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Zivile Lösungen!

Viele Konflikte könnten ohne Gewalt gelöst werden. Das Problem ist, dass die Weltgemeinschaft - falls überhaupt - oft erst dann aufmerksam wird, wenn es Tote gibt. Während Milliarden in Krieg und Rüstung investiert werden, fehlt für zivile Friedensprojekte häufig das Geld.

Gleichzeitig mit der zweiten Armeeabschaffungsinitiative hat die GSoA eine Initiative für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst eingereicht. Leider fand das Anliegen beim Stimmvolk kein Gehör. Wir geben nicht auf und zeigen an den Beispielen Israel/Palästina und Kosov@, wie Konflikten mit gewaltfreien Mitteln begegnet werden kann. Einen interessanten Einstieg in die Aktivitäten von Deutschland und Österreich bietet www.ziviler-friedensdienst.org. Mehr Informationen zur Initiative für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst finden sich auf der Kampagnen-Seite.

ZFD
Frieden geht uns alle an - GSoA-Seminar über Zivile Friedensdienste
Armee und Zivildienst | von GSoA | 20.09.1997

Samstag, 20. September 1997, 14.00 Uhr:

Wem nützt welcher Friedensdienst? Erfahrungen mit Friedensdiensten und Friedensdienstleistenden.
Mit Thomas Morales, während des Befreiungskrieges Führer der Widerstandsdörfer in Guatemala, zehn Jahre im Untergrund und 1993 begleitet durch internationale Freiwillige wieder öffentlich politisch aktiv, lebt heute in der Schweiz,
Natalie Sipak, Antikriegskampagne Kroatien ARK,
Renate Wanie, Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden/BRD, J
Jürgen Störk, Peace Brigades International Schweiz.

Sonntag, 21. September 1997

10.30 Uhr: Grosse Probleme - kleiner Friedensdienst. Was bringt der ZFD angesichts weltweiter Ausbeutung und Ungerechtigkeiten? Pflästerlipolitik oder Hilfe zur Selbsthilfe? Mit ...

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Texte aus der GSoA-Zeitung

KRIEG UND FRIEDEN
Kosov@: Befreit oder blockiert?
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.02.2004

Der SCI Schweiz engagiert sich im Kosov@* für den Aufbau der Zivilgesellschaft. Doch ist dies angesichts der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse fünf Jahre nach der NATO Intervention im Kosov@ überhaupt möglich?

Von Martin Leschhorn

Präsident Bush sei Dank! Der Krieg gegen Irak im vergangenen Jahr hat die Friedensbewegung vereint auftreten lassen und an die grossen nationalen Kundgebungen kamen Menschen mit unterschiedlichem sozialen und politischen Hintergrund. Der farbige, machtvolle und international breit abgestützte Auftritt liess einen Konflikt innerhalb der Friedensbewegung vergessen, der noch 5 Jahre zuvor aufs Heftigste geführt wurde.

Gespaltene Friedensbewegung

Im Fr ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Beobachten, um gesehen zu werden
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2003

Die Idee eines «Zivilen Friedensdienstes ZFD» ist mit der Abstimmungsniederlage der gleichnamigen Initiative im Herbst 2001 nicht gestorben. Im Gegenteil: Jeden Tag leisten Dutzende von Menschen überall auf der Welt einen Beitrag zum Abbau der Konfliktursachen und zur Entschärfung von Konflikten.

Samuel Durrer sprach mit Karin Künti, die für CORSAM in Chiapas war.

Karin, wieso hast Du Dich für einen zivilen Friedenseinsatz mit CORSAM entschieden?

Ich wollte schon lange einen Friedenseinsatz leisten. Dazu kam, dass ich nach meinem obligatorischen praktischen Semester unbedingt auch etwas ausserhalb der Uni und der Kirche machen wollte. Als ich einen Aushang ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Ungewisse Zukunft
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2003

Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH leistet seit Kriegsbeginn humanitäre Hilfe im Irak. Rolf Stocker, Leiter der humanitären Hilfe SAH, bereiste vom 19. bis am 28. August das irakische Kurdistan. Er hat das SAH-Nothilfeprojekt in Sulaymaniyah zu Gunsten von Flüchtlingen besucht.

Stefan Gisler, SAH-Delegierter, begleitete die Hilfslieferung in die Provinzstadt an der syrisch-irakische Grenze.
Von Rolf Stocker und Stefan Gisler

Der Anschlag auf das UN-Hauptquartier am 19. August überschattete unsere Projektbesuche und die Bestrebungen des SAH, aktiv am Wiederaufbau und in der Friedensförderung in Irak mitzuwirken. Die UNO hat sämtliche internationale Mitarbeiter aus Irak abgezogen. Die Ermordung ...

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ZIVILER FRIEDENSDIENST
Ziviler Friedensdienst - die Arbeit geht weiter!
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.06.2002

Die Schweizer StimmbürgerInnen haben sich letztes Jahr gegen die Schaffung eines Zivilen Friedensdienstes entschieden. Die konkrete Arbeit in den Projekten, die durch die Einführung des Friedensdienstes unterstützt worden wäre, geht - zum Glück - weiter!

Das Jugendprojekt KIDS feiert den ersten Geburtstag!


Einen konkreten Beitrag zum zivilen Wiederaufbau in Kosov@ leisten, und sich gleichzeitig in der Schweiz für den Abbau bestehender Vorurteile gegen Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien engagieren ˆ aus dieser Idee der Friedensorganisation Service Civil International (SCI) ist, mit Mitarbeit der GSoA, das Jugendprojekt KIDS entstanden, das junge Leute aus der Schweiz und aus Kosov ...

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ABSTIMMUNG AM 2.DEZEMBER 2001
Höchste Zeit für zivile Lösungen
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.11.2001

«Wie gehen wir mit Konflikten um?» Dies ist die Frage, welche die GSoA und ihre unterstützenden Organisationen den Schweizer StimmbürgerInnen am 2. Dezember stellen. Die Frage ist dringender denn je.

Unfassbares haben wir erlebt, in den letzten Wochen. Zuerst die grauenhaften Attentate in den USA, die tiefe Bestürzung, aber bald darauf auch Angst vor militärischen Vergeltungsschlägen hervorriefen. Dann den unerklärbaren Mordanschlag auf Parlamentsmitglieder des Zuger Kantonrats. Und schliesslich, nachdem wir während Wochen Kundgebungen und Mahnwachen gegen die Kriegstreiberei organisiert hatten, den amerikanischen Gegenschlag, der Terroristen im Ziel hatte und unschuldige Menschen traf/trifft ...

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