Einträge in Militärpolitik
Schweizer Militärpolitik
ARMEE
Weder neue Kampfjets noch eine Wehrpflicht-Armee sind finanzierbar
Kampfflugzeuge | von GSoA | 18.08.2010
Die gestern von 10vor10 enthüllten Zahlen bestätigen, dass weder die neuen Kampfjets noch eine Wehrpflicht-Armee finanzierbar sind. Sie bestätigen auch die Richtigkeit und Wichtigkeit der beiden Volksinitiativen „Gegen neue Kampfflugzeuge" und „Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht".
Nun bestätigt auch das VBS, dass 22 neue Kampfjets keinesfalls für 2,2 Milliarden zu haben sind. Wie die GSoA immer betont hat, werden die Kampfjets um die 10 Milliarden kosten - da nicht nur die Kauf- sondern auch die Unterhalts-, Betriebs- und Aufrüstungskosten berücksichtigt werden müssen. Aber das kann sich weder die Schweiz noch die Armee ...
NEUES PARTEIPROGRAMM
SP-Sicherheitspolitik: Note ungenügend
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 17.08.2010
Der Entwurf für das neue SP-Parteiprogramm äussert sich auch zur Friedens- und Sicherheitspolitik der Schweiz. Korrekturen sind dringend nötig.
KAMPFJET-BESCHAFFUNG
Groteskes Theater
Kampfflugzeuge | von Martin Parpan | 17.08.2010
Der Entscheid über die Kampjetbeschaffung wurde vom Bundesrat ein weiteres Mal verschoben. Derweil schaltet der Rüstungskonzern Saab ganzseitige Inserate in Schweizer Tageszeitungen um für die Beschaffung des Gripen-Jets zu werben. Die Kampfjetbeschaffung ist längst zu einem grotesken Theater verkommen.
LIBYEN
Geplante Befreiungseinsätze der Schweizer Armee in Libyen - Die GSoA ist schockiert
Armee und Zivildienst | von GSoA | 18.06.2010
Wie verschiedene Medien heute berichteten, verdichten sich die Gerüchte, dass der Bundesrat der Schweizer Armee zweimal den Auftrag gab, sich auf eine militärische Befreiungsaktion in Libyen vorzubereiten. Damit hätte das Aufklärungsdetachement 10 (AAD 10) die beiden Geiseln Rachid Hamdani und Max Göldi befreien sollen. Die GSoA fordert eine sofortige und lückenlose Aufklärung dieser skandalösen Pläne.
Die GSoA hofft, dass sich diese Gerüchte als ein verspäteter und schlechter Aprilscherz entpuppen. Wenn sie sich bewahrheiten sollten, wäre dies ein Skandal sondergleichen und eine grobe Verletzung der UN-Charta, die jeden milit ...
GSOA RUFT DEN NATIONALRAT ZUR ANNAHME DER INITIATIVE "FÜR DEN SCHUTZ VOR WAFFENGEWALT" AUF
"Lieber eine Waffe als einen Menschen begraben"
Waffen ins Zeughaus! | von GSoA | 17.06.2010
Der Nationalrat hat heute über die Initiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ debattiert. Die Abstimmung wird morgen erfolgen.
Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA hat anlässlich dieser Debatte vor dem Bundeshaus eine Schweizer Armeewaffe zu Grabe getragen. Die Aktion stand unter dem Motto „Lieber eine ...
RÜSTUNGSAUSGABEN
Neue SIPRI-Zahlen: Trotz Krise verschleudern Staaten Milliarden
Krieg und Frieden | von GSoA | 02.06.2010
Während der krisenbedingte Spardruck steigt und in vielen Ländern einschneide Massnahmen in Sozialsysteme verordnet werden, boomt das Rüstungsbusiness. Dies zeigen die neusten Zahlen des Friedensforschungsinstituts SIPRI. Die weltweiten Rüstungsausgaben stiegen letztes Jahr um 5.9% auf 1.53 Billionen Dollar, im Vergleich zum Jahr 2000 bedeutet dies einen Anstieg um 49%. Die GSoA nimmt diesen Anstieg mit Besorgnis zur Kenntnis - gerade der drohende Staatsbankrott in Griechenland zeigt, was für fatale Folgen der unnötige Kauf von Rüstungsgütern haben kann.
Ein anschauliches Beispiel aus Griechenland zeigt die Absurdität der Krise: Die volkswirtschaftliche Situation ...
ETH-STUDIE
Studie Sicherheit 2010 bestätigt GSoA-Initiativen
Wehrpflicht aufheben! | von GSoA | 28.05.2010
Die heute veröffentlichte ETH-Studie Sicherheit 2010 bestärkt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA in ihrem Vorhaben, eine Volksinitiative zur Aufhebung der Wehrpflicht zu lancieren: 45 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind gegen die Wehrpflicht.
Die Orientierungskrise der Schweizer Armee hinterlässt Spuren: Das Massenheer und sein Herzstück, die Wehrpflicht, werden angezweifelt. Laut der Studie Sicherheit 2010 sind 46 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer der Meinung, die Armee sollte verkleinert werden und 45 Prozent sprechen sich für die Abschaffung der Wehrpflicht aus. Nur gerade 39 Prozent möchten am bisherigen System festhalten. Das zeigt ...
GLOSSE
Die Kröten von Neuchlen-Anschwilen
Armee und Zivildienst | von Felix Birchler | 21.05.2010
Ueli Maurer jammert oft, die Armee habe nicht genügend Geld. Beispielsweise für den Unterhalt der Kasernen und Waffenplätze. Der Fall von Neuchlen-Anschwilen zeigt, dass Mitleid mit Jammer-Ueli fehl am Platz ist.
Während die Welt das Ende des Kalten Krieges feierte, verkündete die Schweizer Armee, in ...
SICHERHEITSPOLITISCHER BERICHT
Ein nutzloses Papier
Armee und Zivildienst | von Martin Parpan | 21.05.2010
Die Erstellung des Sicherheitspolitischen Berichts war eine Zangengeburt. Das Resultat ist ein diffuses Papier, das kaum die Basis für eine nachhaltige Sicherheitspolitik sein kann.
NEUES ARMEE-PAPIER
Sieht endlich auch das VBS ein, dass wir keine Armee mehr brauchen?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 06.05.2010
Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee begrüsst, dass das VBS endlich eingesehen zu haben scheint, dass die Armee abgeschafft werden muss. Nichts anderes ist die Essenz des von der Weltwoche veröffentlichten Diskussionspapiers. Die vorgestellten Massnahmen sind überhaupt nicht aufeinander abgestimmt und völlig unausgereift. Das Papier ist ein weiterer Ausdruck für die tiefe Sinnkrise der Armee.
Die GSoA nimmt positiv zur Kenntnis, dass auch das VBS gemerkt zu haben scheint, dass die Schweizer Armee mit den heutigen Bedrohungslagen unsinnig ist. Die Armeespitze hat eingesehen, dass die unentwegt postulierte Abwehr eines klassischen militärischen Angriffs als ...