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Panzerknacker
GSoA-Zeitung für Soldaten
GSoA - Panzerknacker

Übersicht

Aaaachtung?

Die langen Wochen leichter gemacht

Krieg gegen Demonstrationen?

Swiss Army goes Nato

Subsidiäre Einsätze - ein Beispiel

Ich mache nicht weiter, basta!

Sturmgewehr zu Hause: unnötig und gefährlich

Armee und Studium

Zahlen zur Armee

Du klagst an

Du wirst bestraft

Militärverweigerung

Waffenloser Dienst

Ausmusterung - der Blaue Weg

Gesundheit im Dienst

Zivildienst

Wer ist die GSoA

Adressen und Impressum

 
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Wer ist die GSoA?

o Ein Blume General

o Gärtner

o Heli-GA Besitzer

für die Abschaffung der Armee

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ist eine politische Bewegung, die 1982 in Solothurn von rund 100 Frauen und Männern gegründet wurde, um eine oder mehrere Volksinitiativen für eine Schweiz ohne Armee zu lancieren. Zunächst belächelt und beschimpft, gelang es der GSoA im Herbst 1986, die Initiative «Für eine Schweiz ohne Armee und für eine umfassende Friedenspolitik» mit 111'300 gültigen Unterschriften einzureichen. Am 26. November 1989 stimmten ihr 1'052'218 Stimmberechtigte oder 35.6% der Abstimmenden zu. Zuvor erlebte die Schweiz einen bewegten Polit-Herbst mit unzähligen Diskussions- und Informationsveranstaltungen.

für einen Zivildienst und gegen Kampfflugzeuge

1990 rief die GSoA zur gemeinsamen Dienstverweigerung auf und ergriff das Referendum gegen die Revision des Militärstrafgesetzes, das einen Arbeitsdienst mit Gewissensprüfung für Dienstverweigerer vorsah. Die GSoA forderte einen Verfassungsartikel für den Zivildienst, den wir seit dem 17. Mai 1992 auch endlich haben.

Als im Februar 1992 der Ständerat der Beschaffung von 34 F/A-18-Kampfflugzeugen zustimmte, sammelte die GSoA innerhalb von 32 Tagen über eine halbe Million Unterschriften für eine Schweiz ohne neue Kampfflugzeuge. Nach einer heissen Diskussion und einem STOP-F/A-18 Festival mit über 30'000 Teilnehmenden auf dem Berner Bundesplatz stimmten dieser GSoA-Initiative am 6. Juni 1993 42.9% der Abstimmenden zu.

für konkrete Friedensarbeit und gegen Kriegseinsätze im Ausland

Während den Kriegen in Ex-Jugoslavien organisierte die GSoA eine Vielzahl von Solidaritäts- und Unterstützungsveranstaltungen für die Friedensbewegungund beteiligte sich an sozialen Wiederaufbauprojekten in Pakrac (Westslowenien) und in Vushtrri (Kosvo).

Mit über 60'000 gesammelten Unterschriften brachte die GSoA im Jahr 2001 ein Referendum gegen die Revision des Militärgesetzes zustande. Die GSoA wehrte sich damit gegen die Ausweitung der Auslandeinsätze der Schweizer Armee. 49% der Schweizer StimmbürgerInnen lehnten die Revision des Militärgesetzes am 10. Juni 2001 ab.

für eine wirkliche Sicherheitspolitik der Schweiz

Am 2. Dezember 2001 hatte die Schweiz eine zweite Chance, die Armee abzuschaffen und einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst einzuführen. Die beiden Initiativen «Für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik und eine Schweiz ohne Armee» und «Solidarität statt Soldaten: Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst», die im Herbst 1999 mit weit über 110'000 Unterschriften eingereicht wurden, wurden mit 21.9% bzw. 23.2% Ja-Stimmen abgelehnt.

für einen Beitritt zur Uno und gegen Kriege weltweit

Im Frühjahr 2002 lancierte die GSoA zusammen mit anderen Organisationen die Kampagne «Uno? Ja, aber der Beitritt allein reicht nicht», mit der wir ein kritisches JA zum Uno-Beitritt der Schweiz forderten. Unter dem Vorwand des «Krieg gegen Terror» als Folge der Terroranschläge vom 11. September 2001 wurden erst Afghanistan und dann der Irak angegriffen. Die GSoA war treibende Kraft hinter den grossen Protestaktionen, z.B. den allgegenwärtigen PACE-Fahnen und forderte ein Ende der militärischen Zusammenarbeit mit kriegsführenden Staaten. Wir führten auch eine zivile Beobachtungsdelegation nach Israel / Palästina durch.

für Rüstungskontrolle und gegen innere Einsätze

Seit Jahren kritisiert die GSoA die Rüstungsexporte und die Rüstungszusammenarbeit der Schweiz mit Staaten, in denen täglich Waffen in Konflikten eingesetzt werden. Daneben setzt sich die GSoA gegen die innere Militarisierung, d.h. die zunehmende Übernahme von polizeilichen Aufgaben durch die Armee, ein.

eine offene Bewegung

In der ganzen Schweiz gibt es knapp 30'000 GSoA-Mitglieder und SympathisantInnen. Die GSoA ist eine offene, pluralistische Bewegung, in der die Regionalgruppen und ihre Mitglieder ihre Aktivitäten selbständig entwickeln. An alljährlichen Vollversammlungen und monatlichen Koordinationssitzungen werden die wichtigsten gemeinsamen Aktivitäten diskutiert und entschieden. An diesen Sitzungen können alle GSoA-Mitglieder teilnehmen. In der GSoA-Zitig, die regelmässig erscheint, werden die Aktivitäten dokumentiert. Die Telefonnummer der GSoA wird oft auch von Rekruten, Soldaten oder Militärdienstverweigerern gewählt, um Informationen, Unterstützung oder eine Beratung zu erhalten.


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