GSoA-Zeitung


Edition Nr. 177

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Das neue Jahr bringt bereits einen ersten grossen Erfolg für die GSoA – die Korrektur-Initiative ist gut gestartet und auf bestem Weg, bald fertig gesammelt zu werden. Mehr zur Kehrtwende des Bundesrates bei den Kriegsmaterialexporten, wieso die Allianz die Initiative trotzdem laciert hat und unseren neuen Sammelmethoden lest ihr auf dieser und der nächsten Seite. Auf der Seite 4 berichten wir über den aktuellen Stand der Kampfjet- Debatte und über die diversen Versuche, doch noch eine Referendumsabstimmung zu verhindern. Zusätzlich beschäftigt uns die neue Bundesratszusammensetzung mit einer Glosse über die Schutzpatronin der GSoA und einer ersten Einschätzung der Auswirkungen der Departementsverteilung. Auf Seite 5 findet ihr die neusten (nicht nur Spesen-)Skandale aus dem Saftladen VBS und Informationen darüber, wie eng die Schweizer Luftwaffe mit der Nato zusammenarbeitet. Und bleiben wir weiter in der Luft: Die Firma Pilatus unterstützt die Saudische Luftwaffe – Schweizer Gesetze beachten? Fehlanzeige. Endlos scheinen die Aktivitäten zum Reinwaschen und dem Geschichtsrevisionismus rund um die Geheimarmee P-26. Mehr zu unserem Widerstand dagegen auf Seite 6. Dazu gesellen sich die tödlichen Folgen erfundener Traditionen, die uns mit dem Referendum zum Waffengesetz bereits im Mai in einer Abstimmung beschäftigen werden. Der französische Journalisten Daniel Mermet demaskiert in seinem Text (Seite 7) über den 1. Weltkrieg die Heldenrhetorik, mit der in den Tod gezwungene Soldaten als Vorbilder stilisiert wurden, um nachfolgende Generationen zum selben Schicksal zu verurteilen. Leider müssen wir uns bereits wieder von Mitarbeitenden verabschieden, doch freuen wir uns auch darauf, gleich zwei neue SekretärInnen begrüssen zu dürfen (Seite 8). Abschliessend möchten wir euch alle bereits frühzeitig herzlich zur jährlichen GSoA-VV einladen: Notiert euch doch den 7. April 2019 und das Restaurant Kreuz in Solothurn – eine gute Gelegenheit andere gsoatisch aktive Menschen kennen zu lernen und gemeinsam ein feines Mittagessen zu geniessen.

Ein spannendes Leseerlebnis wünschen

Adi Feller und das gesamte Redaktionsteam