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ARMEE UND ZIVILDIENST
Clown-Army besuchte die Olma
von GSoA | 17.11.06.

Eine Clown-Army lockerte den Propaganda-Auftritt der Armee an der St.Galler Olma auf.

(pa) Eine der bedeutendsten Aufgaben der Schweizer Armee besteht zweifellos darin, sich der Bevölkerung zur Schau zu stellen und sinnlos viel Geld aus dem Fenster zu werfen. Kein Problem für Bundesrat Schmid und seine Truppe. An der Olma, der «Schweizer Landwirtschafts- und Ernährungsmesse», zeigte sich die Armee von der besten Seite. 700'000 Franken an Steuergeldern wurden verschleudert.

Doch die Armee mit ihren «Bühnenshows», «Erdbebensimulatoren» und Ständen, an denen sich Kinder mit Tarnfarbe schminken lassen konnten, bekam unerwartete Konkurrenz. Ungefähr zwanzig Clown-Army-AktivistInnen der GSoA, der JUSO und der St. Galler Gruppe Aktiv Unzufrieden, gehüllt in Militär-Kleidung, geschmückt mit blauen oder grünen Perücken, roten Nasen und Staubwedeln in der Hand, machten sich im Gelände der Olma breit. Die Clown-Army wollte mit Seifenblasen das militärische Klima an der Olma ein wenig auflockern und protestierte mit einem Flyer gegen die Propaganda der Armee an der Olma. Erst belächelt, doch dann beschimpft, kletterte die Clown-Army auf Panzer und zog «schabernack-treibend» durch die Olma. Eine Aktionsform mit Zukunft? Bestimmt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Bilder und Bericht über die Aktion an der Olma.


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