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Argumente für die Armeeabschaffung |
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[ Übersicht ] |
WirtschaftsstandortSichert die Armee den Wirtschaftsstandort Schweiz? |
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Die jahrzehntelange Liaison zwischen Wirtschaft und Armee ist spröde geworden. Das ist kein Wunder, denn trotz Rezession musste die Privatwirtschaft die Landesvertedigung zwischen 1990 und 1997 mit rund 45 Milliarden Franken subventionieren. «Weitermachen» in der Armee wird zunehmend zum Hemmschuh auf der zivilen Karriereleiter. Militärische Führungsqualifikationen gelten im zivilen Management als unzeitgemäss. Dies geben auch Offiziere wie Hans Widmer, Präsident des Verwaltungsrates der Oerlikon-Bührle Holding zu: «Ich halte ganz andere Fähigkeiten für entscheidend. Diese werden im Militär nicht nur nicht geschult, positive Veranlagungen werden oft noch verschüttet.» Immer weniger Unternehmen sind bereit, ihre Führungskräfte in eine lange, kostspielige und erst noch veraltete Kaderschule zu schicken. Selbst bei Banken und Versicherungen, wo Gold am Hut früher den beruflichen Aufstieg garantierte, sieht man Mitarbeiter lieber am Arbeitsplatz als im feldgrünen Tenue: So stellt zum Beispiel Ulrich Grete, Generaldirektor der UBS (heute Mr. 2000), fest, dass der militärische Karriereweg gerade noch wohlwollend «geduldet» werde. |
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Die Armee schwächt den Wirtschaftsstandort Schweiz - diese Bilanz zieht nicht mehr nur die GSoA! |
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