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Zivile Lösungen!

Viele Konflikte könnten ohne Gewalt gelöst werden. Das Problem ist, dass die Weltgemeinschaft - falls überhaupt - oft erst dann aufmerksam wird, wenn es Tote gibt. Während Milliarden in Krieg und Rüstung investiert werden, fehlt für zivile Friedensprojekte häufig das Geld.

Gleichzeitig mit der zweiten Armeeabschaffungsinitiative hat die GSoA eine Initiative für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst eingereicht. Leider fand das Anliegen beim Stimmvolk kein Gehör. Wir geben nicht auf und zeigen an den Beispielen Israel/Palästina und Kosov@, wie Konflikten mit gewaltfreien Mitteln begegnet werden kann. Einen interessanten Einstieg in die Aktivitäten von Deutschland und Österreich bietet www.ziviler-friedensdienst.org. Mehr Informationen zur Initiative für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst finden sich auf der Kampagnen-Seite.

GSOA-INITIATIVEN
Benefizkonzert mit Gigi Moto
Armee und Zivildienst | von GSoA | 07.11.2001

Zur Unterstützung der GSoA Inititativen gibt es ein Konzert mit Gigi Moto.

Club Kanzlei
Kanzleistr. 56, Zürich
7. November 2001, 21.00 Uhr
Türöffnung 20.00 Uhr
Anschliessend Disco mit SHE-DJ N.COLE und Barbetrieb
Vorverkauf unter Tel. 01/273 01 00, jeweils Montag und Mittwoch ...

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ÜBERSICHT
Der NATO-Krieg gegen Serbien
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2000

Mit der Abschaffung der Autonomie des Kosov@ (1989) startete Slobodan Milosevic einen serbisch-nationalistischen Kurs, der zur Unterdrückung des albanischen Mehrheitsvolkes durch die serbische Minderheit führte. Der gewaltlose Widerstand der Albaner fand keine Unterstützung vom Westen. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich die UCK, die mit Gewalt für die Unabhängigkeit des Kosov@ kämpfte.

Ende der neunzigerjahre begann die NATO sich einzuschalten und verlangte in den Verhandlungen von Rambouillet, die zuerst vielversprechend anfingen, die faktische Kapitulation Serbiens. Nach den gescheiterten Verhandlungen setzte die Nato auf die Bombardierung Serbiens.
Mit dem Argument, eine humanitäre Katastrophe im ...

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INITIATIVEN
Aktion Frühling und Frieden zum Schlusspurt der Initativen in Baden
Armee und Zivildienst | von GSoA | 20.03.1999

Die Regionalgruppe Baden lud am 20. März, ein Jahr nach der Lancierung der beiden Initiativen zu einer speziellen Art von Frühlingsbeginn ein.

Das Komitee des allerletzten Frühlings des Jahrtausends, eine Aktionsgruppe der GSoA Baden hat ein Transparent mit den Massen 12 x 20 m vorbereitet, das vom ...

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EXPO.99
Flugblatt zu Aktion vom 20. März 1999 in Biel
Armee und Zivildienst | von GSoA | 20.03.1999

Orte der Vergangenheit
Orte der Zukunft

Ein Thema der offiziellen Expo.01 in Biel heisst «Orte der Zukunft». Unsere beiden Volksinitiativen «Für eine Schweiz ohne Armee» und «Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst» sind Orte der Zukunft. Sie entwerfen die Vision einer anderen Schweiz; einer Schweiz, die nicht bloss ...

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UP FOR PEACE
u4p: Eine runde Sache, dieser Geburtstag
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.1998

150 Jahre Bundesstaat feierte die offizielle Schweiz am 1. August. Als Geschenk erhielt sie von der GSoA die ersten 100'000 Unterschriften und ein Geburtstagsfest, das für Kopf und Beine attraktives bot.

Mitten in eine laufende Unterschriftensammlung hinein auch noch ein dreitägiges Festival zu organisieren, auf solche Ideen kann wohl nur die GSoA kommen. "U4P – Yourope for Peace" wurde der Anlass getauft, und der Name war Programm: Statt in die helvetische Vergangenheit und auf das schweizerische Wesen Rückschau zu halten, ging es an dieser 1. August-Feier um die "Zukunft der Schweiz jenseits der Berge".

Musikalischer Freitag

Am ...

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Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Sehen und gesehen werden in Israel/Palästina
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.11.2005

Die Organisation Peace Watch Switzerland (PWS) entsendet freiwillige MenschenrechtsbeobachterInnen nach Israel/Palästina. Welche Erfahrungen haben die Projektverantwortlichen dabei in den letzten Jahren gemacht? Und wie beeinflusst die politische Lage im Nahen Osten die Arbeit der BeobachterInnen?

Das Palästina Projekt bei PWS ist die Schweizer Beteiligung am EAPPI Programm des Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI), das auf Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) 2002 gegründet wurde. Bis jetzt sind über 200 internationale BegleiterInnen in einen Einsatz geschickt worden, davon achtzehn aus der Schweiz. Die Hilfswerke HEKS, Mission 21, cfd und HorYzon haben die Tr ...

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KRIEG UND FRIEDEN
"Wir greifen ein!"
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2005

Am 5. August sind sieben Tamilen und Tamilinnen nach Sri Lanka gereist, um sich in friedensfördernden Projekten zu engagieren. Sie bilden das Pionierteam des «Diaspora Internship Projects» des Service Civil International.


Von Martin Leschhorn

Die Ermordung des srilankischen Aussenministers Lakshman Kadirgamar am vergangenen 12. August zeigt, dass es starke Kräfte gibt, die den labilen Friedensprozess in Sri Lanka torpedieren und zur offenen Gewalt zurückkehren wollen. Dieser militärische Weg hat den Konflikt zwischen TamilInnen und SinghalesInnen einer politischen Lösung um nichts näher gebracht, sondern nur Leid, traumatisierte Menschen und eine daniederliegende Wirtschaft hinterlassen.

Der Friedensprozess ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Zehn Jahre Aktivdienst für den Frieden
Krieg und Frieden | von Renate Schoch | 01.06.2004

In die Ausarbeitung der Initiative "Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst", über die in der Schweiz im Jahr 2001 abgestimmt wurde, flossen die Erfahrungen der zivilen Friedensdienste in anderen Ländern massgeblich ein. Was ist aus diesen Anstrengungen geworden? Die Österreichischen Friedensdienste (ÖFD) konnten letztes Jahr sozusagen 10 Jahre Aktivdienst feiern.

In seinem Jahresbericht 2003 zieht der ÖFD die Bilanz der Entsendungen von Friedensdienstleistenden in den letzten 10 Jahren und hält Rückschau. Der ÖFD wurde an der «1. Österreichischen Versammlung für Gewaltfreiheit, soziale Verteidigung und aktive Friedenspolitik» im Oktober 1990 in Graz gegründet. Im September 1993 ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Ziviler Friedensdienst in Europa
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.2004

(sl) Über das Netzwerk EN.CPS, das in Europa zivile Konfliktlösung fördert.

Die GSoA ist seit sechs Jahren Mitglied des European Network for Civil Peace Services (EN.CPS), das alljährlich europäische Organisationen, die an zivilen Alternativen zur Konfliktlösung arbeiten, zu einem Erfahrungsaustausch zusammenbringt. Das diesjährige Treffen fand im März 2004 in Dunblane, Schottland statt, die GSoA war mit Gaetan Morell, Sekretär der GSoA Genf, am Treffen anwesend.

Diskutiert wurden neben möglichen gemeinsamen Projekten (Zypern) insbesondere die politischen Entwicklungen auf Ebene der EU und ihre Chancen für die Promotion ziviler Friedensarbeit ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Service Civil International
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.02.2004

«Den bleiernen Zeiten entgegentreten»:
Der SCI Schweiz stellt sich vor

Der SCI Schweiz ist eine Friedensorganisation mit einer über achtzigjährigen Geschichte. Er bietet Menschen ab 18 Jahren internationale Freiwilligeneinsätze an - und vermittelt damit politische Handlungsfähigkeit über soziale und kulturelle Grenzen hinweg.
Von Martin Leschhorn und Philippe Häni, SCI Schweiz

Von Washington bis Rom, von Moskau bis London, von Madrid bis Bern - neokonservative Politiker fahren ihre Ernte ein. Ihre Politik stellt sogenannte nationale Interessen über globale Zusammenhänge und Verantwortung. Die Folgen? Der US-amerikanische Präsident und der britische Premier führen Krieg ohne völkerrechtliche Legitimation ...

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