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Volksinitiative für den Schutz vor Waffengewalt

Abstimmung vom 13. Februar

JA zum Schutz vor Waffengewalt, denn:

  • Jährlich sterben in der Schweiz 300 Menschen durch Schusswaffen. Viele Todesfälle könnten mit einer strengeren Gesetzgebung verhindert werden. Denn weniger verfügbare Waffen führen zu weniger Suiziden und Tötungsdelikten. Jeder Tote ist einer zuviel.
  • 2.3 Millionen Waffen liegen in Schweizer Haushalten, der grösste Teil davon sind privatisierte Armeewaffen. In jedem dritten Haushalt befindet sich also eine Waffe.
  • Die Waffe im Haushalt hat sogar gemäss VBS keinerlei militärischen Nutzen. Sie schafft aber ein unnötiges Gewalt- und Drohpotential und verursacht viel Leid.
  • Bei vielen Fällen von häuslicher Gewalt wird die Schusswaffe im Haus von Männern als Drohmittel eingesetzt. Schon die latente Drohung mit der Waffe kann Frauen und Kindern das Leben zur Hölle machen, jede Waffe weniger ist ein Gewinn an Sicherheit für den einzelnen Menschen und die ganze Familie.
  • In den bestehenden kantonalen Waffenregistern sind die privatisierten Armeewaffen – also ein Grossteil aller vorhandenen Schusswaffen - nicht registriert.
  • Nur wer einen Bedarf hat (Jäger, Sportschützinnen, Händler, Sammlerinnen) und die entsprechenden Fähigkeiten mitbringt, darf eine Waffe besitzen.
  • Seit Einreichung der Initiative wurden einige Massnahmen getroffen, wie die Einziehung der Taschenmunition, die freiwillige Abgabe der Waffe im Zeughaus, die Pflicht einen Waffenerwerbsschein für den Kauf der Armeewaffe nach der Dienstzeit vorzulegen. Doch freiwillig abgegeben wurden nur 600 von 214'000 Armeewaffen und Munition ist in der Schweiz noch immer sehr leicht erhältlich. Für einen wirklichen Schutz vor Waffengewalt braucht es die Annahme der Initiative am 13. Februar.
  • Sogar der Bundesrat sagt in seiner Botschaft zur Initiative: "Unbestritten ist, dass mit einer Reduktion der Verfügbarkeit von Feuerwaffen die Gesamtsuizidrate gesenkt werden kann. In Ländern, die in den letzten beiden Jahrzehnten die Verfügbarkeit von Schusswaffen erfolgreich einschränkten (wie z.B. Kanada, Australien, Schottland, England und Wales), ging nicht nur die Zahl der Suizide durch Schusswaffen, sondern die Suizidrate insgesamt zurück. Denn Tatmittel bzw. Suizidmethoden sind erwiesenermassen nicht einfach austauschbar." (http://www.admin.ch/ch/d/ff/2010/137.pdf Seite 19)

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