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Zeitung 109 vom 01.05.2003:
GSoA / Keinkrieg Zeitung Nr 4: Krieg im Irak und anderswo, Frauenstimmen

KRIEG UND FRIEDEN
Editorial
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.05.2003

Wir werden weiter genau hinschauen

Der Krieg gegen Irak ist vorbei. So sehen das zumindest die USA - und die Schweizer Regierung, die den Krieg nicht schnell genug für beendet erklären konnte, um die Rüstungsgeschäfte mit den USA nicht zu gefährden (siehe ">Der Krieg ist nicht vorbei). Unbestritten ist, dass die USA in den letzten Monaten gezeigt haben, wie man ein diktatorisches Regime - welches man jahrelang toleriert und sogar unterstützt hat - von der Macht entfernt. Der Krieg gegen Irak war damit, nach der Bombardierung Afghanistans, die zweite Etappe im »Krieg gegen Terrorismus».

Ob diese Kriege ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Der Krieg ist nicht vorbei
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

(lj/nl) Am 2. Mai - sechs Wochen nach Beginn des Irak-Kriegs - erklärte Präsident Bush: «Die Hauptkampfhandlungen im Irak sind beendet». Der US-Präsident vermied es, vom endgültigen Kriegsende zu sprechen. Sonst hätte die Suche nach Saddam Hussein eingestellt, die Kriegsgefangenen freigelassen und die US-Truppen aus der Region abgezogen werden müssen.

Etwa 6000 Gefangene wurden in den letzten Wochen freigelassen, weitere 3000 werden noch festgehalten. Zumindest haben diese das Glück, als Kriegsgefangene anerkannt zu werden - den von den USA auf Guantánamo festgehaltenen Menschen geht es über ein Jahr nach dem Krieg gegen Afghanistan viel ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Der Protest geht weiter!
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Der Krieg gegen den Irak ist nur eine Episode im «Krieg gegen Terrorismus» der USA und ihren Alliierten. Der Widerstand gegen diese Kriegspolitik und ihre verheerenden Folgen muss weitergehen - genau auch wie der Protest gegen die Kriegspolitik von anderen Staaten.

Die Redaktion der Zeitung «KeinKrieg» veröffentlicht darum hier einige Hinweise auf Aktionen und Aktivitäten gegen den permanenten Krieg. Weitere Informationen sind auf www.keinkrieg.ch und in der GSoA-Agenda zu finden.

Nein zum G8 - Nein zu Bush, Blair und Co.

Am G8-Gipfel wird, mit dem Treffen von Bush, Blair, Chirac und Co., der Krieg im Mittelpunkt der Gespr ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Nachkrieg im Nahen Osten
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Die USA haben den Krieg gegen Saddam Hussein gewonnen, die Uno und das Völkerrecht vor den Kopf gestossen und den Irak besetzt. Doch die wirklichen Herausforderungen stehen erst an.

Arnold Hottinger. Er gilt als Kenner der arabischen Welt. Er hat für die NZZ und Radio DRS jahrelang über die Konflikte im Nahen Osten berichtet.

Jeder Kenner der Region wusste: Der Nachkrieg im Irak würde schwieriger werden als der Krieg selbst. Nur die neokonservativen Ideologen Amerikas, Leute wie Rumsfeld, Wolfowitz, Cheyney und zahlreiche andere, die Präsident Bush im Schlepptau führen, glaubten oder gaben vor zu glauben ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Die "Road Map"
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Die neue Initiative der Amerikaner, mit Hilfe der «Road Map» im Palästinakonflikt Frieden zu schaffen, sollte keine übertriebenen Hoffnungen wecken. Sie bleibt solange unglaubwürdig als Sharon ihr nur in Worten aber nicht in Taten Unterstützung gewährt.

Er ist jederzeit in der Lage, wie es nun schon seit dem 18. September 2000 beständig geschieht (dem Tag des provokativen «Spaziergangs» Sharons auf dem al-Aqsa Areal), durch Provokationsschritte die radikalen Palästinensergruppen zur Gewaltanwendung gegenüber den Israeli zu verleiten und dann übermächtig auf die Palästinenser zurückzuschlagen mit dem Ziel, sie und ihre Institutionen m ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Wo sind die Frauen?
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Nun ist also auch der Irak «befreit». Nicht so explizit wie in Afghanistan, aber auch diesmal wurde der Feldzug nicht zuletzt im Namen der Frauen geführt, wie auch Paula J. Dobriansky vom US-Aussenministerium sagte.

Angesichts der Tatsache, dass jeder 7. US-amerikanische Soldat im Irak eine Frau war, also fast schon ein Akt von Frauensolidarität? Oder doch eher ein kluger Schachzug von Militärstrategen, welche die Interessen von Frauen hüben wie drüben ausnutzen, um einen weiteren Krieg zu legitimieren?
Von Barbara Müller für FrauenStimmen gegen den Krieg

Das Versprechen Dobrianskys, die irakischen Frauen dahingehend zu ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Saubere Sprache - Saubere Bomben
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

1990 reflektierte Carol Cohn in einem Sammelband zum Thema «Frauen und Militarismus» ihre Erfahrungen als Teilnehmerin des Sommerkurses «Nukleare Waffen und Abrüstung» in Harvard und MIT/Boston. Sie beschreibt, wie sie damit gerechnet hatte, herum zu schleichen wie eine Spionin, um eine unbedachte sexualisierte Militärsprache zu protokollieren. Sie war nicht auf das vorbereitet, was sie dann erlebte: Sexualisierte Sprache war kein Faux-Pas, sondern die Regel.

Regula Grünenfelder, feministische Theologin und Forscherin

«Penetration» war der Begriff für einen Militärangriff, wobei die Vorteile eines spasmischen Ereignisses gegenüber langgezogenen Attacken erörtert wurde. «Jungfräulich» war ein ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Draussen in der Kälte
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Nach den Bombardierungen des Landes gilt das Interesse der USA in Afghanistan der Jagd auf Überreste der al-Kaida - nicht dem Land.

Judith Huber, Auslandredaktorin bei der WoZ und verbrachte im Herbst 2002 zwei Monate in Afghanistan.

Der grösste Teil des Landes sei nun sicher, sagte US-Kriegsminister Donald Rumsfeld bei seinem Besuch in Kabul Anfang Mai 2003. Afghanistan sei in die Phase der Stabilität und des Wiederaufbaus eingetreten. Rumsfelds Visite war ein Teil der Bemühungen der US-Regierung, den Krieg in Afghanistan als Erfolgsgeschichte zu verkaufen. Vor dem Irak-Krieg diente das Beispiel Afghanistan dazu, Unterstützung für die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Es gibt noch viel zu tun...
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

An den Friedenskundgebungen und anderen Aktionen gegen den Krieg im Irak haben sich auffallend viele junge Menschen beteiligt - auch in der Schweiz. Was sind ihre Beweggründe, ihre Hoffnungen für die Zukunft? Stefan Luzi sprach mit fünf SchülerInnen und Lehrlingen, die sich alle aktiv an der Organisation und Durchführung von Antikriegsaktionen beteiligt haben.

Ihr alle seid SchülerInnen oder Lehrlinge, die sich in den vergangenen Monaten aktiv gegen den Krieg im Irak eingesetzt haben. Was habt ihr genau gemacht?

Sebastian: Ich bin seit Dezember des letzten Jahres Mitglied der GSoA und wurde so auf die Thematik ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Völkerrecht nach dem Irak-Krieg
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Interview mit Edith Ballantyne, die 1969 - 1992 Generalsekretärin im Hauptbüro der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit in Genf und bis 1998 deren internationale Präsidentin war. Seit 1989 ist sie «Special Adviser on UN Matters» der Liga. Die Fragen stellte Luzia Jäger, Sekretärin bei der GSoA.

Fragen an Edith Ballantyne

Sie haben vor einem Jahr gesagt, es brauche eine Friedensbewegung mit weltweitem Umfang, um weitere Kriege zu verhindern. Diese Bewegung ist entstanden - dennoch fand der Irak-Krieg statt...

Weder die UNO, noch die Friedensbewegung vermochten den Krieg zu verhindern. Auf Druck von der Strasse haben ...

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KRIEG UND FRIEDEN
28 andere Kriege
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 beherrscht der «Krieg gegen Terror» die Schlagzeilen. Keine Schlagzeilen und wenige Hintergrundberichte waren dagegen andere Konfliktherde wert. Dabei wurden im Jahr 2002 weltweit 28 Kriege geführt. Zudem registrierte die Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung der Uni Hamburg (AKUF) noch 18 bewaffnete Konflikte.

Zusammengestellt von Alexandra Heeb und Balthasar Glättli
Die Kriege und bewaffneten Konflikte im Jahr 2002 (Quelle: www.akuf.de)

Afrika

Angola (UNITA), seit 1975
Angola (Cabinda), seit 2002*
Burundi, seit 1993
Elfenbeinküste, seit 2002
Kongo-Brazzaville, seit 2002*
Kongo-Kinshasa (Kivu), seit 1997*
Kongo-Kinshasa (Ituri), seit 2002*
Madagaskar , seit 2002*
Liberia, seit ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Zivile Lösungen!
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi, Nico Lutz | 01.05.2003

Keine Ausreden mehr - sondern zivile Lösungen!

Die GSoA hat bewegte Monate hinter sich. Die Auseinandersetzung um die militärische Neuordnung der Welt, wie sie von den USA und ihren Alliierten im Irak vorexerziert worden ist, hat auch ein anderes Licht auf die sicherheitspolitische Diskussion in der Schweiz geworfen.

«Richtige Frage, schwieriges Umfeld». Mit diesen Worten betitelten wir in der GSoA-Zeitung vom Juni 2002 eine Analyse der Abstimmungen über die bewaffneten Einsätze von Schweizer Soldaten im Ausland und über die beiden GSoA-Initiativen «Für eine Schweiz ohne Armee» bzw. «Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst ZFD». Die Analyse kam ...

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