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Krieg und Frieden: Medienmitteilungen der GSoA

FRIEDEN IM KRIEG: GESTERN. HEUTE. MORGEN.
25 Jahre Initiative für eine Schweiz ohne Armee
Krieg und Frieden | von GSoA | 23.11.2014

Am 26.November 1989 stimmten 36 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung Ja zur Volksinitiative für eine Schweiz ohne Armee. Vor hundert Jahren fand der „Weihnachtsfrieden" im ersten Weltkrieg statt, an dem die Soldaten unerlaubterweise die Waffen niederlegten. An der heutigen Veranstaltung blickte die GSoA zurück - aber auch in die Zukunft.

Rund 80 Friedensbewegte kamen heute nach Bern, um zwei bedeutsame friedenspolitische Ereignisse zu würdigen: 25 Jahre GSoA-Initiative für eine Schweiz ohne Armee und 100 Jahre Weihnachtsfrieden*. Unter dem Titel "Frieden im Krieg: Gestern. Heute. Morgen." fand im 5ème Etage in der Berner Matte eine Veranstaltung ...

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100 JAHRE NACH DEM ERSTEN WELTKRIEG
GSoA kritisiert Air 14 als nationalistische und pietätlose Nabelschau
Krieg und Frieden | von GSoA | 29.08.2014

Vor 25 Jahren feierte die Schweiz als einziges Land den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Heute feiert sie den 100. Geburtstag der Luftwaffe, ohne der Opfer des Ersten Weltkriegs zu gedenken.

Die pietätlose Weise, mit der in Payerne eines militärischen Ereignisses von 1914 gedenkt wird, erinnert an die skandalöse Übung Diamant vom September 1989. Damals feierte die Schweiz als einziges Land auf der Welt den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, der 60 Millionen Menschen das Leben gekostet hatte. Jetzt begeht die Luftwaffe ihren 100. Geburtstag, ohne die 20 Millionen Opfer des Ersten Weltkriegs in einem Wort zu erwähnen ...

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100 JAHRE NACH DEM ERSTEN WELTKRIEG
1. August: Friedensmarsch im Dreiländereck mit Schlusskundgebung in Basel
Krieg und Frieden | von GSoA | 29.07.2014

Der 1. August 2014 fällt zusammen mit dem 100. Jahrestag der Generalmobilmachung in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland. Die Schweiz hat sich an der folgenden Massenschlächterei nicht beteiligt. Aber sie hat den Grossen Krieg mit der Lieferung von Waffen und Kapital mitgefüttert. Der Bundesrat selbst hielt 1917 fest, dass „ein grosser Teil der schweizerischen Maschinenindustrie zur eigentlichen Kriegsindustrie“ geworden sei. Gleichzeitig diente die Schweiz als Zufluchtsort für Deserteure und KriegsgegnerInnen und als Wirkungsort für Friedensbewegte.

Keine Rüstungskollaboration und Militärkooperation mit Krieg führenden Ländern
Der 100. Jahrestag der Kriegserklärungen ...

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ALLES FÜR DEN FRIEDEN, NICHTS FÜR DEN KRIEG!
Die Schweiz muss auf Gewalteskalationen reagieren!
Krieg und Frieden | von GSoA | 23.07.2014

Die Welt begeht den 100. Jahrestag des 1. Weltkriegs im Zeichen von Gewalt, Kriegen und einem drohenden neuen Kalten Krieg. Im Nahen Osten massakriert die israelische Armee Hunderte von palästinensischen Zivilisten. Und die Hamas meint, Raketenangriffe auf Tel Aviv würden Palästina einem gerechten Frieden näher bringen. Im Irak und in Afghanistan sind die Folgen des unsinnigen „War on Terror“ immer katastrophaler. In Syrien wurde die Demokratie-Bewegung gegen die Asad-Tyrannei unter saudischer Ägide in einen Konfessions-Krieg verwandelt. In der Ostukraine führen Krieg und bewaffnete Einmischung zum Abschuss eines Passagierflugzeugs. Und in Deutschland ziehen 100 Jahre nach ...

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1. WELTKRIEG
Gegen Spannungspolitik, Aufrüstung und Fremdenfeindlichkeit - Antinationalistischer Friedensmarsch am 1. August im Dreieckland
Krieg und Frieden | von GSoA | 17.07.2014

Am 1. August jährt sich die Mobilmachung in verschiedenen Ländern Europas, unter ihnen Deutschlands, Frankreichs und auch der Schweiz zum 100. Mal. In den beiden Nachbarländern folgten die gegenseitigen Kriegserklärungen und die Urkatastrophe, die 20 Millionen Menschen das Leben kostete. Die Schweiz hat sich nicht am Grossen Krieg beteiligt, aber sie hat ihn mit massiven Rüstungs-Lieferungen gefüttert. Gleichzeitig konnten sich hier Friedensbewegte versammeln und für ein Ende der Menschenschlächterei wirken. Nicht zuletzt die Aussicht, dass in den offiziellen 1. August-Reden unterschlagen wird, wie stark hiesige Industrielle, Banker, Grossbauern, Spekulanten vom Krieg profitiert ...

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GSOA-VOLLVERSAMMLUNG 2014
Vollversammlung GSoA - Nach Gripen-Nein: Armee muss abspecken!
Krieg und Frieden | von GSoA | 22.06.2014

Vollversammlung GSoA – Ein grosser Sieg zum einen, ein trauriger Jahrestag zum andern

Rund 50 Aktivist_innen und Symphatisant_innen aus der ganzen Schweiz nahmen heute Sonntag an der 32. GSoA-Jahresversammlung im Restaurant Kreuz in Solothurn teil. Dieses Jahr standen zwei Themen im Zentrum der Vollversammlung: Zum einen wurde im Jahresrückblick der historische Abstimmungssieg vom 18. Mai ausgewertet. Zum anderen befassten wir uns intensiv mit dem Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs.

Es war ein intensives Jahr für die GSoA. Sowohl die Abstimmungskampagne zur Aufhebung der Wehrpflicht, wie auch die gewonnene Gripen-Kampagne forderten viel Energie. Dank der tatkräftigen Mithilfe vieler ...

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WEITERENTWICKLUNG DER ARMEE
Verschiebung WEA: GSoA fordert Marschhalt


Krieg und Frieden | von GSoA | 23.05.2014

Heute hat der Bundesrat die Verschiebung der Botschaft zur Weiterentwicklung der Armee (WEA) beschlossen. Die GSoA wertet diesen Schritt als Antwort auf das Nein der Bevölkerung zu höheren Armeeausgaben vom letzten Sonntag. Der Bundesrat hat somit eingesehen, dass er den bisherigen Kurs der Armee nicht weiterführen kann.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Schweiz hatte die Stimmbevölkerung am vergangenen Sonntag die Möglichkeit über ein Rüstungsreferendum abzustimmen: Die Stimmberechtigten haben die Gelegenheit genutzt, um ein Votum gegen die pauschale Aufrüstung, gegen eine Armee mit unklarem Konzept und gegen eine Armee, die immer teurer ...

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OSTERMARSCH 2014
Schweizer Ostermarsch 2014: Sicherheit schaffen: Mit Bildung und Gesundheit statt Waffen
Krieg und Frieden | von GSoA | 22.04.2014

"Wir müssen unsere Militärausgaben senken und unsere Rüstungsindustrie überdenken!" Das forderten am Ostermontag 450 Friedensaktivist/-innen mit einem friedlichen Spaziergang durch die Stadt Bern.

Für eine Gesellschaft, die in Bildung und Gesundheit investiert und gegen weitere Militärausgaben. Unter diesem Motto und mit wehenden Friedens-Fahnen spazierten 450 Frauen, Männer und Kinder vom Eichholz zum Berner Münster. Dort erwarteten die Marschierenden mitreissende Lieder der Klezmer-Gypsi-Chanson-Band Olgas Bagasch. Zwischen den östlich anmutenden Klängen meldete sich Claudia Haydt von der Informationsstelle Militarisierung aus Deutschland zu Wort. Sie zeigte auf, wer tatsächlich von den Kriegsmaterialexporten profitiert ...

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SÖLNDERGESETZ
Die SVP macht die Schweiz zum Söldnerzentrum!
Krieg und Frieden | von GSoA | 10.09.2013

Heute hat der Nationalrat über das "Bundesgesetz über im Ausland erbrachte private Sicherheitsdienstleistungen (BSP) " diskutiert. Nachdem der Ständerat in der Sommersession das Gesetz durchgewunken hat, verwässert der Nationalrat das Gesetz weiter. Das neue Gesetz verbietet Söldnerfirmen nicht, sondern verleiht ihnen noch zusätzliche Legitimation.

Als sich die Söldnerfirma Aegis Defence Services 2010 in der Schweiz niederliess, war der Aufschrei gross. Von Links bis Rechts waren alle der Meinung, dass die Schweiz ein neues Gesetz brauche, damit sie nicht zum Schlupfloch für private Militärfirmen wie Aegis Defence Services werde. Nun hat der Nationalrat den bereits ...

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SÖLNDERGESETZ
Ständerat macht Schweiz zum Söldnerzentrum
Krieg und Frieden | von GSoA | 06.06.2013

Der Ständerat hat heute das "Bundesgesetz über die im Ausland erbrachten privaten Sicherheitsdienstleistungen (BASP)" durchgewunken. Das neue Gesetz erlaubt Söldnerfirmen wie Aegis Defence Services nicht nur, weiterhin von der Schweiz aus ihre Kriegsdienste anzubieten, sondern verleiht ihnen noch zusätzliche Legitimation.

Als Aegis Defence Services ihren Holdingsitz in die Schweiz verlegte, war der Unmut gross. PolitikerInnen von links bis rechts forderten, dass der Bund einschreiten müsse, um mit griffigen Gesetzen die Ansiedelung von Söldnerfirmen zu verhindern. Der Bericht des Justizdepartements enthält zwar viele schöne Worte, aber der Gesetzestext selbst hält diese Versprechen nicht ...

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