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Zivile Lösungen!

Viele Konflikte könnten ohne Gewalt gelöst werden. Das Problem ist, dass die Weltgemeinschaft - falls überhaupt - oft erst dann aufmerksam wird, wenn es Tote gibt. Während Milliarden in Krieg und Rüstung investiert werden, fehlt für zivile Friedensprojekte häufig das Geld.

Gleichzeitig mit der zweiten Armeeabschaffungsinitiative hat die GSoA eine Initiative für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst eingereicht. Leider fand das Anliegen beim Stimmvolk kein Gehör. Wir geben nicht auf und zeigen an den Beispielen Israel/Palästina und Kosov@, wie Konflikten mit gewaltfreien Mitteln begegnet werden kann. Einen interessanten Einstieg in die Aktivitäten von Deutschland und Österreich bietet www.ziviler-friedensdienst.org. Mehr Informationen zur Initiative für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst finden sich auf der Kampagnen-Seite.

ISRAELI COMMITTEE AGAINST HOUSE DEMOLITION
Israelisches Komitee gegen Häuserzerstörung
Krieg und Frieden | von GSoA | 20.12.2006

Aufruf des ICAHD für das Sommer Wiederaufbau-Lager 2007
14. - 29. Juli 2007

Übersetzung von http://www.icahd.org/eng/news.asp?menu=5&submenu=1&item=401

Bereits zum fünften Mal lädt das «Israelische Komitee gegen Häuserzerstörung» (ICAHD) zu einem Sommer Workcamp ein, um gemeinsames ...

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ISRAEL/PALÄSTINA
Delegationen von «PeaceWatch Switzerland»
Krieg und Frieden | von GSoA | 04.11.2002

Seit August läuft das ökumenischen Programm zum Einsatz von Friedens-Volontären in Palästina/Israel. Zusammen mit anderen Schweizer Organisationen hat sich PeaceWatch soweit organisiert, dass ab Januar auch Schweizerinnen und Schweizer in den Einsatz gehen können. Das Trainings-Seminar dazu ist am 10.-12.01.2003 und 24 ...

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URGENCE PALESTINE
Zivile Solidaritätsdelegationen nach Palästina
Krieg und Frieden | von GSoA | 02.08.2002

Urgence Palestine

Dokumentation der Arbeitsgruppe zivile Solidaritätsdelegationen (GSoA, Collectif Urgence Palestine, Palästina-Komitee Basel, Gesellschaft Schweiz-Palästina)

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ZIVILE LÖSUNGEN!
Erste deutschschweizer Delegation nach Palästina und Israel
Krieg und Frieden | von GSoA | 31.07.2002

Vom 27. Juni bis zum 6. Juli reisten 4 Frauen und 10 Männer, grösstenteils aus der deutschen Schweiz nach Palästina und Israel. Einer der Teilnehmer verfasste diesen ausführlichen Bericht.

Photos der zivilen Delegation

Fotoalben der Reise nach Palästina und Israel finden sich auf der alten ...

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ZIVILE LÖSUNGEN!
KIDS Projekt in Vustrii, Kosov@
Krieg und Frieden | von GSoA | 30.06.2002

Seit April 2001 läuft das Friedensprojekt KIDS, getragen von der GSoA und dem Service Civil International (sci). Freiwillige betreuen im kriegsversehrten Vustrii Kinder und Jugendliche. Das Projekt ist auf Freiwillige angewiesen, die für einige Wochen oder Monate mitarbeiten wollen.
Informationen über das Projekt sind auf der Webseite www.4u2.ch/Kosov@/ (offline).

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Texte aus der GSoA-Zeitung

ZIVILER FRIEDENSDIENST IM KOSOV@
KIDS - eine Hoffnung für die Jugend
Krieg und Frieden | von Roland Brunner, Yvonne Joos | 01.06.2001

Seit dem 17. April 2001 arbeitet ein erstes Team von drei Langzeitfreiwilligen in Vushtrri im Kosov@ an einem Kinder- und Jugendprojekt namens KIDS. Mit wenig Geld und viel Engagement zeigen der Service Civil International SCI, die GSoA und andere Organisationen, wie Ziviler Friedensdienst in einer Nachkriegssituation konkret aussehen kann.

Vushtrri (serbisch:Vucitrn), das heisst vor allem einmal: mehr als 6000 Kinder und Jugendliche im Schulalter in einer Kleinstadt, die vom Krieg schwer zerstört wurde. Zerstört wurden nicht nur die Gebäude der Stadt, sondern vor allem die gesellschaftlichen Struktu- ren, die Familien, die Menschen.Während die offensichtliche ...

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HAUPTSACHE GEGEN DIE GSOA
Grundsätzlich dafür - konkret dagegen
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.06.2001

Der Nationalrat lehnte die Initiative für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst mit 99 zu 64 Stimmen ab. Die Ratslinken und vier CVP-NationalrätInnen stimmten der Initiative zu. Die InitiativgegnerInnen kümmerten sich kaum um den Inhalt des Volksbegehren und argumentierten gegen die GSoA als Mitabsender. Die Tatsache, dass die Initiative von einem breiten Bündnis von Hilfswerken (SAH, christlicher Friedensdienst, terre des hommes schweiz u.a.) und kirchlichen Organisationen (Katholischer Frauenbund, Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung u.a.) unterstützt wird, nahmen sie nicht zur Kenntnis. Der Bundesrat hatte zuvor eine lausige Botschaft abgeliefert, in der er ...

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INITIATIVE
Initiative fuer einen Zivilen Friedensdienst in der Kommission
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.12.2000

Die Initiative für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst, welche vor Jahresfrist eingereicht wurde, steckt bereits in der parlamentarischen Beratung. Höchste Zeit, die Abstimmungs- kampagne vorzubereiten

Der Bundesrat hatte bereits im Juli 2000 seine Botschaft zur Initiative für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD) verabschiedet. Es war zwar nicht zu erwarten, dass er das Volksbegehren unterstützen würde. Ernüchternd ist aber schon, wie unsorgfältig der Bundesrat mit der Initiative umgeht. Er behauptet zum Beispiel, die ZFD-Initiative fordere, " ... dass alle in der Schweiz wohnhaften Personen ein Anrecht auf Ausbildung und Einsatz im ZFD hätten" oder, dass die ...

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ZIVILER FRIEDENSDIENST
Das Pflänzchen gedeiht
Armee und Zivildienst | von Jochen Neumann, Josef Lang | 01.06.2000

In Deutschland ist der Zivile Friedensdienst bereits Realität. Die Debatte über den Aufbau einer Infrastruktur für den Frieden führte zu einer intensiven Zusammenarbeit von Friedens- und Entwicklungsdiensten

1998 übernahm in Deutschland eine rot-grüne Koalition die Regierung. Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen verpflichteten sich die beiden Regierungsparteien, den Aufbau einer Infrastruktur zur Krisenprävention und zivilen Konfliktbearbeitung zur Regierungspolitik zu erheben. Der Einsatz von Friedensfachkräften und -diensten sollte Teil dieses Programmes sein. Im Staatsbudget 1999 wurden für diese Zwecke 5 Millionen Mark bewilligt, für das Jahr 2000 17,5 Millionen.

Im Zuge ...

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AUFBAUPROJEKT
Hintergründig
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.02.2000

Was kann man angesichts ethnischer Konflikte Sinnvolles tun? Die GSoA hat sich diese Frage früh gestellt - und Ende 1992 mit der Unterstützung des Pakrac-Projektes in Kroatien begonnen, ein Projekt, das sich um sozialen Wiederaufbau in einer kriegsgeschädigten Region bemühte. Während drei Jahren haben in Zusammenarbeit mit der Antikriegskampagne Kroatien (ARK) Hunderte von Freiwilligen an der Arbeit teilgenommen. Im Rückblick auf das Pakrac-Projekt liegt nun eine umfangreiche Auswertung vor, verfasst von Astrid Astolfi, Sozialwissenschaftlerin am Institut d’études sociales (IES) in Genf. Auf beinahe 300 Seiten schildert die Autorin historische Hintergründe, eine ausführliche ...

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