Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • EDITO

    Liebe Leser*innen Das GSoA-Jahr 2026 bleibt intensiv: Wir sammelten innerhalb von zwei Monaten das Kriegsmaterial-Referendum und lancierten eine Petition gegen die militärische Zusammenarbeit der Schweiz mit den USA, Israel und Iran. Ausserdem organisierten wir den Ostermarsch, an dem über 1200 Menschen teilnahmen. Schön, wie viele Menschen sich für die Stärkung des Völkerrechts einsetzen und für…

  • Gegen jegliche militärische Zusammenarbeit mit den Kriegsparteien USA, Israel und Iran

    Als die USA im Verbund mit Israel am 28. Februar den Iran angriff, antwortete die GSoA klar und schnell. Mit Folgen. JORIS FRICKER Die Schweiz ist Weltmeisterin der Inkonsequenz: “Durchwursteln” sei unsere Erfolgsdevise, meinte Bundesrat Cassis ganz offiziell. Bei einer solchen Einstellung kann die Schweiz, in der Theorie dem Völkerrecht verpflichtet, problemlos mit verschiedenen Ellen messen.…

  • Über 75’000 Unterschriften gegen Waffenlieferungen an Unrechtsregime

    Am 17. April übergaben wir zusammen mit unseren Allianzpartnerinnen über 75’000 Unterschriften für das Referendum gegen die Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes. Bereits einen Monat zuvor konnten wir mit Sicherheit verkünden, dass wir die nötigen 50’000 gültigen Unterschriften beisammen hatten. Diese Unterschriftensammlung hat gezeigt, wie stark die Opposition gegen diese Gesetzesänderung ist. Die Waffenlobby fürchtet sich bereits…

  • Ostermarsch Rückblick

    «Eine gewaltfreie Gesellschaft – das ist keine naive Utopie» Israel und die USA bombardieren den Iran, die EU rüstet auf und auch die Schweiz hat Lust auf mehr Waffen und Armee: Anstatt soziale und ökologische Sicherheit zu stärken, lockert das Parlament das Kriegsmaterialgesetz, schwächt den Zivildienst und spricht Milliarden-Budgets für die Schweizer Rüstungsindustrie. Doch diese…

  • Schikane als Strategie

    Die einschneidendste Änderung des neuen Zivildienstgesetzes, über welches wir am 14. Juni abstimmen, ist simpel in ihrer Logik: Wer in den Zivildienst wechseln will, soll mindestens 150 Diensttage leisten müssen – unabhängig davon, wie viele noch ausstehend wären. Rechenbeispiel: Wer noch 10 Diensttage im Militär übrig hat, müsste statt heute 15, zukünftig 150 Tage als…

  • Der lange Weg zum Zivildienst

    Der Höhepunkt eines 90 Jahre dauernden Kampfes waren die 83 Prozent Ja-Stimmen am 17. Mai 1992. JOSEF LANG Der Zivildienst ist eine aussergewöhnliche Erfolgsgeschichte. 2025 wurden 1,9 Millionen Diensttage geleistet. 2024 leisteten 98,3 Prozent der Zivis ihren sinnvollen Dienst vollständig. Bei den Soldaten dürfte der Anteil einiges tiefer sein. Von den zivilen Diensttagen fielen 52 Prozent…

  • Es steht noch mehr auf dem Spiel, als die meisten wissen

    Uneingeschränkte Waffenlieferungen an die USA, auch in Kriegszeiten. Kriegsmaterial für Bürgerkriege wie im Sudan. Kriegsmaterial für Israel. Die Revision des Kriegsmaterialgesetzes ist noch schlimmer, als sie auf den ersten Blick scheint. Bei der Volksabstimmung im Herbst wird es das Engagement von uns allen brauchen, um gegen die Millionen der Rüstungslobby zu gewinnen. ANDREAS WEIBEL Das aktuelle…

  • Ein wenig Töten geht noch

    Es gibt wenige politische Geschäfte, bei denen dermassen verlogen argumentiert wird, wie bei Rüstungsexporten. Ein Paradebeispiel dafür sind die Schweizer-Kriegsmaterialexporte in die USA.  MARTIN PARPAN Die Ausgangslage war klar: Der Bundesrat hatte den Konflikt im Nahen Osten zwischen den USA und dem Iran aufgrund seiner Intensität und Dauer als «Krieg» eingestuft. Mit der Einstufung als «Krieg»…

  • Frauen, Militarisierung und Waffengewalt

    An ihrer letzten Generalversammlung nahm die GSoA die Resolution «Frauen, Militarisierung und Waffengewalt» an. Dies geschah vor dem Hintergrund politischer Bestrebungen auf Bundesebene, den Frauenanteil in der Armee zu erhöhen, insbesondere mit der Einführung eines obligatorischen Informationstages und Debatten über die eventuelle Erweiterung der Dienstpflicht. Angesichts dieser Entwicklungen war es für die GSoA unabdingbar, ihren…

  • Ein feministischer Blick auf Sicherheit

    Ende 2025 entschied die sicherheitspolitische Kommission, dass Soldat*innen die Taschenmunition wieder mit nach Hause nehmen dürfen. Die Taschenmunition wurde 2007 vor allem zur Verhinderung von Tötungsdelikten, Amoktaten und Suiziden mit Armeewaffen abgeschafft. Als Grund für die Wiedereinführung wurde die veränderte Sicherheitslage in Europa genannt. 2025 wurden in der Schweiz 29 Frauen und Mädchen getötet. ANNA-BÉATRICE SCHMALTZ…

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