Medienmitteilung


GSoA wehrt sich gegen türkischen Angriffskrieg in Syrien

Heute haben GSoA-Aktivist*innen an drei Standorten in der Schweiz Aktionen gegen den völkerrechtswidrigen türkischen Angriffskrieg in Syrien durchgeführt. Die GSoA stellt darum sechs Forderungen an verschiedene schweizerische Institutionen, um Massnahmen gegen den Krieg zu ergreifen.

Die GSoA forderte heute mit drei Aktionen in Zürich, Bern und Genf folgende Massnahmen gegen den Krieg im Norden Syriens:

  1. Die bedingungslose Direktaufnahme von Menschen aus den betroffenen Regionen und die Aufforderung an alle EU-Länder, ebenfalls Menschen direkt aus der Kriegszone bei sich aufzunehmen.
  2. Die sofortige Sistierung der Verhandlung über die Modernisierung des Freihandelsabkommens der Schweiz mit der Türkei.
  3. Die Verhängung eines Moratoriums betreffend des Exports von Kriegsmaterial und besonderen militärischen Güten aus der Schweiz in die Türkei.
  4. Die Organisation einer Friedenskonferenz in Genf
  5. Den Einsatz von sämtlichen aussenpolitischen Ressourcen für eine diplomatische Offensive, um den Konflikt friedlich zu lösen.
  6. Ein Verbot für alle Schweizer Unternehmen zu erlassen, sich direkt oder indirekt am Angriffskrieg der Türkei zu beteiligen (z.B. via Investitionen in Rüstungsprodukte, welche im Krieg zum Einsatz kommen)

In Zürich forderten Aktivist*innen mit einer Aktion auf dem Paradeplatz die UBS und Credit Suisse auf, ihre Investitionen in Rüstungsproduzenten zu beenden. So investiert beispielsweise die UBS fast eine Milliarde Dollar in Lockheed Martin, welcher die türkische Armee mit F35-Kampfjets beliefert.

Vor dem türkischen Konsulat in Bern forderten GSoA-Aktivist*innen den Bund unter anderem dazu auf, die Verhandlungen mit der Türkei zur Modernisierung der Freihandelsabkommens mit der Schweiz zu beenden, ein Waffenexportembargo zu verhängen und Menschen direkt aus den betroffenen Regionen in der Schweiz aufzunehmen.

In Genf vor der UNO stand die Forderung nach der Organisation einer Friedenskonferenz im Vordergrund. Auch sollten sämtliche aussenpolitische Ressourcen dazu verwendet werden, den türkischen Präsidenten Erdogan in die Schranken zu weisen und die Verletzung des Völkerrechts zu beenden.

Hier finden Sie ein Bild der Aktion in Zürich.
Hier finden Sie ein Bild der Aktion in Genf.
Hier finden Sie ein Bild der Aktion in Bern.