welches unter anderem durch die Berner Kantonsverfassung garantiert ist.

Die GSoA bezweifelt, dass mit dem neuen Reglement in Zukunft noch gesamtschweizerische Mobilisationen wie im Februar und März ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Editorial
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 20.08.2008

Es ist ein heisser Sommer für die Armee. Mittlerweilen ist es schwierig geworden, die Übersicht über alle Probleme und Skandale des VBS zu behalten. Im Parlament steht die Revision des Militärgesetzes auf der Kippe - dem VBS droht eine historische Niederlage auf der ganzen Linie. Die Sonntagszeitung deckt auf, dass vor der Ernennung des neuen Armeechefs Roland Nef eine Strafuntersuchung gegen ihn wegen Nötigung seiner ehemaligen Partnerin verheimlicht wurde. Nef tritt zurück und der Sitz von Verteidigungsminister Schmid wackelt bedenklich. Hinzu kam das tragische Unglück auf der Kander, welches verschiedene armeepolitischen Fragen in der Öffentlichkeit provozierte ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Verstärkung fürs Sekiteam
Krieg und Frieden | von GSoA | 20.08.2008

Das Seki Zürich hat Verstärkung bekommen: Patrick Angele erhält Unterstützung von drei neuen SekretärInnen: Michi Stegmaier ist kein Unbekannter: Als erfahrener Aktivist bringt er viel Know-How in die GSoA, Chrigi Hug studiert in Zürich, wo sie auch für die Jungen Grünen im ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Wir sind auf Spenden angewiesen!
Krieg und Frieden | von GSoA | 28.05.2008

Die GSoA sammelt derzeit Unterschriften für die Initiative für den Schutz vor Waffengewalt, welche die Sturmgewehre ins Zeughaus verbannen will. Dabei sind wir auf Spendengelder angewiesen, da wir Unterschriftenbogen und andere Drucksachen herstellen müssen.

Bereits stecken wir mitten in den Vorbereitungen für die Initiative «gegen neue Kampfflugzeuge», welche ab Mitte Juni gesammelt wird. Bei dieser Initiative wird die GSoA das Sekretariat übernehmen, was bedeutet, dass wir einen bedeutenden finanziellen Aufwand durch die Beglaubigung der Unterschriften zu tragen haben. Daneben gilt es natürlich auch hier wieder genügend Unterschriftenbogen und Kampagnenmaterial zu produzieren.

Mit Deinem Geldbeitrag ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Unterschriften sammeln in deiner Stadt
Krieg und Frieden | von GSoA | 28.05.2008

Die GSoA sammelt momentan Unterschriften für mehrere Volksinitiativen. Dabei sind wir auf weitere HelferInnen angewiesen.

Wir helfen bei der eidgenössische Volksinitiative «für den Schutz vor Waffengewalt». Und im Juni startet bereits die Initiative «gegen neue Kampfflugzeuge». Für den Erfolg dieser Initiativprojekte sind wir auf Deine tatkräftige Unterstützung angewiesen.

Viele Unterschriftensammelaktionen werden von den GSoA-Regionalgruppen in den grössten Schweizer Städten durchgeführt. Sie bieten Dir eine gute Gelegenheit, um in einer Gruppe mit Gleichgesinnten gemeinsam für die beiden Anliegen aktiv zu werden.

Folgende Regionalgruppen würden sich über Deine Unterstützung freuen ...

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BURMA
Burma: Wir geben die Hoffnung nie auf
Krieg und Frieden | von Andreas Cassee | 28.05.2008

Ashin Kovida lebt seit 2006 als politischer Flüchtling in der Schweiz. Er ist Generalsekretär der europäischen Sektion der Internationalen Organisation burmesischer Mönche. Andreas Cassee sprach mit ihm (Ende April - vor der Flutkatastrophe) über die Militärdiktatur und den schwierigen Kampf für die Menschenrechte.

GSoA-Zitig: Im Herbst 2007 war der Aufstand in Burma regelmässig Thema in den westlichen Medien. Unterdessen hat das mediale Interesse nachgelassen. Wie ist die Situation in Burma heute?

Ashin Kovida: Die Situation hat sich erheblich verschlechtert, seit die internationalen Medien nicht mehr präsent sind. Auch wenn kaum darüber berichtet ...

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BEWILLIGUNGSPFLICHT FÜR UNTERSCHRIFTENSAMMLUNGEN
Kanton gibt GSoA Recht, Stadt rekurriert
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 28.05.2008

Der Rechtsstreit GSoA gegen Stadt St.Gallen geht eine Runde weiter. Der Kanton gab der GSoA vollumfänglich Recht. Die Stadt rekurrierte dagegen beim Verwaltungsgericht des Kantons St.Gallen.

Sicherlich ist es vermessen, oder geradezu blasphemisch, die St.Galler Asyl-Hardlinerin Karin Keller-Sutter (FDP) gleich zur «Schutzpatronin der GSoA» (St.Galler Tagblatt) auszurufen. Doch der Entscheid, welchen ihr Sicherheits- und Justizdepartement am 19. Februar bekanntgab, bestätigte unmissverständlich die Haltung der GSoA in der Auseinandersetzung mit der Stadt St.Gallen um deren Bewilligungspflicht für Unterschriftensammlungen. Die Stadt St.Gallen schränkte das Sammeln auf bestimmten Plätzen in der ...

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BERNER OSTERMARSCH
500 Friedensbewegte trotzten dem Schnee
Krieg und Frieden | von Nina Regli | 28.05.2008

Fünfzig Jahre nach dem ersten Ostermarsch in Grossbritannien fand am 24. März in Bern der Ostermarsch 2008 statt. Auch dieses Jahr gehörte die GSoA neben kirchlichen und weiteren friedenspolitischen Gruppierungen zu den OrganisatorInnen.

Es waren die kältesten und schneereichsten Ostertage seit Jahren. 500 Friedensbewegte trotzten K ...

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