Themen > Krieg und Frieden > Medienmitteilungen

Krieg und Frieden: Medienmitteilungen der GSoA

AFGHANISTAN BRAUCH KEINE NEUE BESATZUNG
Breites Bündtnis ruft auf zu Kundgebung gegen den Krieg auf
Krieg und Frieden | von GSoA | 11.10.2001

Gesamtschweizerische Kundgebung
«Stoppt den Krieg: für globale Gerechtigkeit!»
Samstag, 13. Oktober, Besammlung: 15 Uhr, Schützenmatte


Sehr geehrte Medienschaffende

An einer Medienkonferenz im Käfigturm in Bern, rief das «Bündnis gegen Krieg und Terror» heute zu einer von der Polizei bewilligten nationalen Kundgebung auf dem Berner Bundesplatz unter dem Titel «Stoppt den Krieg: für globale Gerechtigkeit!» auf.

Im Aufruf für die Kundgebung, der trotz der kurzen Mobilisierungszeit von nur zweieinhalb Tagen von bisher 44 Organisationen (Stand, 11. Oktober, 16 Uhr) unterstützt wird, verurteilt das Bündnis die terroristischen Anschläge vom 11. September ebenso wie ...

weiterlesen

TERROR UND KREIG
Terroranschlag auf das WTC und auf weitere Ziele in den Vereinigten Staaten von Amerika
Krieg und Frieden | von GSoA | 11.09.2001

Die GSoA verurteilt aufs Schärfste die heutigen Terroranschläge auf das Worldtradecenter, das Pentagon und das Aussenministerium in New York und Washington. Die Tat einer fanatischen Gruppierung, welche für ihre irrationalen Ziele den Tod tausender unbeteiligter Menschen in Kauf nimmt, kann nur als ein Akt des Wahnsinns bezeichnet werden.

Die tragischen Ereignisse zeigen auch, dass es selbst für eine Supermacht wie der USA unmöglich ist, sich mit militärischen Mitteln zu schützen. Zu befürchten ist, dass die Terroranschläge die Schraube des Hasses weiter drehen, insbesondere, falls die Vereinigten Staaten militärische Vergeltungsschläge ...

weiterlesen

NATO, EU UND DER FALL KOSOVO
Lessons learned?
Krieg und Frieden | von Martina Fischer und Dieter Reinhardt | 01.09.2001

In einem offenen Brief vom Juli 2001 kritisieren Martina Fischer und Dieter Reinhardt* die Politik der internationale Gemeinschaft in Mazedonien: «Unfähig zur effektiven Krisenprävention und Konfliktlösung». Die GSoA-Zitig druckt Auszüge daraus ab.

Der von der NATO geplante 30-tägige Einsatz zum Einsammeln von Waffen der Rebellen ist unrealistisch. Es ist anzunehmen, dass es in dieser Zeitspanne allenfalls zu einer symbolischen Entwaffnung (sprich der freiwilligen Abgabe schrottreifer Bestände) kommen würde und dass die Frist von den gewaltbereiten Kräften eher für eine Atempause genutzt würde. Die Frage nach der Wirksamkeit dieses Nato-Einsatzes ist ...

weiterlesen

RESOLUTION DER VV
Den Kampf für Demokratie unterstützen!
Krieg und Frieden | von GSoA | 08.10.2000

Die Vollversammlung der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA freut sich mit allen Menschen und Organisationen in Serbien, die sich während der 13 Jahre dauernden Herrschaft von Slobodan Milosevic für Demokratie und Menschenrechte, für Meinungsfreiheit und Frieden eingesetzt haben.

Seit 1991 hat die GSoA Frauen- und Friedensgruppen, Menschenrechtsorganisationen und unabhängige Medien in Jugoslawien aktiv in ihrem demokratischen Kampf unterstützt.

Die GSoA gratuliert all diesen Kräften, vor allem der BürgerInnenbewegung OTPOR!, die einen wesentlichen Beitrag zu dieser unblutigen Revolution geleistet hat. Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass als Zeichen unserer ...

weiterlesen

RESOLUTION DER VV
Den Krieg gegen Tschetschenien beenden!
Krieg und Frieden | von GSoA | 21.11.1999

Seit Ende September führt die russische Armee einen verbrecherischen Krieg gegen die Bevölkerung der Tschetschenischen Republik Itschkeria. Wie schon zwischen 1994 und 1996, als der Krieg gegen Tschetschenien mindestens 30'000 zivile Opfer forderte, wird diese Aggression im Westen weitgehend emotionslos hingenommen. Eine verantwortungsvolle Politik des Westens und der Schweiz darf aber nicht länger schweigen.

Schon während des ersten Tschetschenienkrieges praktizierten die westlichen Staaten Business as usual: zweistellige Milliardenbeträge wurden zur Stabilisierung der Regierung Jelzin eingesetzt. Bekanntermassen ist ein grosser Teil dieses Geldes nie bei der russischen Bevölkerung angekommen. Die Hoffnung, mit immensen Krediten ...

weiterlesen

GEWALT LÖST KEINE PROBLEME
Alternativen zu Bomben im Kosov@
Krieg und Frieden | von GSoA | 31.03.1999

Nato-Pressesprecher Shea, US-Präsident Clinton und Aussenministerin Albright versuchen das Unmögliche: Die Welt glauben zu machen, die Nato trage keine Schuld an der gegenwärtigen humanitären Katastrophe in Kosova. Einige JournalistInnen stricken fleissig an dieser Lüge mit. Offensichtliche Tatsache und für jedeN sichtbar ist jedoch: Die Bombardements der Nato haben das Vorgehen der serbischen Truppen und Polizeiverbände eskaliert und paramilitärische Rachekommandos entfesselt. Ginge es beim Krieg gegen Serbien um die Menschenrechte der kosovarischen Bevölkerung, dann hätten die Bombardierungen sofort wieder eingestellt werden müssen. Es ist wahr, dass die Vertreibung der Kosovo-AlbanerInnen ...

weiterlesen

KOSOVO-FRAGE
Bomben nützen vor allem Milosevic
Krieg und Frieden | von GSoA | 26.03.1999

Seit gestern wirft die Nato Bomben über Serbien ab, um Milosevic zu einem Zugeständnis im Kosovo zu zwingen.
Wir halten fest: Seit mehreren Jahren gibt es von nichtnationalistischen Nichtregierungsorganisationen im Kosovo und Serbien konkrete Vorschläge für eine politische Lösung des Konfliktes.
Im vergangenen Jahr fand beispielsweise organisiert von Schweizer Hilfswerken unter Beteiligung der GSoA eine Konferenz «Frieden von unten» im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen statt, an der 25 VertreterInnen von Frauen- und Friedensorganisationen, Menschenrechsorganisationen und unabhängigen Medien, unter anderem aus dem Kosovo, Vorschläge für eine politische und gewaltfreie Beilegung des Konflikts erarbeiteten.
Bis ...

weiterlesen

ENDE DER STRAFLOSIGKEIT
Resolution der VV zur Verhaftung Augusto Pinochets
Krieg und Frieden | von GSoA | 22.11.1998

Die GSoA schliesst sich der internationalen Solidaritätsbewegung für Gerechtigkeit und Wahrheit und gegen die Straflosigkeit des Diktators Augusto Pinochet an.

Er und seine Armee haben eine demokratisch gewählte Regierung gestürzt und damit 15 Jahre blutigen Terrors ausgelöst. Wir unterstützen die Forderungen nach der Auslieferung des ehemaligen Diktators und hoffen, dass damit die Menschenrechte in Chile und in der ganzen Welt gestärkt werden. Pinochet und alle Tyrannen müssen für ihre Verbrechen gegen die Menschheit zur Rechenschaft gezogen werden.

weiterlesen

<  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13