Einträge in Gender
Genderfragen
SICHERHEIT
Sicherheit aus Frauensicht
Krieg und Frieden | von GSoA | 30.12.2009
«Frauen wollen auch Sicherheit aber eine andere» heisst die Strassenaktion der feministischen Friedensorganisation cfd, die im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt» am 10 Dezember 2009 in Bern stattfand. Eine Sofalandschaft im öffentlichen Raum vermittelt Geborgenheit, verschiedene Inszenierungen zeigen auf, was Sicherheit für Frauen im Unterschied zur militärischen Sicherheit bedeuten kann. Dieses Video zeigt den ersten Akt einer siebenteiligen Serie von Videos - anzuschauen unter http://www.youtube.com/pippi16days
FRAUENKOMITEE
Jetzt braucht es Frauen, die sich für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten einsetzen!
Kriegsmaterial-Exporte | von Ruth Gurny | 31.10.2009
Ende August dieses Jahres wurde in Zürich das Komitee «Frauen für ein Waffenausfuhrverbot » gegründet. Das Komitee setzt sich zum Ziel, der Initiative für ein Waffenausfuhrverbot zum Durchbruch zu verhelfen.
Als Erstunterzeichnerinnen konnten folgende Frauen gewonnen werden:
- Rosmarie Dormann, a. Nationalrätin und Präsidentin der Bethlehem Mission Immensee
- Dr. med. Yvonne Gilli, Fachärztin für Hausarztmedizin, Nationalrätin
- Judith Giovannelli-Blocher, Schriftstellerin
- Christine Goll, Präsidentin VPOD, Nationalrätin
- Prof. Dr. Ruth Gurny, Soziologin
- Käthi La Roche, Pfarrerin Grossmünster Zürich
- Prof. Katharina Prelicz, Nationalrätin
- Maria Roth Bernasconi, Nationalrätin, Co-Präsidentin SP ...
WIDE SWITZERLAND
Frieden und Geschlechtergerechtigkeit
Krieg und Frieden | von Franziska Müller | 17.05.2009
Soziale Gerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit sind zentrale Elemente einer umfassenden Friedenspolitik. Diese Sicht gilt es in verschiedenen Politikfeldern durchzusetzen. Eine wichtige Akteurin ist dabei das feministische Netzwerk Women in Development Europe – WIDE.
KLEINWAFFEN, GESCHLECHT UND GEWALT
Take these toys away from the boys!
Kriegsmaterial-Exporte | von Stella Jegher | 28.03.2009
«Eines Nachts kam einer der Polizisten, richtete sein Gewehr auf mich und hiess mich, ihm zu folgen, zu anderen Männern… Der Kommandant richtete sein Gewehr auf mich und vergewaltigte mich», berichtet eine 14-Jährige von den Salomon-Inseln («The impact of guns on women’s lives»)
«Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt ». Waffengewalt zum Beispiel. Was dieses Sprichwort bedeutet, weiss jede dritte Frau auf der Welt aus eigener bitterer Erfahrung. Bedroht, genötigt, geschlagen, vergewaltigt, gefoltert, ermordet: Gewalt gegen Frauen hat viele Formen. Die Täter sind Ordnungshüter, Gefängniswärter, Soldaten im und ausserhalb vom ...
UNO-SICHERHEITSRAT
Sexuelle Gewalt als Kriegswaffe
Krieg und Frieden | von Evelyne Schmid | 20.08.2008
Systematische Vergewaltigungen sind eine der häufigsten und brutalsten Methoden der Kriegsführung. Viel zu lange hat die internationale Gemeinschaft sie ignoriert. Das soll sich nun ändern.
Der UNO-Sicherheitsrat hat am 19. Juni eine Resolution verabschiedet, die anerkennt, dass der weltweit verbreitete und systematische Einsatz sexueller Gewalt eine Kriegswaffe darstellt. Resolution 1820 fordert Konfliktparteien auf, «sofort jede Form von sexueller Gewalt gegen Frauen und Mädchen vollständig einzustellen und Massnahmen zu deren Schutz zu ergreifen». An und für sich ist diese Forderung weder revolutionär noch neu. Das humanitäre Völkerrecht verbietet längst den Missbrauch der ...
MEINUNG
Armeekommandant Nef
Armee und Zivildienst | von Barbara Müller | 20.08.2008
Die ganze Schweiz ist empört. Worüber eigentlich? Einverstanden, auch öffentliche Personen haben eine Privatsphäre. Aber zu behaupten, rund fünfzig Sexanzeigen im Namen seiner Ex-Freundin aufzugeben, sei bloss «unbesonnen gehandelt», ist eine infame Beschönigung.
Auch der Auftritt Schmids vor den Medien zeugt von erheblicher Arroganz. Sexuelle Gewalt ist weder Privatsache, noch einfach ein kleiner Fehltritt.
Dass Nef seine Ex-Freundin und deren Tochter einer äusserst subtilen Form von sexueller Gewalt und psychischem Terror ausgesetzt hat, interessiert unterdessen wenig. Es geht um Höheres, nämlich um den Ruf «unserer» Schweizer Armee. Und so wird nun im Parlament ...
KRIEG UND FRIEDEN
Nationaler Ostermarsch am 24. März in Bern
Krieg und Frieden | von GSoA | 21.02.2008
Rosmarie Zapfl, ehemalige CVP-Nationalrätin und Mitglied des Initiativkomitees «Schutz vor Waffengewalt» wird am Ostermarsch in Bern, den die GSoA mitorganisiert, als Rednerin auftreten. Die GSoA-Zitig bat zum Interview.
«Es kann uns nicht gleichgültig sein, wenn Frauen Gewalt ausgesetzt sind»
Frau Zapfl, Sie sind dieses Jahr als Rednerin am nationalen Ostermarsch in Bern angefragt worden. Was hat Sie zur Zusage bewegt?
Das Thema. Seit Jahren setze ich mich in meiner politischen Arbeit für Gerechtigkeit und Frieden ein.
Das Leitmotto dieses Jahres ist «Gerechtigkeit schafft Sicherheit». Im momentanen Sicherheitsdiskurs findet dieser Aspekt kaum Gehör. An was liegt das ...
ARMEE UND ZIVILDIENST
Ordonnanzwaffe: Gefährliche Tradition
Armee und Zivildienst | von Patrick Angele | 18.09.2006
Das Sturmgewehr zu Hause im Besenschrank, der leichtsinnige Umgang mit Waffen in der Schweiz, erschreckende neue Statistiken und eine von der Frauenzeitschrift «annabelle» lancierte Petition geben einigen Anlass zur Diskussion.
KRIEG UND FRIEDEN
1000 Frauen für den Friedensnobelpreis
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.2005
Das Projekt «1000 Frauen für den Friedensnobelpreis» will die vielfältigen Aktivitäten von Frauen für eine friedliche Zukunft ins öffentliche Bewusstsein rücken.
Im Januar dieses Jahres konnte die Liste der nominierten Friedensfrauen mitunterzeichnet von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und weiteren namhaften Persönlichkeiten beim Nobelpreiskomitee in ...
KRIEG UND FRIEDEN
Kein Trost für die Trostfrauen
Krieg und Frieden | von Samuel Durrer | 01.09.2005
«comfort women» wurden die Zwangsprostituierten im pazifischen Raum während dem 2. Weltkrieg genannt. Interview mit einer Aktivistin aus Korea.
Aus Anlass des 60. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges fanden zahlreiche Gedenkveranstaltungen satt und es erschienen diverse Publikationen, welche die Verbrechen in Europa ausleuchten. Fast unbekannt ist hingegen das Schicksal der «Trostfrauen» des pazifischen Krieges.
Am 10. August 2005 fanden in zahlreichen Länder Mahnwachen statt, die an das Schicksal der «comfort women» erinnerten - so auch in Bern. Die GSoA beteiligte sich an dieser Aktion, um auf die Verbindung zwischen Militarismus und Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen aufmerksam ...