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Die langen Wochen leichter gemacht
Es gibt viele Tricks und Kniffe, wie du dir und deinen Mitrekruten die RS erleichtern kannst. Hier ein paar Beispiele:
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o Oberstleutnant
o Hoch im Militär, tief in der Gesellschaft
o Wann kommt der dritte?
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- Arbeitet so langsam wie der Schwächste in eurer Gruppe. So vermeidet ihr, dass die Vorgesetzten die Schwächsten fertig machen.
- Sprecht euch mit den Vornamen an, dies ist persönlicher und widerspricht der militärischen Gangart.
- Sprecht allgemein leise und kritisiert euch gegenseitig erst dann, wenn kein Vorgesetzter in der Nähe ist. Dies hilft auch, keine «Führungsqualitäten» zeigen zu müssen.
- Lasst es euch nicht nehmen, eure persönlichen Macken auch während der RS auszuleben.
- Versucht, so viel wie möglich mit eurer «Aussenwelt» in Kontakt zu bleiben. Telefoniert, schickt SMS, fordert Fresspakete von FreundInnen und Verwandten an.
- Verhaltet euch ganz allgemein so, als wärt ihr Zivilisten, die widerwillig eine Uniform tragen müssen.
- Stellt immer wieder eurem Vorgesetzten die Frage nach dem Sinn des Ganzen, auch wenn ihr nicht gerade eine Grundsatzdebatte eröffnen wollt.
- Geht gemeinsam in den Ausgang, versucht kein Grüppchendenken aufkommen zu lassen, da dies gegen die ganze Truppe ausgespielt werden kann.
- Lernt auch die Romands und Tessiner in eurer Truppe kennen und schätzen. Tut dies aber unauffällig, da sprachlich Begabte besonders gern zu Unteroffizieren gemacht werden.
- Protestiert gegen Kollektivstrafen. Diese sind zwar verboten, können von den Offizieren aber meist als «normales» Dienstprogramm getarnt werden. Wird das Dienstprogramm kurzfristig zu euren Ungunsten geändert, weil die Truppe «versagt» habe, so solltest du mit deinen Kameraden einen Rapport erstellen.
- Steigt nicht auf «Zückerli» ein, die euch die Offiziere bieten, da ein übermotiviertes Verhalten gern in der UO endet und die Kameradschaft schwächt.
- Seid euch bewusst, dass auch «coole» Unteroffiziere stressen können, sobald diese selbst von oben unter Druck geraten.
- Auch wenn ihr nicht alle Aufgaben erfüllt, die euch die Vorgesetzten stellen, gibt es Ausgang, Wochenenden und nach 18 beziehungsweise 21 Wochen ein Ende des Leidens!
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