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Zeitung 100 vom 01.11.2001:
2x Ja für eine Schweiz ohne Armee und für einen Zivilen Friedensdienst

ES GEHT ETWAS
GSoA-Termine
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.2001

Benefiz-Konzert «GSoA - Fest zur Abstimmung»

1. Dezember, 22.00, Dachstock, Reitschule Bern

Programm:
GIGI MOTO
FELIX KUBIN, STEREO TOTAL


Zukunftsmusik

mit Funk,Comedy und Tanz gegen Gewalt

am 23. november 01, 20- 03 uhr , Kulturbeiz merkker, Bruggerstrasse, Baden

die terroristischen anschläge und die kriegerischen handlungen haben auch in der schweiz die menschen aufgewühlt! mit diesem event leisten wir einen beitrag zur verbreitung von ideen zur gewaltfreien konfliktlösung. eine woche vor der abstimmung veranstaltet die gsoa-regionalgruppe baden einen abstimmungs-endspurt-event: für diejenigen, die schon 2 mal ja gestimmt haben, ein kleines dankeschön, für die anderen ein ...

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ATTENTAT IM ZUGER PARLAMENT
Tödlicher Waffenfetischismus
Waffen ins Zeughaus! | von GSoA | 01.11.2001

Das Massaker vom 27. September im Zuger Kantonsratssaal, das 14 gewählten Politikerinnen und Politikern und dem Täter das Leben kostete, hat uns GSoAtinnen und GSoAten zutiefst erschüttert. Wir drücken allen Hinterbliebenen und Betroffenen unser herzlichstes Beileid aus. Unserem Mitglied Hanspeter Uster wünschen wir, dass er sich vom Lungendurchschuss und vom Schock körperlich und seelisch möglichst gut und möglichst bald erholt.

In den Diskussionen über eine Verbesserung der Sicherheit wurde richtigerweise betont, dass es falsch wäre, voreilig Massnahmen zu beschliessen. In einem Punkt gab es eine breite, allerdings unvollständige Übereinstimmung: Das ...

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FÜR EINE KOLLEKTIVE REGULARISIERUNG DER SANS-PAPIERS!
Sans-Papiers
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.2001

Gewaltsame Konflikte und Menschenrechtsverletzungen sind neben einer global wachsenden Ungleichheit zwischen einigen Wohlstandsinseln und dem Rest der Welt Gründe für die Präsenz von Papierlosen in der Schweiz. Als einziger Ausweg bleibt für viele Menschen oft nur das unsichere Exil in jenen reichen Ländern, in denen ein Überfluss an Gütern und Waren die Hoffnung nährt, wenigstens einige Brosamen erhaschen zu können.
Die Situation dieser Menschen in der Schweiz ist keine einfache. Mit Kirchenbesetzungen, dem unten abgedruckten Manifest und einer nationalen Kundgebung am Samstag 24. November, 14.00 Uhr (Schützenmatte, Bern) wollen die ...

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INTERNATIONAL FÜR DEN FRIEDEN
Friedens-Fahrradtour 2002
Armee und Zivildienst | von Tobias Bendel | 01.11.2001

Aufgrund des positiven Feedbacks der Teilnehmer der letzten Friedens-Fahrradtour wurde die Planung für eine Fortsetzung aufgenommen. Es wurden verschiedene Routen für eine Neuauflage der Tour diskutiert. Als «logische» Fortsetzung der letzten Strecke (Bregenz-Strassbourg) wird die Friedens-Fahrradtour im Jahr 2002 von Strassbourg ins EU-Zentrum Brüssel führen. Voraussichtlich startet die Fahrradtour am 24. Juli 2002 mit zwei Prolog-Etappen ab Basel und wird am 6. August in Brüssel zu Ende gehen. Die Schweiz liegt zwar abseits der Strecke, doch das Thema der Tour, die Militarisierung der EU-Aussenpolitik, sollte auch uns SchweizerInnen interessieren. Bei der Friedens-Fahrradtour geht es nicht ...

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UMFORMUNG DER EUROPÄISCHEN ARMEEN
Broschüre «Euromilitarismus»
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.2001

Unter dem Titel «Euromilitarismus auf dem Weg zur neuen Weltordnung - Antimilitaristische Analysen und Strategien» gibt die GSoA in Zusammenarbeit mit der Friedenswerkstatt Linz und der Informationsstelle Militarisierung e.V. Tübingen eine Broschüre heraus, die aus verschiedenen Blickwinkeln die Umformung der europäischen Armeen und die Herausbildung einer Euro-Armee genauer unter die Lupe nimmt. Mit Beiträgen von: Maria Mies, Andreas Zumach, Tobias Pflüger, Stefan Luzi u.a.

Die Broschüre kann ab Ende Oktober bestellt werden unter Tel. 01 273 01 00 oder über den Buchhandel (ISBN: 3-9502098-2-4) bezogen werden. Sie kostet 5 SFr. exkl. Versandkosten.

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ABSTIMMUNG AM 2.DEZEMBER 2001
Höchste Zeit für zivile Lösungen
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.11.2001

«Wie gehen wir mit Konflikten um?» Dies ist die Frage, welche die GSoA und ihre unterstützenden Organisationen den Schweizer StimmbürgerInnen am 2. Dezember stellen. Die Frage ist dringender denn je.

Unfassbares haben wir erlebt, in den letzten Wochen. Zuerst die grauenhaften Attentate in den USA, die tiefe Bestürzung, aber bald darauf auch Angst vor militärischen Vergeltungsschlägen hervorriefen. Dann den unerklärbaren Mordanschlag auf Parlamentsmitglieder des Zuger Kantonrats. Und schliesslich, nachdem wir während Wochen Kundgebungen und Mahnwachen gegen die Kriegstreiberei organisiert hatten, den amerikanischen Gegenschlag, der Terroristen im Ziel hatte und unschuldige Menschen traf/trifft ...

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GEGEN DIE WTO
Die Welt ist keine Ware - der Krieg ist keine Lösung
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.2001

Gesamtschweizerische Demonstration: Genf, Samstag, 10. November 14.00 - Place Neuve

Vom 9. bis 13. November findet die vierte Ministertagung der World Trade Organisation (WTO) in Qatar statt. Millionen von Menschen, vor allem aus armen Ländern, kämpfen für eine gerechte und gesicherte Zukunft, gegen die Globalisierung im Dienste der transnationalen Konzerne und Finanzholdings. Seit der 2. Tagung der WTO in Genf im Mai 1998 hat sich der Widerstand im Norden intensiviert und massgeblich zum Scheitern der 3. WTO Ministerkonferenz in Seattle im November 1999 beigetragen. An diesen Widerstand knüpfen wir an.

Seit dem 7. Oktober führt ...

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GEMEINSAM AUF DIE STRASSE
Stoppt den Krieg: Für globale Gerechtigkeit!
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.11.2001

Nur sechs Tage nach dem Beginn der Bombardierungen gegen Afghanistan kamen am Samstag, 13. Oktober 7000 Menschen an eine gesamtschweizerische Kundgebung &qout;Stoppt den Krieg: Für globale Gerechtigkeit". Die Initiative ging von der GSoA aus, über 50 Organisationen unterstützten schliesslich den Aufruf. Am 13. Oktober fanden in zahlreichen weiteren europäischen und amerikanischen Städten Kundgebungen gegen den Krieg statt. In London gingen 20'000 Menschen gegen den Krieg auf die Strasse, in Stuttgart und Berlin 25'000. Am Marsch Friedensmarsch Perugia - Assisi nahmen 200'000 Demonstrierende teil. Der amerikanische Präsident Bush hat einen langen Krieg angek ...

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EIN KONTINENT BRENNT - WARUM DER TERRORISMUS NUR EIN SYMPTOM IST
Wut ist der Schlüssel
Krieg und Frieden | von Arundhati Roy | 01.11.2001

Dieser Text von Arundhaty Roy bieten wir hier zum lesen an, weil wir finden, er fasst die wesentlichen Fragen, die an einen amerikanischen Feldzug gegen den Terror anzubringen sind, sehr präzise zusammen - und dies, obwohl der Text vor Beginn der amerikanischen Vergeltungsschläge geschrieben wurde. Antiamerikanismus ist der Autorin darin nicht vorzuwerfen: Sie stellt sich klar auf die Seite des amerikanischen Volkes - genauso deutlich aber gegen eine rücksichtslose Politik der amerikanischen Regierung.
Der Artikel ist im deutschen Sprachraum zuerst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erschienen - und hat in der Folge in Deutschland zu heftigen Reaktionen geführt ...

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