Einträge in Militärpropaganda
TRADITIONALISTISCHE WELTBILDER
Mehr Waffenschutz ohne Wehrpflicht
Wehrpflicht aufheben! | von Martin Parpan | 19.04.2011
Ein entscheidender Grund für die Ablehnung der Waffenschutzinitiative war die in der bürgerlich-traditionalistischen Bevölkerung verankerte Überzeugung, dass Waffe, Soldat und Schweizerbürger eine unzertrennliche Einheit bilden. Der Ursprung dieser Überzeugung liegt in der Wehrpflicht. Wäre sie aufgehoben, wäre auch die Abstimmung über die Waffenschutzinitiative anders verlaufen.
ORIENTIERUNGSTAG UND ZIVILDIENST
Obligatorische Militärpropaganda
Armee und Zivildienst | von Adi Feller | 19.04.2011
Die Existenz der Wehrpflicht verschafft der Armee und dem militärischen Denken einen direkten Zugang zu den männlichen Jugendlichen der Schweiz. Ein Beispiel für den häufig unterschätzten Einfluss des militärischen Zwangs ist der Orientierungstag.
GUNTV
Gregor das glückliche Gewehr lebt!
Waffen ins Zeughaus! | von GSoA | 19.10.2010
Nachdem das Datum für die Abstimmung über die Initiative "für den Schutz vor Waffengewalt" festegelegt wurde, kann Gregor nicht mehr stillsitzen ;o)
Die GSoA distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt des Videos im allgemeinen und von der Gewalt gegen Katzen im speziellen. Und falls jemand Gregors Argumentation überzeugend finden sollte: Ein Logik-Experte hat uns versichert, dass es sich um einen "post hoc ergo propter hoc"-Fehlschluss handle.
UND NOCH EIN EDITORIAL, DAS UNS GEWIDMET IST
„Schweizer-Soldat“: Wir haben keine Ahnung
Wehrpflicht aufheben! | von GSoA | 27.08.2010
Die GSoA hat mittlerweile 25'000 Unterschriften für die Aufhebung der Wehrpflicht gesammelt und der Chefredaktor der unbedarfteren Militärzeitschrift der Schweiz hat unseren Initiativtext immer noch nicht gelesen.
Unbedarft ist die Zeitschrift „Schweizer Soldat" zum Beispiel deshalb, weil sie rassistische und frauenfeindliche Witze abdruckt. In der aktuellen Ausgabe spielt sich ein Witz im Berghof auf dem Obersalzberg zu Zeiten der Nazis ab.
Der Chefredaktor des „Schweizer-Soldat", Peter Forster, wettert in seinem neusten Editorial über den angeblichen Verstoss der Tagesschau von SF DRS gegen die Regeln der sachlichen Information. Wer selber im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen ...
MILITARY TATTOO BASEL UND JUGENDFEST IN LENZBURG
Von Stimmungshebung und Kindersoldaten
Armee und Zivildienst | von Lucien Haug | 17.08.2010
Dass in der Schweiz der Militarismus immer noch fest verankert ist, zeigte sich in den letzten Wochen am Military Tattoo Basel und am Jugendfest in Lenzburg.
ASMZ ÜBERTRIFFT DEN NEBELSPALTER
Armeenarr kurz vor der Kapitulation!
Wehrpflicht aufheben! | von GSoA | 16.08.2010
Die GSoA hat in fünf Wochen über 20‘000 Unterschriften gesammelt. Die Initiative zur Aufhebung der Wehrpflicht ist fast schon ein Selbstläufer - die Unterschriftenbogen werden uns richtiggehend aus den Händen gerissen. Besonders erfreut zeigen sich Rekruten in Uniform: Sie stehen sogar im Ausgang geduldig in der Reihe, um unterschreiben zu können.
Der einen Freud ist der anderen Leid: Den Chefredaktor der etwas besseren Militärzeitschrift der Schweiz (immerhin werden darin keine sexistischen und rassistischen Witzchen veröffentlicht) trifft unser Erfolg offenbar in seinem Selbstverständnis. Der Ärmste ist über unsere Initiative derart in Rage geraten, dass ...
MAURERS SINNKRISE LIVE AN DER UNI ZÜRICH UND IN DER WELTWOCHE
Uelis Tortillaaufstände
Armee und Zivildienst | von GSoA | 06.05.2010
Dass Bundesrat Ueli Maurer eine ideologisch geprägte Vorstellung von Sicherheit hat, ist nichts neues. Was für groteske Formen diese annehmen kann, zeigt das heute in der Weltwoche veröffentlichte Diskussionspapier, das die tiefe Sinnkrise der Armee einmal mehr illustriert. Sogar die Legitmation der Armee durch einen klassischen milit ...
DIE ROLLE DER RUAG IN DER ABSTIMMUNGSKAMPAGNE
RUAG-Spekulationen: Bleiben wir bei den Tatsachen!
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 02.11.2009
Die RUAG hat heute abend an einer Medienkonferenz behauptet, alleine bei der RUAG seien bis zu 2'000 Arbeitsplätze gefährdet. Am Standort Thun seien es rund 900.
Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA ist empört darüber, dass ausgerechnet der bundeseigene Rüstungsbetrieb zum Vorreiter in der Verbreitung falscher Tatsachen wird. "Die RUAG hat die Grenze überschritten: Der Rüstungsbetrieb, der zu 100 Prozent uns SteuerzahlerInnen gehört, missachtet konsequent die Resultate einer unabhängigen, im Auftrag des Bundes erstellte Studie", sagt GSoA-Sekretär Reto Moosmann. Die Studie des renommierten Instituts BAK Basel Economics ...
DEFILEE IN BASEL
Den Kriegsausbruch feiern?
Krieg und Frieden | von Remo Ziegler | 31.10.2009
Am 1. September mussten über 1000 Panzergrenadiere in Basel vor dem Rathaus aufmarschieren: Auf dem Programm stand eine feierliche Fahnenübergabe. Dass an diesem Datum vor genau 70 Jahren der Zweite Weltkrieg begonnen hatte, kümmerte die Armee offensichtlich nicht. Die GSoA war vor Ort und protestierte gegen die Milit ...
RUAG MUSS GELD ZURÜCKFORDERN!
Staatliche Gelder für Rüstungslobby - mit dem Segen von Ueli Maurer
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 28.10.2009
Die staatliche Ruag bezahlt 200'000 Franken an den Abstimmungskampf der Rüstungslobby gegen die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Die Firma sei zwar eine privatrechtliche AG im Besitz des Bundes, bestimme über die "operativen Ausgaben" aber selbst, liess die Ruag im "Blick" vom 24.10. verlauten.
In ihrer heutigen Ausgabe deckt die "Basler Zeitung" nun auf: Ueli Maurer persönlich segnete die zweifelhafte Spende ab. Derselbe Ueli Maurer hatte sich in der Vergangenheit lauthals über "Behördenpropaganda" beklagt - wobei es in anderen Fällen nicht einmal um Spenden, sondern nur um Wortmeldungen von Bundesbetrieben ging.
Die Ruag ...