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KRIEGSMATERIAL-EXPORTE
 

NEUE BILDER
Schweizer Panzer walzen Demokratiebewegung platt
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 27.03.2011

Wovor die GSoA während Jahren gewarnt hat, ist nun auch auf Fotos dokumentiert: Die Regimes in mehreren arabischen Ländern verwenden Schweizer Waffen, um die friedlichen Demokratiebewegungen brutal niederzuwalzen. Die Zeitung "Sonntag" zeigt Bilder von saudischen Piranha-Panzern der Mowag aus Kreuzlingen TG, die in Bahrain einmarschieren. Auch der Tages-Anzeiger berichtet darüber. Bisher starben bei den Angriffen des Militärs auf die Protestierenden mindestens 12 Menschen, 60 weitere werden noch vermisst.

Bereits früher berichtete der "Beobachter", dass in Ägypten die Geheimdienstmitarbeiter, die gegen die Protestierenden auf dem Tahrir-Platz vorgingen, mit Schweizer Sturmgewehren ausgerüstet seien.

Für die ...

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INDIEN GRÖSSTER EINKÄUFER
SIPRI-Zahlen: Waffenhandel blüht - auch in der Schweiz
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 15.03.2011

Gemäss den neuesten Zahlen des schwedischen Friedensforschungsinstitutes SIPRI hat sich der globale Waffenhandel in den Jahren 2005-2010 gegenüber der Zeit zwischen 2000 und 2005 um 24 Prozent erhöht. Indien war mit dem Kauf von 9 Prozent aller global verkauften Waffen grösster Abnehmer. Auf dem Subkontinent schwelt ...

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INDISCHE PARAMILITÄRS
Schwere Menschenrechtsverletzungen mit Schweizer Waffen
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 27.02.2011

Die Sonntagszeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass die Schweiz im vergangenen Jahr hunderte Sturmgewehre und Granatwerfer an paramilitärische Einheiten in Indien geliefert hat, die für ihre Menschenrechtsverstösse berüchtigt sind.

Die Liste der Verbrechen dieser Einheit, der Border Security Forces (BSF), ist lang.

Fast tausend wahllose ...

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KRIEGSMATERIALEXPORTE IN DEN NAHEN OSTEN
Mit Schweizer Kriegsmaterial gegen Oppositionelle?
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 23.02.2011

Gestern wurde die Statistik des Seco zu den Schweizer Kriegsmaterialexporten im Jahr 2010 publiziert. 2010 hat die Schweiz für 640,5 Millionen Franken Kriegsmaterial in 69 Länder exportiert. Die Zahlen bringen erneut zu Tage, dass die Schweiz via Kriegsmaterialexporte indirekt an diversen Konflikten beteiligt ist. Die Mehrheit der ...

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AUFRÜSTUNG DER VEREINIGTEN ARABISCHEN EMIRATE MIT SCHWEIZER WAFFEN?
Ueli Maurer macht Werbung für Rüstung
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 16.11.2010

Ueli Maurers Partei begründet ihren Kampf gegen die angebliche „Islamisierung“ der Schweiz gerne mit dem mangelnden Respekt für Menschenrechte in islamischen Staaten. Geht es um wirtschaftliche Interessen, existieren solche Bedenken jedoch nicht. Bei derselben Gelegenheit nimmt man es dann mit dem Gesetz auch nicht mehr so genau:

Gem ...

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ANTI-KRIEGS-AKTIONEN
Die Welt wehrt sich gegen Waffen
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 18.03.2010

Von Belgien bis Neuseeland, von Schweden bis Irland wehren sich die Menschen gegen den Krieg und das Geschäft mit dem Tod. Hier eine Übersicht über einige Aktionen der letzen Wochen.

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LÜGEN IM ABSTIMMUNGSKAMPF
Pilatus: Gewohnte Verdrehung der Wahrheit
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 27.01.2010

Im Abstimmungskampf um die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten schlug das Initiativkomitee den Pilatus Flugzeugwerken vor, in Zukunft auf die Vermarktung des PC-12 zu setzen.

Mit gutem Grund: Pilatus hatte zuvor in einem Geschäftsbericht darauf hingewiesen, dass ihre Kapazitäten nicht ausreichen, um die Nachfrage nach dem ...

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ÜBLE FIRMEN
Farner PR den Public Eye Award verleihen!
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 15.01.2010

Die Abstimmung über ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten ist vorbei - aber die Schnüffelfirma Farner PR bleibt aktuell: Die PR-Firma, die im Juni eine Spitzelin an ein GSoA-Arbeitstreffen geschickt hat, ist für den Public Eye People's Award nominiert. Die Public Eye Awards werden jedes Jahr als Kontrapunkt zum WEF ...

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KRIEGSMATERIAL-EXPORTE
Sieben Gründe, weshalb sich die Initiative gelohnt hat
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 06.12.2009

Eine Woche nach dem "schwarzen Sonntag", an dem nicht nur die Religionsfreiheit beschnitten, sondern auch unsere Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten abgelehnt wurde, ist es an der Zeit für eine kleine Bilanz. Und die fällt nicht nur negativ aus. Wir liefern sieben Gründe, weshalb sich ...

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ABSTIMMUNGSRESULTAT
Ein herzliches Danke!
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 29.11.2009

Rund ein Drittel der Schweizer Stimmbevölkerung hat heute dem Bundesrat und den Behörden ein Misstrauensvotum erteilt. Dass wir nicht gewonnen haben, ist keine Überraschung. Die Initiative kam in einem denkbar schlechten Zeitpunkt zur Abstimmung. Und unsere Gegner verfügten über ein Budget, das mehr als 10 mal so ...

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KRIEGSMATERIALEXPORTE
Ruag-Handgranaten für IS-Terrorist
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 31.07.2016

Wie der SonntagsBlick heute berichtet, wurden bei einem IS-Attentäter Ruag-Handgranaten im Gepäck gefunden. Die schlimmsten Befürchtungen der GSoA werden mit diesem Fall bestätigt. Dass Terroristen mit Waffen von einem Schweizer Staatsunternehmen ausgerüstet werden, ist ein Skandal. 

Die GSoA weist seit Jahren daraufhin, dass Kriegsmateriallieferungen insbesondere in das Pulverfass Nahost unverantwortlich und gefährlich sind. 2011 setzte Saudi-Arabien Mowag-Panzer zur Niederschlagung der Demokratiebewegung in Bahrain ein. 2012 wurde bekannt, dass Ruag-Handgranaten bei extremistischen Gruppierungen im syrischen Bürgerkrieg und Ruag-Munition im lybischen Bürgerkrieg aufgetaucht sind. Und nun wird bekannt, dass ebendiese Ruag-Handgranaten auch beim IS ...

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KRIEGSMATERIALEXPORT
Alle Waffen ins Museum
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 28.07.2016

Die heute vom SECO veröffentlichten Zahlen zu den Schweizer Kriegsmaterialexporten zeigen, dass die Schweiz im ersten Halbjahr 2016 Kriegsmaterial im Wert von rund 224 Millionen Franken exportiert hat. Zu den Empfängerländern gehören unter anderem Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar, die zur Militärallianz im ...

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STAATSBESUCH
Keine Kollaboration mit Bahrain
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 11.05.2016

Die GSoA protestiert in aller Form gegen den offiziellen Besuch des Königs von Bahrain in der Schweiz. Die Kollaboration mit einem Regime, welches Menschenrechte verletzt und im Jemen-Krieg beteiligt ist, lässt sich nicht mit der Schweizer Neutralität vereinen. 

Die Hälfte der Bevölkerung von Bahrain machen rechtlose AusländerInnen aus Asien und arabischen Ländern aus. 70 Prozent der Einheimischen sind Schiitinnen und Schiiten, die von der sunnitischen Herrscherfamilie sozial und politisch schwer diskriminiert werden. So besetzen sie weniger als die Hälfte der Parlamentssitze und nur ein Zehntel der höheren Posten bei der Staatsverwaltung ...

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KRIEGSMATERIALEXPORT
Kriegsmaterialexporte steigen gegenüber Vorjahresquartal
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 28.04.2016

Heute Morgen wurden die neuesten Kriegsmaterial-Exportzahlen präsentiert. Die Schweiz hat im ersten Quartal 2016 für 123,7 Mio. Franken Waffen exportiert. Im ersten Quartal 2015 waren es noch 105,6 Millionen. Die GSoA fordert einen sofortigen Stopp aller Kriegsmaterialexporte.

Wie die Exportstatistik zeigt, wurden vor allem mehr Waffen nach Indien, Malaysia, Südafrika und Pakistan geliefert. Die neuesten Zahlen zeigen, dass das Auftragsvolumen für die schweizerische Rüstungsindustrie trotz Exportembargo für den Nahen und Mittleren Osten zugenommen hat. Trotzdem hat der Bundesrat letzte Woche die Ausfuhr von Kriegsmaterial für den Jemen-Krieg bewilligt und das Embargo ...

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SCHWEIZER KRIEGSMATERIALEXPORTE
Krimineller Bundesrat
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 20.04.2016

Der Bundesrat bewilligte an seiner heutigen Sitzung diverse Exportgesuche für Kriegsmaterial in kriegsführende Staaten des Nahen Ostens. Damit verstösst er gegen Art. 5 Abs. 2 Lit. a der Kriegsmaterialverordnung, der klar besagt, dass kein Kriegsmaterial in Länder exportiert werden darf, welche  „in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt“ sind. Die GSoA verurteilt die Politik des Bundesrat, welche einmal mehr Profit über Menschenleben stellt.

Mit dem heutigen Entscheid, Kriegsmaterial nach Saudi-Arabien, Ägypten, Katar, Kuwait, Bahrain, Jordanien und in  die Vereinigten Arabischen Emirate zu  liefern, missachtet der Bundesrat einmal mehr seine eigene Verordnung. All diese Länder ...

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SCHWEIZER KRIEGSMATERIALEXPORTE
Schweizer Kriegsmaterialexporte explodieren
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 23.02.2016

Die heute vom SECO veröffentlichen Kriegsmaterialexportzahlen zeigen,
dass die Beteiligung der Schweiz an bewaffneten Konflikten stark zunimmt.
Insbesondere die höchst umstrittenen Waffenexporte ins Pulverfass Nahost
gehen ungebremst weiter. Im Jahr 2015 genehmigte das SECO Kriegsmaterial-
exporte im Wert von 446'550'281 CHF. Saudi-Arabien erhielt Kriegsmaterial
im Wert ...

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SCHWEIZER KRIEGSMATERIALEXPORTE
Schweizer Waffenexporte erreichen Rekordhoch
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 22.02.2016

Heute Morgen präsentierte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) die neusten Zahlen der weltweiten Waffenexporte. Die Schweiz exportierte im Jahr 2015 so viel Kriegsmaterial wie seit 7 Jahren nicht mehr.

Trotz der anhaltenden Krise im Nahen Osten waren Saudi-Arabien und Katar die zweit- bzw. drittgrössten Kriegsmaterial-Abnehmer der Schweiz über die letzten 7 Jahre. Das Jahr 2015 ist laut SIPRI ein Rekord-Jahr für die Schweizer Waffenindustrie.  Die Schweiz ist neu auf Platz 11 (2014: 12.) der grössten Waffenexporteure der Welt. Pro Kopf ist die Schweiz sogar zweitgrösster Waffenexporteur der Welt (hier können Sie die Grafik herunterladen).

Woche ...

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SAUDI-ARABIEN
Die Situation im Nahen Osten eskaliert – und die Schweiz verdient mit
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 05.01.2016

Die diplomatische Krise zwischen Saudi-Arabien und dem Iran hat die Spannungen im Nahen Osten zusätzlich verstärkt. Neben dem andauernden Jemen-Konflikt, dem syrischen Bürgerkrieg und dem Aufstieg des IS ist nun ein weiterer Konflikt definitiv ausgebrochen. Die Schweiz hat von 2006 bis September 2015 militärische Güter im Wert von beinahe 2 Milliarden Franken nach Saudi-Arabien exportiert. 

Von Januar bis September 2015 hat die Schweiz Kriegsmaterial in der Höhe von 5,5 Millionen Franken nach Saudi-Arabien exportiert. Zudem wurde in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres der Export von Dual Use Gütern und besonderen ...

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RÜSTUNGSINDUSTRIE
Schweizer Rüstungsindustrie wächst
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 14.12.2015

Erstmals sind zwei Schweizer Firmen im Ranking der 100 grössten Rüstungskonzerne weltweit vertreten. Pilatus Aircraft rückt von Platz 104 auf Platz 80 vor, der bundeseigene Betrieb Ruag ist auf dem 92. Rang. Die GSoA sieht diese Entwicklung als alarmierendes Zeichen und wehrt sich gegen die weitere Verstrickung der Schweiz in weltweite Konflikte und Kriege.

Der heute publizierte Bericht der allgemein anerkannten Nichtregierungsorganisation SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) zeigt auf, dass die Schweizer Rüstungsindustrie wächst. Die Schweizer Waffenverkäufe legen in Europa am stärksten zu (plus 11,2 Prozent). Insbesondere der Pilatus-Konzern wird immer ...

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KRIEGSMATERIALEXPORT
Bundesrat toleriert Missbrauch bei Kriegsmaterialexporten
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 27.10.2015

Trotz anhaltendem Missbrauch wird die Laissez-faire-Politik beim Schweizer Kriegsmaterialexport beibehalten. Offenbar ist es dem Bundesrat egal, wenn mit Schweizer Waffen überall auf der Welt Menschen getötet werden. Die GSoA fordert eine ernstzunehmende Kontrolle der Schweizer Rüstungsindustrie und einen endgültigen Exportstopp von Schweizer Rüstungsgütern.

Die Schweizer Rüstungsindustrie exportierte in den ersten drei dritten Quartalen 2015 Kriegsmaterial für knapp 314 Millionen Franken. Gemessen am Schweizer Gesamtexport von gut 200 Milliarden Franken pro Jahr bleibt die Kriegsmaterialindustrie für die Schweiz vernachlässigbar. Trotzdem wird sie vom Bundesrat, Parlament und Gerichten nach wie vor bevorzugt behandelt ...

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