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21.09.2018 19:00 21:00

Zürcher Friedensstationenweg

1981 erklärten die Vereinten Nationen den 21. September zum UNO-Weltfriedenstag. In einer Welt, die in vielen Kon iktgebieten in Gewalt, Terror und Zerstörung versinkt, ist der Frieden ein brennendes Anliegen für Millionen von Menschen: Vertriebene, Flüchtlinge, Gewaltopfer, missbrauchte Frauen, Kindersoldaten. Der Einsatz für Frieden ist ein drängendes Gebot der Stunde! 

Frieden hat viele Gesichter: Neben Krieg und Zerstörung gibt es auch die versteckte Gewalt des Hasses, der Ausgrenzung und Diskriminierung; heute besonders gegen Flüchtlinge, MigrantInnen und Minder- heiten. Sie brauchen den aktiven Einsatz für Menschenwürde, Men- schenrechte und gleiche Chancen für Alle! 

Vielleicht die grösste Friedensherausforderung für die Schweiz besteht in der Globalisierung. Dank Niedrigsteuern haben wir übermässig viele Multinationale Konzerne in unser Land gelockt. Immer wieder kommen Skandale von Arbeitsausbeutung, Kinderarbeit, Umweltschäden durch Abgase und Gifte, Korruption ans Tageslicht. Die Konzernverantwortungs-Initiative will dem einen Riegel schieben. 

Frieden bedeutet mehr als Nichtkrieg. Aktive Friedensarbeit geht Kon ikte und Krisen aktiv, präventiv und mit zivilen Kräften an. Dauerhafter Friede kann nur mit friedlichen Mitteln erreicht werden. Aktive Gewaltfreiheit und Zivilcourage sind lernbar. Als Friedensorganisationen setzen wir uns dafür ein, in Trainings und mit gewaltfreien Aktionen Erfahrungen mit gewaltfreiem Friedenshandeln einzuüben und zu vermitteln, im persönlichen Alltag wie in der Gesellschaft. Dialog, gewaltfreie Konfiktlösung, Vermittlung, Versöhnungsarbeit sind die Wege, die zu einem gerechten Frieden führen. 

Genaues Programm

1. Station: Flüchtlinge/Migration und Frieden 

Kurzansprachen eines Flüchtlings und von Séverine Vitali, Solinetz Zürich
19 00 h, Ort: Fraumünster bei der Gedenktafel für die Aufnahme von Hugenotten 

2. Station: Globalisierung und Frieden 

Kurzansprachen: Oliver Heimgartner, Konzernverantwortungs-Initiative und Lewin Lempert, GSoA
19 30 h, Ort: Paradeplatz 

3. Station: Friedensarbeit damals und heute 

Kurzansprachen: Hannes Lindenmeyer, Forum St. Jakob und Peter Weishaupt, Schweizerischer Friedensrat
20 00 h, Ort: Gartenhofstr. 7, 8004 Zürich 

4. Station: Wa enausfuhr, Krieg und Kindersoldaten 

Kurzansprachen: Junior Nzita (ehem. Kindersoldat aus der Republik Kongo) und Esther Straub, Kantonsrätin
20 30 h, Ort: Kasernenwiese Alte Kaserne, Kanonengasse, 8004 Zürich 

anschliessend gemütliches Zusammensein und Ausklang