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Uno: Stärkung des Völkerrechts statt Recht des Stärkeren!

Die GSoA hat die Initiative für einen Uno-Beitritt unterstützt und mit aktivem Unterschriftensammeln zu ihrem Gelingen beigetragen. Am 3. März 2002 wurde die Initative mit 55% Ja Stimmen angenommen. Mehr zur Kampagne "für ein ziviles Ja zur Uno" findet sich unter www.zivil.ch

Die GSoA ist nicht vorbehaltlos begeistert von der Uno. Dennoch bleibt sie die einzige Hoffnung auf eine Verrechtlichung der internationalen Beziehungen. Den Versuch der Grossmächte und insbesondere der NATO, die Uno zu marginalisieren, verurteilt die GSoA scharf.

SEMINARARBEIT
Legitim versus illegal
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.04.2004

Seminararbeit über die philosophische Debatte um die Rechtmässigkeit der Nato-Operation «Allied Force» gegen Serbien im Jahr 1999. Die Debatte wird analysiert vor dem Hintergrund des Zustands kollektiver Sicherheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Seminararbeit am Institut für Politikwissenschaften der Uni Zürich

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UNILATERAL ODER IN DER UNO?
Marginalisierung der Uno
Krieg und Frieden | von GSoA | 30.10.2003

Grossmächte und Militärbündnisse, insbesondere die USA und die NATO, spielen die Uno an die Wand. Sie sind mächtig genug, um sich nicht an die Regeln zu halten. Damit untergraben sie aber die Legitimität der Uno grundsätzlich.

Die Seminararbeit «Unilateral oder in der Uno?» von ...

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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
Vernehmlassung Unobeitritt
Krieg und Frieden | von GSoA | 03.10.2000

1. Grundsatz

Der Beitritt der Schweiz zur Uno gehört seit langem zu den Forderungen der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA). Deshalb hat sie sich an der Unterschriftensammlung für die Volksinitiative für einen Uno-Beitritt beteiligt.

2. Begründung

Die Uno ist die einzige supranationale Organisation, in der alle Staaten der Welt an der Bearbeitung der anstehenden Probleme arbeiten können. Sie ist eine inklusive, keine exklusive Organisation - im Gegensatz zu Militärbündnissen. Sie ist also die einzige Organisation, die von ihrer Anlage her keine Interessenpolitik zu machen hat. Sie ist auch die einzige Organisation ...

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UNO-INITIATIVE, MILITÄRGESETZ-REFERENDUM UND UMVERTEILUNGSINITIATIVE
GSoA Vollversammlung 1999
Armee und Zivildienst | von GSoA | 21.11.1999

Solidarität statt Soldaten

Aufgrund des vorliegenden Entwurfes des Militärgesetzes beschliesst die GSoA:

Die GSoA leitet die notwendigen Vorbereitungsarbeiten ein, um nach der Verabschiedung des Militärgesetzes im Parlament über ein Referendum entscheiden zu können.

Sie sucht aktiv nach UnterstützerInnen für ein friedenspolitisches Referendum gegen die Revision des Militärgesetzes

Sie leistet inhaltliche und organisatorische Vorarbeiten für ein friedenspolitisches Referendum.

Sie sieht eine ausserordentliche Vollversammlung nach dem Parlamentsbeschluss vor, die definitiv über die Lancierung eines Referendums entscheidet. Entscheidungsgrundlage sind dabei die in der friedenspolitischen Plattform aufgeführten Minimalbedingungen und eine realistische Einschätzung der Chancen ...

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Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Unoresolution zu Frauen und Friedensarbeit
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.2004

Es gibt sie, die UNO-Resolution, die sich explizit mit Frauen, Frieden und Sicherheit auseinandersetzt, die Partizipation von Frauen in Gewaltpräventions- und Friedensprozessen, die Unterstützung lokaler Friedensinitiativen von Frauen sowie den Schutz von Frauen und Kindern vor geschlechtsspezifischer Gewalt fordert.

Von Yvonne Joos*

Zum Vier-Jahre-Jubiläum der Resolution 1325 lancieren die cfd-Frauenstelle für Frie-densarbeit, Amnesty International Schweiz und Heks Hilfswerk der Evangelischen Kir-chen Schweiz eine Postkartenaktion.

«Es ist sehr wichtig und ermutigend für uns zu wissen, dass Frauen rund um die Welt ebenfalls zur Resolution 1325 arbeiten», betonen Mitarbeiterinnen der Frauen-NGO Zene Zenama in Sarajevo. Die Rede ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Podium Macht oder Recht
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2004

Bericht über das Podium «Macht oder Recht? Folgen des Krieges gegen Terror für die Uno, das Völkerrecht und die Schweiz».

Unter dem Titel «Macht oder Recht? Die Folgen des Krieges gegen Terror für die Uno, das Völkerrecht und die Schweiz» organisierte die GSoA am 20. M ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Der Krieg gegen die Uno
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.09.2003

Der Krieg der USA gegen Irak stelle eine radikale Richtungsänderung innerhalb der internationalen Beziehungen dar. So und ähnlich äusserten sich europäische Regierungen, die sich gegen die US-Intervention stellten. Tatsächlich stellt der Krieg gegen den Irak aber eine Etappe einer Entwicklung dar, die lange vor dem «Krieg gegen Terror» der USA begonnen hat - und an der auch andere westliche Länder beteiligt sind.

Der Irak-Krieg, den die USA und über 20 unterstützende Nationen im Frühjahr dieses Jahres führten, um einen Diktator von der Macht zu entfernen, den sie selber jahrelang dort gehalten hatten, wurde in ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Die Uno im Koma
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.09.2003

Als die USA sich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 anschickte, den «Krieg gegen Terror» mit Luftangriffen in Afghanistan zu beginnen, erklärte sich die Uno als für nicht zuständig. Obwohl die Angriffe ohne Mandat der Vereinten Nationen erfolgten, blieb eine Verurteilung aus.

Als die USA sich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 anschickte, den «Krieg gegen Terror» mit Luftangriffen in Afghanistan zu beginnen, erklärte sich die Uno als für nicht zuständig. Obwohl die Angriffe ohne Mandat der Vereinten Nationen erfolgten, blieb eine Verurteilung aus. Kofi Annan begnügte sich mit ...

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INTERVIEW: VERHALTEN DER UNO GEGENÜBER DER USA
2 Fragen an Andreas Zumach, Uno-Experte
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Das Verhalten der Uno gegenüber den kriegstreibenden Regierungen der USA und Grossbritanniens vor dem Hintergrund der Kriegsdrohungen gegen Irak hat vielfach Kopfschütteln ausgelöst. Tobia Schnebli (GSoA-Aktivist) fragte den Uno-Experten und Korrespondenten der Berliner Tageszeitung "taz" und WoZ, Andreas Zumach, nach seiner Einschätzung der Möglichkeiten der Uno.

Weltweite Abrüstung und Kriegsverhütung sollten eigentlich zu den Hauptaufgaben der UNO zählen. Hat die UNO irgendwelchen Spielraum, um diese Aufgaben wahrzunehmen?

Andreas Zumach: Die UNO kann bei der weltweiten Abrüstung und Kriegsverhütung nur soviel erreichen, wie ihre Mitgliedsstaaten zulassen. Wichtig ist allerdings, dass auf ...

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DIE UNO UND IHRE SANKTIONEN
Die UN-Sanktionspolitik: Teil des Problems statt Teil der Lösung
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.01.2003

Die UN-Sanktionen sind mitverantwortlich für die katastrophale humanitäre Lage im Irak, stärken die Position von Saddam Hussein und erschweren einen gesellschaftlichen Wandel.

Nach der irakischen Invasion Kuwaits 1990 begann im Januar 1991 die Bombardierung Iraks. Zweiundvierzig Tage lang flogen US-Flugzeuge durchschnittlich alle 30 Sekunden Angriffe auf den Irak. Fabriken, Ölraffinerien, Öltanker, der internationale Flughafen, Bahnhöfe, Busstationen, etc. wurden attackiert. Im Bericht einer UNO-Kommission, die den Irak unmittelbar nach Kriegsende besuchte, heisst es, der Irak sei "auf absehbare Zeit in ein prä-industrielles Zeitalter zurückgeworfen worden, allerdings bei gleichzeitig intensiver Energie - und Technologieabhängigkeit". Nach den ...

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UNO-INITIATIVE
Uno? Due, tre cento mila!
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.02.2000

Auch die Uno-Initiative braucht 100’000 gültige Unterschriften - 5’800 davon hat die GSoA gesammelt. Warum?

In Erinnerung an die erste GSoA-Abstimmung von 1989 tönt vieles, was heute aus der Armee und ihr nahestehenden Kreisen kommt, wie eine unfreiwillige Selbstparodie: Die NZZ lobt den «Abschied von der Igelmentalität» und VBS-Chef Ogi sagt am Morgen zu seiner Frau anstatt «Guten Morgen» nur noch «Sicherheit durch Kooperation». Fehlt nur noch, dass das Armeespiel angewiesen wird, die «Internationale» zu üben. Was hier in Wirklichkeit geschieht - und dies ist durchaus ernstzunehmen -, ist der Versuch, der Armeereform das Deckmäntelchen einer aussenpolitischen ...

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SAMMELAUFRUF
Uno-Initiative in Not
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.11.1999

Im März 2000 läuft die Sammelfrist für die Uno-Initiative ab. Heute fehlen noch 60'000 Unterschriften. Für die Initiative liesse sich gut sammeln, doch sind die zahlreichen Organisationen, die die Initiative unterstützen, offenbar zuwenig bereit, auf die Strasse zu stehen. Die GSoA hat im November 1998 trotz einiger Vorbehalte beschlossen, die Initiative zu unterstützen. Kritisiert wurde, dass die Initiative bewusst unpolitisch gehalten sei und keine Vorstellungen enthalte, welche Politik die Schweiz in der Uno entwickeln soll. Es wurde auch eingewandt, dass der Bundesrat ein Beitrittsgesuch bis im Jahre 2003 vorgesehen habe und dass dieser ...

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UNO-KONVENTION
Kinderkrieger
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.03.1999

Kürzlich wurde in der Uno eine Debatte mit dem Ziel eröffnet, der Uno-Konvention für die Rechte des Kindes einen Paragraphen anzuhängen, der das Mindestalter für Rekrutierungen bestimmt. Wegen Protesten von Grossbritannien und den USA wurde die Debatte jedoch vertagt.

von Fran Adams*

Weltweit kämpfen mindestens 300'000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Kriegen mit, in einigen Ländern werden Kinder ab 10 Jahren rekrutiert. Zehn Jahre nach der Uno-Konvention über die Rechte des Kindes wollen nun Organisationen wie Amnesty International und die Quäker ein weltweites Mindestrekrutierungsalter durchsetzen. Der Weltkirchenrat hat seine ...

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ZUR UNO? NA KLAR.
In die Uno, aber wozu?
Krieg und Frieden | von Marco Tackenberg | 01.11.1998

Im September wurde eine Initiative lanciert, welche den längst überfälligen Uno-Beitritt fordert. Dass das Initiativbegehren nicht gleichzeitig mit der Aufforderung zu einer solidarischen Politik verknüpft war, ist logische Konsequenz einer (zu) breit gestreuten Koalition des Initiativkomitees

Weltinnenpolitik! Ein abstrakter Begriff – und doch verbinden wir damit die Hoffnung ...

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